Härzchlopfä Hebamme GmbH

Härzchlopfä Hebamme GmbH Vieles wird sich auf dem Weg zum Eltern-Sein verändern. Wir freuen uns, Euch in dieser spannenden Phase Eures Lebens begleiten zu dürfen.

Deine Mama und ich telefonierten zu Beginn der Schwangerschaft miteinander, und ihr habt euch für die Begleit­ung durch ...
04/03/2026

Deine Mama und ich telefonierten zu Beginn der Schwangerschaft miteinander, und ihr habt euch für die Begleit­ung durch eure großartige Tante entschieden – was ich gut nachvollziehen konnte. Gleichzeitig ließen wir es offen: Falls es zu einer Spitalgeburt kommen würde, könnte ich dazukommen.

Da du viel Platz im Becken deiner Mama hattest, konntest du dich in eine Lage begeben, die schließlich dazu führte, dass wir uns kennenlernen durften.

Kurz nach eurer Ankunft im Spital wurden deine Wellen intensiver, und deine Herztöne ließen uns immer wieder kurz aufhorchen – als hättest du bei jeder Drehung im Becken unheimlich viel zu tun. Cristina turnte mit euch, und ich versuchte mein Glück mit den Akupunkturnadeln. Dein Papa und eure Freundin waren stets bemüht, euch zu wärmen oder für Kühlung zu sorgen, wenn es nötig war.

Zwischendurch wart ihr wieder im Wasser und habt versucht zu entspannen. Doch es schien, als bräuchtest du viel Kraft – und immer wieder Positionen mit festem Boden unter den Füßen. Die Hocke schien deiner Mama besonders Kraft zu spenden.

Mit etwas Nachhilfe durch ein wenig Chemie kamst du schließlich deflektiert, zu den Sternen schauend, in die Arme deiner Großtante gerutscht. Dein Köpfchen war noch etwas verformt, und wir waren erstaunt und glücklich über deine Niederkunft.

Dein Papa küsste deine Mama, und die Freundin deiner Mama hatte Tränen in den Augen. Was für eine Geburt – sie fühlte sich nach echtem Teamwork an.

Danke, dass ich dabei sein durfte.
Willkommen, kleine Erdenseele.

Deine Hebamme
Lior

Unser März in der PraxisDer Frühling klopft an – und wir sind wieder mit ganz viel Herz für euch da.Auch im März begleit...
01/03/2026

Unser März in der Praxis

Der Frühling klopft an – und wir sind wieder mit ganz viel Herz für euch da.

Auch im März begleiten wir euch durch Schwangerschaft, Wochenbett und die erste Zeit mit Baby. Es gibt Raum für Austausch, gezielte Bewegung, Stärkung des Körpers, Vorbereitung auf die Geburt und Begegnungen mit anderen Familien. Unsere Angebote finden wie gewohnt in Adliswil und Wädenswil statt.

Wir freuen uns auf euch.

Ich habe mich sehr gefreut, als deine Eltern erneut bei uns angeklopft haben. Die Geburt deines Bruders hatte ich noch g...
26/02/2026

Ich habe mich sehr gefreut, als deine Eltern erneut bei uns angeklopft haben. Die Geburt deines Bruders hatte ich noch gut in Erinnerung, obwohl sie schon einige Zeit zurückliegt.

Deine Schwangerschaft verlief von außen betrachtet mit einigen Auf und Abs, aber deine Mama und du schientet immer wieder einen Weg miteinander zu finden.

Die letzte Woche vor deiner Geburt war dann erneut spannend. Zweimal dachten wir, es gäbe Anzeichen dafür, dass du dich auf den Weg machst – doch du schienst eure Aufmerksamkeit noch zu genießen.

Als ihr dann am Freitag gemeinsam im Zoo wart, schien dir der Elefant besonders zu gefallen, und du hast deutlichere Zeichen gegeben, dass du auf die Welt kommen möchtest. Nichtsdestotrotz hast du dir nochmals Zeit gelassen. Mit einem kleinen letzten Anstupser kamst du dann im Schnellzugtempo zur Welt.

Ich empfand deine Mama als sehr bei sich – was sie mir im späteren Gespräch auch bestätigt hat. Als du auf ihrem Bauch lagst, warst du noch voller Käseschmiere, und es lag schon fast ein Lächeln auf deinem Gesicht.

