REIKI im Harz

REIKI im Harz "REIKI im Harz" ist eine spirituelle Gruppe, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Reiki zu erforschen, einander mit Reiki zu beschenken & Reiki zu leben.

Initiator der Gruppe: Carsten Kiehne

Dipl.Sozialpädagoge
Psychotherapeut HP
Reiki-Meister/Lehrer
Meditationslehrer & Entspannungstrainer
Mediator
Lehrer für Fitness & Mentale Fitness
Märchenerzähler & Wanderführer

DIE SIEBTE RAUNACHT & WAHRER GEISTIGER WACHSTUMDie 7. Nacht, die sinnbildlich für den Juli steht, ist nicht nur Zahl, so...
31/12/2025

DIE SIEBTE RAUNACHT & WAHRER GEISTIGER WACHSTUM

Die 7. Nacht, die sinnbildlich für den Juli steht, ist nicht nur Zahl, sondern auch Zeit des Wachstums. Materiell gesehen reifen im Juli die Beeren, so dass du eine reiche und süße Ernte hast, nachdem im Juni Zeit der Kräuterernte und deren Weihe war. Geistig gesehen, ist der Moment gekommen, zu erwachen und spirituell zu wachsen. Mache dir gerade heute bewusst, dass jeder erntet, was er sät oder anders ausgedrückt: jeder bekommt, was er verdient. Das ist keine Bestrafung, sondern kosmische Gesetzmäßigkeit, die wir Resonanzgesetz nennen.
Jeder von uns ist eingebunden in das große Ganze, einem energetischen Gefüge, das auf uns einwirkt und auf das wir selbst einwirken. Wie ich aber wirke und ob es die Wirkung ist, die ich erzielen möchte, begreife ich erst mit größerer Bewusstheit, wenn ich über den „Tellerrand“ hinausgewachsen bin. Mit etwas Übung und Strahlkraft (einer starken Aura) wird es mir möglich, die Wirkung bewusst zu steuern und zu verändern. Ja, du hast richtig gehört: ich habe die Macht und sie auch, wirklich zum Bestimmer deines Lebens zu werden, lernst du nur die Spielregeln kennen und lieben.

Ich habe vergleichsweise lange gebraucht, um zu verstehen, dass das Leben nicht gegen mich spielt, sondern ich einfach die Regeln nicht verstanden habe. Wie aber soll man gewinnen, frage ich dich, wenn man die Regeln nicht kennt? Meines Erachtens sind wir hier, um zu wachsen und zu reifen. Die Seele initiiert dafür Lernfelder mit Wachstumsaufgaben, z.B. Krankheiten, Abschiede, heftige Lebenssituationen, eben alles, was tiefe Emotionen hervorruft.
Umso schmerzvoller eine Lektion ist, desto größer ist der Lerngewinn/ der Wachstum.

Nimm zum Beispiel die Menschen, die dich triggern. Alles, was dich triggert hat mit dir zu tun, spiegelt dir ein Thema. Das soll nicht das Verhalten deines Arschengels (des Boten deiner Seele) entschuldigen, auf keinen Fall, doch wenn es dich berührt, ist’s ein Thema für. Das mag zuerst hart klingen, ist meines Erachtens in Wahrheit aber der Schlüssel zu tiefer und umfassender Heilung. Für mich ist keine Begegnung zufälliger Natur. Wir lernen immer im richtigen Moment die richtigen Menschen kennen und bekommen genau die Konflikte oder die Harmonie, die wir in diesem Moment brauchen, um wirklich zu reifen. Du bist natürlich nicht verantwortlich für das Verhalten anderer, aber du bist verantwortlich für deine Reaktion. Wenn es dich emotional trifft, wird eine alte, noch unverheilte Wunde spürbar. Heilst du diese Wunde durch Hinschauen, durch Selbstannahme, durch Selbstliebe, dann klärst du deine Energie und deine Schwingung verändert sich. Menschen, die nicht mehr zu deinem neuen Schwingungsniveau passen, werden von selbst gehen. Bestehende Beziehungen verändern sich, werden tiefer und nährender. Auch wirst du nach und nach andere Menschen in dein Leben ziehen. Man konnte das Magie nennen oder eben eine kosmische Gesetzmäßigkeit.

