bewegt.ch - Kinaesthetics

bewegt.ch - Kinaesthetics Kinaesthetics in der Pflege, Kinaesthetics für pflegende Angehörige
www.bewegt.ch Heute sagt er: «Ich bin mein Gesundheitswesen».

bewegt.ch – die Geschichte

Es begann vor über 30 Jahren mit der Ausbildung von Erich Weidmann zum Psychiatrie-Pfleger. 1991 hat er am eigenen Leib erfahren was es bedeutet Rückenschmerzen zu haben und sich behandeln zu lassen. Neben der Schmerzfreiheit, die ihm die Kinaesthetics-Ausbildung ermöglichte, begeistert ihn die Vielfalt an Möglichkeiten, die ihm das Kinaesthetics-Wissen für seinen Beruf gebracht hat.

2001 gründete er mit seiner Frau Ruth Weidmann die Firma bewegt.ch GmbH. Seither ist er Partner von Kinaesthetics Schweiz und engagiert sich im Berufsverband der Kinaesthetics-TrainerInnen.

https://youtu.be/qpvQTAKWd4o?si=Bs6xEWLToNzvpzvAHand aufs Herz: Wenn in der Pflege etwas nicht klappt, setzen wir uns of...
01/04/2026

https://youtu.be/qpvQTAKWd4o?si=Bs6xEWLToNzvpzvA
Hand aufs Herz: Wenn in der Pflege etwas nicht klappt, setzen wir uns oft zusammen und reden darüber. Aber können wir Bewegung wirklich „erreden“? 🗣️🚫

Die Kinaesthetics-Lernspirale geht einen anderen Weg. Sie tauscht das reine Grübeln gegen das praktische Tun. Denn Lösungen finden wir nicht im Kopf, sondern in der Bewegung.

Warum „Nachspielen“ kein Kinderkram ist
Oft gibt es Skepsis, wenn es darum geht, Pflegesituationen nachzustellen. Doch nur wer eine Situation körperlich nachvollzieht, versteht die echte Herausforderung.

Ein Beispiel aus der Praxis: Hilfestellung nach einem Sturz
Trotz aller Mühe wollte das Aufhelfen vom Boden nicht gelingen. Die Analyse durch das eigene Nachstellen brachte die Erkenntnis:
Interaktion: Ich hatte mir selbst den Bewegungsspielraum genommen.
Anatomie: Das Gewicht konnte nicht über die Knochen abgegeben werden.
Bewegungsmuster: Die Bewegung war zu einseitig und kraftaufwendig.

Vom Problem zur Variante 💡
In der Lernspirale bleiben wir nicht beim Scheitern stehen. Wir fangen an zu „spielen“:
Was passiert, im Zusammenspiel von Knochen Muskeln wenn ich die Arme am Boden abstütze?
Wie verändert sich die Stabilität, wenn ich den Stuhl näher heranziehe?
Wie organisiere ich meine Knochen und Muskeln neu?

Der Transfer in den Alltag
Das Ziel ist nicht die eine „perfekte“ Technik, sondern ein ganzer Koffer voller Bewegungsmöglichkeiten. Je mehr Varianten ich selbst erfahren habe, desto flexibler kann ich in der nächsten echten Situation reagieren.

Das nächste Mal frage ich mich nicht: „Wie ziehe ich fest genug?“, sondern: „Wie helfe ich dieser Person, ihr Gewicht über die Knochen abzugeben?“ 🦴💪
Hast du schon mal eine schwierige Pflegesituation „nachgespielt“, um eine Lösung zu finden? Schreib es mir in die Kommentare! 👇

Hand aufs Herz: Wenn in der Pflege etwas nicht klappt, setzen wir uns oft zusammen und reden darüber. Aber können wir Bewegung wirklich „erreden“? 🗣️🚫Die K...

Heute ist der vierte Tag eines Kinästhetik-Grundkurses.Eine Teilnehmerin meldet sich bei mir: „Ich kann heute keine Übun...
30/03/2026

Heute ist der vierte Tag eines Kinästhetik-Grundkurses.

Eine Teilnehmerin meldet sich bei mir: „Ich kann heute keine Übungen mitmachen. Die Schmerzen strahlen bis ins Becken aus.“

Mein Impuls als Trainer: Ich ermutige sie, im Rahmen ihrer Möglichkeiten in Bewegung zu bleiben, achtsam auf den eigenen Körper zu hören und genau diese Erfahrung für das Lernen zu nutzen.

