Physiotherapie Sobolewski

Physiotherapie Sobolewski Medizin und Gesundheit

26/09/2020

Neuer Themenblock über Schmerzen in der Schulter:

Die Schulter ist ein komplexes Gelenk, welches häufig zu Funktionsstörungen neigt, da sie eine schlechte Gelenkspassform hat und zu 100 Prozent durch Muskeln, der sogenannten Rotatorenmanschette, geführt wird.
Die Schulter Beziehungswiese der Schulterkomplex besteht aus drei Gelenken:
1. SC-Gelenk (Sterno-Clavicular-Gelenk). Eine Gelenksverbindung zwischen dem Brustbein und dem Schlüsselbein.
2. AC-Gelenk. Dieses Gelenk liegt zwischen dem Schultereck/Schulterdach und dem Schlüsselbein. Das Schulterdach ist ein Teil des Schulterblattes.
3. Das Glenn-Humeral-Gelenk ist der Name für das eigentliche Schultergelenk, das von der Schultergelenkspfanne und dem Oberarmkopf gebildet wird. Die Gelenkspfanne ist ein Teil des Schulterblattes beziehungsweise geht in das Schulterblatt über.

Selten ist die Schulter das ursächliche Problem, wenn es zu Schmerzen kommt. Oftmals liegt die Ursache in der oberen Brustwirbelsäule (BWS) und den angrenzenden Rippen. Die obere Brustwirbelsäule hat einen entscheidenen Einfluss auf die Funktion der Schulter. Bestehen in der Wirbelsäule, insbesondere in der BWS Fehlstellungen/Blockierungen, so ist die weiterlaufende Bewegung der Schulter, wenn Sie zum Beispiel mit dem arm nach oben greifen möchten, um eine Tasse aus dem Schrank zu holen, gestört. Als Folge der Bewegungseinschränkung reagiert die Schulter zu Beginn mit einer leichten Einschränkung der Beweglichkeit, dann folgen Schmerzen und später, wenn sie ganz beleidigt ist, weil man nicht auf die Warnsignale gehört hat, antwortet sie mit einem Bewegungsverlust.

In den nächsten Beiträgen, werden wir auf einzelne Krankheitsbilder der Schulter eingehen. Viel Spass beim Lesen!

Haben auch Sie Schulterbeschwerden, melden Sie sich bei uns, um die Problematik ganzheitlich anzugehen.
Eine Therapie, die sich nur um die Schulter dreht, führt häufig nicht zu den gewünschten Ergebnissen.

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24/07/2020

"90% der Patienten mit ärztlicher OP-Indikation brauchten dank der FOI®-Therapie NICHT operiert werden" - Axel Berg Carsten Moch interviewt unseren langjähri...

16/07/2020

Hüftimpingement

Beim Hüftimpingement lassen sich zwei Grundformen unterscheiden. Das Pincer- und das CAM-Impingement.
Beim CAM-Impingement sind knöcherne Anlagerungen am Rand des Hüftkopfes für ein Einklemmen in der Hüfte verantwortlich. Beim Pincer-Impingement ist die Gelenkspfanne zu tief oder ungünstig positioniert was ebenfalls zu einer Einklemmproblematik führen kann.
Für beide Formen ist meist die starke Beugung der Hüft (verstärkt noch mit einer Innenrotation) problematisch. Diese Extrempositionen sollten möglichst nicht repetitiv vollzogen werden.
Was kann nun aber die FOI bei einem Hüftimpingement tun?
Einerseits können Fehlstellungen im Becken oder der Lendenwirbelsäule die Physiologie des Hüftgelenks zusätzlich behindern. Durch eine Behandlung können diese aufgelöst werden, was meist einen positiven Effekt auf das Hüftgelenk hat.
Danach ist die Krankengeschichte von grosser Bedeutung. Häufig ist die Diagnose „Hüftimpingement“ ein Zufallsbefund. Hierzu ein Patientenbeispiel, welches wir kürzlich bei uns in der Praxis gesehen haben:
Ein Patient (50 jährig) wurde bei uns mit der ärztlichen Diagnose Hüftimpingement vorstellig. Er berichtete über plötzliche Hüftschmerzen, wobei er in der Vorgeschichte noch nie mit dem Hüftgelenk Probleme hatte. In den Röntgenbildern wurde ein Hüftimpingement diagnostiziert. Da ein Impingement nicht über Nacht entsteht, sprich der Patient dies schon lange haben musste, war meine Hypothese, dass es sich bei dieser Diagnose nicht um das Hauptproblem handeln kann. Der Patient zeigt in der Untersuchung einen stark ausgeprägten Beckenbefund, sowie eine Fehlstellung in der Lendenwirbelsäule. Nach drei Behandlungen war das Hüftgelenk wieder komplett schmerzfrei. Sicherlich hat der Patient ein Impingement, dies konnte im Röntgenbild klar dargestellt werden. Wenn er aber auf extreme Beugestellungen der Hüfte in Zukunft verzichtet, ist es gut möglich, dass ihn das Hüftgelenk auch in den nächsten Jahren nicht weiter beschäftigen wird.
Dieses Beispiel zeigt wieder mal auf: Die ganzheitliche Betrachtung der Situation ist unerlässlich und zielführend. Eine gestellte Diagnose muss nicht immer die Ursache für die Beschwerden sein.