Du verstehst, warum dieses Thema in der 7. Raunacht aufgeworfen wird? Die 7 ist die Meisterzahl und das Liebgewinnen der Arschengel bzw. das Verständnis, welche Lehre sie dir mitgeben wollen, dass ist eine Meisteraufgabe. Mache sie gerne noch heute: nimm dir drei Menschen, denen du deinen Dank sagst.
Zuerst dir selbst. Nimm dir einen Spiegel zur Hand, schau dir tief in die Augen und sage dir (auch wenn es vielleicht zuerst lächerlich scheint), wofür du dir dankst, worauf du stolz bist, wie lieb du dich hast. –
Der zweite Mensch kann dein Lieblingsmensch sein. Schreib ihm eine Nachricht oder einen Brief und sage ihm darin, wofür du dankbar bist und, was er dir bedeutet. –
Der dritte Mensch kann dein liebster Arschengel sein. Stell dir vor – bevor du dich mit ihm gedanklich verbindest – dass du schützend eingehüllt bist, wohlig behütet in einen Mantel aus goldenem Licht. Genieße den Mantel zuerst und spüre, wie er mit jedem deiner Atemzüge kräftiger und strahlender wird. Stell dir jetzt deinen Arschengel vor. Wie sitzt oder steht er vor dir. Sieh all die Fäden, die zwischen euch gesponnen sind, die Lichtvollen und Nährenden aber auch die Dunklen, Kraftraubenden. Sage deinem Gegenüber: „Was du in mir auslöst, ist mein Thema – ich lasse es bei mir und danke dir, dass du mich daran erinnerst, was zu tun ist. Danke für deine Lehre!“ – Anschließend löse alle ungesunden Verbindungen und behalte nur die Förderlichen. Verabschiede dich von deinem Gegenüber im Frieden und erinnere dich noch einmal an den schützenden, goldenen Lichtmantel, den du trägst. Stärke ihn noch einmal mit einigen Atemzügen und mache dir bewusst, dass nur Liebe hindurchdringt und alles andere abprallt.
Im Anschluss schreibe deinem „Lehrmeister“ (dem ins Gute verwandelte Arschengel) eine Nachricht mit dem Inhalt, wofür du ihm von Herzen dankbar bist. Beobachte und staune, wie diese kleine Geste euer beidseitiges Energiefeld und eure Beziehung verändern wird.

Mit diesem kleinen Ritual wirst du vor allem dich selbst liebgewinnen und anderen klare Grenzen aufzeigen, aber nicht dadurch, dass du dich abschirmst, sondern indem du verstärkt Kontakt mit dir selbst aufbaust, liebevoller nach innen und außen kommunizierst und so offeneren Herzens in Verbindung gehst.
Spannende Fragen: Welcher Mensch triggert mich am meisten und was lerne ich dadurch über mich? Welche Beziehungsmuster wiederhole ich bisher stetig? Was brauchen meine Beziehungen, um zu heilen? Welche alten Muster und Verstrickungen lasse ich los? Welche Menschen möchte ich 2026 anziehen? (Kurze Erinnerung: jeder bekommt, was er verdient; jeder erntet, was er sät – so muss/möchte ich selbst zu dem Menschen werden, den ich gerne in meinem Leben hätte! Wer also will ich sein? Gerade heute mache ich mir klar: Die Transformation, die ich heute beginne, wird sich im Juli nächsten Jahres in wunderbaren Begegnungen zeigen!)

Mögen wir alle erkennen, dass jeder Konflikt, jede Herausforderung, ein Geschenk für Selbstreflexion und Wachstum ist. Mögen wir uns dem großen Spiel unserer Seele anvertrauen, es in deinem Sinne und zum Wohl des großen Ganzen positiv beeinflussen und mutig und entschlossen jeder den eigenen Weg gehen (und vielleicht treffen wir uns ja im nächsten Jahr und gehen einen sagenhaften Moment gemeinsam), dein Carsten

PS: Ein wunderbarer Ort, um dem Gesagten nachzuspüren, ist die Liebes- oder Hexenlinde der Lauenburg. Die Linde ist ohnehin der Baum Freyas, der Baum der Liebe, Leichtigkeit und der Gemeinschaft. Linden bewirken aber auch Herzöffnung und Herzheilung, weshalb unsere Ahnen sie als Gerichtsbäume nutzten, gerade wenn es darum ging, ein „Linderes Urteil“ zu erwirken (sprich: einen Richtspruch mit Herz, für die Widergutmachung und Aussöhnung). Gerade diese Linde zeigt mir, wie man trotz mancher Herausforderungen (ich meine: sie steht mitten in der Luft und ist trotzdem gut verwurzelt), in Kraft, Schönheit und Blüte stehen, wie man trotz allem wachsen kann.

DIE 6.TE RAUNACHT LÄDT DICH EIN, DEINE TRÄUME ZU VISIONIEREN & ZU PRÜFENDie sechste Raunacht steht sinnbildlich für den ...
30/12/2025

DIE 6.TE RAUNACHT LÄDT DICH EIN, DEINE TRÄUME ZU VISIONIEREN & ZU PRÜFEN

Die sechste Raunacht steht sinnbildlich für den Juni den nächsten Jahres und damit für die Sommersonnenwende – den längsten Tag und die kürzeste Nacht, den lichten Höhepunkt des Jahres. Zugleich bildet die sechste Raunacht auch die Mitte der 12 heiligen Nächte ab, womit du gut schauen kannst, ob du in deiner Mitte und ausgeglichen bist. Was würde dir helfen, heute in innere Balance zu kommen? Da die Sommersonnenwende auch deine lichtesten Eigenschaften und dein vollkommenes Potential spiegelt, darfst du dich auch gerne fragen, ob du das Leben deiner Träume lebst und dran bist, dich zu vervollkommnen oder in welchem Bereich du noch Wachstumspotential hast?!

