03/03/2026
Ich sage bewusst nahrhaft und nicht gesund.
Gesund ist relativ. Je nach Trend, Konstitution, ErnährungsberaterIn, Schule, Erziehung, Beziehung zum Essen etc. teilen sich die Meinung stark.
Nahrhaft zu essen bedeutet für mich, mich artgerecht und individuell zu ernähren.
Ohne Kalorienzählen, ohne im Optimierungsmodus zu sein, ohne Zwang oder Verzicht, ohne Druck oder Stress. Sondern im Fühlen was mir gut tut, mich tatsächlich nährt und was mein Körper gerade braucht.
Und das geht auch ohne stundenlang in der Küche zu stehen😉
Nur ist es so, dass Wohlbefinden und Gesundheit unter anderem in der Küche beginnt und wir trotz oder gerade wegen all den Möglichkeiten in unserer Gesellschaft leider häufig Menschen haben, die unterernährt sind, denn
➡️ Mikronährstoffe fehlen, da Fehlernährung oder qualitativ minderwertige Nahrungsmittel
➡️ Proteinmangel, da minderwertige Proteinquellen, einseitige Ernährung, zu stark verarbeitete Lebensmittel
➡️ Überernährung (zu viel Essen, jedoch das falsche - Fastfood, Zucker, stark Verarbeitetes)
➡️ Mangelernährung durch zu wenig essen (bei älteren Menschen: man denke zB. an den fehlenden Appetit bei älteren Menschen, jedoch auch an das Essen in Kliniken, Heimen oder Lieferservice)
Beispiel Protein: unser Körper kann nicht heilen, wenn ihm Protein fehlt. Proteine sind eine zentrale Grundsubstanz für alles. Wir können noch so viele Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, wenn aber Proteine fehlen, fehlt eine grundlegende Substanz.
Und: der Körper kann Protein nicht wie Fett oder Zucker speichern, deshalb braucht es eine regelmässige Zufuhr. Ca. 1 - 1,5gr pro kg Körpergewicht (unterscheidet sich je nach Alter, Lebensphase, Aktivität und Gesundheitszustand).