31/12/2025
DIE SIEBTE RAUNACHT & WAHRER GEISTIGER WACHSTUM
Die 7. Nacht, die sinnbildlich für den Juli steht, ist nicht nur Zahl, sondern auch Zeit des Wachstums. Materiell gesehen reifen im Juli die Beeren, so dass du eine reiche und süße Ernte hast, nachdem im Juni Zeit der Kräuterernte und deren Weihe war. Geistig gesehen, ist der Moment gekommen, zu erwachen und spirituell zu wachsen. Mache dir gerade heute bewusst, dass jeder erntet, was er sät oder anders ausgedrückt: jeder bekommt, was er verdient. Das ist keine Bestrafung, sondern kosmische Gesetzmäßigkeit, die wir Resonanzgesetz nennen.
Jeder von uns ist eingebunden in das große Ganze, einem energetischen Gefüge, das auf uns einwirkt und auf das wir selbst einwirken. Wie ich aber wirke und ob es die Wirkung ist, die ich erzielen möchte, begreife ich erst mit größerer Bewusstheit, wenn ich über den „Tellerrand“ hinausgewachsen bin. Mit etwas Übung und Strahlkraft (einer starken Aura) wird es mir möglich, die Wirkung bewusst zu steuern und zu verändern. Ja, du hast richtig gehört: ich habe die Macht und sie auch, wirklich zum Bestimmer deines Lebens zu werden, lernst du nur die Spielregeln kennen und lieben.
Ich habe vergleichsweise lange gebraucht, um zu verstehen, dass das Leben nicht gegen mich spielt, sondern ich einfach die Regeln nicht verstanden habe. Wie aber soll man gewinnen, frage ich dich, wenn man die Regeln nicht kennt? Meines Erachtens sind wir hier, um zu wachsen und zu reifen. Die Seele initiiert dafür Lernfelder mit Wachstumsaufgaben, z.B. Krankheiten, Abschiede, heftige Lebenssituationen, eben alles, was tiefe Emotionen hervorruft.
Umso schmerzvoller eine Lektion ist, desto größer ist der Lerngewinn/ der Wachstum.
Nimm zum Beispiel die Menschen, die dich triggern. Alles, was dich triggert hat mit dir zu tun, spiegelt dir ein Thema. Das soll nicht das Verhalten deines Arschengels (des Boten deiner Seele) entschuldigen, auf keinen Fall, doch wenn es dich berührt, ist’s ein Thema für. Das mag zuerst hart klingen, ist meines Erachtens in Wahrheit aber der Schlüssel zu tiefer und umfassender Heilung. Für mich ist keine Begegnung zufälliger Natur. Wir lernen immer im richtigen Moment die richtigen Menschen kennen und bekommen genau die Konflikte oder die Harmonie, die wir in diesem Moment brauchen, um wirklich zu reifen. Du bist natürlich nicht verantwortlich für das Verhalten anderer, aber du bist verantwortlich für deine Reaktion. Wenn es dich emotional trifft, wird eine alte, noch unverheilte Wunde spürbar. Heilst du diese Wunde durch Hinschauen, durch Selbstannahme, durch Selbstliebe, dann klärst du deine Energie und deine Schwingung verändert sich. Menschen, die nicht mehr zu deinem neuen Schwingungsniveau passen, werden von selbst gehen. Bestehende Beziehungen verändern sich, werden tiefer und nährender. Auch wirst du nach und nach andere Menschen in dein Leben ziehen. Man konnte das Magie nennen oder eben eine kosmische Gesetzmäßigkeit.
Du verstehst, warum dieses Thema in der 7. Raunacht aufgeworfen wird? Die 7 ist die Meisterzahl und das Liebgewinnen der Arschengel bzw. das Verständnis, welche Lehre sie dir mitgeben wollen, dass ist eine Meisteraufgabe. Mache sie gerne noch heute: nimm dir drei Menschen, denen du deinen Dank sagst.
