bewegt.ch - Kinaesthetics

bewegt.ch - Kinaesthetics Kinaesthetics in der Pflege, Kinaesthetics für pflegende Angehörige
www.bewegt.ch Heute sagt er: «Ich bin mein Gesundheitswesen».

bewegt.ch – die Geschichte

Es begann vor über 30 Jahren mit der Ausbildung von Erich Weidmann zum Psychiatrie-Pfleger. 1991 hat er am eigenen Leib erfahren was es bedeutet Rückenschmerzen zu haben und sich behandeln zu lassen. Neben der Schmerzfreiheit, die ihm die Kinaesthetics-Ausbildung ermöglichte, begeistert ihn die Vielfalt an Möglichkeiten, die ihm das Kinaesthetics-Wissen für seinen Beruf gebracht hat.

2001 gründete er mit seiner Frau Ruth Weidmann die Firma bewegt.ch GmbH. Seither ist er Partner von Kinaesthetics Schweiz und engagiert sich im Berufsverband der Kinaesthetics-TrainerInnen.

Prävention in der Pflege neu denken: Warum „Standard-Ergonomie“ oft am Ziel vorbeischießt. 📉Muskel-Skelett-Erkrankungen ...
11/03/2026

Prävention in der Pflege neu denken: Warum „Standard-Ergonomie“ oft am Ziel vorbeischießt. 📉

Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) sind nach wie vor einer der größten Kostentreiber im Gesundheitswesen und ein Hauptgrund für Berufsaustritte in der Pflege. Doch die klassische Antwort – technische Hilfsmittel und starre Verhaltensregeln wie die „optimale Betthöhe“ – greift zu kurz.

Aus gesundheitsökonomischer Sicht ist die individuelle Bewegungskompetenz der entscheidende Hebel: 💡
Vermeidung von Fehl-Investitionen: Ein teures Pflegebett nutzt wenig, wenn die starre Nutzung die Interaktion mit dem Patienten blockiert und die Belastung für das Personal sogar erhöht.

Ressource Mensch: Wenn Pflegende lernen, Bewegungsabläufe so zu gestalten, dass „Heben“ obsolet wird, sinkt die physische Belastung signifikant – weit über das hinaus, was eine reine Höhenverstellung leisten kann.

Outcome-Qualität: Ein tiefgestelltes Bett ermöglicht Patienten oft erst die nötige Eigenaktivität (Bodenkontakt!). Das fördert die Mobilität und verkürzt potenziell Liegezeiten.

Wir müssen Ergonomie weg von der „Checklisten-Prävention“ hin zur individuellen Kompetenzentwicklung steuern.

Das ist kein „Nice-to-have“, sondern eine notwendige Strategie gegen den Fachkräftemangel und für eine nachhaltige Kostenstruktur.

Investieren wir in die Köpfe und die Wahrnehmung der Mitarbeitenden, nicht nur in die Hardware. 🦾📊

Danke fürs Teilen ein Drittel  ist geschafft.https://www.lokalhelden.ch/demenz-lehrte-uns/blog2/beitrag/joseph-beuys-und...
09/03/2026

Danke fürs Teilen ein Drittel ist geschafft.

https://www.lokalhelden.ch/demenz-lehrte-uns/blog2/beitrag/joseph-beuys-und-die-kunst-des-alltags-jeder-mensch-ist-ein-knstler-p10189.html?fbclid=IwY2xjawQcAf1leHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEeBkELHwXPRGKAhPcs3FxMrUwurVhG1pklR6LeKGGpOehTk6aehXwmE52L1SA_aem_KTHruRzk-PpDEBgkDjWRQQ -project

Letzte Woche sprach mich ein Bekannter auf unser Buchprojekt an. Es dauerte nicht lange, bis er mich fragte: „Wie seid ihr eigentlich auf diesen Titel gekommen: Wir sind doch alle irgendwie Künstler?“ Als ich ihm erklärte, dass wir uns diesen Tit...

