Adipositas Zürich

Adipositas Zürich Wir informieren hier über Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten der Krankheit Adipositas.

Adipositas Zürich möchte Euch umfassend über die Krankheit Adipositas informieren. Wir liefern Inhalte zu den Themenschwerpunkten: Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten dieser Erkrankung. Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt ist der Dialog zwischen Medizinern und Patienten. Auf unserer Facebook Seite habt Ihr Gelegenheit, direkt mit dem Leiter der bariatrischen und endokrinen Chirurgie Professor Dr. Marco Bueter und den Autor von „Schlank durch Op“ in Kontakt zu treten.

 „Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen.“– Laotse (etwa 6. Jahrhundert v. Chr., chinesischer Philosoph) Bild: © ...
29/12/2025


„Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen.“
– Laotse (etwa 6. Jahrhundert v. Chr., chinesischer Philosoph)



Bild: © Canva.com

 : Frohe Weihnachten – Zeit für Wärme, Dankbarkeit und neue EnergieWeihnachten rückt näher, und mit ihm eine besondere Z...
25/12/2025

: Frohe Weihnachten – Zeit für Wärme, Dankbarkeit und neue Energie

Weihnachten rückt näher, und mit ihm eine besondere Zeit im Jahr: voller Licht, Begegnung und ein bisschen Magie. Für viele ist es auch der Moment, kurz innezuhalten und auf ein intensives Jahr zurückzublicken – mit all seinen Höhen, Herausforderungen und Veränderungen.

Gerade im Bereich Gesundheit und Adipositas war 2025 ein Jahr voller Bewegung. Neue Erkenntnisse, innovative Therapien und ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass Gesundheit weit mehr ist als eine Zahl auf der Waage, prägen unseren Weg.
Doch Weihnachten erinnert uns an etwas noch Wichtigeres: An Menschlichkeit. An Mitgefühl. An den Wert von kleinen Schritten.

Die Feiertage laden dazu ein
– sich Zeit zu nehmen für die Menschen, die uns wichtig sind
– einmal bewusst zur Ruhe zu kommen
– gut zu essen, ohne sich zu verurteilen
– und sich daran zu erinnern, dass Selbstfürsorge nicht mit dem Jahreswechsel beginnt, sondern im Herzen.

Für alle, die mitten in einem Prozess der Veränderung stecken – gesundheitlich, körperlich oder persönlich – gilt:
Weihnachten ist kein Test. Es ist eine Pause. Ein Atemzug. Ein Moment zum Auftanken.
Wir wünschen dir und deiner Familie ein warmes, friedliches und entspanntes Weihnachtsfest. Möge das neue Jahr Mut bringen, Leichtigkeit, Stabilität und die Kraft, deinen Weg in deinem Tempo weiterzugehen.

Frohe Weihnachten und herzliche Grüsse
Dein Team von Adipositas Zürich

 : Weihnachten – warum diese Zeit so herausfordernd ist (und wie du sie trotzdem gelassen meisterst)Die Weihnachtszeit i...
22/12/2025

: Weihnachten – warum diese Zeit so herausfordernd ist (und wie du sie trotzdem gelassen meisterst)

Die Weihnachtszeit ist eine der emotionalsten Phasen des Jahres.
Nicht nur wegen Essen. Nicht nur wegen Keksen.
Sondern weil alle Faktoren zusammenkommen, die das Essverhalten beeinflussen: Stress, Erwartungen, Familie, Erinnerungen, Traditionen, Müdigkeit, Emotionen und soziale Dynamik.

Viele Menschen fragen sich in dieser Zeit:
„Warum fällt mir Kontrolle gerade jetzt so schwer?“
Die Antwort ist simpel – und beruhigend:
Es liegt nicht an mangelnder Disziplin, sondern an der Jahreszeit selbst.

