06/02/2026
Internationale Tag „Null-Toleranz gegenüber weiblicher Ge***alverstümmelung“
Im Februar 2003 organisierte das Inter-African Committee (IAC) in Addis Abeba eine internationale Konferenz unter dem Motto „Null-Toleranz gegenüber weiblicher Ge***alverstümmelung“. Ziel war es, die bereits begonnenen Kampagnen gegen weibliche Ge***alverstümmelung (Female Ge***al Mutilation) weiter voran zu treiben.
Menschen aus über 40 Nationen nahmen an der Konferenz teil.
Der 6. Februar etablierte sich zum Tag GEGEN WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG
Die weibliche Ge***alverstümmelung, auch als FGM/C (Female Ge***al Mutilation/Cutting) bezeichnet, ist eine sehr schmerzhafte und traumatisierende Praxis in vielen Ländern.
Diese Praktiken werden meist an jungen Mädchen zwischen dem Säuglingsalter und dem 15. Lebensjahr durchgeführt.
FGM ist international als Verletzung der Menschenrechte von Mädchen und Frauen anerkannt.
Von den heute mehr als 200 Millionen betroffenen Mädchen und Frauen aus 30 Ländern Afrikas, des Nahen Ostens und Asiens, in denen FGM praktiziert wird.
Diese schwerwiegenden Eingriffe haben keinerlei gesundheitliche Vorteile für Mädchen und Frauen und es kann zu starken Blutungen und Problemen beim Wasserlassen, später zu Zysten, Infektionen sowie Komplikationen bei einer Geburt und einem erhöhten Risiko für den Tod von Neugeborenen kommen.
Moderne OP-Verfahren sind ein Meilenstein in der Therapie beschnittener Mädchen und Frauen. Damit insbesondere Ärzte die Betroffenen beraten und behandeln können, müssen sie die normale Anatomie, die Beschneidungsformen und die chirurgischen Rekonstruktionsmöglichkeiten des äußeren weiblichen Ge***als kennen, unter Berücksichtigung von Lage, Bau und Innervation des Bulboklitoralorgans.