Adipositas Zürich

Adipositas Zürich Wir informieren hier über Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten der Krankheit Adipositas.

Adipositas Zürich möchte Euch umfassend über die Krankheit Adipositas informieren. Wir liefern Inhalte zu den Themenschwerpunkten: Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten dieser Erkrankung. Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt ist der Dialog zwischen Medizinern und Patienten. Auf unserer Facebook Seite habt Ihr Gelegenheit, direkt mit dem Leiter der bariatrischen und endokrinen Chirurgie Professor Dr. Marco Bueter und den Autor von „Schlank durch Op“ in Kontakt zu treten.

 : Begleiterkrankungen bei Adipositas – warum Übergewicht selten allein kommtAdipositas ist mehr als eine isolierte Diag...
13/02/2026

: Begleiterkrankungen bei Adipositas – warum Übergewicht selten allein kommt

Adipositas ist mehr als eine isolierte Diagnose. In der medizinischen Praxis zeigt sich immer wieder: Starkes Übergewicht tritt selten ohne weitere gesundheitliche Folgen auf. Vielmehr wirkt Adipositas wie ein zentraler Knotenpunkt, von dem zahlreiche Begleiterkrankungen ausgehen. Diese entwickeln sich oft schleichend und bleiben lange unbemerkt – mit teils gravierenden Konsequenzen.

Der Körper im Dauerstress
Bei Adipositas befindet sich der Organismus in einer permanenten Belastungssituation. Stoffwechsel, Gefässe, Organe und Immunsystem müssen dauerhaft mehr leisten. Dieser chronische Stress begünstigt das Entstehen weiterer Erkrankungen, die sich gegenseitig verstärken und den Krankheitsverlauf komplexer machen.

Stoffwechselerkrankungen als häufige Begleiter
Zu den häufigsten Begleiterkrankungen zählen Störungen des Zucker- und Fettstoffwechsels. Insulinresistenz, Prädiabetes und Typ-2-Diabetes entwickeln sich oft über Jahre hinweg. Gleichzeitig verändern sich Blutfettwerte, was das Risiko für Gefässschäden erhöht. Diese Veränderungen bleiben lange symptomlos und werden häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck ist eine der häufigsten Folgen von Adipositas. Zusammen mit veränderten Blutfetten und chronischer Entzündung steigt das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschwäche deutlich an. Auch strukturelle Veränderungen des Herzens können auftreten, da es gegen einen erhöhten Widerstand arbeiten muss.

Erkrankungen der Leber
Die nicht-alkoholische Fettleber ist eine der am meisten unterschätzten Begleiterkrankungen bei Adipositas. Sie entwickelt sich oft unauffällig, kann jedoch langfristig zu Leberentzündung, Fibrose oder sogar Leberzirrhose führen. Da Schmerzen meist fehlen, bleibt die Erkrankung häufig lange unentdeckt.

Atembezogene Erkrankungen
Adipositas kann die Atemmechanik erheblich beeinflussen. Eine reduzierte Lungenfunktion, Kurzatmigkeit bei Belastung und nächtliche Atemstörungen treten häufiger auf. Diese beeinträchtigen nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern auch Konzentration, Tagesmüdigkeit und Lebensqualität.

Psychosoziale Auswirkungen als Teil der Begleiterkrankungen
Neben körperlichen Erkrankungen spielen auch psychosoziale Faktoren eine Rolle. Chronische Erkrankungen, Einschränkungen im Alltag und gesellschaftliche Stigmatisierung wirken sich auf das psychische Wohlbefinden aus. Diese Belastungen können wiederum den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen – ein Kreislauf, der gezielt durchbrochen werden muss.

Warum frühe Erkennung entscheidend ist
Begleiterkrankungen entwickeln sich oft parallel und verstärken sich gegenseitig. Eine frühzeitige Diagnostik ermöglicht es, Risiken rechtzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. Adipositas sollte daher immer ganzheitlich betrachtet werden – nicht als Zahl auf der Waage, sondern als komplexes medizinisches Krankheitsbild.

