18/03/2021
Geburtsvorbereitung?
JA!
Repost Geburtshaus Winterthur
{ Braucht es das wirklich?! }
Die kurze Antwort: Ja.
Die lange Antwort: Würdest du einen Marathon rennen, ohne dich darauf vorzubereiten? Auf eine zweitägige Bergtour gehen, ohne dich im Voraus darüber zu informieren? Dir einen Hund zutun, ohne grundlegendes Wissen über Hunde? Eben.
Eine Geburt ist eine Grenzerfahrung. Es macht Sinn, sich darauf vorzubereiten, mental wie körperlich. Gerade weil dann natürlich auch “alles anders kommen” kann, ist es wichtig, dass du eine Vorstellung davon hast, was dich erwarten kann und was gebären bedeutet.
Heute gibt es so viele Möglichkeiten, sich individuell über das Thema Geburt zu informieren, wie noch nie: Bücher, Blogs, Social Media, Apps, Podcasts und und und... So bereichernd diese Angebote sein können, sie ersetzen nicht die Vorbereitung mit einer Fachperson.
Hebammen sind die Fachfrauen für Geburtsvorbereitung. Sie helfen dir, all die Informationen zu gewichten, zu sortieren und einzuordnen, die on- und offline zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und erste Zeit mit Baby auf dich einprasseln. Sie unterstützen dich dabei, dich deiner Stärke bewusst zu werden und stärken dein Vertrauen in deine Fähigkeit, zu gebären.
Wähle aus den zahlreichen Angeboten von Geburtsvorbereitungskursen aus, was für dich passt: Es gibt Kurse, die sehr körperlich arbeiten und solche, die vor allem auf Wissensvermittlung setzen. Kurse, die über einige Wochen regelmässig abends stattfinden, Wochenendintensivkurse oder Privatkurse im intimen Rahmen. Geburtshypnose, Schwangerschaftsyoga oder –schwimmen - um nur einige zu nennen.
Es ist wichtig, dass du dich vorbereitest. Und ja, auch Männer brauchen Geburtsvorbereitung, genauso wie andere Begleitpersonen. Am schönsten ist es also, wenn ihr euch ganz bewusst gemeinsam Zeit nehmt, euch auf das Abenteuer Geburt einzulassen.
Wie hast du dich auf deine Geburt(en) vorbereitet?