Body Mind Spirit

Body Mind Spirit BodyMindSpirit
www.body-mind-spirit.ch
www.chiyoga.ch
www.chiyoga.com Das Ausbildungsinstitut BodyMindSpirit wurde im Jahr 1997 in Zürich gegründet.

Als Pionier für MindBody sind sie stets am Puls der Zeit und haben ein gutes Gefühl für Bedürfnisse und Trends. Mit ihrer Arbeit haben sie viele ihrer Mitbewerber, Kolleginnen und Kollegen geprägt und inspiriert. BodyMindSpirit hat in den vergangenen Jahren Standards gesetzt, neue Konzepte entwickelt und lanciert, so dass es heute zu den renommierten Institutionen zählt, die europaweit Aus- und Fo

rtbildungen in zeitgenössischem und klassischem MindBody, wie z.B. Pilates und Yoga, anbieten. Das Institut zeichnet sich dadurch aus, einerseits Grundlagen zu vermitteln, andererseits poetische, spielerische Formen in ihre Arbeit zu integrieren. BodyMindSpirit geniesst internationale Anerkennung und kann auf mehrere Jahrzehnte an Erfahrung in Fitness- und Gesundheitstraining, wie auch in der Pilates-Technik und in Yoga zurückblicken.

ChangeYoga Praxisworkshops – Eine Reise durch Wandel, Rückverbindung und verkörperte KraftDas Leben verläuft in Zyklen. ...
22/04/2026

ChangeYoga Praxisworkshops – Eine Reise durch Wandel, Rückverbindung und verkörperte Kraft

Das Leben verläuft in Zyklen. Es kennt Phasen des Aufbruchs und des Rückzugs, Zeiten der Klarheit und Zeiten, in denen sich etwas im Verborgenen neu ordnet.

Besonders in Übergängen – der jetztigen Weltlage, in der alte Systeme auseinanderbröckeln und die neuen noch nicht greifen. Oder auch in den Wechseljahren und anderen tiefgreifenden Wandlungsphasen wird diese Bewegung spürbar. Der Körper wird sensibler, die innere Stimme deutlicher, und das, was uns wirklich entspricht, rückt näher ins Zentrum unseres Erlebens.

ChangeYoga ist aus diesem Verständnis heraus entstanden. Nicht als Methode, die etwas verändern will, sondern als Praxis, die dich darin begleitet, dich selbst inmitten von Veränderung wiederzufinden.

Im Mittelpunkt steht die Rückverbindung zu deinem Körper, deinem Atem, zu deiner Wahrnehmung und zu der Kraft, die in dir angelegt ist. Eine Kraft, die sich nicht durch Anstrengung zeigt, sondern durch Präsenz, durch Lauschen, durch ein immer feineres Spüren.

Die drei Programme Rajni, Shakti und Devi bilden dabei eine organische Reise:
- Ein Zurückkehren in deine Mitte.
- Ein Entfalten deiner Kraft aus dieser Mitte heraus.
- Und ein Verkörpern dessen, was in dir gewachsen ist.

Heute Abend findet die erste Praxis "Rajni" online via Zoom statt.

Rajni – Zurück in deine Mitte. Das Grundlagenprogramm
Ein Ankommen bei dir. Ein Sammeln. Ein Erinnern. Hier findest du zurück in deine innere Mitte – dorthin, wo Ruhe, Klarheit und Stabilität spürbar werden.

Bist du dabei? Anmeldung über die Homepage oder den Link in der Bio.

Casual Dating klingt oft leicht. Unverbindlich. Ein bisschen Spass, ein bisschen Nähe. Gleichzeitig passiert aber noch v...
21/04/2026

Casual Dating klingt oft leicht. Unverbindlich. Ein bisschen Spass, ein bisschen Nähe. Gleichzeitig passiert aber noch viel mehr: Wenn du jemanden küsst, tauscht ihr nicht nur Zärtlichkeit aus, sondern auch Biologie. Über den Speichel werden Bakterien weitergegeben – das ist bekannt. Was allerdings viel weniger bekannt ist: Auch Stressmuster können sich übertragen! Das habe ich kürzlich am eigenen Körper erfahren. Studien zeigen, dass Cortisol, unser Stresshormon, über diesen Weg eine Rolle spielen kann.