Tag bzw. diese Nacht lädt dich auch ein zu träumen/ zu visionieren, wobei du ruhig auch spinnen darfst. Lass nicht deinen Verstand entscheiden, was geht, was möglich oder was dir nicht möglich ist. Fühle dich frei – wie auf dem obersten Plateau des Regensteins stehend – dein Leben in den schönsten Farben zu zeichnen. Wie könnte dein Leben aussehen, wenn es keine Schranken gäbe? Stell dir einmal vor: alles ist möglich! Erlaube dir diese Vorstellung. Wäre Geld und Zeit kein Thema und könntest du dich mit einem einzigen Gedanken vollkommen neu erfinden/ neu erschaffen, wer wärst du? Wo würdest du leben? Was würdest du tun? Noch einmal: erlaube dir zu spinnen. Frage nicht, ob es möglich ist. Lass das bisher Unmögliche in deinen schönsten Träumen/ Visionen entstehen. Hast du ein Bild vor Augen? Träume dich hinein, fühle diese Vision, als hätte sie sich bereits verwirklicht. Hat sie Kraft? Spürst du, wie es dich belebt? Wenn dein Traum etwas in dir zum Aufleuchten, zum Lodern bringt, dann ist sie passig, dann fühlt sich deine Seele verstanden, fühlt sich zuhause. Macht das Erleben deiner Vision nichts mit dir – so ist es manchmal, wenn wir uns einfach viel Geld vorstellen oder Macht, solche Träume sind unselig, meist hohl, lichtlos – stell dir etwas anderes vor, träum dich hinein, fühle nach.
Du wirst den richtigen Traum erkennen und er findet dich … nächtlich, wenn du schläfst. Die 6. Raunacht ist auch eben jener Zeitpunkt der höchsten Intuition. Schlafe heute nächtlich mit der Bitte ein, dass sich dein 3. Auge öffnet, dass du feinfühliger wirst, spüriger und vertraue darauf, was dir dein Bauchgefühl sagt. Dein Bauchgefühl nämlich verarbeitet Millionen Informationen in einer einzigen Sekunde. Vieles von dem wird unserem Geist nicht einmal bewusst. Stell es dir also vor, dein Traumleben, hole es dir ins Bewusstsein und prüfe dann ab: fühlt es sich gut und richtig an, hast du ein gutes Bauchgefühl damit?

Viel Spaß mit deinen wunderbarsten Visionen, dein Carsten

PS: Ein wunderbarer Ort, an dem du den Energien der kommenden Sommersonnenwende nachspüren kannst und damit auch den Geschenken, die sie für dich bereithält, ist die Burgruine Regenstein bei Blankenburg. Der Regestein war noch weit bevor er mittelalterliche Burganlage war, ein bedeutendes Sonnenheiligtum von überregionaler Bedeutung. Hier wurden nachweislich die beiden Sonnenwenden gefeiert – am 21.06. führe ich dich über die gesamte Anlage, erzähle dir die Sagen und zeige dir die vorchristlichen Kultstätten, die noch heute erhalten sind. Gemeinsam reflektieren wir deren Bedeutung und träumen uns in längst vergangene Tage. (Anmeldung oder Infos zur Tour „SOMMERRITUALE AM REGENSTEIN“ erhältst du per PN oder Mail (carsten.kiehne@gmx.net) -
(Natürlich bietet der Harz dir auch andere Sonnenheiligtümer, wie den Kalenderstein über Wolfshagen, die Steinkreise oder den Hoppelberg bei Langenstein.)

Hey ihr Lieben,  heute Abend (19:30-19:45 Uhr) schenken wir uns und besonderen Anliegen wieder Fernreiki. Wer in unsere ...
29/12/2025

Hey ihr Lieben, heute Abend (19:30-19:45 Uhr) schenken wir uns und besonderen Anliegen wieder Fernreiki.

Wer in unsere Fernreiki-Gruppe aufgenommen werden möchte, um Reiki zu schicken oder zu empfangen, kann sich gerne per WhattsApp anmelden und kann nach einem kurzen Gespräch gerne teilnehmen! (0160 / 9955 7252 - Bitte vollständiger Name und Geburtstag - Anmeldung auch per PN möglich) 💗👋👍🙏

DIE FÜNFTE RAUNACHT, DIE DIR DEN EIGENEN WEG WEIST„Nächtlich breitet sich der Nebel als silbergraues Feierkleid über die...
29/12/2025

DIE FÜNFTE RAUNACHT, DIE DIR DEN EIGENEN WEG WEIST

„Nächtlich breitet sich der Nebel als silbergraues Feierkleid über die sinnenden Dinge, auf das nur einigen Auserwählten der Weg zum Festplatz gelinge.“
Die fünfte Raunacht, welche die Nebelnächte im Mai versinnbildlicht, erzählt davon, wie leicht es ist, den eigenen Weg aus den Augen zu verlieren. Im Nebel kann man vom Pfad abkommen sich verirren, was gar kein Problem, sondern in Wahrheit eine große Chance ist. Manchmal ist es überaus hilfreich, aufgrund mangelnder Sicht, stehen zu bleiben und sich neu orientieren zu müssen. Manchmal kann es sogar wichtig sein, sich ein Stück vom eigenen Ziel fortzubewegen, denn das wird schmerzlich aufstoßen. Viele Menschen verstehen erst im Schmerz, was sie nicht wollen oder besser: stattdessen bevorzugen. Das wahre Glück erkennt man nicht selten erst mit etwas Abstand, mit Sehnsucht, mit dem Ruf, der im Herzen immer lauter, eindringlicher, dröhnender wird. Wenn der Nebel sich verdichtet, strahlt häufig auch das innere Licht umso heller; das innere Licht, das zum schützenden Mantel wird. Wir sehen dann glasklar, welches Licht wir abstrahlen, in welcher Farbnuance, mit welcher Strahlkraft. Bei vielen Menschen flackert nicht mehr als ein kleines Flämmchen, weil sie gegen sich selbst und ihr Schicksal ankämpfen. Oft aber erkennt man erst in tiefster Dunkelheit, dass man sich selbst hineinmanövriert hat. Nochmal: das ist kein Problem, womöglich ist es eine Chance, gerade hier und heute.

