22/02/2026
Ein klassischer Provokations-Post von . Emotional, polarisierend und ein klarer Feindbildaufbau.
Mein klares Urteil:
Wer Menschen auf A/B/C reduziert, denkt in Hierarchien von Wert und nicht in Potenzial. Und das ist kein Führungsstil. Das ist Vereinfachung auf Kosten der Würde. Warum also unter solchen Chefs arbeiten?
Solche Beiträge sollen nur Aufmerksamkeit erzeugen. Sie triggern und benutzen Leser. Aber der Beitrag hat auch eine Schattenseite, mit der ich arbeite:
Ich begleite die Menschen, die eines Tages nicht mehr können.
Die immer „Ja“ gesagt haben.
Die erreichbar waren, wenn andere längst abgeschaltet hatten.
Die loyal sein wollten.
Die die Extrameile gegangen sind.
Und die irgendwann ausgebrannt bei mir sitzen.
Erschöpft. Selbstzweifelnd und manche gesundheitlich schwer angeschlagen. Manche finanziell schlechter gestellt als zuvor, trotz jahrelanger Aufopferung.
„Diese Aufgabe wurde nicht gut erfüllt“ ist eine sachliche Rückmeldung.
„Du bist ein C-Mitarbeiter“ ist eine Identitätsabwertung.
Der vermeintliche „C-Mitarbeiter“ ist vielleicht unter schlechter Führung oder im falschen Umfeld. Und plötzlich, in einem anderen Unternehmen oder als Selbstständiger/Unternehmer, blüht er auf.
Loyalität ist keine Einbahnstraße. Ein Unternehmen darf Einsatz erwarten. Aber es schuldet im Gegenzug:
* faire Bedingungen
* Entwicklungsmöglichkeiten
* Wertschätzung
* gesunde Grenzen
* eine Kultur, in der Krankheit kein Charakterfehler ist.
Wer Loyalität mit permanenter Verfügbarkeit verwechselt, fördert keine Spitzenleistung, sondern Dauerstress.
„Ich leiste stark und bleibe gesund.“
Das sollte die neue Arbeitsmoral sein. Für sich selbst, die Familie und auch für die Gesellschaft. Menschen dürfen nicht entwürdigt werden. Und vielleicht beginnt echte Führung genau dort.
Statt bei solchen 𝑨𝒓𝒃𝒆𝒊𝒕𝒔𝒆𝒎𝒑𝒇𝒆𝒉𝒍𝒖𝒏𝒈𝒆𝒏 𝒂𝒖𝒔 𝑫𝒖𝒃𝒂𝒊 auf Angriff zu gehen: Wie wäre es, 𝒂𝒖𝒔 𝑴𝒊𝒔𝒕 𝑫ü𝒏𝒈𝒆𝒓 𝒛𝒖 𝒎𝒂𝒄𝒉𝒆𝒏?
Bleib bei dir und reflektiere dein eigenes Arbeitsleben:
1. Setze ich Grenzen?
2. Kann ich mehr leisten?
3. Wird es Zeit, mich für einen neuen Job zu bewerben?
4. Möchte ich unter einem solchen Chef arbeiten?
5. Für wie viel Geld?
6. Und wünsche ich mir eine solche Arbeitskultur für meine Kinder?
Euch einen erholsamen Sonntag, mit einer Zeit der Reflexion!
Warum Loyalität ein Fremdwort für B- und C-Mitarbeiter ist?
Einige Experten von euch kochen gerade wahrscheinlich vor Wut, wenn ihr diese Zeilen hier lest.
Ich möchte eine Sache direkt klarstellen:
Ihr seid eindeutige B- und C-Mitarbeiter!
Der C-Mitarbeiter hat durch seinen gelben Schein eh ein verlängertes Wochenende.
Und der B-Mitarbeiter sagt seinem Chef am Wochenende:
„Dein Problem juckt mich nicht. Ich habe heute frei!“
In euch steckt kein Fünkchen Loyalität, keine Dankbarkeit.
Ihr habt keinen Respekt davor, was sich eure Chefs aufgebaut haben.
Warum auch?
Er kriegt doch das meiste Geld. Warum soll ich seine Taschen weiter füllen?
Und hier sage ich ganz klar:
Then do it yourself!
Ja, wenn es nur so einfach wäre.
Mit eurer Mentalität kommt ihr nicht weit im Leben.
Das Mittelmaß ist euer Standard, und die meisten von euch haben jegliche Ambitionen verloren.
Es ist traurig, dass es nur noch 7 % A-Mitarbeiter in Deutschland gibt.
A-Mitarbeiter verdienen auch das meiste Geld, weil sich Mühe im Leben auszahlt und Aufstiegschancen existieren, wenn man bereit ist, die Extrameile zu gehen.
Ich möchte meinen Respekt aussprechen für alle A-Mitarbeiter, die mit ihrem Unternehmen an der gemeinsamen Vision arbeiten.
Ihr möchtet lernen, wachsen und habt keinen Bock auf Stagnation.
Deutschland ist zu bequem geworden.
Es fehlt die Dankbarkeit, dass das Leben hier so leicht ist.
Wenn man sich andere Länder anschaut, sieht man noch wirklich Menschen, die dankbar sind, überhaupt arbeiten zu können.
Und an dieser Stelle dürfen mir gerne alle C- und B-Mitarbeiter entfolgen, weil unsere Welten nie zusammenpassen werden.
Und ich lade alle A-Typen ein, mir zu folgen, damit wir gemeinsam wachsen können.