Pema Yeshe

Pema Yeshe Official page of Pema Yeshe Konchok Norbu Was ich anbiete, ist keine Dienstleistung im kommerziellen Sinn.

Ich bin Pema Yeshe Konchok Norbu (Nicolas Alexander Müller) - Meditationsleiter in der tibetisch-buddhistischen Tradition, Soundhealing- und Klangschalentherapeut, Fachtrainer für Entspannung, ausgebildeter Kum Nye Praktiker sowie tätig in Raumklärung (Räucherung), Chakrenharmonisierung, Geistheilung, Breathwork & Pranayama. Ich begleite Menschen, die sich nach innerer Ruhe, Klarheit und tiefer Verbundenheit sehnen - nicht als Therapeut im klassischen Sinn, sondern als Wegbegleiter in die Stille. Dabei nutze ich traditionelle Techniken wie Klangschalen, achtsames Atmen, meditative Präsenz, Räucherungen sowie heilsame Berührungen, um Räume zu öffnen: für Regeneration, Reinigung, Selbsterkenntnis und ein Wieder-Ankommen im eigenen Sein. Ich folge dabei auch einer feinen inneren Wahrnehmung - einer Sensitivität, die mir erlaubt, auf tieferen Ebenen zu lauschen und heilsame Impulse geschehen zu lassen. Ich arbeite nicht gewinnorientiert, sondern aus innerer Überzeugung und Mitgefühl. Alles geschieht auf Spendenbasis - im Geist von Dana, der buddhistischen Praxis des freien Gebens. Meine Vision ist es, Menschen zu erinnern: an ihr inneres Leuchten, an ihre Selbstheilungskraft und an den Frieden, der jenseits des Denkens in jedem von uns ruht.

Losar – Beginn des tibetischen Jahres 2153Heute feiern viele Menschen im Himalaya-Raum Losar, das tibetische Neujahr.Mit...
18/02/2026

Losar – Beginn des tibetischen Jahres 2153

Heute feiern viele Menschen im Himalaya-Raum Losar, das tibetische Neujahr.

Mit diesem besonderen Tag beginnt das tibetische Jahr 2153 – das Jahr des Feuerpferdes.

Im tibetischen Kalender verbindet sich jedes Jahr ein Tierzeichen mit einem Element. Daraus entsteht ein grosser Zyklus von 60 Jahren.
Das neue Jahr steht unter der Kraft von Pferd und Feuer.

Das Pferd symbolisiert:
• Freiheit und Aufbruch
• Bewegung und Lebensfreude
• Mut, neue Wege zu gehen

Das Element Feuer bringt:
• Energie und Inspiration
• Leidenschaft und Klarheit
• innere Wärme und Tatkraft

Dieses Jahr lädt uns ein, mutig vorwärtszugehen, alte Begrenzungen loszulassen und unserer inneren Wahrheit zu folgen. Gleichzeitig erinnert es uns daran, unsere Energie achtsam zu lenken und Mitgefühl und Ruhe im Herzen zu bewahren.

Losar ist traditionell auch eine Zeit der Reinigung und des Neubeginns. Man lässt Altes los und schafft Raum für neue Möglichkeiten.

Vielleicht nimmst du dir heute einen Moment der Stille und fragst dich:
• Was darf ich hinter mir lassen?
• Was möchte ich in diesem neuen Jahr nähren?
• Wohin möchte mein Herz wachsen?

Möge das neue Jahr dir Gesundheit, Klarheit und viele lichtvolle Begegnungen schenken.

Losar Tashi Delek ✨

Von Herzen alles Gute zum neuen Jahr.


Pema Yeshe Konchok Norbu

🧘‍♂️ Täglicher Achtsamkeitsimpuls – 27. JuniThema: Achtsamkeit am ArbeitsplatzDer moderne Arbeitsalltag fordert unsere A...
27/06/2025

🧘‍♂️ Täglicher Achtsamkeitsimpuls – 27. Juni
Thema: Achtsamkeit am Arbeitsplatz

Der moderne Arbeitsalltag fordert unsere Aufmerksamkeit beinahe ununterbrochen – von außen. E-Mails, Gespräche, ständige Erreichbarkeit, Multitasking.
Inmitten dieses rhythmischen Rauschens verliert sich oft der leise Klang unserer eigenen Präsenz.