Haben auch Sie solche Beschwerden, dann melden Sie sich doch bei uns. Eventuell können wir auch Ihnen helfen.

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Warum gehen viele Menschen mit einer Freundin oder einem Freund liebevoller um als mit sich selbst ?,,Möge ich freundlic...
14/12/2019

Warum gehen viele Menschen mit einer Freundin oder einem Freund liebevoller um als mit sich selbst ?
,,Möge ich freundlich zu mir sein‘‘
Ein Mitgefühlstag mit Isolde Schwarz,
gab dazu heute in Form von Meditationen und Übungen eine kleine Einführung in das Thema.
Mitgefühl ist uns angeboren und hat nichts mit Egoismus oder Schwäche zu tun.Wenn ich liebevoll und achtsam mit mir selbst umgehe,ist es nicht nur zu meinem Wohle sondern auch zum Wohle des großen Ganzen.
Achtsamkeit,Verbundenheit,Freundlichkeit egal was mir passiert im Leben,mit den entsprechenden Übungen des Mitgefühls kann ich den Moment des Leidens auflösen oder verbessern.
Diese Erkenntnisse sind nach der Methode Mindful Self Compassion (MSC) von Christopher Germer und Kristin Neff
Eine wunderbare Methode um entspannter und glücklicher zu leben.

19/10/2019

Loslassen - Ja oder Nein? 🤔

Körper, Geist und Seele sind untrennbar mit einander verbunden, dass ist so ziemlich jedem bewusst... aber dann doch wieder nicht... Meistens dann nicht, wenn einen etwas belastet, von dem man weiss es tut nicht gut, sich aber nicht trennen mag / kann.

Das kann sehr vielschichtig sein und ist sicher auch nicht immer leicht. Denn das was man hat, ungeachtet dessen ob es gut tut oder nicht, kennt man. Es ist vertraut und man weiss, teils wohl oder übel, woran man ist.

Vielleicht kennst Du eine dieser Redensarten:
- das bricht mir das Kreuz.
- das schlägt mir auf den Magen / die Leber.
- ich habe keine "Hand"-lungsmöglichkeit.
- das zwingt mich in die Knie.
- das sitzt mir im Nacken.
- das muss ich "schultern".
- wenn ich das höre kommt mir die Galle hoch.
- .....

Es gibt sicher noch viele andere Redensarten die man - unbewusst - nutzt, wenn einem etwas über den Rücken läuft.

In der Therapie geben wir alles unseren Fähigkeiten entsprechende um Funktionsstörungen in der Wirbelsäule und den Gelenken zu beheben, so dass es körperlich leichter wird. Wir bringen den Menschen wieder in seine bestmögliche Physiologie, so dass die Gelenksbelastung und die Schmerzen abnehmen. Doch manchmal funktioniert das was wir tun bei aller Hingabe einfach nicht. Die FOI ist ja keine Allheilmethode und manchmal sind uns schlicht die Hände gebunden...

Teils ist der Strukturschaden am Gelenk so gross, dass wir nicht mehr viel verändern können und das es mit schulmedizinischen Mitteln weitergehen muss...

Manchmal ist die Muskulatur schlicht zu schwach, so das ein zu grosses Ungleichgewicht zwischen Belastung und Belastbarkeit besteht...

Manchmal, und jetzt gehts zurück zum Anfang dieses Beitrages, ist aber auch eine emotionale Belastung zu gross, so dass es immer und immer wieder zu den selben Beschwerden führt. Die Belastung muss auf den ersten Blick noch nicht mal als grosse Belastung wahr genommen werden. Vielleicht sind es auch manchmal die kleinen und stetigen Dinge die man "nachträgt" und wo das nachtragen über Jahre hinweg auch zu schwer wird... So wie eine recht leichte Einkaufstasche in der Hand nach einigen Kilometern Fussmarsch auch gerne mal abgestellt wird.