Die Antwort?
„Nein, ich kann nicht. Ich musste gestern arbeiten und muss es morgen auch wieder.“

Im ersten Moment macht mich das sprachlos. Was wird aus dieser Fachkraft, wenn sie sich im Pflegealltag so einsetzt, dass ihr Körper mehr und mehr dagegen rebelliert? Was braucht sie, um diesen körperlichen Herausforderungen gewachsen zu sein?

Ich wünsche allen, die sich trotz Schmerzen zur Arbeit begeben, Momente, in denen sie für sich selbst entdecken können, was ihnen gut tut!

Wie geht ihr mit solchen Situationen um? Ist Fortbildung für euch „Erholung“ oder eine zusätzliche Belastung?

27/03/2026
🌀 Theorie ist gut – Spüren ist besser: Die Lernspirale in der KinästhetikHand aufs Herz: Wenn in der Pflege etwas nicht ...
25/03/2026

🌀 Theorie ist gut – Spüren ist besser: Die Lernspirale in der Kinästhetik

Hand aufs Herz: Wenn in der Pflege etwas nicht klappt, setzen wir uns oft zusammen und reden darüber. Aber können wir Bewegung wirklich „erreden“? 🗣️🚫
Die Kinaesthetics-Lernspirale geht einen anderen Weg. Sie tauscht das reine Grübeln gegen das praktische Tun. Denn Lösungen finden wir nicht im Kopf, sondern in der Bewegung.

Warum „Nachspielen“ kein Kinderkram ist
Oft gibt es Skepsis, wenn es darum geht, Pflegesituationen nachzustellen. Doch nur wer eine Situation körperlich nachvollzieht, versteht die echte Herausforderung.

Ein Beispiel aus der Praxis: Hilfestellung nach einem Sturz
Trotz aller Mühe wollte das Aufhelfen vom Boden nicht gelingen. Die Analyse durch das eigene Nachstellen brachte die Erkenntnis:

Interaktion: Ich hatte mir selbst den Bewegungsspielraum genommen.
Anatomie: Das Gewicht konnte nicht über die Knochen abgegeben werden.
Bewegungsmuster: Die Bewegung war zu einseitig und kraftaufwendig.

Vom Problem zur Variante 💡
In der Lernspirale bleiben wir nicht beim Scheitern stehen. Wir fangen an zu „spielen“:
Was passiert, im Zusammenspiel von Knochen Muskeln wenn ich die Arme am Boden abstütze?
Wie verändert sich die Stabilität, wenn ich den Stuhl näher heranziehe?
Wie organisiere ich meine Knochen und Muskeln neu?

Der Transfer in den Alltag
Das Ziel ist nicht die eine „perfekte“ Technik, sondern ein ganzer Koffer voller Bewegungsmöglichkeiten. Je mehr Varianten ich selbst erfahren habe, desto flexibler kann ich in der nächsten echten Situation reagieren.

Das nächste Mal frage ich mich nicht: „Wie ziehe ich fest genug?“, sondern: „Wie helfe ich dieser Person, ihr Gewicht über die Knochen abzugeben?“ 🦴💪

Hast du schon mal eine schwierige Pflegesituation „nachgespielt“, um eine Lösung zu finden? Schreib es mir in die Kommentare! 👇

Halbzeit beim Crowdfunding – und ich bin einfach nur überwältigt! ❤️Wir haben das erste Etappenziel erreicht! DANKE an a...
23/03/2026

Halbzeit beim Crowdfunding – und ich bin einfach nur überwältigt! ❤️

Wir haben das erste Etappenziel erreicht! DANKE an alle, die bisher dabei sind. Jetzt geht es an den Feinschliff: Unser zweites Finanzierungsziel ist in Sichtweite!

Vor Kurzem habe ich einer Kollegin das erste Kapitel meines Buchprojekts geschickt. Meine bange Frage: „Würdest du weiterlesen? Auch wenn du nicht aus der Pflege kommst?“ Ihre Antwort hat mich fast zu Tränen gerührt:

„Deine Zeilen haben mich zutiefst bewegt. Ich habe es heute mehrmals gelesen und würde sofort weiterlesen… Und ja: Nicht-pflegende Personen auch!“

Nach 40 Jahren Arbeit mit Menschen mit Demenz weiß ich: Fachbuch-Ratschläge helfen oft nicht weiter, wenn man emotional an seine Grenzen stößt. Was zählt, ist die menschliche Begegnung. Davon möchte ich erzählen – vom Gelingen und vom Scheitern.