Das heisst ganz konkret: Wenn du einem Menschen nahe bist, der innerlich unter Spannung steht, schlecht schläft oder dauerhaft im Stress ist, beginnt dein System darauf zu reagieren. Denn dein Körper ist genau dafür gemacht ist – in Beziehung zu gehen und sich abzustimmen.

Dein Mund ist dabei kein nebensächlicher Ort. Er ist eng verbunden mit deinem Darm, deinem Immunsystem und deiner inneren Regulation. Wenn du jemanden regelmässig küsst, teilt ihr euer mikrobielles System. Und damit auch ein Stück eurer inneren Welt.

Es geht also nicht nur um Gefühle oder Gedanken. Es geht um das, was dein Körper wahrnimmt und integriert.

Vielleicht kennst du das: Du verbringst Zeit mit jemandem – und danach fühlst du dich ruhig, klar, bei dir. Oder eben das Gegenteil: unruhig, erschöpft, irgendwie „verschoben“, ohne genau sagen zu können warum. Und genau hier wird es spannend. Dein Gegenüber ist nicht nur ein emotionales Match. Es ist auch jemand, mit dem du auf einer ganz körperlichen Ebene in Austausch gehst. Und das verändert die Perspektive. Damit meine ich, dass es sinnvoll ist, mit Bedacht und Bewusstheit zu wählen, auf wen du dich einlässt!

Mit wem bist du wirklich gerne nah? Bei wem kann dein System runterfahren? Wo entsteht Weite, statt Spannung? Sicherheit statt Stress?

Achte gut auf die Signale deines Körpers. Auf deine Intuition. Und wann du dir etwas «schön» redest.

Ta**ra Yoga – Einführung in den non-dualen Kashmir ShivaismusDieser Wochenend-Workshop widmet sich einer der philosophis...
20/04/2026

Ta**ra Yoga – Einführung in den non-dualen Kashmir Shivaismus

Dieser Wochenend-Workshop widmet sich einer der philosophisch und spirituell tiefgründigsten Strömungen des Ta**ra: dem non-dualen Kashmir Shivaismus.

Im Zentrum steht das Vijñana Bhairava Ta**ra, ein etwa 1500 Jahre alter Schlüsseltext dieser Tradition. Er beschreibt 112 Meditationen, die Bewusstsein nicht als etwas Abstraktes betrachten, sondern als unmittelbar erfahrbare Realität im Alltag.

Im Dialog zwischen Shiva und Shakti entfaltet der Text einen radikal lebensnahen Zugang zur Meditation: über Atem, Sinneswahrnehmung, Bewegung, Emotion und Aufmerksamkeit. Die Praxis geschieht nicht im Rückzug vom Leben – sondern mitten darin.

In diesem Workshop erhältst du eine fundierte, verständlich aufbereitete Einführung in zentrale Aspekte dieser tantrischen Philosophie und deren praktische Umsetzung.

Schwerpunkte des Wochenendes:
- Grundlagen des non-dualen Denkens im Kashmir Shivaismus
- Einordnung des Vijñana Bhairava Ta**ra in den historischen und philosophischen Kontext
- Verkörperte Praxis als Zugang zu Bewusstseinsprozessen
- Sanfte Asanasequenzen als somatische Grundlage meditativer Erfahrung
- Pranayama als Regulation von Aufmerksamkeit und Nervensystem
- Meditationen, die Sinneswahrnehmung und Alltag integrieren

Der Workshop verbindet Theorie, Reflexion und direkte Erfahrung. Ziel ist es, tantrische Praxis als verkörperten Erkenntnisweg verständlich und erfahrbar zu machen.

Das Seminar richtet sich an:
– Yogapraktizierende und Yogalehrende mit Interesse an philosophischer Vertiefung
– Menschen mit Interesse an Meditation, Bewusstseinsarbeit und somatischer Praxis
– Alle, die Ta**ra jenseits populärer Fehlinterpretationen kennenlernen möchten

Begleitend zum Workshop sorgt Volker Mehl mit ayurvedisch inspirierter Küche für eine ganzheitlich nährende Atmosphäre.