Doch gerade dort, wo Tempo und Druck dominieren, braucht es Momente der Stille – kurze Atemräume, in denen du dich erinnerst:
Du bist mehr als dein Terminkalender. Mehr als deine Rolle.
Du bist ein fühlendes, atmendes Wesen – auch während der Arbeit.

Achtsamkeit im Berufsleben ist kein Rückzug. Sie ist ein stilles Zurückkehren zu dir selbst – ohne dass du den Raum verlassen musst.
Und manchmal reicht eine Minute, um den ganzen Tag in eine andere Tiefe zu lenken.



🌿 Achtsamkeitsübung: Drei Inseln der Ruhe im Arbeitsalltag

Diese Übung schenkt dir bewusst gewählte Stopps in deinem Tag.
Sie sind wie kleine Haltestellen der Gegenwart – an denen du dich selbst wieder einholst.



🟡 1. Insel – Zu Beginn deines Arbeitstages

Bevor der Trubel beginnt, noch bevor du E-Mails öffnest oder das erste Gespräch führst, nimm dir 2–3 Minuten nur für dich.
• Setze dich aufrecht hin, die Füße geerdet, die Hände ruhig im Schoß.
• Schließe sanft die Augen oder senke den Blick.
• Nimm drei tiefe Atemzüge:
Einatmen – bewusst …
Ausatmen – loslassen.

Spüre, wie der Tag noch unberührt vor dir liegt – wie ein weißes Blatt.
Erlaube dir, diesen Moment der Ruhe nicht als Luxus, sondern als Notwendigkeit zu betrachten.

Sprich innerlich:
„Ich betrete diesen Tag bewusst. Möge ich präsent sein – für mich, für andere, für das, was heute geschieht.“

🕯️ Du beginnst den Tag nicht im Außen, sondern in dir.



🟡 2. Insel – Mitten im Trubel

Wähle einen natürlichen Zwischenraum – nach einem Gespräch, beim Warten auf ein System, beim Weg zur Kaffeemaschine. Ein Übergang.
• Halte inne. Lass die Schultern sinken.
• Spüre deinen Atem, ohne ihn zu verändern. Einfach nur fühlen, wie er kommt und geht.
• Lege eine Hand auf deinen Brustkorb oder Bauch – wenn möglich.
• Schließe für einen Moment die Augen oder senke den Blick.

Frage dich:
„Wo bin ich gerade – mit meinen Gedanken, mit meinem Körper, mit meinem Herzen?“

Atme tief durch. Stell dir vor, du tauchst aus einem Strom auf – für nur einen Augenblick – und findest wieder festen Boden unter den Füßen.

Sage dir innerlich:
„Ich darf innehalten. Ich darf atmen. Ich darf neu beginnen – jetzt.“

🕯️ Diese Mini-Insel ist wie ein inneres Reset – du kommst zurück zu dir, ohne dass jemand es merkt.



🟡 3. Insel – Am Ende des Arbeitstages

Bevor du den Tag abschließt und in den Abend wechselst, gönn dir einen bewussten Abschluss.
• Lehne dich zurück. Schließe, wenn möglich, für einen Moment die Augen.
• Atme ruhig und tief. Spüre den Übergang vom Tun ins Sein.
• Erinnere dich: Was hat heute wirklich gezählt?

Lass innerlich los, was dich nicht weiter begleiten soll: Sorgen, Fehler, Unerledigtes.

Sprich leise oder innerlich:
„Ich habe gegeben, was ich konnte. Der Tag darf jetzt ruhen. Ich nehme Frieden mit.“

🕯️ Diese letzte Insel ist dein Übergangsritual – sie schenkt dir Würde im Loslassen.



✨ Diese drei Inseln kosten dich vielleicht insgesamt 5 Minuten –
aber sie schenken dir etwas Unbezahlbares:
Dich selbst – wach, verbunden, lebendig.