Es brauchte zwei Jahrzehnte, bis ich verstand, dass meine vermeintlich „dunkle Seite/ mein Schatten“ – meine Sammelleidenschaft – meine eigentliche Stärke ist. Lange Zeit habe ich mich dafür gescholten, zu materiell eingestellt zu sein (und wirklich: ich sammelte jeden Schrott: Matchboxautos, Münzen, Telefonkarten, Briefmarken, Cola-Dosen, Videos …), bis ich mich mit mir anfreundete. Ich brachte selbst Licht in meine Finsternis und könnte meine Arbeit mit Sagenhafter Harz gar nicht machen, würde ich die alten Überlieferungen, Sagen und Bräuche nicht sammeln, wüsste ich nicht genau, wo das jeweilige Buch von 7.000 Stück in meinem Archiv steht und wo ich wiederfinde, was ich einmal gelesen habe. – Erst als ich im Nebel liebgewann, was ich lange als Schatten hasste, erwuchs es mir zur Stärke; erst integriert wurde ich ganz; erst angenommen, fand ich meine Kraft und Berufung. Heute verstehe ich viel besser, dass ich beides in mir habe: Nebelschwaden und Lichtmomente. Ich bin verletzlich und mächtig, sanft und stark zugleich.

Das verheißt mir die fünfte Raunacht im Sinne des Mais, dem Wonnemonat, der mit Walpurgis beginnt und in den Pfingstfesten mündet. Diese Feste stehen ganz im Zeichen des roten Aspekts der Göttin: vollblütig, sinnlich, lebendig, voller Wonne und Wollust. Um das aber ganz zu zelebrieren, muss ich ganz werden, all meine Anteile sinnentief mit geschlossenen Augen genießen, ausgelassen tanzen, verrückt werden und übers Feuer springen – mit mir selbst, dem göttlichen Prinzip und/ oder meinem Liebsten die Heilige Hochzeit feiern (nenne es gerne: eine tiefe Herzensverbindung eingehen). Was das für heute verheißt? Zeige heute der Welt einen Teil von dir, den du normalerweise zurückhältst! Fange mit etwas Kleinem (aber Bedeutsamen) an: sprich aus, was du meinst und dir wichtig ist; sorge gut für dich; lache laut oder weine in der Öffentlichkeit, sei verspielt, wie ein Kind und tanze – zeige dich ganz und n***t (metaphorisch gemeint) und beobachte staunend, dass davon die Welt nicht untergeht!

Viel Spaß, dein Carsten

Spannende Fragen: Welchen Teil von dir darfst du entdecken? Was würde passieren, wenn ich ihn ganz ausleben würdest? Welche vermeintliche Schwäche ist eigentlich deine Stärke? Was will mir deine Seele sagen/ zeigen, was deine tiefe Erfüllung ist?

PS. Ein wunderbarer Ort die Mai-Themen ans Herz zu lassen ist der Hexentanzplatz von Thale, den du besser jetzt als zu Walpurgis aufsuchst, denn dann ist hier wahrlich die Hölle los. Wir tun uns das nicht mehr an, da dieses Hochfest für unsere Geschmack total überlaufen ist und zu wenig ehrwürdig begangen wird. Unsere Herzensempfehlung für Walpurgis ist das BELTANE-FEST in der Kreuzmühle (Rübeland), das recht ursprünglich und inbrünstig zelebriert wird. – Wer eher abgeschieden und für sich die Nacht der Nächte feiern möchte, dem empfehlen wir einen der zahlreichen Brautsteine oder Frauenberge, mit dem Hinweis, dass es im Harz mehr als einen Hexentanzplatz gibt. Bitte von heute an immer dran denken: „Teufel und Hexen dürfen das!“ 😉

DIE VIERTE NACHT & DAS ENDE DES FASTENS… ich weiß, ich weiß, fasten würde uns allen gerade gut tun, doch sprechen wir mi...
28/12/2025

DIE VIERTE NACHT & DAS ENDE DES FASTENS

… ich weiß, ich weiß, fasten würde uns allen gerade gut tun, doch sprechen wir mit dem „Fastenende“ ja nicht von heute, sondern von dem, was uns im übertragenen Sinn im April (40 Tage Fasten vor Ostern) widerfährt, denn die vierte Nacht/ der vierte Tag stehen für den vierten Monat. Es ist die Zeit des großen Aufbruchs/ der Widergeburt von Mutter Natur, deren Kräfte aus dem Erdreich auffahren, so dass überall die Knospen aufgehen und die Welt plötzlich in einer ersten Blütenpracht steht. Kein Wunder, dass die Christen hier die Auferstehung des Herrn/ ihr Osterfest feiern, denn wahrlich erwacht gerade alles um uns herum spürbar zu neuem Leben. –
Wundere dich heute (und gestern) aber bitte nicht über sonderbare Launen, die dich und die Welt kräftig durchschütteln. Der April für die eben jener Tag steht ist sehr launisch, mal ist‘s heiterstes T-Shirt-Wetter und dann urplötzlich nötigen dich die Eisriesen nochmal deine Winterjacke auszupacken – „April, April, weiß nicht, was er will“. Trotz der Wetterumbrüche darfst du dich trauen, dich zu öffnen, nach draußen zu gehen und dich an den kleinen Wundern des Lebens zu erfreuen. Erst mit den Herausforderungen, der noch einmal aufwallenden Kälte und den letzten Winterstürmen, werden die Stängel der Pflanzen hart und widerstandsfähig, erst dadurch bekommen sie die Kraft, die Blüte zu tragen.