Fazit: Adipositas erfordert vernetzte Medizin
Wer Adipositas behandelt, behandelt nie nur das Gewicht. Begleiterkrankungen sind integraler Bestandteil der Erkrankung und müssen frühzeitig erkannt und mitbetreut werden. Eine interdisziplinäre, langfristige Betreuung ist der Schlüssel, um Folgeerkrankungen zu vermeiden und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Neue Folge:   Folge  #46 – Adipositas, Politik und unbequeme WahrheitenWarum scheitern Gesundheitsreformen immer wieder ...
12/02/2026

Neue Folge: Folge #46 – Adipositas, Politik und unbequeme Wahrheiten

Warum scheitern Gesundheitsreformen immer wieder – obwohl die Probleme seit vielen Jahren bekannt sind?
In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Marco Bueter, Prof. Dr. Andreas Thalheimer und Tariq Abu-Naaj mit dem ehemaligen Gesundheitsminister, Wirtschaftsminister und Vizekanzler Philipp Rösler über Adipositas, Krankenkassenlogik und politische Blockaden. Ein ehrliches Gespräch über unbequeme Wahrheiten, strukturelle Fehlanreize und die Frage, warum Mut in der Gesundheitspolitik so selten ist.

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Adipositas Zürich Rezept: Champignon-Spinat-PfanneSchnell, eiweißreich und alltagstauglich: Diese Pfanne ist leicht, sät...
09/02/2026

Adipositas Zürich Rezept: Champignon-Spinat-Pfanne

Schnell, eiweißreich und alltagstauglich: Diese Pfanne ist leicht, sättigend und ideal für ein unkompliziertes, gesundes Essen.

Zutaten für 2 Portionen:
300 g Champignons
150 g frischer Blattspinat
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss (optional)

So klappt’s:
Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Spinat gründlich waschen und abtropfen lassen.
Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Champignons hinzufügen und bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken und sofort servieren.

Guten Appetit!

Habt ihr Lust auf weitere Rezeptideen?

Bild: © Canva.com

 „Geduld mit dir selbst ist auch eine Form von Mut.“– Unbekannt Bild: © Canva.com
06/02/2026


„Geduld mit dir selbst ist auch eine Form von Mut.“
– Unbekannt


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 : Adipositas und Infektanfälligkeit – warum das Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten kannEin funktionierendes Immu...
02/02/2026

: Adipositas und Infektanfälligkeit – warum das Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten kann

Ein funktionierendes Immunsystem schützt uns täglich vor Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern. Viele Menschen gehen davon aus, dass Übergewicht vor allem Herz, Stoffwechsel oder Gelenke betrifft. Weniger bekannt ist jedoch: Adipositas verändert auch die Immunabwehr – oft schleichend und unbemerkt. Das kann dazu führen, dass Infekte häufiger auftreten, schwerer verlaufen und langsamer ausheilen.

Fettgewebe als aktiver Einflussfaktor auf das Immunsystem
Fettgewebe ist kein passiver Energiespeicher. Es wirkt als hormonell und immunologisch aktives Organ. Bei Adipositas produziert es vermehrt entzündungsfördernde Botenstoffe. Diese sorgen für eine dauerhafte, niedriggradige Entzündung im Körper. Das Immunsystem befindet sich dadurch in einem chronischen Alarmzustand – und reagiert paradoxerweise weniger effektiv, wenn echte Krankheitserreger auftreten.

Warum Infekte häufiger und schwerer verlaufen
Studien zeigen, dass Menschen mit Adipositas häufiger an Atemwegsinfekten, Hautinfektionen oder Harnwegsinfekten erkranken. Gleichzeitig ist die Abwehrreaktion oft verzögert. Immunzellen erreichen den Infektionsort langsamer, reagieren weniger gezielt und bauen Krankheitserreger ineffizienter ab. Das kann zu längeren Krankheitsverläufen und einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen.

Impfantwort und Adipositas
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Reaktion auf Impfungen. Bei starkem Übergewicht kann die Immunantwort auf bestimmte Impfstoffe abgeschwächt sein. Antikörpertiter fallen teils niedriger aus oder bauen sich schneller wieder ab. Das bedeutet nicht, dass Impfungen unwirksam sind – aber der Schutz kann kürzer anhalten oder weniger stabil sein.
Mikronährstoffe und Immunfunktion

Adipositas geht häufig mit einem Mangel an wichtigen Mikronährstoffen einher, selbst bei ausreichender Kalorienzufuhr. Vitamin D, Zink, Eisen oder Selen spielen eine zentrale Rolle für die Immunabwehr. Ein Ungleichgewicht kann die Funktion von Abwehrzellen zusätzlich beeinträchtigen und die Infektanfälligkeit erhöhen.