📿

„Dort, wo die Welt am lautesten ist, braucht es deine Stille am dringendsten.
Und manchmal genügt ein einziger Atemzug, um dich ganz zu erinnern.“
— Pema Yeshe Konchok Norbu

🙏🏼 Tägliche Achtsamkeit – 26. Juni🌿 Thema: Die Kraft des InnehaltensEs gibt Momente, in denen du innehältst –nicht, weil...
26/06/2025

🙏🏼 Tägliche Achtsamkeit – 26. Juni

🌿 Thema: Die Kraft des Innehaltens

Es gibt Momente, in denen du innehältst –
nicht, weil du musst,
sondern weil etwas in dir still werden will.

Heute ist ein solcher Moment.
Ein Tag, der dich nicht zur Leistung ruft,
sondern zur Wahrnehmung.
Ein stilles Einverstandensein mit dem, was ist.

Wenn du innehältst,
beginnt der Geist, sich zu klären.
Du hörst wieder deine eigene Stimme –
nicht die der Welt, nicht die der Zweifel,
sondern die leise Stimme deiner Wahrheit.



🌬️ Achtsamkeitsübung des Tages – Der bewusste Zwischenraum
Setze dich heute für ein paar Minuten hin.
Keine Musik. Kein Handy. Kein Ziel.

Schließe die Augen und atme.
Spüre, wie der Atem kommt …
und geht …
und wie dazwischen ein Moment der Stille liegt.

Bleibe bei diesem Zwischenraum –
diesem winzigen, stillen Punkt zwischen Ein- und Ausatmen.
Dort liegt die ganze Kraft des Innehaltens.
Dort begegnet dir das Leben selbst –
ohne Masken, ohne Eile, ohne Forderung.



📿
„In der Stille zwischen zwei Atemzügen
wartet das Leben auf dich.“
— Pema Yeshe Konchok Norbu

🪷


🧘‍♂️ Tägliche Achtsamkeit – 25. Juni🌸 Thema: Der Weg des VertrauensNicht alles im Leben lässt sich planen.Manchmal bleib...
25/06/2025

🧘‍♂️ Tägliche Achtsamkeit – 25. Juni
🌸 Thema: Der Weg des Vertrauens

Nicht alles im Leben lässt sich planen.
Manchmal bleibt nur: loslassen.
Und vertrauen.

Heute lade ich dich ein, dich nicht gegen das Leben zu stemmen – sondern mit ihm zu fließen.
Nicht alles verstehen zu wollen –
sondern dich führen zu lassen.

Vertrauen ist kein blinder Sprung.
Es ist ein stilles Wissen in dir:
Dass du getragen bist.
Dass auch der Umweg Teil deines Weges ist.



🌬️ Achtsamkeitsübung des Tages – Gehmeditation des Vertrauens

Diese Gehmeditation kannst du draußen in der Natur oder auch in einem ruhigen Raum praktizieren. Sie hilft dir, dich wieder mit deinem inneren Vertrauen zu verbinden – mit jedem Schritt, den du achtsam setzt.

1. Ankommen
Stelle dich aufrecht und entspannt hin. Die Füße hüftbreit, das Gewicht gleichmäßig verteilt.
Schließe für einen Moment die Augen.
Spüre den Boden unter dir.
Atme tief ein …
… und langsam aus.
Erlaube dir, ganz hier zu sein.

2. Die ersten Schritte
Öffne die Augen sanft und beginne langsam zu gehen –
bewusst, achtsam, ohne Eile.
Lass die Arme locker an der Seite schwingen.
Achte auf das Abrollen deiner Füße, den Kontakt zur Erde, die Bewegungen deines Körpers.

3. Inneres Mantra
Mit jedem Schritt wiederhole innerlich:
➡️ „Ich gehe meinen Weg.“
➡️ „Ich vertraue dem, was kommt.“
Diese Worte müssen nicht laut sein –
sie dürfen ein stiller Rhythmus in deinem Inneren werden.

4. Spüren statt Denken
Wenn Gedanken auftauchen, nimm sie liebevoll wahr –
und kehre sanft zum Gehen zurück.
Lass die Bewegung und den Atem miteinander fließen.
Spüre, wie du mit jedem Schritt mehr bei dir ankommst.

5. Abschließen
Nach 5 bis 10 Minuten bleib stehen.
Schließe nochmals die Augen.
Spüre nach:
Was hat sich verändert?
Wie fühlt sich Vertrauen in dir an?