🎄 1. Weihnachten ist voller „Trigger-Situationen“
In kaum einem Monat werden so viele Essreize gleichzeitig aktiviert:
Essen steht überall sichtbar herum
jede Einladung beinhaltet Dessert
Geschenke bestehen oft aus Schokolade
Traditionen drehen sich um Essen
soziale Situationen verlängern Mahlzeiten
Emotionen verstärken Appetit
Das Gehirn reagiert darauf – ganz automatisch.
Das ist Biologie, keine Willensschwäche.

🎄 2. Weihnachten bringt sozialen Druck
Vielleicht kennst du Sätze wie:
„Komm, ein Guetzli geht immer.“
„So wenig? Heute ist doch Weihnachten!“
„Iss doch, ich hab’s extra für dich gemacht.“
Dieser soziale Druck wirkt stärker auf das Essverhalten als Hunger oder Sättigung.
Viele essen dann nicht für sich – sondern für andere.

🎄 3. Weihnachten verändert den Rhythmus
Unregelmässige Tage, spätes Aufstehen, lange Abende, weniger Bewegung, mehr Müdigkeit.
Das alles erhöht:
Appetit
Verlangen nach Zucker
spontane Snacks
emotionale Essimpulse
Rhythmus ist ein Anker – fällt er weg, wird Essen schnell zur Kompensation.

🎄 4. Weihnachten weckt Emotionen
Menschen essen emotional – im Positiven wie im Negativen.
Freude → Genussessen
Stress → Nervensnacks
Nostalgie → traditionelle Speisen
Einsamkeit → Trostessen

Besonders spannend:
Viele Weihnachtsgerichte sind mit starken Kindheitserinnerungen verbunden.
Diese emotionalen Verknüpfungen sind mächtig – und wirken unbewusst.

⭐ Wie man trotzdem gut durch die Weihnachtszeit kommt
Hier ein paar Strategien, die wirklich im Alltag funktionieren – ohne Verbote, ohne Druck:

✔ Genieße bewusst, nicht automatisch
Wenn du isst, dann richtig – nicht nebenbei.
Bewusster Genuss reduziert Überessen um bis zu 30 %.

✔ Plane „freie Essmomente“ ein
Nicht jeden Tag, aber gezielt.
So entsteht Struktur statt Chaos.

✔ Verzichte nicht – sonst entsteht Heisshunger
Der Körper reagiert auf Verbote mit innerem Widerstand.
Erlaubnis entspannt.

✔ Konzentriere dich auf Hauptmahlzeiten
Gut essen → weniger Snackimpulse
Zu wenig essen → Weihnachtsbuffet als „Falle“

✔ Setze Grenzen, aber freundlich
„Danke, sieht super aus – ich nehme später eins.“
Oder: „Ich möchte meinen Hunger respektieren.“
Das reicht völlig.

✔ Druck raus – Weihnachten ist ein kurzer Abschnitt
Es ist eine Phase, kein Jahresstil.
Wichtiger als zwei Wochen im Dezember sind die restlichen 50 Wochen im Jahr.

🎁 Fazit: Du musst dich nicht perfekt ernähren – nur bewusst
Weihnachten ist emotional.
Es ist intensiv.
Und es ist völlig normal, dass Essen in dieser Zeit eine grössere Rolle spielt.
Was zählt, ist nicht Perfektion – sondern Gelassenheit.
Genuss darf sein.
Traditionen dürfen bleiben.
Und du darfst dir erlauben, Weihnachten entspannt zu erleben.

 : Warum Vorsätze scheitern – und wie sie 2026 wirklich funktionierenJedes Jahr am 1. Januar passiert das Gleiche: Wir s...
19/12/2025

: Warum Vorsätze scheitern – und wie sie 2026 wirklich funktionieren

Jedes Jahr am 1. Januar passiert das Gleiche: Wir sitzen mit einem Glas Sekt, schauen auf das Feuerwerk – und plötzlich haben wir das Gefühl, dass ab morgen alles anders werden muss. Weniger essen. Mehr bewegen. Gesünder leben. Abnehmen. Endlich «alles richtig» machen.

