07/02/2024
Winterzeit ist Eisbadzeit. Viele freuen sich auf den belebenden Sprung ins kalte Nass und fragen sich: Wieso noch in die Kältekammer? Um es vorwegzusagen: Wir finden beides COOL und praktizieren auch beides. Weil wir Kälte lieben! Eisbaden ist ein besonderes Winterritual, bei dem es u.a. darum geht, sich mit der Jahreszeit zu verbinden. Dennoch machen wir auch gern zusätzlich Cryo und dafür sprechen folgende Gründe:
1. Faktor Zeit: Die Kältekammer hat den Vorteil der Kurzweiligkeit. Man ist schnell drin, schnell wieder raus und auch viel schneller wieder warm.
2. Faktor Alltäglichkeit: Generell lässt sich der Gang in die Kältekammer einfacher in den Alltag integrieren als das Eisbad. Ein Eisbad soll mental und physisch wohl geplant sein, aber ein 3 Minuten Sprung in die Kryokammer kriegt auch jeder in seiner Mittagspause hin.
3. Faktor Trockenheit: Für viele, die gerne Eisbaden würden, sich aber (noch) nicht trauen, kann die trockene Kälte bei -110 C° ein idealer Einstieg sein, wie auch ein gutes Training, um sich auf den Sprung ins kalte Wasser vorzubereiten.
4. Faktor Atemtechnik: Während es beim Eisbaden empfehlenswert ist, sich mit unterstützenden Atemtechniken wie der Wim Hof-Atmung auseinanderzusetzen, benötigt die Kältekammer keine spezielle Atemtechnik.
5. Faktor Muskeln: Wer schon mal im Winter im Wasser war, weiss, dass die Muskeln ziemlich schnell steif und auch ziemlich lange brauchen, um wieder warm zu werden. Cryo eignet sich im Vergleich zum Eisbaden deshalb auch als pre-cooling direkt vor dem Sport.
Wie anfangs gesagt – beides ist super und beide lassen sich prima im Wechsel kombinieren.