Eva - Maria Lieberam

Eva - Maria Lieberam Eva-Maria HP f. Psychotherapie
Online Praxis đŸ’»
EioS Therapie und psy. Begleitung fĂŒr
Kinder ab 8, Jugendliche & Erwachsene. Ruhig. Klar. Wirksam. Flexibel đŸ•Šïž

03/02/2026

Viele Kinder wirken in den Ferien plötzlich still, mĂŒde oder „in ihrer eigenen Welt“.

Das ist kein Zeichen von Faulheit oder Undankbarkeit.

Aus neuropsychologischer Sicht zieht sich ein Kind zurĂŒck, wenn sein Nervensystem ĂŒberfordert ist. Dauerstress, Anpassungsdruck, soziale Reize – all das wird im Körper gespeichert.

RĂŒckzug ist dann kein Problemverhalten, sondern ein Selbstschutz.

Entscheidend ist nicht, das Kind zu aktivieren, sondern ihm Sicherheit zu geben.
Erst wenn das Nervensystem runterfÀhrt, wird wieder Kontakt möglich.

Genau da darf man hinschauen.

02/02/2026

Ferien starten und viele Eltern merken sehr schnell, dass sich nicht automatisch Entspannung einstellt.
Stattdessen gibt es mehr Reizbarkeit, mehr RĂŒckzug oder hĂ€ufiger Konflikte.

Das hat nichts mit falscher Erziehung zu tun.
Und auch nichts mit fehlender Dankbarkeit der Kinder.

Aus neuropsychologischer Sicht ist das gut erklÀrbar.
Das kindliche Nervensystem reguliert sich ĂŒber Rhythmus, Vorhersehbarkeit und Ă€ußere Struktur.
Der Schulalltag bietet genau das, auch wenn er fĂŒr viele Kinder anstrengend ist.

FÀllt diese Struktur plötzlich weg, entsteht innerer Stress.
Manche Kinder reagieren mit Wut oder Unruhe, andere werden still, klammern oder ziehen sich zurĂŒck.

Das sind keine Verhaltensprobleme.
Es sind Signale eines Nervensystems, das Halt sucht.

Gerade in den ersten Ferientagen helfen deshalb klare Tagesanker, kleine Rituale und emotionale Sicherheit oft mehr als große PlĂ€ne oder permanente BeschĂ€ftigung.

Ruhe entsteht nicht durch Freizeit.
Sie entsteht durch innere StabilitÀt.

Mehr Einordnung und Impulse hier.

01/02/2026

Manche Kinder werden laut.
Andere werden still.

Stillwerden ist kein Zeichen von Anpassung.
Es ist ein Stresssignal.

Das Nervensystem zieht sich zurĂŒck,
wenn Sicherheit fehlt –
auch dann, wenn Eltern es gut meinen.

Nach außen wirkt das Kind „unkompliziert“.
Innen ist es oft allein.

31/01/2026

Nach Zeugnissen sehe ich in der Praxis oft das Gleiche:
RĂŒckzug, Bauchschmerzen, Wut oder plötzliche TrĂ€nen.

Nicht, weil die Note so schlimm war.
Sondern weil Kinder innerlich prĂŒfen:

👉 Bin ich noch okay?
👉 Bin ich noch sicher?
👉 Darf ich Fehler machen, ohne Liebe zu verlieren?

Aus neuropsychologischer Sicht reagiert das kindliche Gehirn nicht auf Leistung,
sondern auf Beziehung.

Ein ruhiger Blick, ein Satz wie
„Wir schauen da gemeinsam drauf“
wirkt oft stĂ€rker als jedes GesprĂ€ch ĂŒber Noten.

Emotionale Sicherheit ist kein Extra.
Sie ist die Grundlage.

31/01/2026

Halbjahreszeugnisse lösen bei vielen Kindern keinen Denkprozess aus,
sondern eine Stressreaktion.

Das kindliche Nervensystem fragt in solchen Momenten nicht:
„Wie gut war meine Leistung?“
sondern:
„Bin ich jetzt noch sicher?“
„Bin ich genug?“
„Bleibt die Verbindung zu meinen Eltern stabil?“

Wenn Kinder nach dem Zeugnis mit Bauchschmerzen reagieren,
sich zurĂŒckziehen oder plötzlich wĂŒtend werden,
ist das kein Trotz und keine Manipulation.

Das Stresssystem ĂŒbernimmt,
weil Zugehörigkeit und emotionale Sicherheit als gefÀhrdet erlebt werden.

Noten bewerten Leistung.
Kinder brauchen Beziehung.

Und genau hier entscheidet sich,
ob ein Zeugnis ein kurzer Moment bleibt
oder zu einer inneren Belastung wird, die lange nachwirkt.

Folge mir fĂŒr mehr.

29/01/2026

Sozialphobie fĂŒhlt sich oft an wie ein unsichtbarer Alarm im Kopf: Das Herz rast, der Mund wird trocken, jeder Blick scheint zu viel.
Was viele nicht wissen: Diese Angst vor anderen Menschen ist kein Makel, sondern ein Schutzmechanismus des Gehirns.
HĂ€ufig steckt dahinter ein Erlebnis aus der Vergangenheit eine Erfahrung, die im Gehirn so stark verknĂŒpft wurde, dass bereits harmlose Situationen Alarm auslösen.
Betroffene wirken nach außen ruhig oder abwesend tatsĂ€chlich ist ihr Körper im Dauer-Alarm. Sozialphobie entsteht immer aus dem BedĂŒrfnis nach Sicherheit.

27/01/2026

Wenn Jugendliche explodieren,
sind Eltern oft ratlos oder verletzt.

Wut ist in diesem Alter hÀufig ein Schutz.
FĂŒr Überforderung, Angst oder innere Unsicherheit.

Was Jugendliche dann brauchen,
ist keine Eskalation – sondern innere StabilitĂ€t.









24/01/2026

Jugendliche zeigen Verlustangst selten offen.
Nach einer Trennung reagieren sie oft mit RĂŒckzug,
Wut oder scheinbarer GleichgĂŒltigkeit.

Innen geht es dabei oft um eine Frage:
Bleibt jemand wirklich da?

Emotionale Sicherheit kann hier viel verÀndern.









22/01/2026

Wenn Kinder leiden, geraten Eltern oft innerlich unter Druck.
Sorgen, GrĂŒbeln, Hilflosigkeit – alles gleichzeitig.

Was wirklich entlastet,
ist nicht sofort eine Lösung zu finden,
sondern das innere System des Kindes zu beruhigen.

Kinder brauchen keine ErklÀrungen.
Sie brauchen Sicherheit.








21/01/2026
20/01/2026

Plötzlich kreischt dein Kind beim Anblick einer Spinne und sucht verzweifelt Schutz – viele Erwachsene winken ab: „Die tut doch nichts!“ Doch Spinnenphobie ist alles andere als Kopf-Sache.

â âžĄïžâ€ŻDer Körper deines Kindes reagiert auf kleinste Reize mit Blitz-Panik – ein uraltes Schutzprogramm, das völlig unabhĂ€ngig vom Willen ablĂ€uft.

Therapeutische Methoden wie EioSÂź helfen Kindern, diese Muster sanft zu entschĂ€rfen, Angstzyklen zu durchbrechen und neue, stĂ€rkende Erlebnisse zu speichern. Ein Kind muss nicht immer mit Angst leben – Orientierung und Entlastung sind möglich.

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Berlin
10719

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Samstag 09:00 - 17:00
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