Doch die Statistik ist unbestechlich: Über 80 % aller Vorsätze scheitern innerhalb der ersten sechs Wochen.
Nicht, weil wir schwach sind.
Nicht, weil wir keine Disziplin haben.
Sondern weil Vorsätze oft völlig falsch gedacht werden.

🎯 Warum klassische Vorsätze scheitern

Der typische Vorsatz hat drei Merkmale:
Zu gross – „Ich nehme 25 kg ab.“
Zu vage – „Ich esse gesünder.“
Zu moralisch – „Ich darf nie wieder…“

Das Gehirn liebt jedoch keine Bedrohung, keinen Druck und keine Verbote. Der Vorsatz beginnt also mit Stress – und Stress führt unweigerlich zu Rückfällen.
Besonders Menschen mit Adipositas kennen dieses Muster gut: Der Wille ist da, die Motivation auch, aber der Alltag ist stärker.

🧠 Vorsätze, die funktionieren, sind anders aufgebaut
Gesundheitliche Veränderungen gelingen nicht über ein grosses Ziel, sondern über Strategie, Struktur und Selbstmitgefühl.
Die moderne Verhaltensmedizin zeigt klar: Wer kleine, realistische Schritte wählt, erreicht langfristig mehr – und bleibt stabiler.

✔ 1. Nicht „Was will ich erreichen?“, sondern: „Welche Gewohnheit kann ich verändern?“
Statt: „Ich nehme 15 kg ab“
besser: „Ich esse in 80 % meiner Mahlzeiten achtsamer.“
Statt: „Ich mache jeden Tag Sport“
besser: „Ich bewege mich 3× pro Woche 20 Minuten.“

✔ 2. Keine Verbote – sondern Alternativen
Verbote machen Essen emotional aufgeladen.
Besser ist das „Addition statt Subtraktion“-Prinzip:
Mehr Wasser, mehr Protein, mehr Gemüse, mehr Bewegung.
Wenn genug dazu kommt, verschwindet Altes von selbst.

✔ 3. Rückfälle einplanen
Ein Vorsatz ohne Rückfallszenario ist wie Autofahren ohne Bremsen.
Die Frage ist nicht ob, sondern wie schnell man nach einem Rückfall wieder einsteigt.
Perfektion ist der grösste Feind der Veränderung.

✔ 4. Unterstützung suchen
Menschen, die ärztlich begleitet werden oder in Coachings eingebunden sind, haben signifikant höhere Erfolgsquoten.
Nicht wegen Disziplin – sondern wegen Struktur und Feedback.

🔄 Der wichtigste Vorsatz 2026: realistisch sein
Wir leben in einer Kultur, die „Durchhalten“ feiert – aber kaum darüber spricht, wie komplex Stoffwechsel, Hormone, Stress und Schlaf wirklich sind.

Ein realistischer Vorsatz erkennt:
– Gesundheit ist ein Weg
– Gewicht ist ein Symptom, kein Charaktermerkmal
– Veränderung braucht Zeit und Wiederholung
– Kleine Schritte sind keine kleinen Erfolge

🌟 Fazit: Dieses Jahr wird anders, wenn die Strategie anders ist
Ein Vorsatz ist kein Druckmittel, sondern eine Einladung.
Nicht zu einem neuen Menschen – sondern zu einer neuen Version von dir.
Behutsam, machbar, stabil.

2025 muss nicht perfekt werden. Es muss echt werden.

Und das beginnt mit einem Vorsatz, der zu deinem Leben passt – nicht gegen dich arbeitet.