Willkommen, kleine Erdenmaus.

Deine Hebamme

Was für ein Wochenende! Wir hatten alle Hände voll zu tun, als auch du dich auf den Weg gemacht hast.Es war ein windiger...
24/02/2026

Was für ein Wochenende! Wir hatten alle Hände voll zu tun, als auch du dich auf den Weg gemacht hast.

Es war ein windiger Novemberabend, und deine Mama bemerkte Fruchtwasserabgang, ohne dass es schon Anzeichen von Wehen gab. Lisa, schon den ganzen Tag unterwegs von Geburt zu Geburt, kam dann rasch «angedüüst», um zu schauen, wie es euch geht. Dir ging es prima, wie auch das CTG zeigte. Und schon wurde Lisa wieder an die nächste Geburt gerufen.

So war es klar, da brauchte es noch die dritte Hebamme. Andrea traf gegen 01:00 bei euch ein, wo deine Mama noch etwas auf dem Sofa ruhte. Ihre Atmung war ruhig, und es wurde noch etwas geplaudert. Doch schon bald wurden die Wehen intensiver. Papa und Andrea kümmerten sich derweil um die Füllung des Pools, den deine Eltern im grosszügigen Wohnzimmer aufgestellt hatten.

Positionen wechselnd, den zunehmenden Druck im Körper veratmend, arbeitetest du dich immer tiefer ins Becken. Deine Mama tönte mit «Brrrrr». Der Muttermund öffnete sich rasch bis ca. 9 cm, dein Köpfchen konnten wir schon bald etwas sehen. Nun gab deine Mama nochmal volle Energie: tiefe Hocke, 4 Füssler usw. Sie war bereit, dich zu gebären.

Leider wurden die Wehen zu diesem Zeitpunkt immer kürzer, und so brachte dein Papa der Mama heisse Bouillon zur Stärkung, mal erfrischte er sie mit einem kalten Lappen. Auch Massagen mit Nelkenöl, Schüsslersalze und Akupunktur haben die Hebammen angewendet.

Es ging langsam an die Kraft, und deine Mama spürte, da brauchts noch mehr. So entschieden wir zusammen, dass wir für die letzte Phase doch noch ins Spital gehen würden. Deine Mama war so tapfer, denn es ist wirklich nicht einfach, in dieser Phase der Geburt noch das Haus zu verlassen. Es war eine Erleichterung, dass die Frauenärztin, welche deine Mama schon in der Schwangerschaft begleitet hat, da war.

Sie half dir und der Mama, noch die letzten Zentimeter zu überwinden, und so kamst du sehr bald auf die Welt. Was für eine Freude nach dieser kraftvollen Nacht!

Sei herzlich willkommen!
Wir haben uns gefreut, Teil deiner Geburtsreise sein zu dürfen.

Deine Hebammen
Lisa und Andrea

Ein bisschen mehr als eine Woche vor deiner Geburt habe ich deine Eltern noch einmal getroffen, und wir haben über die G...
21/02/2026

Ein bisschen mehr als eine Woche vor deiner Geburt habe ich deine Eltern noch einmal getroffen, und wir haben über die Geburt gesprochen. Wir sind die verschiedenen Phasen gemeinsam durchgegangen, und ich habe noch gesagt:
„Beim ersten Kind kann man fast nicht zu spät ins Spital gehen – man hat seeeehr viel Zeit. Wenn es also losgeht, könnt ihr ruhig erst zwei Stunden beobachten. Dann kann ich zu euch nach Hause kommen, für eine Kontrolle und die erste Betreuung daheim.“

Wir haben auch darüber geredet, dass die Zeit zwischen 7 und 10 cm oft die schwierigste ist – und wie man das gut schaffen kann.

Aber bei dir kam alles ganz anders.
Die Geburt begann mit einem Blasensprung – und wie auf Knopfdruck kamen sofort starke, regelmässige Wehen. Ich habe kurz überlegt, ob ich noch zu euch nach Hause kommen soll, aber im Hintergrund hörte ich schon, wie intensiv die Wehen waren. Also haben wir beschlossen, uns direkt im Spital zu treffen.