Sicherheit ist die Grundlage von Lebendigkeit. Unser Nervensystem entscheidet in Sekundenbruchteilen, ob wir uns öffnen ...
15/04/2026

Sicherheit ist die Grundlage von Lebendigkeit. Unser Nervensystem entscheidet in Sekundenbruchteilen, ob wir uns öffnen oder verschliessen. Diese unbewusste Bewertung nennt man Neurozeption. Sie bestimmt, ob wir in Kontakt gehen, kämpfen, erstarren oder uns zurückziehen.

Ich freue mich, dass mich meine liebe Kollegin in Zürich besucht und ich den Workshop für sie organisieren kann.

Wir werden erforschen, wie Yoga gezielt zur Regulation des Nervensystems beitragen kann – wissenschaftlich fundiert und praktisch erfahrbar. Wir beleuchten die Grundlagen der Polyvagal Theorie und verstehen, wie Prägungen, Erinnerungen und Kontext unsere physiologischen Reaktionen beeinflussen. Somatische Körperarbeit wirkt direkt in diese inneren Schaltkreise hinein.

Du lernst:
– Wie traumasensible Praxis aufgebaut ist
– Welche Bewegungen Stabilität fördern
– Welche Atemangebote unterstützend sind – und welche eher überfordern
– Wie Sprache Sicherheit vermittelt
– Wie du Trigger vermeidest und Wahlmöglichkeiten integrierst
– Wie Regulation und Co-Regulation funktionieren

Selbstregulation bedeutet, bewusst entscheiden zu können: Wie intensiv möchte ich etwas erleben? Mit wie viel Nähe? In welchem Tempo?
Du lernst grundlegende Tools und entwickels zudem konkrete Kompetenzen, die du jederzeit anwenden kannst – für dich selbst und in deinem Unterricht.
Du erfährst, wie Stabilität über Bewegung entsteht. Wie ein reguliertes Nervensystem Klarheit und Präsenz ermöglicht. Wie aus Sicherheit Lebendigkeit wächst.

Dieses Wissen gehört nicht nur in therapeutische Räume. Es gehört in Yogastunden. In Teams. In Beziehungen. In den Alltag.
Wer das Nervensystem versteht, versteht den Menschen tiefer. Und wer Sicherheit vermitteln kann, schafft Räume, in denen echte Entwicklung möglich wird. Ein Workshop für alle, die Verantwortung für ihr eigenes Erleben übernehmen und andere kompetent begleiten möchten.

Der Workshop findet im Herzen Zürichs in der Nähe der Europaalle / Hauptbahnhof am 25.-26. April 2026 statt. Mehr Infos über den Link in der Bio und auf meiner Homepage.

Vielleicht spürst du gerade, dass sich etwas verändert. In deinem Körper. In deinem Leben. In dir. Vielleicht sind es di...
14/04/2026

Vielleicht spürst du gerade, dass sich etwas verändert. In deinem Körper. In deinem Leben. In dir. Vielleicht sind es die Wechseljahre, vielleicht ist es die politische und wirtschaftliche Lage der Welt oder andere Übergänge, die dich gerade herausfordern – und sie laden dich gleichzeitig ein, neu bei dir anzukommen.

Magst du mir mir Online praktizieren? Im April, Mai und Juni gebe ich Yogasessions via Zoom, die dich in deine Kraft bringen.

An diesen drei ChangeYoga Praxisworkshops erlernst du eine Grundlagenpraxis, die wir nach und nach vertiefen und ausbauen werden. Es ist eine Praxis, die dich stärkt und dich wieder mit deiner inneren Mitte und Kraft verbindet, so dass du dich mit Klarheit wieder neu ausrichten kannst.