 „Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung kann der größte Schritt deines Lebens sein.“– Unbekannt Bild: © Canva.com
15/12/2025


„Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung kann der größte Schritt deines Lebens sein.“
– Unbekannt



Bild: © Canva.com

 : Weihnachtszeit ohne schlechtes Gewissen – wie du Genuss und Gesundheit unter einen Hut bringstWeihnachten ist die Zei...
12/12/2025

: Weihnachtszeit ohne schlechtes Gewissen – wie du Genuss und Gesundheit unter einen Hut bringst

Weihnachten ist die Zeit der Lichter, der Wärme – und der Kekse.

Guetzli in der Küche, Plätzchen im Büro, Lebkuchen im Supermarkt, Stollen bei Freunden.
Und genau in dieser Zeit entsteht der grösste Druck:
„Ich sollte weniger essen.“
„Ich darf nicht schwach werden.“
„Ich muss konsequent bleiben.“
Doch diese Gedanken führen selten zu Kontrolle – meist zu Frust, Stressessen und schlechtem Gewissen.
Darum ist es Zeit, Weihnachten anders zu denken.

🍪 Warum Kekse im Dezember nicht das Problem sind
Die meisten Menschen nehmen nicht wegen zwei Wochen Weihnachten zu – sondern wegen 11 Monaten Alltagsmuster.
Die Adventszeit ist nur intensiver sichtbar, was eigentlich das ganze Jahr passiert:
emotionales Essen, Stress, Müdigkeit, fehlende Routinen.
Darum bringt es nichts, jetzt mit radikalen Verboten anzufangen.
Im Gegenteil: Verbote machen Essen emotional stärker.
Und das Gehirn reagiert mit Heisshunger.

🧠 Die bessere Frage lautet: Wie kann ich in der Weihnachtszeit bewusst geniessen?
Denn Genuss ist nicht das Gegenteil von Kontrolle.
Genuss bedeutet: entscheiden statt reagieren.
Hier sind Strategien, die wirklich funktionieren – ohne Druck, ohne Perfektion.

✔ 1. Wähle deine „Lieblings-Kekse“
Es müssen nicht alle sein.
Wähle bewusst 1–2 Sorten, die du wirklich liebst.
Nicht die, die zufällig auf dem Tisch stehen.
So reduzierst du Menge, ohne Verzichtsgefühl.

✔ 2. Essen im Sitzen, nicht im Vorbeigehen
Klingt banal – wirkt enorm.
Im Stehen oder unterwegs schaltet das Gehirn auf „automatisches Essen“.
Im Sitzen entsteht Genuss, Sättigung und Kontrolle.

✔ 3. 80/20 statt 0/100
Weihnachten ist eine Phase, kein Dauerzustand.
80 % deiner Ernährung dürfen normal bleiben, 20 % sind Genussmomente.
Das entspannt – und verhindert Überessen.

✔ 4. Stärke dein Protein & deine Hauptmahlzeiten
Wer satt ist, isst weniger impulsiv.
Ein stabiler Blutzucker hilft enorm, Heisshunger auf Süsses zu reduzieren.
Mehr Protein = mehr Ruhe im System.

✔ 5. „Erlaubt“ essen statt „verboten“ denken
Wenn du dir Kekse erlaubst, nimmst du dem Drang die Macht.
Was verboten ist, wird automatisch spannender.
Was erlaubt ist, wird normal – und leichter kontrollierbar.

✔ 6. Bewegung ja – aber nicht als Strafe
Ein Spaziergang im Winter, etwas Alltagsschritte, ein entspannter Workout-Moment.
Nicht um Kekse „abzuarbeiten“, sondern für Wohlbefinden.
Bewegung als Stressreduzierung hilft, Überessen zu vermeiden.

✨ Weihnachten ist kein Ernährungstest – es ist eine Jahreszeit
Der Körper nimmt nicht wegen ein paar Keksen zu – sondern wegen Stress, emotionalem Druck und extremen Schwankungen zwischen „alles oder nichts“.
Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern Balance.
Weihnachten darf lecker sein.
Weihnachten darf gemütlich sein.
Weihnachten darf lebendig sein.

Und du darfst geniessen – ohne schlechtes Gewissen.