Und das war genau richtig – denn als ich deine Mama auf dem Gang der Geburtenabteilung traf, war sie bereits in der Pressphase. Nur eine Stunde später warst du schon da – vom warmen Bauch direkt ins warme Wasser der Badewanne.

Du hast das ganz wunderbar gemacht. Ich wünsche dir für dein Leben ganz viel Liebe, Entschlossenheit, Leichtigkeit und Sicherheit – so, wie du sie schon bei deiner Geburt gezeigt hast.

Deine Geburt habe ich in wunderschöner Erinnerung. Ich sehe noch so klar vor mir, wie es in den letzten Stunden vor dein...
18/02/2026

Deine Geburt habe ich in wunderschöner Erinnerung. Ich sehe noch so klar vor mir, wie es in den letzten Stunden vor deiner Ankunft war.

Aber zurück zum Anfang: Alles begann mit einem Blasensprung, doch die Wehen liessen lange auf sich warten. Wir hatten schon abgemacht, die Geburt einzuleiten. Zum Glück ging es dann nach dem Wehencocktail doch von selbst los, und kurz nach der Einnahme kamen die Wehen regelmässig.

Deine Eltern fuhren zusammen ins Spital. Weil ich am Abend vorher lange bei einer anderen Geburt war, hat zuerst eine Hebamme aus unserem Team euch betreut. Als ich am Morgen dazukam, waren die Wehen schon sehr stark und intensiv. Deine Mama war ganz bei sich, aber es war klar, dass sie viel Kraft brauchte – und dass eine PDA der nächste gute Schritt sein würde.

Im Nachhinein war das eine sehr gute Entscheidung: Der Muttermund war vorher noch recht zu, und als die PDA gelegt war und sich alles entspannen konnte, kam nochmals viel Fruchtwasser, und der Muttermund öffnete sich richtig gut. Von da an ging alles schnell, und du warst keine zwei Stunden später auf der Welt.

Die PDA brachte eine grosse Erleichterung. Zum ersten Mal seit Stunden fühlte sich deine Mama wieder richtig in ihrem Körper zuhause. Wir hörten Musik, und es gab einen Moment, in dem wir alle drei zu Tränen gerührt waren und uns so sehr auf dich gefreut haben.

Auch die Pressperiode war ruhig. Mit jeder Wehe kam dein Kopf ein Stückchen tiefer. Kurz vor deiner Geburt tat sich draussen der Himmel auf, und wunderschönes Licht fiel ins Zimmer – eine ganz besondere Stimmung.

Dann warst du da, ganz friedlich, und bist sofort zu deiner Mama auf die Brust gekommen.

Ich wünsche dir ein Leben voller Liebe, Entschlossenheit, Geborgenheit und Flexibilität – so wie du es schon bei deiner Geburt gezeigt hast.

In Liebe, Deine Hebamme Sara

Dein Name kommt aus der griechischen Mythologie und bedeutet die Göttin des Mondes, der Natur und auch der Geburt. Dein ...
16/02/2026

Dein Name kommt aus der griechischen Mythologie und bedeutet die Göttin des Mondes, der Natur und auch der Geburt. Dein Name gefällt mir sehr gut, und irgendwie passt er gut zu deiner Geburtsgeschichte.

Ich erinnere mich noch genau an das erste Gespräch mit deiner Mutter in der Praxis. Von Anfang an war da eine schöne, ehrliche Verbindung. Durch die ganze Schwangerschaft hindurch konnte ich dann auch deinen Vater besser kennenlernen und immer mehr über euch als Familie erfahren. Ich finde, du hast wirklich sehr tolle Eltern.

Bei der letzten Kontrolle, bevor du geboren wurdest, haben wir noch darüber gewitzelt, dass wir eine „Skorpion-Geburt“ machen – weil wir alle, auch ich als Hebamme, Skorpione sind und im November geboren wurden.

Deine Geburt selbst war für mich eine sehr schöne Reise. Ich war zuerst bei deinen Eltern zu Hause. Es ging dir gut, alles war ruhig, also blieben sie noch ein bisschen zu Hause. Etwa fünf Stunden später haben wir uns dann im Spital wieder getroffen.

Dort ist deine Mutter zuerst ins Wasser, ist dann wieder raus und etwas herumgelaufen. Langsam kam der Pressdrang. Als wir untersucht haben, haben wir gemerkt, dass der Muttermund noch nicht ganz offen war.

