Endlesslife

Endlesslife Lehrer, Schulen, Jugi, Kirchen, Vereine, Firmen. Nothilfe, Streetwork e.V. Lehrer, Leader Schulen, Jugendtreffs, Kirchen, Vereine, Firmen Eltern.

Suchtberatung, Sozialbegleitung, Präventionen, Mobbing, Selbstverletzung, Krisenintervention, Angehörigen Coaching, Selbsthilfegruppe, Gassenweihnacht, Notschlafstelle, Schulungen f. Endlesslife Suchtberatung - Sozialbegleitung - Präventionen Sucht- Mobbing - Selbstverletzung - Krisenintervention - Angehörigen Coaching - Selbsthilfegruppe - Gassenweihnacht - Notschlafstelle - Schulungen f. Abgaben von Kleidern, Hygieneartikeln, Gutscheinen, Tierfutter. Buchbar auch für Message, Inputs, Speaking.

Sleep-outDas Sleep-out-Erlebnisprojekt war auch für uns von ENDLESSLIFE eine zutiefst bewegende Erfahrung. Für mich ganz...
16/04/2026

Sleep-out
Das Sleep-out-Erlebnisprojekt war auch für uns von ENDLESSLIFE eine zutiefst bewegende Erfahrung. Für mich ganz besonders – weil ich selbst drei Jahre lang obdachlos war und 15 Jahre mit einer schweren Sucht gerungen habe.
Diese Nacht hat vieles in mir wieder aufleben lassen: Erinnerungen, Gefühle, aber auch tiefe Dankbarkeit.
Was mich jedoch noch stärker berührt hat, war die Offenheit und der Mut der teilnehmenden CEOs. Sie haben sich allen Herausforderungen gestellt – körperlich wie emotional. Sie haben nicht nur „mitgemacht“, sondern sich wirklich eingelassen.
Diese Ehrlichkeit, dieses Eintauchen, war unglaublich authentisch. Wir spürten Trauer, Frust – aber auch Freude über die kleinsten Dinge, die in solchen Momenten plötzlich alles bedeuten.
Es war uns eine Ehre, Menschen zu begleiten, die ihr Herz so weit geöffnet haben für ein Thema, das sonst oft am Rand steht.
Sie haben es ins Zentrum gerückt.
Dafür möchte ich meinen tiefsten Dank aussprechen.
Es tut gut zu wissen, dass durch dieses gemeinsame Erleben ein neues Verständnis entstehen konnte – ein Verständnis dafür, wie herausfordernd das Leben auf der Strasse wirklich ist.
Viele Menschen glauben, dass alle Obdachlosen süchtig sind. Doch das ist ein Irrtum. Manche geraten wegen ihrer Sucht in die Obdachlosigkeit, andere verlieren zuerst ihr Zuhause und greifen dann – aus emotionaler Belastung und Perspektivlosigkeit – zu Suchtmitteln als Bewältigungsstrategie.
Es gäbe noch so vieles zu erzählen.
Doch viel wichtiger ist, dass die CEOs selbst von ihrer Erfahrung, ihren Gefühlen und ihrem Perspektivenwechsel berichten.
Und wenn dich das wirklich interessiert – dann geh, hör den Mitmenschen auf der Strasse zu, schenke Zeit und hilf, wo immer du kannst.
Investiere dich in Mitmenschen und Organisationen, die täglich einen Unterschied machen wollen.

PERSÖNLICHE 💭 GEDANKENIch weiss nicht, ob du dir das vorstellen kannst. Wenn mich Menschen heute kennenlernen – im Hier ...
10/04/2026

