20/02/2026
Die elektronische Patientenakte ist noch nicht im Alltag angekommen
Für Ärztinnen, Ärzte, Psychotherapeuten sowie in Krankenhäusern und Apotheken ist die elektronische Patientenakte (ePA) seit 1. Oktober 2025 verpflichtend. Die ePA soll das Kernelement der Digitalisierung im Gesundheitswesen werden. Sie soll den Versorgungsalltag für Patientinnen und Patienten und Leistungserbringer erleichtern. Aber wie kommt die ePA im Alltag an?
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zieht ein Jahr nach der Einführung der ePA eine kritische Bilanz. Zwar sei die digitale Akte 94 Prozent der Menschen bekannt, aber weniger als jeder Fünfte nutzt die digitale Akte aktiv. Experten bemängeln u. a. den komplizierten Registrierungsprozess und das Fehlen von Zusatznutzen für Anwendende. Zudem müssten Patientinnen und Patienten genaue Steuerungsmöglichkeiten haben, wer welche Daten einsehen darf. Quelle: Deutsches Ärzteblatt https://t1p.de/e7w66