11/02/2026
🎇 Das Wunder im Alltäglichen: Warum Kinaesthetics-Bildung die Führungskultur revolutioniert
In der Hektik des Pflegealltags neigen wir dazu, Bewegungen als „selbstverständlich“ abzutun. Wir sagen: „Das geht von selbst.“ Doch genau hier liegt die Gefahr der Stagnation. Als Leitung habe ich gelernt, dass pflegerische Kompetenz dort beginnt, wo wir das Selbstverständliche hinterfragen.
👉 Systematische Neugier statt „Schema F“
Kinaesthetics-Bildungen sind weit mehr als Technik-Kurse. Es geht um die direkte Wahrnehmung und Eigenerfahrung. Das Konzeptsystem bietet dabei einen logischen Aufbau, der wie eine Brille 👓 wirkt: Plötzlich sehen wir Details in unserer Bewegung, die uns vorher verborgen blieben.
👉 Für Teams bedeutet das:
Fokus auf das Neue: Die Konzepte helfen um sich auf interessante Aspekte der eigenen Bewegung zu konzentrieren.
Das Spiel der Varianten: Es geht nicht um die „richtige“ Bewegung, sondern um das Suchen nach Unterschieden. Je mehr Varianten der Einzelne in sich trägt , desto höher seine Bewegungskompetenz.
Buntere Sichtweisen: Der logische Aufbau der Konzepte verändert die Sicht auf die Pflege und macht sie „bunter“. Banale Aktivitäten werden zum Fundament einer sich entwickelnden Fachlichkeit.
🎯 Führung bedeutet: Staunen ermöglichen
Wenn wir als Kaderpersonen diese „buntere“ Sichtweise fördern, verändern wir die Lernkultur. Routine beinhalten Entdeckungen. Wenn eine Mitarbeiterin versteht, wie komplex ein einfacher Positionswechsel ist, steigt nicht nur ihre Wertschätzung für den Patienten, sondern auch für ihre eigene hochspezialisierte Arbeit.
„Kinaesthetics-Konzepte helfen uns, Selbstverständliches als Wunder zu sehen.“
In einer Welt, die nach Effizienz schreit, ist dieses „Wunder“ – die bewusste, angepasste und schonende Bewegung – unser wertvollstes Gut. Es macht den Unterschied zwischen einem Job und einer Berufung oder Profession, ganz wie sie es wünschen.