Der 5. Lendenwirbel ist beispielsweise so ein emotionaler Lastenträger. Er ist Versorgungsgebiet der Unterschenkel und Füsse und kann dort, bei Störungen zu Wadenkrämpfen, Achillessehnen Problemen, geschwollenen Knöcheln etc. führen. Es macht auch ganz gerne so einen tief sitzenden Kreuzschmerz und diesen vor allem beim langen sitzen und stehen.

Kommt es in der Therapie immer wieder zu Fehlfunktionen dieses L5 Wirbels, so ist es nicht selten, dass es nicht immer nur eine zu schwache Muskulatur im Kreuz ist, sondern oftmals eine zu grosse Belastung die -nach-getragen wird. Wir sehen auch manchmal, dass langjährige zähe Kreuzschmerzen dann aufhören, wenn die Person sich von der Belastung befreit hat! Ein reines Muskeltraining ist dann sicher "kurzfristig" hilfreich, doch macht es Sinn dadurch dann einfach noch mehr -er-tragen zu können?

Ähnlich kann es sich auch mit chronischen Knie- und Schulterbeschwerden verhalten, oder mit anderen Dir in den Redensarten bekannten Gelenken und Organen.

Loslassen bedeutet nicht, alles aufzugeben und als Egomane mit Ellenbogeneinsatz zu leben.

Loslassen bedeutet hier vielmehr: hinschauen, hinhören, beachten, ansprechen und sich offen und ehrlich selbst fragen:

"Brauche ich das noch in meinem Leben?" 🤷‍♂️🤷‍♀️

Ein schönes und leichtes Wochenende!😊

Dein Praxisteam
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16/05/2019

Im letzten Beitrag haben wir etwas über Schmerzmedikamente geschrieben. Nun wird unsere Betrachtungsweise für Entzündungshemmer (nichtsteroidale) dargelegt:
Wenn wir Entzündungen haben, stellt sich die Frage nach der Ursache. Werden Entzündungshemmer eingenommen, wird lediglich eine Symptombekämpfung betrieben. Häufig führen nämlich Probleme mit der Statik zu entzündlichen Prozessen in den Gelenken und Sehnenansätzen. Ist es nun sinnvoll diesen mit Medikamenten entgegenzuwirken? Aus unserer Sicht nein! Unser Körper ist nämlich sehr wohl in der Lage, Entzündungen selbst abzubauen, wenn der Körper wieder richtig funktioniert. Dazu kann eine Funktionstherapie wie die FOI helfen. Zusätzlich kann mittels einer guten Ernährung nachgeholfen werden. Dazu sind genügend Omega-3-Fettsäuren hilfreich. Gute Nahrungsmittel sind unter anderem: Fisch, Nüsse, Avocado, Spinat, Brokkoli, Bohnen, Oliven, Himbeeren, Ananas, Orangen, Datteln,...
Die Entzündungshemmer haben nämlich einige Nebenwirkungen. Sie haben einen negativen Einfluss auf die Wundheilung (Bergstock et al. 2005, Kaftan et al. 2005, Marsolais et al. 2003,...) und den Magen-Darm-Trakt.
Von diesem Vorschlag ausgenommen sind systematische Entzündungskrankheiten wie beispielsweise rheumatoide Arthritis, bei welchen Entzündungshemmer sinnvoll sind. Muss über mehrere Tage ein entzündungshemmendes Medikament eingenommen werden, sollte dies in Kombination mit einem Magenschoner stattfinden!

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03/05/2019

Weshalb Schmerzmedikamente nicht immer eine gute Lösung sind:

Fast jeder greift bei Schmerzen zu Schmerzmedikamenten. Der Schmerz hat aber eine ganz wichtige Funktion. Er zeigt uns nämlich permanent unsere Belastbarkeitsgrenze an, sei dies am Bewegungsapparat, im Herz-Kreislauf-System, im Verdauungstrakt, usw.
Bei Autos werden immer wie mehr Sicherheitssyteme eingebaut. Leuchtet eine Warnlampe auf, kleben wir diese auch nicht ab und fahren weiter. Unser Körper kennt nur ein Lämpchen und das ist der Schmerz!
Der Schmerz warnt uns, dass irgend eine Struktur bedroht ist, geschädigt zu werden oder dies bereits ist.
Somit besteht bei der Verwendung von Schmerzmedikamenten die Gefahr, immer wieder neue Verletzungen zu setzen. Dadurch dauert die Wundheilung viel länger oder findet überhaupt nicht statt. Natürlich gibt es auch Situationen, in denen wir nicht ohne Schmerzmedikamente auskommen. Zu Beachten ist dann, dass das Gewebe nicht mechanisch belastet wird, da unser Warmsystem ausgeschaltet wird.
Viele Studien konnten den negativen Einfluss von schmerzhemmenden Medikamenten auf die Wundheilung nachweisen (Brower und Jonson 2003, Dormus et al. 2003, Scherb et al. 2009,...)
Anstelle des Ausschaltens des Schmerzes mit Medikamenten sollte die Ursache angegangen werden. Genau dies wird mit der FOI gemacht. Melden Sie sich bei uns, um mit dem Einnehmen der Schmerzmedikamente abzuschliessen!

09/04/2019

C1 - Der 1. Halswirbel (auch C1 oder Atlas genannt) hat eine zentrale Bedeutung für den gesamten Körper. Die meisten Organe werden parasympathisch vom Atlas-Axis-Komplex (C1-C2) versorgt. Der Parasympathikus sorgt dafür, dass der Körper wieder in den Ruhestand kommt. Somit kann durch Fehlstellungen der Kopfgelenke diese Funktion gestört sein.
Symptome bei Fehlstellungen des Atlas sind:
Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, Reizbarkeit, Hyperaktivität, Augenstörungen, Ohrenstörungen, vegetative Dystonie, Spannungsveränderungen der Körpermuskulatur, Schmerzen am Bewegungsapparat.
Der 1. Halswirbel ist aufgrund der Biomechanik praktisch immer in einer Dysfunktionskombination mit dem 2. Halswirbel. Diese beiden Kopfgelenke reagieren auf fast alle Fehlstellungen im Körper und sollten immer mitbehandelt werden!

31/03/2019

Ein Jahr Taiji,welch schöne Erfahrung.
Immer wieder in die Stille und Langsamkeit,einen Schritt vor und auch wieder zurück,die eigene Mitte spüren,mit einer wunderbaren Leichtigkeit mal meditativ,mal schwungvoll.
Diese Form in den Alltag zu bringen ist sehr wertvoll und kann das tägliche Leben verändern.

Ab April findet der Taiji Kurs in der Ergotherapieschule statt.
Freitag um 17.15 Uhr mit Isolde Schwarz.

14/02/2019

C4 - Der 4. Halswirbel (auch C4 genannt) versorgt die Nase, Lippen, Mund und die Eustachische Röhre. Ebenfalls wir unter anderem das Zwerchfell (C3-5) und ein Teil der Nackenmuskulatur innerviert. Symptome können unter anderem sein:
Heuschnupfen, Katarrh, Gehörverlust, Polypen.
Dieser Wirbel ist häufig bei LWS Problemen, ausgehend vom 4. Lendenwirbel betroffen. Ganzheitliche Therapie ist somit das A und O.

Ein gutes Beispiel, welches die Zusammenhänge des Körpers zeigt.Nur mit einer ganzheitlichen Betrachtung und Therapie ka...
05/02/2019

Ein gutes Beispiel, welches die Zusammenhänge des Körpers zeigt.
Nur mit einer ganzheitlichen Betrachtung und Therapie kann ich hier therapeutisch arbeiten und helfen, z.B.mit der FOI Therapie.

C5 - Der 5. Halswirbel (auch C5 genannt) ist für die Versorgung der Stimmbänder, Nackendrüsen und des Rachens zuständig. Ebenfalls wird die Schulter sowie die Vorderseite des Oberarms versorgt. Symptome bei Dysfunktionen des 5. Halswirbels können dementsprechend folgende sein:
Kehlkopfentzündungen, chronische Heiserkeit, Halsschmerzen, Schulter- und Oberarmschmerzen.
Leiden auch Sie unter solchen Symptomen? Dann melden Sie sich doch bei uns, um Ihre Probleme am Ursprung zu behandeln und nicht lediglich eine medikamentöse Symptombehandlung durchzuführen. Wir sind gerne für Sie da!

Adresse

Joachimsthaler Str. 1A
Angermünde
16278

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 14:00

Telefon

+49333122778

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