Wir dürfen also ruhig die „Gegenkräfte“ würdigen, die uns erst stark machen, doch schützen dürfen wir uns auch. Stell dich z.B. heute einmal kurz barfuß auf eine Wiese (selbst wenn der Raureif darauf liegt). Stell dir vor, wie Wurzeln mit jeder Ausatmung tief in die Erde wachsen. Einatmend wirst du größer und immer größer. Nimm ruhig die Arme nach oben, so dass du dich gen Himmel streckst (wie die Äste eines Baumes, die sich der Sonne entgegenstrecken oder die Rune ALGIZ). Trinke das Tageslicht in dich hinein und stell‘ dir vor, du hättest einen blauen Lichtmantel an – einen strahlend blauen Mantel, der dich ganz umgibt. Du wirst dich wundern, wie warm dir plötzlich wird und wie geborgen du dich fühlst.

Spannende Fragen: Welche Stürme rütteln dich gerade hin und her? Was kannst du tun, um festen Halt zu bekommen und gute Wurzeln auszubilden? Was raunt dir der Wind zu – „das himmlische Kind“ – der von unseren Vorfahren noch als die Stimme der Götter verstanden wurde!? Welche „himmlische“ Inspiration komm dir, verlässt du die dunkle Stube (die Kirche/ das heilige Grab, vgl. Ausflugstipp), um dir im Licht den Wind um die Nase pfeifen zu lassen?

Viel Freude mit deinen Erkenntnissen, dein Carsten

PS: Ein wunderbarer Ort den Themen des kommenden Aprils und dessen Ostertagen „vorzuspüren“ und nahezukommen, ist für mich die ST. CYRIAKUS in GERNRODE in der es (nach meinem Geschmack) den schönsten Ostergottesdienst im Harz gibt. Wenn dort das Heilige Grab geöffnet und die brennende Kerze (der auferstandene Jesus) hinaus in die Dunkelheit getragen wird, erfüllt mich immer ein Wonneschauer. Wenn dann nach und nach alle Kerzen entflammen und die Sonne von draußen ins dunkle Gemäuer leuchtet und der Taizé-Gesang „Laudate omnes gentes“ durch die Hallen schwingt – dann bin ich dermaßen sinntief berührt, dass stets Glückstränchen über die Wangen perlen und ich mich wahrlich neugeboren fühle. –
Spannende weitere Osterorte sind natürlich die St. Servatius in Quedlinburg (die Osterpfalz vom ersten deutschen König Heinrich I., der Osterberg & der Heilige Teich in Gernrode, das Osterholz bei Langenstein, oder die alte Burgruine von Osterode. 😉

DIE DRITTE RAUNACHT & DER SIEG DES LICHTSDurch ihr Zutun meinten die Menschen das Licht gerufen, gemeinsam mit dem Licht...
27/12/2025

DIE DRITTE RAUNACHT & DER SIEG DES LICHTS

Durch ihr Zutun meinten die Menschen das Licht gerufen, gemeinsam mit dem Licht gekämpft und endlich die Dunkelheit bezwungen zu haben. Ab dem 21. März nämlich – und die 3. Raunacht (mit all dem, was du träumst und dir tagsüber begegnet) symbolisiert den 3. Monat (und das, was er für dich mit sich bringen wird).

Ich verstehe das so, dass ich meine Schattenthemen/ meine eigene innere Dunkelheit nicht verdrängen darf, denn sonst wird sie als aufwallender Wintereinfall nur umso heftiger über mich kommen und das meist, wenn ich’s am allerwenigsten erwarte, am allerwenigsten gebrauchen kann. Ich darf meine dunklen Seiten sehen, mit ihnen ringen, mich von der lichten Seite mit ihnen beschäftigen, sie durchleuchten/ annehmen und dadurch besiegen/ ausheilen. – Auf diese Weise ausgeheilt, stehen alle Zeichen auf Aufbruch, denn der Geruch von Frühling liegt im März bereits in der Luft. Körper, Geist und Seele ruft es nach draußen ins Licht (das nicht umsonst gewonnen hat, sondern für dich, so dass du deinen Akku hier wieder aufladen kannst 😉). –
Über deine guten Visionen hast du, wenn’s so weit ist, genug gegrübelt. Nun ruft alles zur Tat. Sammle deine Drachenkraft aus der Verbindung von Mutter Erde und Vater Himmel und bringe dein Anliegen nach vorn. Du bekommst „grünes Licht“ und freie Fahrt, solange du weißt, was und wohin du willst. Hier ist größte Vorsicht geboten: Hat jemand nämlich noch immer kein Ziel vor Augen, trotz des aufwallenden Energieschubs, dem verpufft ein Großteil seiner Energie oder drängt sich in Kaufrausch, Süchten oder sexueller Begierde. – Genau darum ist es so wichtig, jetzt in den Raunächten das Schiff in die richtige Richtung zu lenken, bevor die Stromschnellen des Flusses es im Frühling erfassen, und dein innerer Motor richtig Fahrt aufnimmt.