Was das für den Alltag bedeutet
Eine erhöhte Infektanfälligkeit ist kein persönliches Versagen, sondern eine physiologische Folge veränderter Stoffwechselprozesse. Wichtig ist, frühe Symptome ernst zu nehmen, Infekte ausreichend auszukurieren und präventive Massnahmen gezielt zu unterstützen. Dazu gehören regelmässige ärztliche Kontrollen, eine ausgewogene Ernährung mit Fokus auf Nährstoffdichte sowie jede nachhaltige Form der Gewichtsreduktion.

Fazit: Immungesundheit ganzheitlich denken
Adipositas beeinflusst das Immunsystem auf mehreren Ebenen – von der Zellfunktion bis zur Entzündungsregulation. Wer diesen Zusammenhang kennt, kann Infekte besser einordnen und gezielt gegensteuern. Ein stabiles Immunsystem ist kein Zufall, sondern Teil einer umfassenden, langfristigen Gesundheitsstrategie.

Adipositas Zürich Rezept: Lauch-Kartoffel-Suppe für kalte JanuartageWärmend, leicht und ideal für den Januar: Diese crem...
30/01/2026

Adipositas Zürich Rezept: Lauch-Kartoffel-Suppe für kalte Januartage

Wärmend, leicht und ideal für den Januar: Diese cremige Lauch-Kartoffel-Suppe ist bekömmlich, sättigend und perfekt für einen gesunden Start ins neue Jahr.

Zutaten für 2 Portionen:
2 Stangen Lauch
400 g Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
1 EL Rapsöl
600 ml Gemüsebrühe
2 EL Schmand oder Crème légère
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Frische Petersilie (zum Garnieren)

So klappt’s:
Lauch gründlich waschen und in Ringe schneiden. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken.
Rapsöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel darin glasig andünsten. Lauch hinzufügen und kurz mitdünsten. Kartoffeln dazugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen.
Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Suppe zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
Die Suppe pürieren, Schmand unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In Schalen servieren und mit frischer Petersilie bestreuen.

Guten Appetit!

Habt ihr ein Lieblingsrezept für den Winter, das ihr mit uns teilen möchtet? Wir freuen uns auf eure Ideen!
Bild: © Canva.com

Neue Folge:   Folge  #45 – 20 Kilo leichter – und plötzlich wieder Lust auf Leben!Frauke Kampmann ist rund 9–10 Wochen n...
29/01/2026

Neue Folge: Folge #45 – 20 Kilo leichter – und plötzlich wieder Lust auf Leben!
Frauke Kampmann ist rund 9–10 Wochen nach ihrer bariatrischen Operation – und teilt mit uns ein ehrliches Zwischenfazit: 20 Kilo weniger, deutlich mehr Energie, wieder Freude an Bewegung (inklusive „Ich kann wieder rennen!“), ein entspannteres Verhältnis zum Essen – und spannende Details zu Themen wie Brotverträglichkeit, Eiweiß, Alkohol nach OP, Training, Komplimente im Alltag und dem neuen Körpergefühl. Gemeinsam sprechen wir auch darüber, warum diese Phase oft als „Honeymoon-Phase“ bezeichnet wird – und wie es weitergeht, wenn der Gewichtsverlust irgendwann stagniert.
Welche Veränderungen würdest du dir nach einer OP am meisten wünschen – körperlich und mental?

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 : Adipositas und Krebsvorsorge – warum Früherkennung oft erschwert istKrebsvorsorge rettet Leben. Regelmässige Untersuc...
26/01/2026

: Adipositas und Krebsvorsorge – warum Früherkennung oft erschwert ist

Krebsvorsorge rettet Leben. Regelmässige Untersuchungen wie Mammografie, Darmspiegelung oder gynäkologische Abklärungen können Tumorerkrankungen früh erkennen – oft lange bevor Symptome auftreten. Was jedoch selten thematisiert wird: Menschen mit Adipositas nehmen Vorsorgeangebote deutlich seltener wahr und haben gleichzeitig häufiger strukturelle Hürden bei der Diagnostik. Das hat Konsequenzen.

Erhöhtes Krebsrisiko bei Adipositas
Adipositas ist ein anerkannter Risikofaktor für mehrere Krebsarten. Dazu zählen unter anderem Brustkrebs nach den Wechseljahren, Darmkrebs, Gebärmutterkrebs, Nierenkrebs und Leberkrebs. Die Ursachen sind vielfältig: chronische Entzündungsprozesse, veränderte Hormonspiegel, Insulinresistenz und metabolische Veränderungen fördern die Entstehung von Tumoren auf zellulärer Ebene.
Umso wichtiger wäre eine konsequente und frühzeitige Vorsorge – genau hier entstehen jedoch Probleme.