PERSÖNLICHE 💭 GEDANKEN

Ich weiss nicht, ob du dir das vorstellen kannst. Wenn mich Menschen heute kennenlernen – im Hier und Jetzt –, staunen sie oft. Die meisten sind beeindruckt von meiner Persönlichkeit, meiner Ausstrahlung, meiner Fachkompetenz und dem, was ich erreicht habe. Ja, sie äussern sich durchweg positiv. Und sie sagen: „Was für eine wunderbare Familie du hast.“
Doch all das verliert oft an Bedeutung, sobald jemand von meiner Vergangenheit erfährt: 15 Jahre schwer drogenabhängig, obdachlos, in Haft.
Im Internet und auf Social Media behaupten viele, wie tolerant, offen und modern sie seien. Aber sobald ich mit ehemaligen Konsumentinnen und Konsumenten spreche – zuerst über ihre Krankheit, dann über ihre Erfahrungen heute –, zeigt sich überall dasselbe Bild: Kaum jemand bleibt frei von Vorurteilen.
Die Stigmatisierung, die sie erleben, ist tiefgreifend. Besonders im beruflichen Umfeld begegnen ihnen Misstrauen, Unwissen und ein fehlendes echtes Interesse, den Menschen hinter der Geschichte kennenzulernen. Das führt leider oft dazu, dass manche den Weg zurück in alte Muster finden – nicht, weil sie wollen, sondern weil die Ablehnung sie innerlich zermürbt.
Es ist mühsam und erschöpfend. Viele Fachpersonen erkennen den Mehrwert nicht, den Menschen mit einer solchen Vergangenheit mitbringen. Dabei kann kein Studium und keine Theorie die Tiefe ersetzen, die ein Mensch durch eigene Erfahrung erlangt.
Doch das Grossartige ist: Ich sehe mein Heute, und ich feiere es. Ich bin stolz – zutiefst dankbar für alles, was ich habe, für alles, was ich bin.
Ich hoffe, du kannst das genauso für dich annehmen. Ich wünsche dir den Mut und die Kraft, zu dir selbst und zu deiner Vergangenheit zu stehen – mit erhobenem Haupt, voller Würde und Stolz.
EINE MEINER STÄRKEN… MEIN LEBEN UND DER GANZEN ERFAHRUNGEN

Danke
25/03/2026

Danke

Es ist eine Anmaßung dieser Ärzte, das Erfolgsmodell der ehemaligen Süchtigen von EndlessLife infrage zu stellen. Sie zeigen somit ihr wahres Gesicht: Sie wollen keine Heilung, sondern eine Bewirtschaftung der Sucht.

Aber, dass Ärzte und Suchtspezialisten gegen Abstinenz sind, ist eigentlich logisch; nimmt sie ihnen doch die Kundschaft - ein gesunder Patient ist ein schlechter Kunde. Die ehemaligen Konsumenten vom Verein EndlessLife verfügen in Wahrheit aber über die einzig wahre empirische Evidenz: Sie wissen nämlich nicht nur was die Sucht mit all ihren Facetten bedeutet, sie wissen auch, wie damit umgegangen werden muss und welches die Möglichkeiten sein könnten, einen Weg daraus zu finden.

Die Ex-Süchtigen von EndlessLife haben ihre Sucht überwunden, haben oft ihre fehlende Bildung nachgeholt, haben Karriere gemacht und sind in der Anonymität untergetaucht. Einige von ihnen sind heute Direktoren, Lehrer, Politiker oder Unternehmer. Viele auch liebevolle und fürsorgliche Mütter und Väter.
Aber natürlich, viele Drogenkonsumenten haben ihre Sucht nicht überlebt, sind an Überdosen, Leberzirrhosen, Messerstechereien oder Verkehrsunfällen gestorben. Unter anderem auch deshalb, weil Mediziner ihre Sucht verlängert haben und ihnen mit der Alimentierung der Sucht ein Ausstieg verunmöglicht wurde. Einige haben verloren, andere haben gewonnen. Ersteres ist traurig für viele Eltern, Partner und Familienmitglieder. Trotzdem muss man sich auf letzteres, die Erfolgsgeschichten konzentrieren. Gemäss der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung liegt der Behandlungserfolg zwischen 20% und 70%. Die Erfolgsquoten variieren so stark aufgrund unterschiedlicher Behandlungsmethoden (stationär, ambulant, teilstationär) und sind nicht direkt vergleichbar. Auch hängen sie von der Dauer der Sucht und der Art der missbrauchten Substanzen ab. Nimmt man einen mittleren Erfolgswert von 45%, kann man doch davon ausgehen, dass knapp die Hälfte aller ernsthaft unternommenen Therapieversuche erfolgreich verlaufen. Ist das nicht ein Wert, für den es sich lohnt zu kämpfen? Sind wir es als Gesellschaft diesen Menschen nicht schuldig, dass sie eine Chance bekommen und ist es nicht beschämend, frühzeitig zu kapitulieren und die Sucht zu akzeptieren bzw. sogar die Substitution, die Legalisierung, die Bagatellisierung oder gar die Glorifizierung der verursachenden Substanzen zu fördern? Rehabilitierte Süchtige haben ein grosses Potential und stellen einen nicht zu unterschätzenden Wert für unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Sozialsysteme dar. Zudem kosten sie unter dem Strich weniger als diejenigen, welche ein Leben lang von der Sozialhilfe abhängen, delinquieren und die Gesundheitskosten in die Höhe treiben.
Wir applaudieren und beglückwünschen diese Menschen, die heute Teil unserer Gesellschaft sind und im Stillen täglich dankbar sind, dass sie die Chance auf Veränderung erhalten haben.
Der Verein Jugend ohne Drogen steht voll und ganz hinter dem Präventionskonzept von EndlessLife, welches den Verzicht auf Drogen zum Ziel hat und nicht, zu lernen damit umzugehen. Wir kämpfen zusammen mit EndlessLife gegen Drogen, aber für eine gesunde Jugend.
Artikel:
St.Galler Tagblatt, 20.03.2026

