24/04/2026
Entspannung ist kein passiver Zustand.
Sie ist ein trainierbarer Prozess.
Studien zeigen, dass sich das Gehirn durch wiederholte Entspannungszustände an diese Muster anpassen kann.
Dieser Prozess wird als neuronale Plastizität bezeichnet.
Wird ein bestimmter Zustand regelmässig erreicht, entstehen neue neuronale Verbindungen.
Das bedeutet:
Entspannung wird mit der Zeit schneller und leichter erreichbar.
Neurotechnologien nutzen genau diesen Mechanismus.
Durch wiederholte Sitzungen lernt das Gehirn, Entspannungszustände vorherzusehen und schneller zu erreichen.
Man könnte sagen:
Das Nervensystem entwickelt eine Art mentales Muskelgedächtnis für Ruhe.
Bild: Gharieni