Verneige dich innerlich vor deinem Weg.
Und gehe weiter – getragen von deinem Vertrauen.



📿
„Vertrauen heißt, mit dem Leben zu tanzen –
auch wenn du die Melodie noch nicht kennst.“
— Pema Yeshe Konchok Norbu

🪷

🧘‍♀️ Tägliche Achtsamkeit – 24. Juni🤗 Thema: Verwurzelt in der StilleManchmal verlangt das Leben nach Kraft – doch jene,...
24/06/2025

🧘‍♀️ Tägliche Achtsamkeit – 24. Juni
🤗 Thema: Verwurzelt in der Stille

Manchmal verlangt das Leben nach Kraft – doch jene, die tief verwurzelt sind, müssen nicht kämpfen.

Heute darfst du still werden
und trotzdem standhaft bleiben.
Wie ein Baum, der sich im Wind wiegt,
aber nicht fällt.



🌬️ Achtsamkeitsübung des Tages – Stehe wie ein Berg

Suche dir einen ruhigen Ort, drinnen oder draußen, an dem du für einige Minuten ungestört bist.
Stelle dich hüftbreit hin, die Knie locker, die Arme entspannt neben dem Körper.
Spüre deine Fußsohlen auf dem Boden – als würden sie in die Erde hineinwachsen.
Du musst nichts leisten, du darfst einfach stehen.

Schließe die Augen und atme tief durch die Nase ein –
halte kurz inne – und atme langsam durch den Mund aus. Wiederhole diesen Atemrhythmus einige Male.

Nun nimm deinen Körper bewusst wahr.
Fühle die Kraft deiner Beine, das Gleichgewicht deiner Wirbelsäule, die Weite deiner Schultern.
Spüre, wie dein Atem sanft durch dich fließt – wie der Wind um einen stillen Berg.

Wenn Gedanken kommen, nimm sie wahr – und kehre sanft zurück zu deinem Standpunkt: dem Körper, dem Atem, dem Hier und Jetzt.

Wiederhole innerlich:
„Ich bin wie ein Berg. Ruhend. Stark. Unerschütterlich.“

Bleibe 3 bis 5 Minuten in dieser Haltung.
Dann öffne langsam die Augen – und bring diese stille Kraft mit in deinen Tag.



📿
„Tiefe Kraft entsteht nicht aus Anstrengung,
sondern aus Wurzeln in der Stille.“
— Pema Yeshe Konchok Norbu

🪷


🌱 Sind Buddhisten Vegetarier?Ein stilles Mitgefühl, das auch in der Küche beginnt.Die Frage, ob Buddhisten Vegetarier si...
24/06/2025

🌱 Sind Buddhisten Vegetarier?

Ein stilles Mitgefühl, das auch in der Küche beginnt.

Die Frage, ob Buddhisten Vegetarier sind, klingt zunächst einfach – doch sie berührt einen Kern buddhistischer Ethik, der weit über das Essen hinausreicht:
Wie leben wir in dieser Welt, ohne Leid zu verursachen?
Wie wach ist unser Herz im Alltag – auch beim Einkaufen, Kochen, Genießen?



🪷 Die Lehre des Buddha: kein Dogma, sondern Bewusstheit

Der Buddha selbst hat keine Dogmen aufgestellt.
Er gab keine Ernährungsvorschriften –
sondern eine Ethik des Gewahrseins,
eine Orientierung an Mitgefühl, Achtsamkeit und der Verantwortung für unsere Handlungen.

Im Pali-Kanon heißt es, ein Mönch dürfe Fleisch annehmen, wenn das Tier nicht für ihn getötet wurde,
er nicht gesehen hat, wie es getötet wurde,
und nicht gehört hat, dass es für ihn getötet wurde.
Das zeigt: Es geht nicht nur um das „Was“,
sondern um das Wie und Warum.



🐘 Gewaltlosigkeit – Ahimsa

Im Mahayana-Buddhismus und insbesondere in vielen tibetischen und chinesischen Traditionen
wird das Ideal der Gewaltlosigkeit, Ahimsa, noch weitreichender interpretiert.
Nicht nur das Töten selbst wird abgelehnt,
sondern auch das Veranlassen, Billigen oder Unterstützen von Töten –
auch durch Konsumverhalten.