🧠 Demenz neu verstehen: Von der „Störung“ zum DialogHinter jedem Verhalten steckt ein Sinn – auch wenn er uns im Pflegea...
08/03/2026

🧠 Demenz neu verstehen: Von der „Störung“ zum Dialog

Hinter jedem Verhalten steckt ein Sinn – auch wenn er uns im Pflegealltag oft verborgen bleibt. In unserer Fortbildung „Demenz und Wahrnehmung aus biopsychosozialer Sicht“ haben wir die Perspektive gewechselt: Weg von Etiketten wie „aggressiv“ oder „ruhelos“, hin zum tiefen Verständnis durch die eigene Bewegung.

Die wichtigsten Erkenntnisse:
Bewegung als Schlüssel: Wir haben am eigenen Körper nachgespürt, warum Bewegungen „einfältig“ oder starr werden. Wer versteht, wie sich Starrheit anfühlt, kann Empathie neu definieren.

Berührung ist Kommunikation: Ein „wohltuendes Gespräch“ findet oft ohne Worte statt. Durch die Anpassung unserer eigenen Bewegungsqualität können wir Interaktionen positiv gestalten.

Jedes Verhalten macht Sinn: Ob mit oder ohne Demenz – jeder Mensch handelt in seinem Augenblick logisch. Unsere Aufgabe ist es, die Qualität der Interaktion so zu erhöhen, dass aus einer äußeren „Störung“ Unterstützung wird.

Das Fazit der Teilnehmenden:

„Eine bewegende Fortbildung, in der ich das Wunder Leben und die wahre Bedeutung von Menschlichkeit erfahren durfte.“

Wir nehmen diese Energie mit in die Praxis und gestalten Lernumgebungen, in denen dieses Wissen direkt im Tun an Kolleginnen und Kollegen weitergegeben wird. 🤝✨


🧠 Demenz neu verstehen: Von der „Störung“ zum DialogHinter jedem Verhalten steckt ein Sinn – auch wenn er uns im Pflegealltag oft verborgen bleibt. In unser...

Mein Rücken, meine Bewegung, meine EntscheidungPraxisnähe, Selbstwirksamkeit und tägliche Entlastung. Hand aufs Herz: St...
04/03/2026

Mein Rücken, meine Bewegung, meine Entscheidung
Praxisnähe, Selbstwirksamkeit und tägliche Entlastung.

Hand aufs Herz: Stellst du das Bett hoch, weil es sich gut anfühlt – oder weil „man“ es so macht? 🤔

Lange dachte ich, ein hochgestelltes Bett sei die Lebensversicherung für meinen Rücken. Aber die Beobachtungen von Barbara Meier und Erich Weidmann rütteln an diesem Mythos. Oft passiert am hohen Bett nämlich genau das Gegenteil:

❌ Mein Augenmerk liegt nur beim Gegenüber.
❌ Ich nehme fast nur meine Arme wahr.
❌ Ich fühle mich „zweigeteilt“ und stehe auf den Zehenspitzen.

Erst als ich anfing, mit der Höhe zu experimentieren – und das Bett sogar bewusst tiefer stellte – passierte etwas Spannendes: Ich spürte wieder den Boden unter den Füßen. Ich konnte mein Gewicht über die Knochen ableiten, statt alles mit Muskelkraft und Spannung im unteren Rücken zu halten.

Mein Learning: Es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“ von der Stange. Ergonomie ist kein Zustand, sondern eine dynamische Anpassung. Wenn wir uns erlauben, die Regeln zu hinterfragen, finden wir Lösungen, die uns wirklich entlasten – und gleichzeitig unseren Patienten mehr Sicherheit geben (z.B. durch Bodenkontakt beim Aufsitzen).

Achtet mal bei der nächsten Schicht darauf: Wo spürst du dein Gewicht? Und wie verändert die Betthöhe deine Bewegungsfreiheit? 🧘‍♂️✨

Gute Firma!!
25/02/2026

Gute Firma!!

Führung in der Pflege: Warum Vertrauen in das Team wichtiger ist als Zentimeter-Maße.„Das Bett muss auf Hüfthöhe!“ – Wie...
25/02/2026

Führung in der Pflege: Warum Vertrauen in das Team wichtiger ist als Zentimeter-Maße.

„Das Bett muss auf Hüfthöhe!“ – Wie oft haben wir diesen Satz in der Pflegeausbildung und bei Audits gehört? 🏥

Als Führungskräfte neigen wir dazu, Sicherheit durch standardisierte Regeln schaffen zu wollen. Doch die Realität zeigt: Starre Vorgaben zur „richtigen Betthöhe“ können kontraproduktiv sein. Wenn wir die „richtige“ Höhe vehement einfordern, riskieren wir, dass unsere Teams den Kontakt zu ihrer eigenen Körperwahrnehmung verlieren und Bewegungen „einfrieren“.