Mittwoch, 22. April 2026, 19.00 – 21.00 Uhr (Online mit Replay für 1 Monat) – Grundlagen ChangeYoga Rajni

Sonntag, 17. Mai 2026, 10.00 – 12.00 Uhr (Online mit Replay für 1 Monat) – Aufbau/Vertiefung ChangeYoga Shakti

Freitag, 12. Juni 2026, 18.00 – 20.00 Uhr (Online mit Replay für 1 Monat) - Integration ChangeYoga Devi

Anmeldung über meine Homepage oder über den Link in der Bio.

Es gibt Bilder, die mehr erzählen als viele Worte. Dieses hier zeigt eine Nabelschnur, die ihre Aufgabe vollständig erfü...
13/04/2026

Es gibt Bilder, die mehr erzählen als viele Worte. Dieses hier zeigt eine Nabelschnur, die ihre Aufgabe vollständig erfüllt hat. Sie ist weiss, weich und fast durchsichtig geworden. Ein Zeichen dafür, dass alles, was das Kind noch gebraucht hat, bei ihm angekommen ist. Blut, Sauerstoff, Immunzellen, Kraft. Nicht auf einmal, sondern in einem natürlichen Übergang, der sich selbst vollendet.

So ist es von der Natur vorgesehen. Der Moment der Geburt endet nicht mit dem ersten Atemzug. Er setzt sich fort in dieser stillen, unscheinbaren Verbindung zwischen Mutter und Kind, die noch eine Zeit lang weitergibt, was zum Ankommen im Leben gehört.

Und doch erleben wir in vielen Kliniken etwas anderes. Die Nabelschnur wird kurz nach der Geburt abgeklemmt und durchtrennt. Es geschieht schnell, routiniert, oft ohne dass wirklich Raum entsteht, diesen Moment bewusst wahrzunehmen. Eltern wird gesagt, dass es so üblich ist, dass es sicher ist, dass es keinen Unterschied macht.

Doch wenn wir einen Schritt zurücktreten und genauer hinschauen, öffnet sich eine andere Perspektive. Durch die Nabelschnur fliesst nicht einfach „Restblut“. Es ist ein wesentlicher Teil des kindlichen Blutvolumens, angereichert mit Sauerstoff, mit Immunzellen, mit Eisen und mit Stammzellen, die für Wachstum und Regeneration eine zentrale Rolle spielen. Dieses Blut ist kein Überbleibsel. Es ist Teil eines Prozesses, der darauf ausgelegt ist, sich in Ruhe zu vollenden.

Dieser Prozess wird in den Kliniken heute oft unterbrochen. Ob aus Gewohnheit oder Anordnung «von oben» lasse ich mal offen. Es ist wichtig zu verstehen: dieses Blut in der Nabelschnur (wie auch die Plazenta!) sind von grossem Interesse für medizinische und wirtschaftliche Nutzung. Etwas, das das Immunsystem des Kindes auf natürliche Art stärkt, wird frühzeitig unterbrochen. Warum? Weil Plazenta und Nabelchnur voller Stammzellen sind und für teueres Geld verkauft werden – für Pharma, Forschung, Kosmetik. Weil man Eltern sagt, es sei „medizinischer Abfall“, während im Hintergrund andere daran verdienen. Auch das gehört zur Realität, in der wir uns bewegen.

Dieser Post ist eine Einladung, genauer hinzuspüren. Was geschieht eigentlich, wenn wir Momente, wie diesen, wegrationalisieren? Was bedeutet es für ein Kind, wenn es diesen Übergang vollständig erleben darf? Wenn es nicht mir der ganzen Kraft versorgt wird, die ihm zusteht?

Foto: GracefulBirth

FaszienYoga für stabile LeichtigkeitStarke Füsse, freie Knie und stabile Beinachsen im AlltagVielleicht liegt es gar nic...
08/04/2026

FaszienYoga für stabile Leichtigkeit
Starke Füsse, freie Knie und stabile Beinachsen im Alltag

Vielleicht liegt es gar nicht an deinen Knien. Vielleicht beginnt alles viel weiter unten. Wie du stehst und gehst, organisiert sich über deine Füsse – und von dort aus über deine Beine bis in die Hüften. Diese Verbindung nennen wir Beinachse. Wenn sie klar zusammenarbeitet, verteilt sich Belastung gleichmässig, Kraft kann fliessen und Bewegung fühlt sich stabil und gleichzeitig leicht an.