Ein Erfolg „Kokain – die schmale Linie zwischen Höhenflug und Tiefpunkt“  Eine starke Tagung in St. Gallen: Fachleute, P...
13/03/2026

Ein Erfolg

„Kokain – die schmale Linie zwischen Höhenflug und Tiefpunkt“
Eine starke Tagung in St. Gallen: Fachleute, Politik, Betroffene und Angehörige beleuchteten gemeinsam die wachsende Herausforderung Kokain.
🎙️ Frank Zobel (Sucht Schweiz) zeigte, dass sich der Kokainkonsum in der Schweiz in wenigen Jahren verdoppelt hat – quer durch alle Gesellschaftsschichten.
🧠 Prof. Boris B. Quednow (Uni Zürich) erklärte die kognitiven und sozialen Folgen des Konsums – bis hin zu Empathieverlust und Aufmerksamkeitsdefiziten.
🏥 Dr. Antje Monstein (Klinik Münsterlingen) präsentierte neue Therapieansätze: wertschätzend, individuell und lebensnah statt dogmatisch abstinenzorientiert.
❤️ Thomas Feurer (Präsident Endlesslife) sprach aus eigener Erfahrung über die zerstörerische Kraft des Kokains – und die Bedeutung von Angehörigenarbeit und Prävention.
🌿 Hildegard Jutz (Endlesslife) zeigte, wie sich die Organisation professionalisiert hat, damit Hilfe auf Gasse und in Familien noch wirksamer ankommt.
Moderiert von Irene Grüter (SRF) und eröffnet von Regierungsrat Bruno Damann, wurde deutlich: Kokain ist längst ein Thema, das mitten in unserer Gesellschaft angekommen ist – und Sucht ist eine Krankheit, keine Schuldfrage.

Wahnsinnig, wie die Zeit vergeht … Damals dachte ich tatsächlich, ich hätte keine Zukunft mehr. Gib dich nie auf.[deutsc...
12/03/2026

Wahnsinnig, wie die Zeit vergeht … Damals dachte ich tatsächlich, ich hätte keine Zukunft mehr. Gib dich nie auf.[deutschkurse-passau]
Heute findet die von Endlesslife organisierte Fachtagung zum Thema „Kokain – die schmale Linie zwischen Höhenflug und Tiefpunkt“ statt.

Unsere Präventionsangebote sind keine reinen Vorträge, sondern durchdachte, fundierte und professionell gestaltete Event...
06/03/2026

Unsere Präventionsangebote sind keine reinen Vorträge, sondern durchdachte, fundierte und professionell gestaltete Events, die Nachhaltigkeit schaffen und bei Bedarf eine vertrauensvolle Nähe zu uns als neue Bezugspersonen ermöglichen.

Am Donnerstag, 12. März 2026, veranstaltet Endlesslife zusammen mit renommierten Suchtspezialist:innen eine wichtige Fac...
07/02/2026

Am Donnerstag, 12. März 2026, veranstaltet Endlesslife zusammen mit renommierten Suchtspezialist:innen eine wichtige Fachtagung zum Thema Kokain im Pfalzkeller St.Gallen. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpersonen, Interessierte und alle, die mehr über Ursachen, Auswirkungen und Hilfsansätze im Umgang mit Kokain-Konsum erfahren möchten.

