08/05/2024
Gedanken aus meinem MaiNewsletter:
Manchmal gibt es Momente in denen ich mich fühle als würde ich nur auf der Zuschauerbank sitzen und auf das Weltgeschehen blicken und für einen Augenblick überfällt mich eine Lähmung angesichts des so notwendigen Wandels in der Welt. Ein Moment der Hilflosigkeit, auch Überforderung und der Frage an mich selbst, was kann ich denn wirklich Dienliches als Einzelne tun, damit ein positiver, heilsamer Wandel geschehen kann ...
Was wirkt wirklich...?
Und dann stolpere ich über diesen Satz von Dom Helder Camara, "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Gesicht der Welt verändern."
Und ich spüre wie die Flamme der Lebendigkeit wieder aufflammt, wie die Kraft dem Leben zu dienen wieder mein Innerstes wärmt und sich ausbreitet.
Denn ja, das erlebe ich immer wieder in meiner Herzensarbeit, ob in Einzelsitzungen oder in Seminaren: Wie Menschen durch ihren Mut und dem Sprung über ihren Schatten, ihrer Zaghaftigkeit und ihrer Ohnmacht, sich dem Leben und sich selbst wieder Schritt für Schritt anvertrauen.
Und wenn es nur die ersten kleinen Schritte/Taten sind, die etwas verändern im Gesicht dieser Welt. Wie ein Leuchten und eine Kraft zuallererst in ihren eigenen Gesichtern sichtbar wird, und dann ausstrahlt ins Außen und auch dort andere wärmt, unterstützt und nährt.
So geschehen auch bei den Teilnehmerinnen des letzten Wochenendseminars im Raum für FreiTanzen.
Hoffnung, Zuversicht, nährende Selbstwirksamkeit und Kraft.
Und immer wieder ist es das Wahrnehmen, sind es das stille Innehalten, die Demut und die Geduld, die dabei einen so kostbaren Raum aufmachen, um dann in die Bewegung und Veränderung zu kommen.
.. und den Tanz des Lebens wieder neu aufzunehmen.
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Was hilft Euch, den Lebenstanz wieder aufzunehmen?