 „Das Leben ist wie Fahrradfahren. Um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben.“– Albert Einstein (1879 - 195...
08/12/2025


„Das Leben ist wie Fahrradfahren. Um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben.“
– Albert Einstein (1879 - 1955, deutscher Physiker)



Bild: © Canva.com

🎙 Neues Update von Frauke!Vier Wochen nach ihrer bariatrischen OP spricht sie offen darüber, wie sich Alltag, Essen, Hun...
07/12/2025

🎙 Neues Update von Frauke!
Vier Wochen nach ihrer bariatrischen OP spricht sie offen darüber, wie sich Alltag, Essen, Hunger und Körpergefühl verändert haben.
Mit 12,5 Kilo weniger geht es ihr gut – und trotzdem gibt es viele Fragen und Momente der Unsicherheit.
Eine ehrliche, nahbare Episode, die vielen Betroffenen Mut macht.
👉 Jetzt reinhören!

In dieser Episode begleiten wir Frauke Kampmann erneut – vier Wochen nach ihrer bariatrischen Operation. Wie läuft der Alltag? Wie verändert sich Essen, Hunger, Energie und das eigene Körpergefühl?Frauke spricht offen über 12,5 Kilo Gewichtsverlust, kleine Unsicherheiten, erste sportliche Zie...

Was passiert, wenn Ärzt:innen nicht die Fragen beantworten – sondern selbst welche stellen?🤔In unserer neuen Live-Episod...
03/12/2025

Was passiert, wenn Ärzt:innen nicht die Fragen beantworten – sondern selbst welche stellen?
🤔
In unserer neuen Live-Episode teilt das Publikum des Adipositas Symposiums seine ehrlichen Gedanken zu Therapie, Alltag, Motivation und Herausforderungen.
Ein inspirierendes Gespräch, das zeigt:
👉 Adipositas ist nicht nur medizinisch, sondern zutiefst menschlich.
https://adipositas-zuerich.letscast.fm/episode/41-was-wir-von-patient-innen-lernen

 : 10 Fakten über Ozempic – Was du wirklich über das „Abnehmmedikament“ wissen solltestOzempic® ist in aller Munde. Der ...
02/12/2025

: 10 Fakten über Ozempic – Was du wirklich über das „Abnehmmedikament“ wissen solltest

Ozempic® ist in aller Munde. Der Wirkstoff Semaglutid wurde ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt – hat aber durch seine starke Wirkung auf das Körpergewicht weltweite Aufmerksamkeit erlangt. Doch wie funktioniert es wirklich? Und wo liegen Chancen und Risiken? Hier sind 10 Fakten, die du kennen solltest.

1️⃣ Ozempic ist kein klassisches Abnehmmedikament
Semaglutid gehört zur Gruppe der GLP-1-Rezeptoragonisten. Es ahmt das Hormon GLP-1 nach, das im Darm gebildet wird – es signalisiert dem Gehirn: „Ich bin satt.“

2️⃣ Es wirkt im Gehirn
Der Appetit wird direkt im Hypothalamus reguliert. Ozempic senkt Hunger und reduziert das Bedürfnis nach hochkalorischen Lebensmitteln – man isst automatisch weniger, ohne ständigen Willenskampf.

3️⃣ Es verlangsamt die Magenentleerung
Dadurch bleibt die Nahrung länger im Magen. Das sorgt für ein nachhaltiges Sättigungsgefühl und stabilere Blutzuckerwerte.

4️⃣ Ursprünglich für Diabetes entwickelt
Ozempic wurde 2017 für Typ-2-Diabetes zugelassen. Erst später zeigten Studien, dass Patient:innen im Schnitt 10–15 % ihres Körpergewichts verlieren – unabhängig vom Blutzucker.

5️⃣ Wegbereiter für Wegovy & Co.
Wegovy enthält denselben Wirkstoff wie Ozempic, ist aber speziell für die Behandlung von Adipositas zugelassen – in höherer Dosierung.