Wie du mir jetzt helfen kannst?
Ich brauche Reichweite! Bitte teile diesen Beitrag, poste den Link in deinem WhatsApp-Status oder drucke unser kleines Plakat aus (Link unten) und hänge es auf. Jede Empfehlung zählt!

👉 Hier geht’s zum Projekt:

„Demenz als Kunst: Eine Reise durch die Welten meiner Mutter. Unterstütze dieses Buch über Würde, Liebe & die Freiheit, das Leben neu zu malen.“

Pflegeinitiative: Gut gemeint, aber an der Realität vorbei? 🤨Heute Morgen hatte ich das Vergnügen, eine motivierte Grupp...
20/03/2026

Pflegeinitiative: Gut gemeint, aber an der Realität vorbei? 🤨
Heute Morgen hatte ich das Vergnügen, eine motivierte Gruppe in präventionsorientierter Arbeitsweise zu schulen. Das Ziel: Den eigenen Körper schützen und gleichzeitig ressourcenorientiert mit den Bewohnern arbeiten.
Die Ironie des Vormittags:
Während wir am Handwerk arbeiteten, klopfte die Gewerkschaft an. Thema: Die Pflegeinitiative. Ein kurzer Check in meiner Gruppe (12 Personen) ergab: Gerade einmal eine einzige Person würde direkt von den aktuellen Forderungen profitieren.
Versteht mich nicht falsch: Engagement ist toll! Aber während wir Petitionen unterschreiben, die dem Bundesrat „Beine machen“ sollen, wird das Wesentliche oft vergessen:

Pflege ist ein Handwerk.
Ein Handwerk braucht Training, Mut zur Selbstreflexion und Zeit für echte Kompetenzentwicklung.
Pflegende brauchen Lösungen im Tun, um in den herrschenden Bedingungen gesund zu bleiben und Bewohner zum Staunen zu bringen.

Mein Fazit: Ich sehe in der aktuellen Debatte zu wenig Initiative für konkrete Trainingseinheiten, die den Alltag wirklich erleichtern. Es müsste Geld vorhanden sein um das Können aller Pflegenden zu stärken, die täglich am Bett stehen – und zwar für alle, nicht nur für eine ausgewählte Gruppe.
Wie seht ihr das? Brauchen wir mehr politische Papiere oder mehr Investition in das praktische Geschick vor Ort? 👇

Die letzten drei Posts waren mehr als nur Theorie – sie sind das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit in einer Schre...
18/03/2026

Die letzten drei Posts waren mehr als nur Theorie – sie sind das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit in einer Schreibwerkstatt mit drei geschätzten Kolleginnen.

Was unsere Arbeit damals geprägt hat? Das ständige Hinterfragen und das gemeinsame Ausprobieren direkt in der Praxis.

Ein besonderes Extra für euch:
Im Artikel findet ihr ein PDF mit konkreten Forschungsfragen. Diese sind ein mächtiges Werkzeug, um die eigene Bewegung im Arbeitsalltag zu reflektieren und neue, gesündere Wege zu finden.

Den Link zum vollständigen Artikel (inkl. PDF-Download) findet ihr hier:
https://www.bewegt.ch/hochgestellte-betten-koennen-schaden/

Wenn Pflegende unreflektiert einer diktierten «richtigen Betthöhe» folgen, kann das ihre Bewegungsangebote an Pflegebedürftige einschränken .

Prävention in der Pflege neu denken: Warum „Standard-Ergonomie“ oft am Ziel vorbeischießt. 📉Muskel-Skelett-Erkrankungen ...
11/03/2026

Prävention in der Pflege neu denken: Warum „Standard-Ergonomie“ oft am Ziel vorbeischießt. 📉

Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) sind nach wie vor einer der größten Kostentreiber im Gesundheitswesen und ein Hauptgrund für Berufsaustritte in der Pflege. Doch die klassische Antwort – technische Hilfsmittel und starre Verhaltensregeln wie die „optimale Betthöhe“ – greift zu kurz.