Daher entscheiden sich viele Praktizierende bewusst für einen vegetarischen oder veganen Weg.
Nicht aus Pflicht – sondern aus innerer Einsicht:
Ein Lebewesen, das um sein Leben fürchtet, empfindet genau wie ich.



🧘‍♂️ Unterschiedliche Praxis in den Traditionen
• In vielen theravāda-buddhistischen Ländern wie Thailand oder Sri Lanka nehmen Mönche, was sie in der Almosenschale erhalten – Fleisch wird dabei nicht grundsätzlich abgelehnt.
• In tibetischen Regionen, wo aufgrund der geographischen Lage kaum Gemüse wächst, wurde traditionell Fleisch gegessen – allerdings oft mit tiefer Dankbarkeit und rituellen Widmungen an das verstorbene Tier.
• In Zen- und Mahāyāna-Klöstern (z. B. in China, Korea, Vietnam) ist vegetarische Ernährung dagegen oft Standard – als Ausdruck von Ahimsa.



🌿 Der moderne Buddhismus – eine neue Bewusstseinskultur

Heute, mit dem Wissen um Massentierhaltung, Umweltauswirkungen und globales Tierleid,
ist diese Frage aktueller denn je.
Viele westliche Buddhist*innen und Praktizierende stellen sich bewusst um –
aus Respekt, Mitgefühl und einem Streben nach stimmigem Leben.

Nicht weil es „verboten“ ist, Fleisch zu essen –
sondern weil sie spüren:
Es ist nicht mehr nötig.
Und weil die Frage nicht mehr lautet:
Was darf ich essen?
Sondern:
Was möchte ich unterstützen?



🍂 Mein persönlicher Weg

Ich habe in Nepal und Tibet viele Menschen getroffen, die Tiere lieben –
und dennoch Fleisch essen.
Ich habe Buddhisten erlebt, die ganz vegan leben –
und solche, die mit tiefer Dankbarkeit ein Stück Yak-Fleisch verspeisen.

Für mich zählt nicht nur, was auf dem Teller liegt –
sondern wie bewusst, wie verbunden,
und wie verantwortungsvoll dieser Weg gegangen wird.

Ich glaube:
Wahrer Buddhismus beginnt nicht im Kloster – sondern im Alltag.
In unseren Entscheidungen, auch in der Küche.

Ich selbst esse selten Fleisch –
und wenn, dann mit großem Respekt.
Und ich lade niemanden dazu ein, dogmatisch zu werden.
Aber ich lade dich ein, ehrlich hinzuschauen:

🕊️ Kann ich mich als achtsam bezeichnen, wenn ich Leid unterstütze, das vermeidbar wäre?
Wie viel Mitgefühl kann ich leben – nicht nur fühlen?



💬 Mein Fazit

Man muss kein Vegetarier sein, um Buddhist zu sein.
Aber man kann kaum tiefer praktizieren,
ohne sich mit der Frage nach tierischem Leid auseinanderzusetzen.

Mitgefühl ist keine Ideologie.
Es ist eine innere Haltung.
Und vielleicht beginnt genau hier
der Weg zu einem stilleren, liebevolleren Leben:
Nicht bei der Erleuchtung –
sondern beim Frühstück.

🙏
Pema Yeshe Konchok Norbu





🌸 Wahre Liebe aus Sicht des Buddhismus 🌸Ein stilles Feuer, das nicht brennt – sondern wärmt. 🔥⸻„Wahre Liebe ist geboren ...
23/06/2025

🌸 Wahre Liebe aus Sicht des Buddhismus 🌸

Ein stilles Feuer, das nicht brennt – sondern wärmt. 🔥



„Wahre Liebe ist geboren aus Verständnis.“
– Thich Nhat Hanh

„Liebe ist nicht, was wir erwarten – sondern was wir bereit sind, zu geben, ohne Angst.“
– Pema Yeshe Konchok Norbu



Im Buddhismus ist Liebe kein romantisches Versprechen, kein Besitz, kein Verlangen.
Sie ist ein Zustand des Herzens – offen, still, weit.
Sie sagt nicht: „Du gehörst mir.“
Sie sagt: „Ich erkenne dich.“

Wahre Liebe ist frei.
Frei von Anhaftung.
Frei von Erwartungen.
Frei von der Illusion, dass der andere uns vervollständigen muss.