Technische und medizinische Hürden
Bei starkem Übergewicht stossen klassische Untersuchungsmethoden teils an ihre Grenzen. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Mammografie sind schwieriger durchzuführen, da Fettgewebe die Bildqualität beeinträchtigen kann. Auch Untersuchungsliegen, Geräte oder Blutdruckmanschetten sind nicht immer für höhere Körpergewichte ausgelegt. Das kann zu unvollständigen Untersuchungen oder Verzögerungen führen.

Verzögerte Diagnosen durch Scham und Stigmatisierung
Neben technischen Aspekten spielen psychosoziale Faktoren eine grosse Rolle. Viele Betroffene berichten von unangenehmen Erfahrungen im medizinischen Kontext: abwertende Kommentare, einseitige Schuldzuweisungen oder das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Diese Erlebnisse führen dazu, dass Vorsorgetermine hinausgezögert oder ganz vermieden werden – oft über Jahre hinweg.

Symptome werden häufiger fehlinterpretiert
Ein weiteres Problem: Beschwerden werden bei adipösen Menschen schneller dem Gewicht zugeschrieben. Müdigkeit, Atemnot, Bauchbeschwerden oder Blutungsstörungen werden nicht immer weiter abgeklärt, sondern vorschnell als „Gewichtsproblem“ eingeordnet. Dadurch können wichtige Warnsignale übersehen werden.

Was es für eine bessere Vorsorge braucht
Eine erfolgreiche Krebsvorsorge bei Adipositas erfordert Sensibilität, passende Infrastruktur und eine ganzheitliche Sichtweise. Medizinisches Fachpersonal muss geschult sein, Risiken realistisch einzuschätzen, ohne zu stigmatisieren. Gleichzeitig brauchen Betroffene niedrigschwellige Zugänge, Vertrauen und das klare Signal: Vorsorge ist wichtig – unabhängig vom Körpergewicht.

Auch kleine Schritte wie regelmässige Bluttests, angepasste Bildgebung oder frühere Abklärungen bei unklaren Symptomen können einen entscheidenden Unterschied machen.

Fazit: Vorsorge darf kein Gewichtslimit haben

Adipositas erhöht nicht nur das Krebsrisiko, sondern erschwert oft auch die Früherkennung. Genau deshalb ist eine gewichtsunabhängige, respektvolle und strukturierte Vorsorge essenziell. Früherkennung funktioniert nur, wenn alle Menschen gleichberechtigten Zugang haben – medizinisch wie menschlich.

 „Jede Entscheidung für dich selbst ist ein Schritt in Richtung Stärke.“– Unbekannt Bild: © Canva.com
23/01/2026


„Jede Entscheidung für dich selbst ist ein Schritt in Richtung Stärke.“
– Unbekannt

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Neue Folge:   Folge  #44 – SADI-S, Omega-Loop, Y-Roux: Welche OP passt zu wem?Omega-Loop, Single-Anastomosen-Verfahren, ...
19/01/2026

Neue Folge: Folge #44 – SADI-S, Omega-Loop, Y-Roux: Welche OP passt zu wem?
Omega-Loop, Single-Anastomosen-Verfahren, SADI-S – klingt nach „Buchstabensuppe“, hat aber ganz konkrete Auswirkungen auf Sicherheit, Gewichtsverlust, Reflux und Lebensqualität. In dieser Folge sprechen Prof. Marco Bueter, Prof. Andreas Thalheimer und Tariq Abu-Naaj mit Univ. Doz. Dr. Gerhard Prager aus Wien über neue (und „neuere“) OP-Verfahren, für wen sie sinnvoll sind – und warum die Zukunft der Adipositastherapie multimodal sein wird, inklusive Medikamenten. Welche OP-Strategie wäre in Ihrer Situation wirklich die richtige?

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 : Adipositas und Wundheilung – warum Verletzungen langsamer heilen könnenOb nach einer Operation, einer kleinen Schnitt...
16/01/2026

: Adipositas und Wundheilung – warum Verletzungen langsamer heilen können

Ob nach einer Operation, einer kleinen Schnittwunde oder einem Sturz: Die Fähigkeit des Körpers, Wunden zu heilen, ist ein zentraler Bestandteil unserer Gesundheit. Was viele nicht wissen: Adipositas kann diesen komplexen Heilungsprozess deutlich beeinträchtigen. Betroffene erleben häufiger Infektionen, verzögerte Heilung oder chronische Wunden – oft ohne den Zusammenhang zu kennen.