Spannende Fragen zu dieser Nacht/ diesem Tag: Welche Schattenthemen gibt es abschließend zu würdigen und endgültig hinter sich zu lassen? Wohin willst du jetzt deine Aufmerksamkeit richten? Was gibt es zu tun, damit das Licht siegt? Welches Licht hast du vor, in die Welt zu bringen?

Viel Spaß beim inneren Erleben, dein Carsten

PS: Ein hervorragender Ort, um deine innere Drachenkraft zu wecken, sind die Wurmberge (Lindwurm), z.B. der Wurmberg bei Braunlage, die Lauenburg am Wurmbachtal oder der Drachenrücken (Teufelsmauer bei Weddersleben oder bei Blankenburg). Am Wurmberg bei Braunlage z.B. gibt es die sagenumwobene Hexentreppe (die tragischerweise nur noch in Teilen erhalten ist). Steigst du sie zum Sonnenaufgang am Tage der Frühlingstagundnachtgleiche empor, dann wirst du dein blaues Wunder erleben, eine Kraft, die deinen Leib durchfährt, als wäre eben jener Drache in dir erwacht!

DIE 2.TE RAUNACHT (& was sie mit dem Erwachen und vertreiben der bösen Geister zu tun hat)Die zweite Raunacht und der Ta...
27/12/2025

DIE 2.TE RAUNACHT (& was sie mit dem Erwachen und vertreiben der bösen Geister zu tun hat)

Die zweite Raunacht und der Tag darauf stehen ganz im Geiste des kommenden Februars. Du kannst also all das, was dir im Traumgewand oder am Tag sinntief begegnet, als Vorzeichen für den zweiten Monat betrachten. Am 02.02. feierte man einst Imbolc („Imbfolc“ = Rundumwaschung), heute noch hier und da Lichtmess (Kerzenweihe, 40 Tage nach Weihnachten, in der man den Weihnachtsbaum aus dem Hause brachte), im Harz noch das Erbsenbärfest (der erwacht und durch den Ort getrieben wird, irgendwann seine Hülle fallen lässt, um sich zu einem Sonnenjüngling zu verwandeln). Ein Überbleibsel von alledem ist unsere Fastnacht, einst ein Fest in der Mitte des Winters, um Mutter Erde zu wecken und selbst wach zu werden für das Kommende. Alle alten, lähmenden Geister galt es mit Masken, Krach und Räucherwerk fortzuschrecken, damit ein neuer Geist/ Wachstum/ Lebenskraft im Körper und Hof Einzug halten kann.

Danach war Zeit anzupacken und Großreine zu machen, Zeit der inneren Waschung und des äußeren Hausputzes, in der man sich von allem Überflüssigem lossagte, es verschenkte oder wegschmiss. Man musste sich aufs Wesentliche konzentrieren, bereit für den großen Aufbruch (das Aufbrechen des Eises und damit der Felder) und wollte leichter ins neue Jahr starten. Leicht musste alle Arbeit von der Hand gehen und möglichst Freude bereiten, denn Energie gab es noch nicht im Überfluss. Die Sonne war noch schwach und die Vorräte gingen zügig zur Neige. Aus diesem Grund fastete man 40 Tage vor Ostern … die Vorratskammern waren leer und die Natur gab noch nichts Neues her. Spätestens jetzt ging es auch darum, den guten Visionen Raum zu geben. Der Februar – in dem die Tage wieder spürbar länger wurden und die Hoffnung auf den nahen, lichten Frühling wuchs – war Monat für die Vorbereitung des Feldes und der ersten Aussaat. Jetzt galt es, Mutter Erde in ihrem weißen, lichten Aspekt sanft aufzuwecken.

Fragen zur 2.Nacht/dem 2. Tag:

Was kann ich loslassen/ von welchem alten emotionalen und materiellen Ballast kann ich mich befreien? Was ist das Wesentliche im meinem Leben bzw. was sollte es sein? Was möchte ich im nächsten Jahr säen und ernten? Was macht mir Spaß, was würde mir gerade heute meinen Tag versüßen?

Viel Spaß beim Inneren Erleben, dein Carsten

PS: Wen es in dieser Kälte nach draußen zieht und etwas Neues/ Bahnbrechendes sehen will, dem empfehlen wir das RINGHEILIGTUM PÖMMELTE bei Magdeburg. Dieses Woodhenge beweist, dass man das Fest Imbolc (neben Beltaine/ Walpurgis, Lugnahsad/ Schnitterfest & Samhain/ Halloween) bereits vor 4.500 Jahren in unseren Breiten feierte.

DIE ERSTE RAUNACHT & WAS JETZT ZU TUN IST ...Unabhängig davon, ob du in der Nacht vom 21. zum 22.12. mit deinen Raunächt...
27/12/2025

DIE ERSTE RAUNACHT & WAS JETZT ZU TUN IST ...