Echte Rückengesundheit entsteht nicht durch das Drücken eines Knopfes am Pflegebett, sondern durch Bewegungskompetenz.

🧠 Warum wir umdenken müssen:

Individuelle Ergonomie: Was für Person A passt, schränkt Person B in der Dynamik ein.

Interaktion statt Heben: Kompetente Pflege braucht Flexibilität, um den Patienten in seine eigene Bewegung einzubeziehen.

Vertrauen in die Experten: Unsere Mitarbeitenden sind die Profis für ihre eigene Bewegung.

👉 Geben wir unseren Teams den Raum, mit „Forschungsfragen“ ihre eigene beste Arbeitsweise zu finden, statt sie in Zentimeter-Maße zu pressen. Investieren wir in Kinaesthetics und Wahrnehmung statt in bloße Compliance-Checklisten.

Wie fördern Sie die Eigenverantwortung Ihrer Teams in der Ergonomie? 💡

24/02/2026

Zwei Frauen, ein unvergessliches Ziel: LOURDES! 🚲🚐✨
Die eine per Velo, die andere im Van - eine Reise, die bewegt.

Mit eindrucksvollen Bildern der weiten Landschaften Frankreichs, Momenten voller Emotionen und grosser Freude – und den kleinen Herausforderungen, die dazugehören – nehmen sie euch mit auf ihre ganz persönliche Reise.

Lasst euch inspirieren und seid dabei.

🗓️ Bildervortrag "Reise nach Lourdes"
📍 Saal Lindendfeld
⏰ Donnerstag, 26. Februar 2026 um 15:00 Uhr

21/02/2026

Von den Olympischen Spielen fasziniert: Wie das Zusammenspiel von Stabilität und Instabilität neue Bewegungsmöglichkeiten in Pflege und Alltag schafft.

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bewegt
19/02/2026

bewegt

Was für ein Meilenstein! Dank eurer unglaublichen Unterstützung haben wir die erste Hürde genommen: Der Wunschbetrag von 3.000 CHF ist erreicht und übertroffen! Das bedeutet für uns alle: Dieses Buch wird Realität . Der Grundstein ist geleg...

🧠 Paradigmenwechsel in der Pflege: Weg von Rezepten, hin zur InteraktionKinaesthetics hat meine Sichtweise auf die Pfleg...
18/02/2026

🧠 Paradigmenwechsel in der Pflege: Weg von Rezepten, hin zur Interaktion

Kinaesthetics hat meine Sichtweise auf die Pflege grundlegend verändert.
Doch Hand aufs Herz: Ein Aspekt fordert mich bis heute heraus – das Verständnis der Geschlossenheit lebendiger Systeme. 🤪

In einem hektischen Pflegealltag erwische ich mich manchmal bei dem Wunsch nach „einfachen Rezepten“. Klare Anweisungen, die immer funktionieren. Doch die Realität ist komplexer.
🔦 Was ich gelernt habe:
✒️ Keine Standardlösungen:
Jeder Mensch und jede Situation ist einzigartig.
✒️ Selbstkompetenz: Passende Interaktionen und Angebote lassen sich nicht von außen diktieren.
✒️ Innere Entwicklung: Ich kann diese Lösungen nur in mir selbst entwickeln und entdecken.

Dieser Paradigmenwechsel bedeutet, Verantwortung für die eigene Bewegung und Interaktion zu übernehmen, statt nur Schemata abzuarbeiten. Es ist ein ständiger Lernprozess, der Geduld erfordert, aber die Qualität der Pflege auf ein neues Level hebt.

❓ Wie geht ihr mit der Komplexität in der Pflege um?
❓ Sucht ihr noch nach Rezepten oder vertraut ihr bereits auf die situative Interaktion?

Dran bleiben
13/02/2026

Dran bleiben

Die Gesundheit des Pflegepersonals und damit die Versorgungsqualität für die Bevölkerung sind in Gefahr!

13/02/2026

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Zollweg 12
Suhr
5034

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