6️⃣ Abnehmen ohne Diät? Nur teilweise.
Ozempic hilft beim Kaloriendefizit, aber Ernährung und Bewegung bleiben entscheidend. Ohne gesunde Lebensweise kommt es häufig zum sogenannten „Rebound-Effekt“ nach dem Absetzen.

7️⃣ Nebenwirkungen sind häufig – aber meist vorübergehend
Übelkeit, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall treten besonders zu Beginn auf. Meist klingen sie nach einigen Wochen ab, wenn sich der Körper anpasst.

8️⃣ Kein Ersatz für Lebensstiländerung
Ozempic ist eine medizinische Unterstützung, keine Dauerlösung. Die besten Ergebnisse entstehen, wenn das Medikament Teil eines ganzheitlichen Programms mit Ernährungsberatung und Bewegung ist.

9️⃣ Nach Absetzen droht Gewichtszunahme
Studien zeigen, dass viele Teilnehmende nach dem Absetzen wieder zunehmen – insbesondere, wenn keine nachhaltige Verhaltensänderung erfolgt.

🔟 Medizinische Begleitung ist Pflicht
Selbstmedikation mit Online-Bestellungen ist gefährlich. Nur ärztlich begleitete Behandlung sichert die richtige Dosierung, verhindert Risiken und stellt sicher, dass Ozempic wirklich sinnvoll eingesetzt wird.

Fazit: Helfer, kein Wundermittel

Ozempic kann ein starkes Werkzeug im Kampf gegen Adipositas sein – aber nur im Rahmen einer professionellen, ganzheitlichen Betreuung. Wer versteht, dass es nicht um ein „Wegspritz-Diätmittel“, sondern um langfristige Stoffwechselregulation geht, nutzt das Potenzial richtig.

Adipositas Zürich Rezept: Gebackene Süßkartoffeln mit KräuterquarkEin unkompliziertes, sättigendes und gesundes Gericht:...
02/12/2025

Adipositas Zürich Rezept: Gebackene Süßkartoffeln mit Kräuterquark

Ein unkompliziertes, sättigendes und gesundes Gericht: Die Süßkartoffeln werden im Ofen weich und karamellig, der frische Kräuterquark sorgt für Ausgleich und Leichtigkeit. Perfekt fürs Mittag- oder Abendessen.

Zutaten für 2 Portionen:
2 mittelgroße Süßkartoffeln (je ca. 250 g)
1 TL Olivenöl
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Für den Dip:
200 g Magerquark oder Sojaquark
2 EL Mineralwasser
1 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe (gepresst)
Frische Kräuter (z. B. Schnittlauch, Petersilie, Dill)
Salz und Pfeffer

So klappt’s:
Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Süßkartoffeln gründlich waschen, trocken reiben und längs halbieren. Die Schnittflächen leicht mit Olivenöl einpinseln und mit Salz sowie Pfeffer würzen.
Die Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 35–40 Minuten backen, bis sie weich sind.

Währenddessen den Kräuterquark zubereiten: Quark mit Mineralwasser und Zitronensaft glatt rühren, Knoblauch und fein gehackte Kräuter unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Süßkartoffeln aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und mit dem Kräuterquark servieren.

Guten Appetit!

Habt ihr ein Lieblingsrezept, das ihr mit uns teilen möchtet? Wir freuen uns auf eure Ideen!

Bild: © Canva.com

 : 10 Gründe, warum Gewichtsreduktion deine Lebensqualität sofort verbessertViele denken, Abnehmen bringe nur auf lange ...
02/12/2025

: 10 Gründe, warum Gewichtsreduktion deine Lebensqualität sofort verbessert

Viele denken, Abnehmen bringe nur auf lange Sicht etwas – bessere Blutwerte, weniger Medikamente, gesünderes Herz. Aber die positiven Effekte beginnen sofort. Schon wenige Kilo Unterschied können spürbare Veränderungen im Alltag bewirken. Hier sind 10 Gründe, warum jede Form der Gewichtsreduktion ein echter Gewinn für dein Wohlbefinden ist.