In diesem Workshop erforschst du deine Beinachse aus einer faszialen Perspektive. Du beginnst bei deinen Füssen als Fundament und verbindest sie mit Knie und Hüfte zu einer tragenden Einheit. Dabei entsteht Stabilität nicht über Festhalten, sondern über ein lebendiges Zusammenspiel von Spannung, Ausrichtung und Koordination.

Ein zentrales Prinzip ist die Verschraubung des Beins – ein feines Wechselspiel von Innen- und Aussenrotation, das deinem Körper Halt und Elastizität zugleich gibt. Diese Qualität beginnt im Fuss, setzt sich über das Knie fort und integriert sich in der Hüfte.

Die Praxis ist ruhig, präzise und alltagsnah. Bewegungen wie Kniebeugen, Ausfallschritte und Einbeinstand helfen dir, deine Beinachse auch in Bewegung stabil zu organisieren – beim Gehen, Treppensteigen und in deiner Yogapraxis.

Die Aufzeichnung des Workshops aus 2022 steht dir bis Ende Mai 2026 auf meinem Vimeo-Kanal zur Verfügung. Anmeldung direkt über meine Homepage oder über den Link in der Bio.

Wer hat unsere Zeit verschoben?!Dieser Text führt den gestrigen Gedanken weiter: Denn so wie wir Feste übernehmen, übern...
07/04/2026

Wer hat unsere Zeit verschoben?!

Dieser Text führt den gestrigen Gedanken weiter: Denn so wie wir Feste übernehmen, übernehmen wir auch Strukturen. Rhythmen (oder sollte ich besser sagen einen «Takt»?!). Ordnungen, die wir selten hinterfragen.

Einmal im Jahr um die Sonne. 365 Drehungen der Erde um sich selbst. Ein scheinbar klares, geordnetes System. Und doch beginnt die leise Irritation genau dort, wo wir anfangen, wirklich hinzuschauen.

Wenn wir die 365 Tage durch 28 teilen, dann bekommen wir 13 Monate. 13 Monate, die aus 28 Tagen bestehen. Jeder Monat beginnt mit einem Montag und endet mit einem Sonntag. Ein Rhythmus, der sich (für mich) runder anfühlt, als das, was wir gerade leben.

Und dann diese kleinen Risse in der Sprache selbst. Darüber habe ich schon oft geschrieben. September – der siebte Monat. Oktober – der achte. November – der neunte. Dezember – der zehnte. Und doch leben wir in einer Ordnung, in der genau diese Monate an neunter, zehnter, elfter und zwölfter Stelle stehen. Wann haben wir aufgehört, darüber zu staunen? Wann haben wir entschieden, dass das einfach „so ist“? Wann haben wir aufgehört, uns Fragen zu stellen? Was, wenn Januar der elfte, Februar der zwölfte und März der dreizehnte Monat des Jahres war und der Zyklus im April neu beginnt?

Vielleicht ist es gar nicht die Frage, ob etwas falsch oder richtig ist. Vielleicht ist es die viel feinere Bewegung: zu spüren, wo etwas nicht mehr stimmig klingt. Wo sich ein leiser Zweifel regt – nicht im Kopf, sondern im Körper.

Denn was wir übernehmen, ohne es zu hinterfragen, wird zu unserem inneren Boden. Zu dem, worauf wir stehen. Zu dem, was wir für Realität halten. Und genau da wird es spannend und auch gefährlich. Wir gewöhnen uns. An Zeitstrukturen. An Bedeutungen. An Erzählungen, die wir nie selbst geprüft haben. Weil wir eingebettet sind in ein System, eine Sprache und kollektive Übereinkünfte, die uns Orientierung geben sollen. Doch Orientierung kann sich unmerklich in Begrenzung verwandeln, wenn sie nie berührt wird von Bewusstheit.

Was, wenn der Beginn eines Jahres nicht der 1. Januar ist, sondern der Moment, in dem das Leben sichtbar neu erwacht? Die Tagundnachtgleiche im Frühling. Wenn Licht und Dunkel sich die Hand reichen. Wenn etwas in uns aufatmet und sagt: Jetzt beginnt etwas.

