23/02/2026
Wie erkenne ich, das mein Schatten unterbewusst auf meine Realität wirkt?
Vielleicht kennst du das. Du fühlst als sanftes Wissen, das die Richtung deines Lebens so passt, kannst es aber nicht erklären. Und manche Schleifen wiederholen sich, bahnen sich an, sind eine Weile toll, dann kommt es zum abrupten Abbruch mit immer wieder ähnlicher Begründung und Gefühlslage.
Gerade erst hat eine vielversprechende romantische Begegnung genauso abrupt geendet, wie sie begonnen hat. Und du sagst so zu dir: "Schon wieder! Immer wenn ich mich entspanne und dann meine Tiefe teile, ist es auch schon wieder aus." Oder "Am Anfang hat es so schön geprickelt und jetzt, nach kurzer Zeit merke ich, dass er/sie meine ganze Energie absaugt und ich bin erschöpft."
Oder du ärgerst dich über dich selbst, in den kleinen zwischenmenschlichen Momenten, wo kleine Gesten der Wertschätzung nichts kosten, aber den Unterschied machen - wo du darüber nachdenkst, dass du gerne etwas liebes sagen würdest, es dann aber schluckst - mit dem Gefühl eines Knoten im Herzen. Es geht einfach nicht. Auch wenn du gerne wolltest.
Auch ein Klassiker unserer Selbst Blockade vom Fluss des Lebens ist häufig eine empfundene Hemmung, frei im Fluss mit unserer Freude einfach zu sein, wie es uns in den Sinn kommt. Ein Rücksetzer, der Gedanke man könne dem Anderen zu viel sein. Ist ja auch häufiger der Fall, zumindest hier in Europa. Meine südamerikanischen Freunde sind alle so, total im Flow mit ihren Gefühlen.
Alle diese Ereignisse, die uns ein wenig aus dem Flow bringen können, sind Lektionen. Sie zeigen uns, wo wir noch Energie verlieren, durch Glaubenssätze und Dogma das uns zurückhält wie eine Glasdecke. Wir finden unsere wahre Kraft in uns und wenn wir Arunachala, die vertikale Lichtsäule (Shiva) in uns erinnern, dann stellt sich auch im Aussen Ordnung ein und unser Sein wird zum Kompass des Lebens.
Wir machen das Unbewusste bewusst, indem wir das Licht in uns tragen als Scheinwerfer, um das was wir stets vermieden haben anzusehen und zu integrieren. So reinigen wir uns von dem, was sonst kontinuierlich die immer gleichen Lektionen anzieht. Mangelnde Selbstliebe und abgeschnitten sein von der Quelle sind Ursachen für das nicht alleine sein können - man fühlt sich abhängig von der Energie des anderen Geschlechts und Zuwendung respektive Projektionsfläche zur Unterhaltung des Ego, damit es sich ausspielen kann.
Finden wir diese Projektion jedoch, indem wir der Entstehung und dem Erlebnis der Schaffung dieses Schutzes auf den Grund fühlen, also in unser Trauma gehen, was auch dem karmischen Abdruck gleichzusetzen ist, können wir unsere Lektion integrieren durch tieferes Verständnis mit Gefühl. So entsteht Dharma, die Weisheit ein Handlungsfeld lesen zu können. Selbstliebe und Vertrauen entstehen ebenfalls, wie Verantwortungsbewusstsein.
Wir sollten das Leben vorwärts gelebt im Jetzt in Freude feiern und unseren Treibstoff für Wachstum aus den Bewusstseins-Spaziergängen in der Zeit zurück gewinnen, durch Auflösung von Ursachen mit unerwünschten Wirkungen, in unserer inneren Alchemie. So schaffen wir es den Moment in Gewahrsamkeit zu leben, bewusst darüber das nur die Präsenz im Jetzt dazu führt, das wir in Ausrichtung mit dem Flow sind.
Einen wunderbaren Tanz mit dem Flow wünsche ich euch, lasst das Selbst durch in euer Dharma gestellt, als euren Beitrag zum Leben und dem Wandel.
In Lak'ech Ala'kin und Namasté
Alé Asar
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