01/02/2026
Endlich ist sie da: die neue Ernährungspyramide.
Und ehrlich gesagt wurde es höchste Zeit – seit 1992 wurde sie kaum verändert.
Früher bildeten Getreide und daraus hergestellte, hochverarbeitete Fertigprodukte die Basis unserer Ernährung. Fette sollten nur in kleinen Mengen gegessen werden.
Heute wissen wir:
Diese Form der Ernährung hat unseren Körper stark belastet – stille Entzündungen, Stoffwechselprobleme und hormonelle Dysbalancen sind die Folge.
Die neue Empfehlung lautet nun:
👉 Getreide in Maßen, Proteine und Fette als Basis.
Grundsätzlich klingt das gut.
Denn hochwertige Fette – vor allem aus fettem Fisch, Nüssen, Samen und hochwertigen Ölen – sind essenziell für unsere Zell- und Gehirngesundheit.
Proteine benötigen wir für Hormone, Immunsystem, Regeneration und Muskelaufbau.
Was mich als Ernährungsberaterin jedoch sehr erstaunt, ist die Gleichsetzung von tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln. Diese wirken im Körper völlig unterschiedlich und können nicht einfach über einen Kamm geschoren werden.
Gleichzeitig gilt:
Auch ein Zuviel an tierischen Produkten – insbesondere Fleisch – kann Entzündungen fördern und den Säure-Basen-Haushalt belasten.
👉 Was jedoch aus meiner Sicht der wichtigste Punkt ist und leider viel zu wenig betont wird:
Industriell hochverarbeitete Lebensmittel sollten drastisch reduziert oder idealerweise ganz weggelassen werden.
Fertigprodukte, stark verarbeitete Getreideerzeugnisse, Snacks, Light-Produkte, Zuckerersatzstoffe und Zusatzstoffe sind einer der größten Treiber für stille Entzündungen im Körper.
Unser Organismus erkennt diese Produkte nicht als echte Nahrung.
Eine gesunde Ernährung sollte daher immer:
✔ überwiegend basenüberschüssig
✔ entzündungshemmend
✔ möglichst naturbelassen sein
Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst bilden die Basis – ergänzt durch hochwertige Fette und gute Proteinquellen. Alles andere darf in Maßen Platz finden.
Nur so kann unser Körper langfristig gesund, belastbar und im Gleichgewicht bleiben.
Was denkst du?
Deine Anna