Der Schluss war noch einmal eine grosse Herausforderung, weil du lange als kleiner Sterngucker im Becken warst und dich einfach nicht drehen wolltest.

Doch dann war es plötzlich geschafft. Der Muttermund war ganz offen, du hast dich gut eingestellt, und deine Mutter hat mit so viel Kraft und Entschlossenheit gepresst. Für den letzten Teil deiner Geburt ist sie wieder ins Wasser gegangen. Auch da musste ich an die Bedeutung deines Namens denken – Stärke und Sanftheit zugleich. Irgendwie passt genau das auch zu deiner Geburt.

Und dort, im warmen Wasser der Geburtswanne, bei gedämpftem Licht und mit schöner Musik, bist du dann ganz friedlich auf die Welt gekommen.

Ich wünsche dir ein Leben, in dem Stärke und Sanftheit Hand in Hand gehen. Ein Leben, das dich trägt – voller Geborgenheit, Liebe und Freiheit.

Deine Hebamme Sara

Liebes Herbstmädchen,es war kurz vor zwei Uhr morgens, als mich deine Mama aus den Federn lockte. Schon am Telefon merkt...
13/02/2026

Liebes Herbstmädchen,
es war kurz vor zwei Uhr morgens, als mich deine Mama aus den Federn lockte. Schon am Telefon merkte ich, dass sie kaum mehr sprechen konnte – du wolltest kommen. Als ich in die kühle, windige Oktobernacht hinausfuhr, kamen mir die Tunnel auf dem Weg zu euch unendlich lang vor.

Endlich bei euch angekommen, kamen eure Wellen häufig und kraftvoll. Dein Papa und ich versuchten noch, den Geburtspool vorzubereiten, aber du hattest ganz offensichtlich andere Pläne. Als ich deine Mama fragte, ob für sie die kniende Position am Sofa angenehm sei, stellte sie fest, dass das Sofa viel zu tief war. Also polsterten wir schnell mit Kissen nach – und die Geburt nahm rasant Fahrt auf.

Deine Mama klammerte sich an Papas Hals, als plötzlich die Fruchtblase sprang. Kurz darauf schlüpfte bereits dein Köpfchen in Mamas Hände. Beim Rest deiner Geburt durfte ich noch etwas unterstützen, denn du hattest deine Nabelschnur wie einen kleinen Fallschirmspringer-Rucksack um deine Schultern gelegt. Einmal vorsichtig gedreht – und schon warst du da.

Gemeinsam fädelten deine Mama und ich dich aus deinem „Rucksack“, bis du sicher und geborgen in ihren Armen lagst. Dein Papa, die ganze Zeit an eurer Seite, war zugleich erstaunt, überwältigt und überglücklich über deine schnelle, kraftvolle Ankunft. Wir machten es euch auf dem Sofa gemütlich und liessen euch ankommen.

Am frühen Morgen, als dein grosser Bruder aufwachte, kam er ganz vorsichtig und leise zu euch, um dich zu betrachten, zu bestaunen und willkommen zu heissen. Es war ein wunderschöner Moment – und ich war dankbar, ein Teil davon sein zu dürfen.

Willkommen auf dieser Welt, kleine Erdenmaus.

Deine Hebamme
Lior

Was für eine spannende Familie du hast. Ich lerne sie zu Beginn des letzten Trimenons deiner Schwangerschaft kennen. Auf...
11/02/2026

Was für eine spannende Familie du hast. Ich lerne sie zu Beginn des letzten Trimenons deiner Schwangerschaft kennen. Auf Halt im Heimatort deiner Mutter. Normalerweise besegelt ihr gemeinsam als Familie die Weltmeere. Pünktlich zum Beginn deines Geburtszeitraums bezieht ihr ein wunderschönes Airbnb mit Saunahaus im Grünen. Es ist aufregend, aber auch ein bisschen anstrengend, so kurz vor deiner Geburt dein Hausgeburtshaus zu beziehen.

Früh morgens telefoniere ich mit deiner Mama. Die zunehmende Intensität eurer Wellen habe sie geweckt, und sie möchte baden gehen. Ich mache mich auf den Weg Richtung Wädi, und deine Mama berichtet mir, dass sie im Wasser suuuper entspannt sei und fast keine Wellen mehr hat. Ich fahre trotzdem weiter, in der Praxis gibt es schliesslich immer etwas zu tun, falls du noch ein bisschen warten willst.