Aus gesundheitsökonomischer Sicht ist die individuelle Bewegungskompetenz der entscheidende Hebel: 💡
Vermeidung von Fehl-Investitionen: Ein teures Pflegebett nutzt wenig, wenn die starre Nutzung die Interaktion mit dem Patienten blockiert und die Belastung für das Personal sogar erhöht.

Ressource Mensch: Wenn Pflegende lernen, Bewegungsabläufe so zu gestalten, dass „Heben“ obsolet wird, sinkt die physische Belastung signifikant – weit über das hinaus, was eine reine Höhenverstellung leisten kann.

Outcome-Qualität: Ein tiefgestelltes Bett ermöglicht Patienten oft erst die nötige Eigenaktivität (Bodenkontakt!). Das fördert die Mobilität und verkürzt potenziell Liegezeiten.

Wir müssen Ergonomie weg von der „Checklisten-Prävention“ hin zur individuellen Kompetenzentwicklung steuern.

Das ist kein „Nice-to-have“, sondern eine notwendige Strategie gegen den Fachkräftemangel und für eine nachhaltige Kostenstruktur.

Investieren wir in die Köpfe und die Wahrnehmung der Mitarbeitenden, nicht nur in die Hardware. 🦾📊

Danke fürs Teilen ein Drittel  ist geschafft.https://www.lokalhelden.ch/demenz-lehrte-uns/blog2/beitrag/joseph-beuys-und...
09/03/2026

Danke fürs Teilen ein Drittel ist geschafft.

https://www.lokalhelden.ch/demenz-lehrte-uns/blog2/beitrag/joseph-beuys-und-die-kunst-des-alltags-jeder-mensch-ist-ein-knstler-p10189.html?fbclid=IwY2xjawQcAf1leHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEeBkELHwXPRGKAhPcs3FxMrUwurVhG1pklR6LeKGGpOehTk6aehXwmE52L1SA_aem_KTHruRzk-PpDEBgkDjWRQQ -project

Letzte Woche sprach mich ein Bekannter auf unser Buchprojekt an. Es dauerte nicht lange, bis er mich fragte: „Wie seid ihr eigentlich auf diesen Titel gekommen: Wir sind doch alle irgendwie Künstler?“ Als ich ihm erklärte, dass wir uns diesen Tit...

🧠 Demenz neu verstehen: Von der „Störung“ zum DialogHinter jedem Verhalten steckt ein Sinn – auch wenn er uns im Pflegea...
08/03/2026

🧠 Demenz neu verstehen: Von der „Störung“ zum Dialog

Hinter jedem Verhalten steckt ein Sinn – auch wenn er uns im Pflegealltag oft verborgen bleibt. In unserer Fortbildung „Demenz und Wahrnehmung aus biopsychosozialer Sicht“ haben wir die Perspektive gewechselt: Weg von Etiketten wie „aggressiv“ oder „ruhelos“, hin zum tiefen Verständnis durch die eigene Bewegung.

Die wichtigsten Erkenntnisse:
Bewegung als Schlüssel: Wir haben am eigenen Körper nachgespürt, warum Bewegungen „einfältig“ oder starr werden. Wer versteht, wie sich Starrheit anfühlt, kann Empathie neu definieren.

Berührung ist Kommunikation: Ein „wohltuendes Gespräch“ findet oft ohne Worte statt. Durch die Anpassung unserer eigenen Bewegungsqualität können wir Interaktionen positiv gestalten.

Jedes Verhalten macht Sinn: Ob mit oder ohne Demenz – jeder Mensch handelt in seinem Augenblick logisch. Unsere Aufgabe ist es, die Qualität der Interaktion so zu erhöhen, dass aus einer äußeren „Störung“ Unterstützung wird.

Das Fazit der Teilnehmenden:

„Eine bewegende Fortbildung, in der ich das Wunder Leben und die wahre Bedeutung von Menschlichkeit erfahren durfte.“

Wir nehmen diese Energie mit in die Praxis und gestalten Lernumgebungen, in denen dieses Wissen direkt im Tun an Kolleginnen und Kollegen weitergegeben wird. 🤝✨


🧠 Demenz neu verstehen: Von der „Störung“ zum DialogHinter jedem Verhalten steckt ein Sinn – auch wenn er uns im Pflegealltag oft verborgen bleibt. In unser...

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