Wie Wundheilung normalerweise funktioniert
Wundheilung ist ein fein abgestimmter biologischer Prozess. Nach einer Verletzung folgen mehrere Phasen: Blutstillung, Entzündung, Gewebeaufbau und Narbenbildung. Dafür braucht der Körper eine gute Durchblutung, ausreichend Sauerstoff, funktionierende Immunzellen und eine stabile Stoffwechsellage. Genau hier kann starkes Übergewicht zum Problem werden.

Warum Adipositas die Heilung verlangsamt
Bei Adipositas ist das Fettgewebe nicht nur Speicher, sondern ein aktives Organ. Es produziert entzündungsfördernde Botenstoffe, die den Heilungsprozess stören können. Gleichzeitig ist das Fettgewebe schlechter durchblutet, wodurch weniger Sauerstoff und Nährstoffe an die Wunde gelangen. Die Folge: Der Körper arbeitet langsamer und ineffizienter.
Hinzu kommt, dass Übergewicht häufig mit Begleiterkrankungen wie Insulinresistenz oder erhöhtem Blutzucker einhergeht. Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker verschlechtert die Funktion von Immunzellen und begünstigt Infektionen. Auch die Neubildung von Gewebe wird dadurch gehemmt.

Erhöhtes Risiko nach Operationen
Nach chirurgischen Eingriffen zeigen Studien, dass Menschen mit Adipositas ein deutlich höheres Risiko für Wundheilungsstörungen haben. Dazu gehören Nahtinsuffizienzen, Infektionen oder verzögerte Narbenbildung. Besonders bei Bauchoperationen oder orthopädischen Eingriffen spielt die erhöhte mechanische Belastung des Gewebes zusätzlich eine Rolle.

Chronische Wunden als unterschätztes Problem
Ein weiteres Risiko sind chronische, schlecht heilende Wunden, etwa an den Beinen oder Füssen. Durch Druck, eingeschränkte Durchblutung und entzündliche Prozesse kann aus einer kleinen Verletzung ein langfristiges medizinisches Problem entstehen. Diese Wunden sind nicht nur körperlich belastend, sondern auch psychisch und sozial sehr herausfordernd.

Was Betroffene aktiv tun können
Auch wenn Adipositas die Wundheilung erschwert, gibt es wirkungsvolle Ansatzpunkte. Eine gute Blutzuckereinstellung, ausreichende Eiweisszufuhr und Mikronährstoffe wie Zink und Vitamin C unterstützen die Geweberegeneration. Ebenso wichtig sind professionelle Wundkontrollen und eine frühe ärztliche Abklärung bei Heilungsverzögerungen. Jede Form von nachhaltiger Gewichtsreduktion entlastet das Gewebe und verbessert langfristig die Heilungschancen.

Fazit: Wundheilung ist kein Detail, sondern Teil der Gesamtgesundheit
Adipositas beeinflusst weit mehr als Gewicht oder Ausdauer – sie wirkt bis auf zelluläre Prozesse wie die Wundheilung. Wer diesen Zusammenhang kennt, kann gezielter vorbeugen, Komplikationen reduzieren und Heilungsprozesse aktiv unterstützen. Ein weiterer Grund, Adipositas ganzheitlich und frühzeitig zu behandeln.

 „Du musst nicht perfekt starten – du musst nur starten.“– Unbekannt Bild: © Canva.com
13/01/2026


„Du musst nicht perfekt starten – du musst nur starten.“
– Unbekannt

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Kategorie

Adipositas Zürich und welche Idee dahinter steckt!

Vor über drei Jahren starteten Prof. Dr. Marco Bueter und Faris Abu-Naaj mit Ihrer Facebook Seite “Adipositas Zürich”.

Ziel war und ist es, die medizinische Kompetenz von Adipositaspatienten zu steigern und Ihnen wichtige Informationen an die Hand zu geben, die folgendes ermöglichen:


  • Die Ursachen der Erkrankung besser zu verstehen und sich darüber klar zu werden, dass es sehr viele Faktoren gibt, die für die Entwicklung und den Fortschritt dieser Krankheit verantwortlich sind.

  • Über die Folgen dieser Krankheit besser Informiert zu sein und die Dringlichkeit einer Therapie zu verstehen und das Risiko der Begleiterkrankungen (insbesondere der metabolischen Erkrankungen) besser einschätzen zu können.