Zuerst dir selbst. Nimm dir einen Spiegel zur Hand, schau dir tief in die Augen und sage dir (auch wenn es vielleicht zuerst lächerlich scheint), wofür du dir dankst, worauf du stolz bist, wie lieb du dich hast. –
Der zweite Mensch kann dein Lieblingsmensch sein. Schreib ihm eine Nachricht oder einen Brief und sage ihm darin, wofür du dankbar bist und, was er dir bedeutet. –
Der dritte Mensch kann dein liebster Arschengel sein. Stell dir vor – bevor du dich mit ihm gedanklich verbindest – dass du schützend eingehüllt bist, wohlig behütet in einen Mantel aus goldenem Licht. Genieße den Mantel zuerst und spüre, wie er mit jedem deiner Atemzüge kräftiger und strahlender wird. Stell dir jetzt deinen Arschengel vor. Wie sitzt oder steht er vor dir. Sieh all die Fäden, die zwischen euch gesponnen sind, die Lichtvollen und Nährenden aber auch die Dunklen, Kraftraubenden. Sage deinem Gegenüber: „Was du in mir auslöst, ist mein Thema – ich lasse es bei mir und danke dir, dass du mich daran erinnerst, was zu tun ist. Danke für deine Lehre!“ – Anschließend löse alle ungesunden Verbindungen und behalte nur die Förderlichen. Verabschiede dich von deinem Gegenüber im Frieden und erinnere dich noch einmal an den schützenden, goldenen Lichtmantel, den du trägst. Stärke ihn noch einmal mit einigen Atemzügen und mache dir bewusst, dass nur Liebe hindurchdringt und alles andere abprallt.
Im Anschluss schreibe deinem „Lehrmeister“ (dem ins Gute verwandelte Arschengel) eine Nachricht mit dem Inhalt, wofür du ihm von Herzen dankbar bist. Beobachte und staune, wie diese kleine Geste euer beidseitiges Energiefeld und eure Beziehung verändern wird.
Mit diesem kleinen Ritual wirst du vor allem dich selbst liebgewinnen und anderen klare Grenzen aufzeigen, aber nicht dadurch, dass du dich abschirmst, sondern indem du verstärkt Kontakt mit dir selbst aufbaust, liebevoller nach innen und außen kommunizierst und so offeneren Herzens in Verbindung gehst.
Spannende Fragen: Welcher Mensch triggert mich am meisten und was lerne ich dadurch über mich? Welche Beziehungsmuster wiederhole ich bisher stetig? Was brauchen meine Beziehungen, um zu heilen? Welche alten Muster und Verstrickungen lasse ich los? Welche Menschen möchte ich 2026 anziehen? (Kurze Erinnerung: jeder bekommt, was er verdient; jeder erntet, was er sät – so muss/möchte ich selbst zu dem Menschen werden, den ich gerne in meinem Leben hätte! Wer also will ich sein? Gerade heute mache ich mir klar: Die Transformation, die ich heute beginne, wird sich im Juli nächsten Jahres in wunderbaren Begegnungen zeigen!)
Mögen wir alle erkennen, dass jeder Konflikt, jede Herausforderung, ein Geschenk für Selbstreflexion und Wachstum ist. Mögen wir uns dem großen Spiel unserer Seele anvertrauen, es in deinem Sinne und zum Wohl des großen Ganzen positiv beeinflussen und mutig und entschlossen jeder den eigenen Weg gehen (und vielleicht treffen wir uns ja im nächsten Jahr und gehen einen sagenhaften Moment gemeinsam), dein Carsten
PS: Ein wunderbarer Ort, um dem Gesagten nachzuspüren, ist die Liebes- oder Hexenlinde der Lauenburg. Die Linde ist ohnehin der Baum Freyas, der Baum der Liebe, Leichtigkeit und der Gemeinschaft. Linden bewirken aber auch Herzöffnung und Herzheilung, weshalb unsere Ahnen sie als Gerichtsbäume nutzten, gerade wenn es darum ging, ein „Linderes Urteil“ zu erwirken (sprich: einen Richtspruch mit Herz, für die Widergutmachung und Aussöhnung). Gerade diese Linde zeigt mir, wie man trotz mancher Herausforderungen (ich meine: sie steht mitten in der Luft und ist trotzdem gut verwurzelt), in Kraft, Schönheit und Blüte stehen, wie man trotz allem wachsen kann.