Kurz darauf sagt mir dein Papa, es sei jetzt wohl besser, wenn ich dazukomme. Wunderbar, ich bin gleich bei euch. Deine Mama liegt auf dem Sofa, umringt von den Geschwistern, und vertönt ihre Wellen. Als du dann kurz später deine Fruchtblase öffnest, frage ich deine Mama, wo sie dich zur Welt bringen möchte. Sprechen fällt ihr nicht mehr einfach, aber ich vermutete, dass es das Saunahaus sein soll. Nach einer weiteren kräftigen Welle laufen wir los. Kurz die frische Luft geniessen und dann betreten wir das Saunahaus. Kuschelig gewärmt durch einen Holzofen, davor steht ein Bett. An diesem läuft deine Mama zackig vorbei Richtung, wie ich vermute, Bad. Ich sprinte nochmals kurz zurück und hole das Nötigste Material. Als ich zum zweiten Mal das Saunahaus betrete, höre ich deine Mama stark wie eine Löwin: «Er kommt!». Tatsächlich – was für ein Bild. Das Wasser plätschert, ein im Boden eingelassenes blaues Mosaikbad und darin deine Mama, deinen Kopf in ihren Händen. Davor deine beiden Geschwister auf Kissen gebettet. Dein Papa hinter ihnen. Ich helfe deiner Mama noch, deinen Körper aus deiner Nabelschnur herauszudrehen, und dann darfst du dich auf ihrer Brust ausruhen und ankommen.

Wir danken euch für die spannende Reise und wünschen dir ab jetzt ruhige Wellen und sichere Häfen.

Alles Liebe
Lisa und Andrea

Ich habe deine Eltern vor der Geburt nur ein einziges Mal getroffen – du warst auch dabei, aber noch im Bauch. Deine Geb...
07/02/2026

Ich habe deine Eltern vor der Geburt nur ein einziges Mal getroffen – du warst auch dabei, aber noch im Bauch. Deine Geburt begann mit einem Blasensprung, und wie so oft im Leben kam es ein bisschen anders als geplant. Deine Eltern hatten sich in den letzten Wochen liebevoll darauf vorbereitet, dass du zu Hause zur Welt kommen kannst – gemeinsam mit euren beiden Hausgeburtshebammen Lisa und Andrea.

Doch wie bei deiner Schwester hat der Blasensprung nicht ausgereicht, um die Wehen von selbst in Gang zu bringen. Deshalb haben wir uns entschieden ein wenig mitzuhelfen und so wurde ein neuer Weg eingeschlagen: die Geburt im Spital mit mir.

Am Nachmittag kamen deine Eltern zur Einleitung ins Triemli. Wir machten es uns im Gebärsaal gemütlich. Deine Mama verbrachte viel Zeit im warmen Wasser, während wir mit der Einleitung begannen. Lustigerweise hast du weniger auf die Medikamente als auf die langen Bauchmassagen von deinem Papa und mir reagiert.

Wir hörten Musik, und deine Mama bewegte ihr Becken sanft im Takt der Melodien. Doch die Wehen wurden zunächst wieder schwächer – du hattest es schön gemütlich im Bauch deiner Mama, dass du wohl lieber bleiben wolltest.

Wir entschieden uns, die Vorblase vor deinem Köpfchen zu eröffnen – und von da an wurde alles sehr intensiv. Die Wehen waren stark und schmerzhaft, und ein fester Muttermund hielt deinen Kopf zunächst noch etwas zurück. Zum Glück öffnete er sich bald vollständig, und du machtest dich auf den Weg durch das Becken.

Da du mehr als ein Kilo schwerer warst als deine grosse Schwester, war der Weg nicht ganz einfach. Doch schliesslich konnten wir deine Haare sehen, dann deinen Kopf. Da sich deine Schultern noch etwas Zeit liessen, musste deine Mama das Wasser verlassen und verschiedene Positionen einnehmen. Deine Schulter löste sich, und endlich warst du da – gesund, stark und voller Leben. Sofort durftest du in die Arme deiner Mama.