1️⃣ Mehr Energie im Alltag
Schon fünf Prozent weniger Körpergewicht bedeuten, dass Herz und Lunge weniger arbeiten müssen. Du kommst leichter die Treppe hoch, bist wacher und belastbarer – ganz ohne Kaffee-Exzess.

2️⃣ Besserer Schlaf
Weniger Fettgewebe um Hals und Zunge reduziert nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe). Du schläfst tiefer, regenerierst besser und startest erholter in den Tag.

3️⃣ Gesündere Haut
Ein stabilerer Hormonhaushalt und weniger Entzündung fördern die Hautdurchblutung. Pickel, Rötungen oder Juckreiz bessern sich oft schon nach wenigen Wochen.

4️⃣ Weniger Gelenkschmerzen
Jedes verlorene Kilo entlastet Knie, Hüfte und Rücken um ein Vielfaches. Schmerzen lassen nach, Bewegungen fallen leichter – und Bewegung macht wieder Freude.

5️⃣ Stabilere Stimmung
Ein ausgeglichener Blutzuckerspiegel verhindert Stimmungstiefs. Bewegung und gesunde Ernährung fördern zudem die Ausschüttung von Serotonin und Dopamin – natürliche Glückshormone.

6️⃣ Mehr Selbstvertrauen
Erste Fortschritte auf der Waage oder beim Anziehen der Lieblingshose sind oft der Wendepunkt. Wer merkt, dass Veränderung möglich ist, gewinnt Selbstvertrauen und Motivation.

7️⃣ Stärkeres Immunsystem
Übergewicht schwächt das Immunsystem. Schon eine moderate Gewichtsreduktion senkt Entzündungswerte und stärkt die Abwehrkräfte – besonders in Erkältungszeiten.

8️⃣ Bessere Verdauung
Mehr Bewegung und ballaststoffreiche Ernährung regen den Darm an. Das Mikrobiom stabilisiert sich, Blähungen und Völlegefühl werden seltener.

9️⃣ Verbesserte Hormonbalance
Bei Frauen reguliert sich der Zyklus oft wieder, bei Männern steigt der Testosteronspiegel. Das beeinflusst nicht nur Fruchtbarkeit, sondern auch Energie, Konzentration und Libido.

🔟 Längeres, gesünderes Leben
Studien zeigen klar: Selbst moderate Gewichtsabnahme senkt das Risiko für Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Jeder Fortschritt zählt – und verlängert die gesunden Lebensjahre.

Fazit: Kleine Schritte, grosse Wirkung

Es braucht keine radikale Diät, um sich besser zu fühlen. Jeder kleine Fortschritt verändert etwas – im Körper, im Denken und im Leben. Abnehmen ist kein Projekt für später, sondern ein Geschenk an das Jetzt.

Adresse

Zürich
8091

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Kategorie

Adipositas Zürich und welche Idee dahinter steckt!

Vor über drei Jahren starteten Prof. Dr. Marco Bueter und Faris Abu-Naaj mit Ihrer Facebook Seite “Adipositas Zürich”.

Ziel war und ist es, die medizinische Kompetenz von Adipositaspatienten zu steigern und Ihnen wichtige Informationen an die Hand zu geben, die folgendes ermöglichen:


  • Die Ursachen der Erkrankung besser zu verstehen und sich darüber klar zu werden, dass es sehr viele Faktoren gibt, die für die Entwicklung und den Fortschritt dieser Krankheit verantwortlich sind.

  • Über die Folgen dieser Krankheit besser Informiert zu sein und die Dringlichkeit einer Therapie zu verstehen und das Risiko der Begleiterkrankungen (insbesondere der metabolischen Erkrankungen) besser einschätzen zu können.