Unabhängig davon, ob du in der Nacht vom 21. zum 22.12. mit deinen Raunächten beginnst, oder in der Heiligen Nacht (24. Auf den 25.) steht die erste Raunacht/ der erste Tag zwischen den Jahren (in denen das Jahresrad still steht) für den Januar des nächsten Jahres. Warum alles Streit darüber aufhören kann, wann denn die Raunächte nun wirklich beginnen, ist der Fakt, dass unsere Ahnen diesen Zeitraum schon seit mindestens 7.000 Jahren heiligen (was an den Sonnenheiligtümern, Steinkreisen und Kalendersteinen – auch hier im Harz – absehbar ist) und in dieser langen Zeit, natürlich einmal die UND das seine Richtigkeit hatte. Immer aber werden die Raunächte neben dem Volks- und Sippengedanken einen zutiefst individuellen Bezug gehabt haben, denn wer erlebt die Raunächte??? Genau: du selbst bist es. Du bist derjenige, um den es geht. Also bestimmst du auch selbst, wann es für dich losgeht mit den Raunächten, niemand anderes.
Für mich begannen die letzten Raunächte z.B. erst am 31.12.2024! –
Der Raunachts-Zeitraum ist ein persönliches Orakel, eine persönliche Beziehung von dir zum Göttlichen. Wer sich weiter streiten möchte, wann und was richtig ist, erlebt m.E. nur eins: Trennung, ein herausfallen aus der göttlichen Vereinigung. In dieser Zeit aber heißt es ja gerade, im Frieden/ in der Vereinigung zu sein, sein Herz zu öffnen und das ewige Plappermaul Alter Ego/ Verstand einmal zur Ruhe zu bringen! 😉

Die 1. Raunacht, sowie der Tag darauf mitsamt allen Tag- und Nachtträume, Begegnungen mit Menschen, Tieren und Wesenheiten, Visionen und Gedanken, Glücksgefühlen und Herausforderungen, wie auch körperlichen Symptomen … stehen also für den Januar. Januar ist die Zeit des Stillstands, des Kraftschöpfens. In den Märchen ist es der 100jöhrige Heilschlaf, der die winterliche Erstarrung symbolisiert. Im Außen gibt es nichts zu tun, wohl aber im Inneren, denn hier heißt es zu träumen/ zu visionieren/ zu manifestieren …! Worauf will ich meine Kraft im neuen Jahr legen? Was will ich säen, auf dass ich es Ende des Jahres ernte? Wer will ich sein? Was darf neu in mein Leben finden? –
Alles, was mir heute im Innen und Außen auffällt ist meine Ernte aus dem letzten Jahr, mein Karma quasi. Ich beobachte und bezeuge dies dankbar, denn ich habe es ja aus dem letzten Jahr heraus geschaffen (alà: „Jeder erntet, was er sät!“). Ich kann mich freilich fragen: Will ich das? Was möchte ich stattdessen? Für mich geht es darum, heute eine Bilanz zu ziehen und mich neu auf das auszurichten, was ich nach dem langen Schlaf/ dem bitterkalten und Mutter Erde erstarrenden Winter erzeugen möchte, was zur Blüte kommen darf!?

Noch aber ist nicht die Zeit des Erschaffens, nur des Träumens, des mich Einmummelns in den großen Deckenstapel auf dem Bett, geschmiegt ans Herz von Mutter Erde, … nur Träumen, nur laben, nur Stillsein und Kraft aus der Dunkelheit schöpfen. Geduldig warte ich im Winterschlaf, in dem sich der ganze Wandel vorerst geistig vollzieht, auf den rechten Zeitpunkt zum physischen Wachsen und bin bereit, wenn’s soweit ist, wenn die Sonne mich wachruft … bis dahin träumen …, nur nichts von den göttlichen Botschaften versäumen. 😉

Euer Carsten

PS: Wen es heute nicht Zuhause unterm Deckenstapel hält, der findet in den kleinen Höhlen unterm HÜBICHSTEIN (siehe Foto, bei Bad Grund) einen idealen Ort, um dem Gesagten nachzuspüren! 😉

WEIHNACHTSFRIEDEN MIT REIKIZur Übung mit einem geliebten Menschen: Mit dem Partner oder Freunden mag es ganz einfach sei...
24/12/2025

WEIHNACHTSFRIEDEN MIT REIKI

Zur Übung mit einem geliebten Menschen: Mit dem Partner oder Freunden mag es ganz einfach sein, sich gegenüber aufzustellen und zuerst selbst Eins mit Mutter Erde und dem Himmel zu werden. Wir stellen uns zumeist mit geschlossenen Augen vor den anderen, stellen uns vor, wie wir uns ausatmend im Boden verwurzeln und einatmend zum Himmel wachsen. Zuerst kommen wir bei uns an, verbinden uns mit Reiki, sprechen das Reiki-Gebet. Wir tanken uns auf, bevor wir gleich die Augen öffnen und dem anderen begegnen. Begegnen wir zuerst dem Gegenüber, ohne uns selbst im Auge zu haben, ist die Gefahr groß, dass wir uns selbst verlieren, was oft genug im Alltag geschieht. Das kennst du sicher auch, oder? Wenn ich mit mir in Kontakt bin, öffne ich die Augen und gebe meinem Gegenüber die Hände. Sich dann tief in die Augen zu schauen, ist vielleicht anfangs etwas verunsichernd, weil unbekannt, wird aber die Beziehung unglaublich vertiefen. Nicht sprechen, nicht weggucken, nicht ablenken lassen. Ganz da sein, in Verbindung gehen, sich tief in den anderen hineinfallen lassen und mutig zur eigenen Schwäche, der Verunsicherung, stehen. Das Aushalten dessen, was aufkommt, wird mich stärken. – Diese wunderbare Übung machen wir besonders gern in Form von ausdauerndem Gruppenkuscheln! 😉