Und was, wenn diese kleine Verschiebung – diese scheinbar harmlose Ordnung – uns etwas Größeres zeigt? Nämlich, dass wir nicht nur die Zeit übernommen haben, sondern auch viele andere Geschichten. Über uns selbst, über das Leben und vor allem über das, was möglich ist.

Ich schreibe diesen Text ganz bewusst jetzt. Denn wir verlieren Geschichte (und Freiheit) nicht auf einmal. Wir verlieren sie meist schleichend und leise. Durch Gewohnheiten, die wir nie bewusst gewählt haben (alle anderen machen es auch so). Durch Überzeugungen, die wir nie wirklich geprüft haben (weil wir so beschäftigt werden mit immer neuen Infos). Durch Bequemlichkeit (ich habe gerade keine Zeit und Energie). Durch Rhythmen, die nicht aus uns selbst heraus entstanden sind.

Und gleichzeitig liegt genau hier eine Einladung: Fragen stellen. Nicht aus Misstrauen, sondern aus lebendiger Neugier. Sich mit dem Herzen verbinden: fühlt sich das stimmig und ehrlich an? Und mutig für die eigene Wahrheit einstehen und den Weg gehen.

Ostern jenseits von religiösem StorytellingEs gibt viele Momente im Jahr, die wir feiern, ohne wirklich zu fragen, was w...
06/04/2026

Ostern jenseits von religiösem Storytelling

Es gibt viele Momente im Jahr, die wir feiern, ohne wirklich zu fragen, was wir da eigentlich feiern. So wie jetzt. Ostern. Schon als Kind brachte ich vieles nicht zusammen an diesem Fest, das mir voller Gegensätze schien. Auf der einen Seite die Geschichte vom Tod – von Leid, Kreuzigung und der Auferstehung. Schwer und ernst. Und daneben dieses fast überbordende Leben, das sich überall zeigt. Blüten, die sich öffnen. Vögel, die zurückkehren. Bunte Eier und Hasen. Die Natur, die aufersteht. Ein leiser Widerspruch. Oder vielleicht sogar mehr als das.

Denn während die Natur in dieser Zeit von Aufbruch erzählt, von Wachstum, von einem unaufhaltsamen Ja zum Leben, begegnen wir in der kulturellen Prägung einem Narrativ von Tod und Erlösung. Ein Spannungsfeld, das wir selten bewusst wahrnehmen oder uns einfach keine Gedanken dazu machen. Weil wir es so gelernt haben. Weil es einfach „dazugehört“. Und gleichzeitig ist da etwas, das sich nicht ganz stimmig anfühlt, wenn wir wirklich hineinspüren. So geht es mir jedenfalls.

Denn dieses Fest verschiebt sich jedes Jahr. Es ist nicht an ein fixes Datum gebunden, sondern an den Himmel – an den ersten Vollmond nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche. Schon darin liegt ein Hinweis. Eine Spur von etwas Älterem. Etwas, das tiefer mit dem natürlichen Rhythmus verbunden ist als mit einer festgelegten Erzählung.

Denn diese Zeit im Jahr trägt ihre eigene Wahrheit in sich. Die Erde beginnt zu atmen. Leben bricht hervor. Etwas richtet sich auf, wächst, entfaltet sich. Es ist ein Neubeginn, der nicht per Dekret beschlossen wurde – sondern geschieht. Ganz natürlich.

Vielleicht kannst du beginnen zu sehen, wie Bedeutungen sich verschieben können. Wie etwas umgedeutet, überlagert, neu «geframed» wird. Wenn wir wach sind, können wir das heute erkennen. Wir können es auch in der Geschichte sehen. Vielleicht weil Kulturen sich entwickeln. Vielleicht weil die Menschen, die Geschichte schreiben, oft eigene Interessen verfolgen. Vielleicht weil Systeme sich überlagern. Und plötzlich stehen wir mitten in einem Fest, das zwei vollkommen unterschiedliche Bewegungen in sich trägt.

Morgen folgt der 2. Teil.

