26/02/2026
Prävention beginnt, bevor Beschwerden entstehen: Jährlich werden Tausende Magen- und Speiseröhrenkrebserkrankungen erst in einem späten Stadium erkannt. Genau hier setzt die RISC-VAL-Studie als Teilprojekt der RISC-GAP-Studie an.
Unser Ziel ist es, eine neue, risikoangepasste Strategie zur Früherkennung zu etablieren, die nicht wahllos untersucht, sondern gezielt die Menschen identifiziert, die ein erhöhtes Risiko haben und am meisten von einer Untersuchung profitieren, erklärt Dr. med. David Roser.
Mithilfe eines kurzen Fragebogens wird zunächst dein individuelles Krebsrisiko (RS1) berechnet. Liegt ein erhöhtes Risiko vor, kann eine Studienteilnahme erfolgen, inklusive einer Magenspiegelung (Gastroskopie), um mögliche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Zusätzlich helfen Blut-, Urin- und Stuhlproben dabei, neue Biomarker zu erforschen und die Risikovorhersage künftig noch präziser zu machen.
Prävention bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur Früherkennung, sondern auch einen wichtigen Schritt hin zu personalisierter Medizin: Risiken erkennen, bevor Symptome auftreten, und dadurch Heilungschancen deutlich verbessern. Teilnehmen können Personen zwischen 50 und 75 Jahren, die in den letzten drei Jahren keine Magenspiegelung hatten und deren Hausarzt oder Gastroenterologe an der Studie beteiligt ist. Die Teilnahme ist freiwillig, jederzeit widerrufbar und es entstehen keine versteckten Kosten. Gefördert wird die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
💡 Jetzt informieren, individuelles Risiko berechnen und gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Krebsprävention leisten.