Willkommen auf der Seite des gemeinnützigen Vereins ENDLESSLIFE St. Gallen, Graubünden, Uznach. Ihr Experte in Suchtfragen und Präventionsanlässen. Aufsuchende Gassenarbeit, Krisenintervention, Selbsthilfegruppen, Spielsucht, Borderline, Bipolar, Angehörigencoaching und diverse weitere Hilfsang...

Es ist eine Tatsache, dass Kokain – wie auch andere Drogen – keinen Unterschied machen. Wir Menschen neigen dazu, Unters...
26/01/2026

Es ist eine Tatsache, dass Kokain – wie auch andere Drogen – keinen Unterschied machen. Wir Menschen neigen dazu, Unterschiede zu ziehen, doch wenn die Suchtkrankheit zuschlägt, geschieht dies immer heftig und umfassend: Sie greift in das gesamte System ein – Familie, Arbeitsplatz, soziales Umfeld und natürlich auch die eigene Gesundheit. Deshalb sind niederschwellige Angebote wie jene von Endlesslife heute wichtiger denn je.

https://stgallen24.ch/articles/359762-jungbaenker-finanziert-sich-drogen-mit-geld-aus-vereinskasse?fbclid=IwZnRzaAPkFTxleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAo2NjI4NTY4Mzc5AAEeoDs10hAAD_zob-1gTG5CAPtctuoN9W9favJktAadr9hE0wAzzkYDWTv-s3U_aem_LCEDu7YtvEmCnI9KlAP-pg

Ein junger Acrevis-Bankangestellter bediente sich an der Kasse des Gossauer Weihnachtslaufs. Laut Strafbefehl finanzierte er mit dem Geld unter anderem seinen Kokainkonsum.

27/12/2025

Herzlich willkommen zur Gassen weihnacht, St. Gallen von Endlesslife

26/12/2025

Die ersten Impressionen der Endlesslife Gassenweihnacht 2025

05/12/2025

Wir suchen freiwillige Mitarbeiter, die uns in unserer Notschlafstelle als Nachtwachen unterstützen können. Interesse? Alle Informationen kann dir Martin unter der Nummer 078,912 0900 geben. Sandro Rüegg Karin Tiziani Sabina Sonderegger-Tiziani Roger Roth Martin Cau

29/11/2025

Lass uns zusammen stehen und gemeinsam einen Unterschied machen für unsere Menschen am Rande der Gesellschaft

Adresse

Bohl 2
Saint Gallen
9000

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
19:00 - 21:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
13:30 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
13:30 - 16:00

Telefon

+41787566551

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Our Story

”gemeinnütziger Verein”Was wir mit der “anderen Prävention” meinen? Wir sind die Experten mit und aus der eigenen Erfahrung. Doch nicht nur damit, sondern wir haben uns auch weiter gebildet. Wir können auf alle Fragen klare Antworten geben. Wir sind in der Lage über die Gefühle eines Süchtigen echte Auskunft zu geben und haben unvergleichliches Anschauungsmaterial.Geht es darum wer am besten ist? NEIN, es geht darum die Kinder zu erreichen und den Eltern DIE Fragen zu beantworten. Es ist kein Geheimnis mehr... Wir schaffen beides immer wieder und haben mit unserem Dienst ein nachhaltigesAngebot geschaffen, welches seinesgleichen sucht.Wir sind heute noch auf der Gasse und den Drogenszenen am Dienen und Helfen, und somit immer auf dem Laufenden. Unsere Arbeit ist Realität`s nahe und aufrichtig. Uns geht es um den MENSCHEN im ganzen... wir dienen “on a voluntary basis”. Seit diesem Jahr 01.01.2015 sind wir für Sie ein Verein und freuen uns Sie als Mitglied willkommen zu heissen. Unterstützen Sie unsere Arbeit damit unsere Kraft im Kampf gegen die Drogen zunimmt.Wir werden in unserer Arbeit durch Mitgliedschaften und Spendengetragen. Wir sehen uns einer ständig wachsenden Not gegenüber gestellt, was wiederum Einfluss auf unsere Finanzen hat. Es ist uns eine Herzensangelegenheit und hoffen es wird Ihnen nach eingehender Prüfung, ebenfalls eine Herzenssache Mitglied zu werden oder Spender. www.endlesslife-prävention.ch

weitere Projekte im Zusammenhang. www.endlesslife.ch www.not-schlafstelle.ch www.borderline-help.ch www.gassenweihnacht.social