Die mächtigsten Regierungen der Welt können Obdachlosigkeit nicht lösen.Aber sie können die Temperatur der Erde veränder...
02/04/2026

Die mächtigsten Regierungen der Welt können Obdachlosigkeit nicht lösen.

Aber sie können die Temperatur der Erde verändern – wenn du mehr Steuern zahlst.

Genau mein "Humor"... 🙄

Seine Kunstwerke sind nur wenige Tage sichtbar – und doch erschafft er mit einer Hingabe, die mich still werden lässt.De...
01/04/2026

Seine Kunstwerke sind nur wenige Tage sichtbar – und doch erschafft er mit einer Hingabe, die mich still werden lässt.

Der männliche Kugelfisch verbringt bis zu eine Woche damit, mit seinem kleinen Körper und unermüdlicher Flossenarbeit kunstvolle Kreise in den Meeresboden zu zeichnen. Muster aus Sand. Geometrisch. Symmetrisch. Fein abgestimmt. Ein einziges Werk kann bis zu zwei Meter (!!!) Durchmesser haben.

Es ist sein Tanz der Werbung. Denn diese Kreise entstehen nicht für das Auge des Menschen, sondern für das Weibchen seiner Art. Sie schwimmt heran. «Tuned» sich ein. Spürt vielleicht, ob der Rhythmus ihres Herzens mit dem Muster am Boden in Einklang steht. Und wenn sie zustimmt, wenn etwas in ihr sagt: Ja, hier ist es gut – dann legt sie ihre Eier genau in die Mitte dieses Kreises.

Was für ein Zeichen. Für diese leise Schönheit. Für ein Werben, das einlädt statt drängt.

Wie viele solcher Kreise, solcher Angebote, solcher liebevollen Bemühungen gehen unter, unbeachtet, fortgespült vom Meer? Und doch – es gibt sie. Diese Gesten, die niemand sieht. Diese Muster, die nur für einen Moment bestehen.

Vielleicht ist genau das die Erinnerung, die uns dieser kleine Fisch schenkt: Dass das, was wir mit Hingabe erschaffen – selbst wenn es vergeht – spürbar bleibt. Und dass wahre Schöpferkraft nicht darin liegt, etwas festzuhalten. Sondern darin, etwas zu schenken.

Letztes Jahr habe ich einen Online-Workshop gegeben, auf den mich bis heute immer wieder Frauen ansprechen – und der mic...
31/03/2026

Letztes Jahr habe ich einen Online-Workshop gegeben, auf den mich bis heute immer wieder Frauen ansprechen – und der mich selbst noch einmal neu berührt hat. Es war ein Workshop über das Herz. Und zwar keiner der klassischen Anatomiekurse.⁠

Wir haben das Herz nicht als Pumpe betrachtet, sondern als spiralförmiges Wahrnehmungsorgan, geformt aus einem Faszienband – dem Myokardband –, das sich in sich selbst verdreht und so diese einzigartige Dynamik entstehen lässt.⁠

Wir haben über die spiralige Architektur des Herzens gesprochen, über das Herzgehirn und über die endokrine Funktion dieses Organs, das weit mehr ist als ein mechanischer Taktgeber. Das Herz als zentrales Regulationsfeld zwischen Körper, Nervensystem und Bewusstsein.⁠

Immer wieder bin ich zwischen den neuen Informationen in die Praxis gewechselt. Wir haben gespürt, bewegt, erforscht. So wurde Anatomie lebendig und Theorie unmittelbar erfahrbar im eigenen Körper. Dieser Workshop war wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig zutiefst verkörpert. Anatomie, Faszienforschung, Neurobiologie und Praxis sind miteinander verschmolzen.⁠

Viele von euch haben mir danach geschrieben, dass sich ihr Verständnis vom Herzen grundlegend verändert hat.⁠

Jetzt ist der Replay vom 1. bis 30. April online verfügbar. Du kannst dir den Workshop in deinem eigenen Tempo anschauen, pausieren, vertiefen und nachspüren.⁠

Alle Infos findest du auf meiner Homepage oder im Link in der Bio. 💛⁠



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