29/12/2025
Ich werde künftig häufiger bar bezahlen.
Warum? Ein kurzer Denkanstoß:
Bezahle ich im Restaurant mit einem 50-Euro-Schein, kann der Wirt diesen zum Beispiel nutzen, um die Rechnung der Wäscherei zu begleichen. Der Wäschereibesitzer bezahlt damit den Friseur, und dieser gibt das Geld wiederum im Supermarkt aus. Der Schein bleibt also in der lokalen Wirtschaft im Umlauf und erfüllt seinen Zweck – ganz ohne Bank und ohne zusätzliche Gebühren.
Anders verhält es sich bei Kartenzahlungen. Zahle ich im Restaurant digital, fallen für den Betreiber durchschnittlich etwa 2,5 % Gebühren pro Transaktion an, also rund 1,25 €. Diese Gebühren entstehen bei jeder weiteren digitalen Zahlung erneut – beim Friseur, im Supermarkt und so weiter. Nach ungefähr 36 solcher Transaktionen sind von den ursprünglichen 50 € nur noch etwa 5 € übrig; rund 45 € sind in Form von Gebühren an Banken abgeflossen.
Hinzu kommen die laufenden Kosten für eine Bankkarte, die im Schnitt bei etwa 2,25 € pro Monat liegen. Am Ende bleibt dadurch weniger Geld in der Realwirtschaft, während vor allem Banken von digitalen Zahlungen profitieren. Elektronische Zahlungsmittel stärken somit in erster Linie die Finanzindustrie – und belasten die Realwirtschaft. 💯