06/04/2026
EN
There is a direction the body knows before words.
It is not just any movement, but an intention moving through space.
In the work of the Laban/Bartenieff Movement System, spatial direction is one of the possibilities of movement:
it reflects how the body organizes itself to follow an intention through space.
For example, in reaching out,
the gesture is not simply “going”,
but the way the whole body participates
to meet a precise point.
Function takes shape through the body,
and unfolds through a preferred kinetic vector—
space.
Sometimes it is a linear path, from center to periphery or back,
sometimes it returns to its center through a curve, like a hyperbola.
In my somatic work in Zurich, we explore exactly this:
how the body inhabits space,
how each direction can become a possibility.
Not to arrive somewhere,
but to feel more clearly where we begin.
If it resonates, the space is open.
DE
Es gibt eine Richtung, die der Körper vor den Worten kennt.
Es ist nicht irgendeine Bewegung, sondern eine Intention, die den Raum durchquert.
In der Arbeit des Laban/Bartenieff Movement System ist spatial direction eine der Möglichkeiten von Bewegung:
sie beschreibt, wie sich der Körper organisiert, um einer Intention durch den Raum zu folgen.
Zum Beispiel im reaching out:
Die Geste ist nicht einfach ein „Gehen“,
sondern die Art und Weise, wie der ganze Körper teilnimmt,
um einen bestimmten Punkt zu erreichen.
Die Funktion nimmt durch den Körper Gestalt an
und entfaltet sich über einen bevorzugten kinetischen Vektor—
den Raum.
Manchmal ist es ein linearer Weg, vom Zentrum zur Peripherie oder zurück,
manchmal kehrt er über eine Kurve, wie eine Hyperbel, zu seinem Zentrum zurück.
In meiner somatischen Arbeit in Zürich erforschen wir genau das:
wie der Körper den Raum bewohnt,
wie jede Richtung zu einer Möglichkeit werden kann.
Nicht um irgendwo anzukommen,
sondern um klarer zu spüren, wo wir beginnen.
Wenn es dich anspricht, ist der Raum offen.