Übung mit Arschengeln: Okay, das war vielleicht noch einfach, doch was nun kommt, hat’s ins sich – bereit? 😉
Jeder von uns kennt so einen Menschen, mit dem man nicht gut Freund ist. Man braucht nur an ihn zu denken, und es schwillt der Kamm, man bekommt Hals, eine enge Brust, könnte kotzen und die Hand ballt sich zur Faust. Kennst du so jemanden??? Super!!! Als wir angefangen haben, diese Übung zu praktizieren, wussten wir gar nicht, mit wem wir anfangen sollen. So viele Arschengel tauchten im Geiste auf, um darauf zu warten, vermöbelt zu werden, dass die Schlange gefühlt bis zum Horizont ging. Dass das bloß bedeutete, dass es jede Menge Arbeit gibt, war uns damals sofort klar. Jeder Arschengel – musst du wissen – ist uns nicht nur Lehrer (Wir lernen unglaublich viel von unseren Widersachern, auch wenn’s nur das ist, wie wir nicht werden und was wir nicht tun wollen!) – sondern auch Energievampir. Die Beziehungen zu den „Arschengeln“ aufrechtzuerhalten, ist überaus kostspielig. Solange wir nämlich im Groll sind, kostet jeder auch noch so kleine Gedanke Lebenskraft; jede negative Erinnerung kostet Energie. Das heißt noch lange nicht, dass wir mit allen Menschen brechen müssen, die uns Kraft kosten. Verstehe uns bitte richtig: Mit Reiki diesbezüglich zu arbeiten, heißt nicht unbedingt den jeweiligen Menschen loszulassen, sondern deine Wut, deine Angst, die Traurigkeit. Reiki erinnert dich, wieder „in Fluss“/ in Harmonie zu kommen. Reiki verlangt nicht von dir, mit diesem Menschen befreundet zu sein oder gutzuheißen, was er tat oder tut. Die Reiki-Kraft streichelt dich nur sanft über die Wange und flüstert dir zu: „Komm in Frieden mit dir, das bist du dir schuldig!“

Zur Übung: Ich mache die Übung immer zuerst im Geist und dann, wenn es noch notwendig ist, in der Realität. Zuerst verwurzle ich mich und wachse, wie oben beschrieben, denn das sorgt nicht nur für einen guten Halt, sondern auch für die notwendige Anbindung zu den höheren Mächten, die mich schützen und stärken. Nachdem ich gut angebunden bin und mich mit einigen Atemzügen aufgetankt habe, stelle ich mir vor, der Arschengel würde direkt vor mir stehen …! Welche Gefühle, Gedanken, Bewegungsimpulse steigen sofort in mir auf? Das alles nehme ich wahr und beobachte vor meinem inneren Auge, was mein Gegenüber tut. Ich lasse mein Gegenüber sich austoben, denn ich bin – so gut geschützt – unverwundbar. Ich schaue nur und beobachte mich selbst.
Wenn sich mein Gegenüber beruhigt hat, sage ich ihm, welches Verhalten von ihm mich verletzt hat und, was ich mir stattdessen von ihm wünsche. Ich stelle mir vor, wie er sich entschuldigt und genau das tut oder sagt, was ich brauche. Mir geht es immer besser, wenn auch ich mich entschuldige, z.B. für das Missverständnis oder darum, in der jeweiligen Situation selbst nicht besser, klarer reagiert zu haben. Ich danke meinem Arschengel für die Lehre, die er mir durch sein Verhalten spiegelt. Dafür danke ich ihm wirklich, von ganzem Herzen, im Wissen darum, dass jeder erntet, was er sät. Auch ich habe bekommen, was ich verdiente (was manchmal zuerst nicht leicht ist, das zu verstehen und zu ertragen) … und, was ich benötigte, um über mich selbst hinauszuwachsen.

Wir werden nicht stärker, in Ruhephasen; unsere Stärke wächst allein mit dem Durchstehen von Notlagen, das weiß unsere Seele! Ich danke meinem Gegenüber im Geist dafür, dass er mir Gelegenheit zum Wachsen und Gedeihen gibt und beobachte, was geschieht, wenn mein Dank wirklich von Herzen kommt. Mir ist es nämlich schon oft passiert, dass sich das Verhalten meines Arschengels dann plötzlich verändert. Es kann sogar sein, dass er vor mir weint, zusammenbricht und wirklich um Verzeihung bittet. Ich achte dann darauf, nicht gehässig oder überheblich zu reagieren, sondern ihm wiederum dafür zu danken, dass er sich aufrichtig entschuldigt.

Solch ein wertschätzendes Zwiegespräch (nur im Geiste geführt) hat die Macht, vieles bis alles zu verändern. Ich habe auf diese Weise sogar den Frieden mit einem Toten gefunden und konnte ihm am Ende in die Augen schauen, ihn an die Hände nehmen und ihm eine gute Reise, Frieden und Ruhe in Ewigkeit wünschen – gerade zur Weihnachtszeit, in welcher wir den Frieden wahren, und Friedensbringer sein sollten, gerade in dieser Zeit, gerade hier und jetzt!

Gassho, dein Carsten

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