26/02/2026
🌿 Frühlingsmüdigkeit – gibt es das wirklich?
Viele Menschen fühlen sich Ende Februar und im März ungewöhnlich müde. Das ist kein Mythos – sondern physiologisch erklärbar.
Warum fühlen wir uns jetzt schlapp?
☀️ Lichtumstellung
Die Tage werden länger. Unser Körper muss sich an veränderte Lichtverhältnisse anpassen. Das beeinflusst die innere Uhr.
🧠 Hormonregulation
Melatonin (Schlafhormon) und Serotonin (Aktivitäts- und Stimmungshormon) verändern sich. Diese Umstellung braucht Zeit – oft einige Wochen.
🌡️ Kreislaufanpassung
Steigende Temperaturen erweitern die Gefässe, der Blutdruck kann leicht sinken – wir fühlen uns träger.
Was hilft wirklich?
🌅 Tageslicht am Morgen
10–20 Minuten natürliches Licht helfen, die innere Uhr zu stabilisieren und die Hormonbalance schneller anzupassen.
🚶♀️ Bewegung statt Mittagsschlaf
Ein kurzer Spaziergang aktiviert Kreislauf und Stoffwechsel nachhaltiger als ein langer Mittagsschlaf.
💧 Ausreichend trinken
Schon leichte Dehydrierung verstärkt Müdigkeit.
🛌 Regelmässiger Schlafrhythmus
Konstante Schlafenszeiten helfen dem Körper, sich schneller an die neue Jahreszeit anzupassen.
💬 Merksatz:
Frühlingsmüdigkeit ist keine Schwäche – sondern eine Übergangsphase. Mit Licht, Bewegung und Struktur kommt deine Energie zurück.