Du hast deine Geburt mit so viel Kraft und Entschlossenheit gemeistert. Ich wünsche dir ein Leben voller innerer Stärke, Mut und Vertrauen – so, wie du bereits bei deiner Geburt gezeigt hast.

Alles Liebe,
deine Hebamme Sara

Beleggeburt vom 20. September 2025Ich durfte dich und deine Mama kurz vor deiner Geburt kennenlernen. Deine Eltern kamen...
04/02/2026

Beleggeburt vom 20. September 2025

Ich durfte dich und deine Mama kurz vor deiner Geburt kennenlernen. Deine Eltern kamen zu mir zur Kontrolle, weil ich die Vertretung für Eva und Carolina, unsere Beleghebammen-Kolleginnen, übernehmen sollte. Wir haben über deine Geburt gesprochen – darüber, wie wir es machen wollen, falls du dich entscheidest, bei uns auf die Welt zu kommen – und uns alle ein wenig kennengelernt.

Du warst damals noch im Bauch, hast aber sicher aufmerksam zugehört. Denn nur drei Tage später, zwei Wochen vor deinem errechneten Termin, hast du beschlossen, dass du nun bereit bist, die Welt ausserhalb des Bauches kennenzulernen.

Es waren die letzten Sommertage – warm und erfüllt von wunderschönem spätsommerlichem Herbstlicht. Ich war am Abend noch am See, in der Sonne, und kam gerade nach Hause, um schlafen zu gehen, als das Telefon klingelte: Deine Eltern meldeten sich – die Wehen hatten begonnen.

Als wir kurze Zeit später alle zusammen im Triemlispital waren, waren die Wehen bereits intensiv. Von da an ging alles sehr schnell. Deine Mama tauchte in die grosse Badewanne – und nur dreiviertel Stunde später warst du da. Weil alles so schnell ging, war jede einzelne Wehe eine grosse Herausforderung. Deine Mama und ich sahen uns immer wieder an, und wir haben gemeinsam Wehe für Wehe veratmet. Dein Papa war die ganze Zeit neben uns – eine wunderbare Unterstützung. Geboren bist du im Wasser, vom warmen Wasser deiner Fruchtblase ins warme Wasser des Bades. Ganz entspannt und entschlossen – und du kamst sofort auf Mamas Brust.

Ich wünsche dir ein Leben voller Entschlossenheit und Mut – so, wie du es schon bei deiner Geburt gezeigt hast.

Alles Liebe,
deine Hebamme Sara

Willkommen im Februar. Es ist an vielen Orten Sportferien-Zeit, aber keine Pause bei uns: Wir bleiben sportlich in Beweg...
01/02/2026

Willkommen im Februar. Es ist an vielen Orten Sportferien-Zeit, aber keine Pause bei uns: Wir bleiben sportlich in Bewegung in den verschiedenen Kursen und begleiten euch auch diesen Monat mit unseren Angeboten in Adliswil und Wädenswil. Hier kommt die Übersicht.

Adresse

Oberdorfstrasse 26
Wädenswil
8820

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Härzchlopfä Hebamme GmbH erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram

Geschichte Härzchlopfä Hebamme GmbH

Nach langjähriger Spitaltätigkeit hat sich Caroline Eith entschieden, ab August 2015, selbständig zu werden und hat Härzchlopfä-Hebamme gegründet. Immer wieder spielte sie mit dem Gedanken, als Team zu arbeiten. Im Winter/Frühling 2018 hat sich dieser Gedanke konkretisiert. Lior ist neu eingestiegen und ergänzt das Angebot als Beleggeburtshebamme im Triemli-Spital. Mit Ursina ist ab Juni 2018 eine weitere Hebamme im Team, welche Lior und Caroline mit Schwangerschaftskontrollen und Wochenbettbegleitungen unterstützt. Wir freuen uns, Euch als werdende Eltern und dann Familien umfassend in diesem Lebensabschnitt begleiten zu dürfen.

Im Dezember 2018 war es dann soweit, dass wir geeignete Räumlichkeiten für eine Hebammenpraxis in Wädenswil gefunden haben. Ergänzend zu den Hebammentätigkeiten bieten wir folgendes an:


  • Geburtsvorbereitungskurse

  • Geburtsvorbereitung mit Hypnose