Sie wurzelt nicht im Wunsch, etwas zu bekommen –
sondern im tiefen Wunsch, dass der andere glücklich sein möge.
Auch ohne uns.



🪷 Die vier unermesslichen Geisteshaltungen – das Herz der Liebe

Die buddhistische Lehre beschreibt vier innere Qualitäten, die zusammen das Wesen wahrer Liebe verkörpern: die Brahmavihāras – wörtlich: „göttliche Verweilzustände“.
Wenn wir sie kultivieren, wird unser Herz weit – wie das eines Buddha.



1. Maitrī (Pali: Metta) – Liebende Güte
Die Grundlage allen Wohlwollens.
Der Wunsch, dass alle Wesen – ohne Ausnahme –
glücklich und in Frieden leben mögen.
Metta ist wie die Sonne – sie scheint auf alle gleichermaßen, ohne zu fragen, ob jemand „es verdient“.



2. Karunā – Mitgefühl
Karunā ist das Herz, das mitschwingt.
Nicht aus Mitleid – sondern aus tiefer Verbindung.
Ein mutiges, klares Mitfühlen, verbunden mit dem Wunsch, dass Leid gelindert wird.



3. Muditā – Mitfreude
Muditā ist die Freude an der Freude anderer.
Das Herz, das jubelt, wenn ein anderer erblüht.
Es heilt das Vergleichen und den Neid –
und öffnet das Herz für gemeinsames Glück.



4. Upekshā (Pali: Upekkhā) – Gleichmut
Das weite Herz, das inmitten von Freude und Schmerz
nicht kippt – sondern offen bleibt.
Es ist die Weisheit, zu lieben, ohne zu besitzen.
Da zu sein – ohne sich zu verstricken.



🌕 Wahre Liebe ist eine Praxis – kein Zustand

Im Buddhismus bedeutet Liebe nicht, sich selbst aufzugeben.
Sondern sich in Achtsamkeit zu begegnen.
Nicht sich zu klammern – sondern gemeinsam zu wachsen.

Liebe ist ein tägliches Kultivieren dieser vier Kräfte:
Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut.
Ein Reifen in innerer Freiheit – bei bleibender Tiefe.



💬 Meine Gedanken dazu

Ich glaube, dass wahre Liebe nicht darin liegt, jemandem zu versprechen, dass man immer da sein wird.
Sondern darin, wirklich da zu sein – im Jetzt.
Mit echtem Interesse. Mit Stille. Mit Präsenz.

Ich möchte kein Ideal von Liebe erfüllen – sondern sie leben.
Ehrlich, verletzlich, wach.
Nicht perfekt – aber echt.

Ich finde, Liebe darf tief sein.
Sie darf frei lassen, ohne sich zu entfernen.
Und sie darf klar bleiben – auch wenn das Herz weit offen ist.

Vielleicht ist genau das heute das Seltene:
Ein Mann, der zuhören kann,
der nicht flieht, wenn’s eng wird,
und der eine Frau nicht braucht, um sich ganz zu fühlen –
aber sie von Herzen achtet, wenn sie da ist.

Ich habe keine Antworten auf alles.
Aber ich habe gelernt:
Man kann jederzeit glücklich sein –
wenn man aufhört zu suchen
und anfängt zu sehen,
was schon da ist.



💬 Und falls du nach meinem kleinen Erfolgsrezept für eine glückliche, treue Beziehung suchst?

Ganz ehrlich:
Achtsam zuhören.
Nicht immer recht haben wollen.
Und ab und zu einfach gemeinsam schweigen – mit einem Lächeln.

Ach ja –
und niemals vergessen, warum man sich verliebt hat.
Denn echte Liebe braucht keine großen Versprechen.
Sie lebt von kleinen Momenten,
in denen zwei Menschen sich immer wieder neu füreinander entscheiden.

🙏
Pema Yeshe Konchok Norbu




Adresse

Schnaren 18
Sennwald
9467

Webseite

https://www.facebook.com/pema.yeshe.konchok.norbu

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Pema Yeshe erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram