BVMed Die Stimme der deutschen Medizintechnik-Branche 📢
Der BVMed vertritt über 300 MedTech-Unternehmen. Im BVMed sind u. a.

Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband rund 220 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 210.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.

Die EU überarbeitet aktuell das europäische   („Public Procurement Revision“). Für die Medizintechnik ist das mehr als e...
03/02/2026

Die EU überarbeitet aktuell das europäische („Public Procurement Revision“). Für die Medizintechnik ist das mehr als ein technisches Verfahren – es ist ein zentraler Hebel für Qualität, Innovation, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit in Europa.

Unser Appell an die EU-Kommission: Der Wechsel hin zu einem value based-Vergaberecht ist überfällig. Patient:innen müssen im Zentrum stehen – und damit die Ergebnisse der medizinischen Versorgung, nicht allein der niedrigste Preis.

Was aus MedTech-Sicht dafür im Rahmen der Vergaberechts-Revision wichtig ist:
➡️ Vereinfachung und Harmonisierung des Rechtsrahmens
➡️ Neuausrichtung der Zuschlagskriterien
➡️ Förderung innovativer und nachhaltiger Lösungen
➡️ Erleichterung einer umweltfreundlichen Beschaffung auf Basis klarer, verbindlicher und nichtdiskriminierender Kriterien

👉 Zur Pressemeldung: bvmed.de/pm0926
👉 Zum Positionspapier:bvmed.de/positionspapier-eu-public-procurement

Viele sprechen über eine bessere   – beim 11. BVMed-  geht es um die konkreten nächsten Schritte für 2026/27.Schwerpunkt...
03/02/2026

Viele sprechen über eine bessere – beim 11. BVMed- geht es um die konkreten nächsten Schritte für 2026/27.

Schwerpunkte:
➡️ Verbindliche Versorgungspfade
➡️ Frühere Diagnostik
➡️ Interprofessionelle Zusammenarbeit
➡️ Digitale Dokumentation & Wundregister
➡️ Qualitätssicherung, Vergütung & Finanzierung

📅 Fr, 27.02.2026 | 10–16 Uhr | Berlin
📍 Aesculap Akademie (Langenbeck-Virchow-Haus)
✉️ Anmeldung bis 11.02.: wunddialog@fischoeder-beratung.de

Woran scheitert Umsetzung aus Ihrer Sicht am häufigsten – Schnittstellen, Daten oder Finanzierung?

Pflege findet heute überwiegend dort statt, wo sich das Leben abspielt: Zuhause. 7 von 10 Pflegebedürftigen in Deutschla...
30/01/2026

Pflege findet heute überwiegend dort statt, wo sich das Leben abspielt: Zuhause. 7 von 10 Pflegebedürftigen in Deutschland werden von ihren Angehörigen versorgt – ohne Pflegedienst. Diese stille Selbstverständlichkeit ist in Wahrheit eine tragende Säule unseres Gesundheitssystems. Diese Säule müssen wir stützen und schützen. 🏠

Ein zentrales Thema ist dabei unter anderem der Infektionsschutz für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige. 😷 Pflegehilfsmittel und Produkte zum Infektionsschutz (etwa Handschuhe, Desinfektion und Masken) helfen, Infektionen – bis hin zuSepsis – zu vermeiden, schwere Verläufe zu verhindern und Ausfallzeiten zu reduzieren.

Damit diese Medizinprodukte ihren bewährten Nutzen weiterhin voll entfalten können, braucht es eine verlässliche Finanzierung, klare Qualitätsstandards und die konsequente Stärkung des Sachleistungsprinzips. Nur so lassen sich eine hochwertige Versorgung, weniger Bürokratie und ein wirksamer Schutz in der häuslichen Pflege sicherstellen.

👉 Mehr zum Thema: bvmed.de/pflege
👉 Mehr zur Bedeutung der MedTech-Branche: bvmed.de/nurmitmedtech

Heute im Gesundheitsausschuss des Bundestages: Der Bericht zur telemedizinischen Leistungserbringung zeigt, welches Pote...
28/01/2026

Heute im Gesundheitsausschuss des Bundestages: Der Bericht zur telemedizinischen Leistungserbringung zeigt, welches Potenzial digitale Versorgung hat. Telemonitoring bietet große Chancen, um die Gesundheitsversorgung effizienter und intensiver zu gestalten. Aktuell wird dieses Potenzial jedoch ausgebremst.

Unser Appell: muss zu einem „smarten Monitoring“ weiterentwickelt werden – damit digitale Betreuung wirklich in der Breite ankommt und Patient:innen davon profitieren.💡 Und dafür braucht es eine andere Versorgungslogik.

Aktuelle Herausforderungen und unsere Lösungsvorschläge u.a.:

🔍 Nur Herzinsuffizienz, enger Patient:innen- und Anwender:innenkreis
➡️ Smart-Monitoring als digitale Versorgungsform mit breiterer, sektorübergreifender Anwendung

🔍 Keine ePA-Anbindung relevanter Telemonitoring-Informationen
➡️ Informationsfluss über die ePA für alle beteiligten Fachkräfte

🔍 Methodenbewertung und Vergütungsstrukturen passen nicht
➡️ Eigene Richtlinie für „Monitoring“ und Erstattung nicht über Quartalspauschalen umsetzen

🔍 Klinik implantiert, Ambulanz erbringt Leistung
➡️ Besserer Übergang Klinik–Ambulanz, Einschluss in das Telemonitoring bereits im Krankenhaus

🔍 Digitale 24/7-Betreuung nicht immer möglich
➡️ Monitoring-Zentren als zentrale digitale Betreuungseinheiten mit Kooperationsmöglichkeiten mit lokalen Kräften

Mehr Lösungen in der Pressemeldung: bvmed.de/pm0526

ℹ️ Zum Hintergrund: Was ist Telemonitoring?

Der Begriff beschreibt Verfahren, bei denen Vitalwerte kontinuierlich erfasst und übertragen werden, um an einer Stelle zentral überwacht zu werden und bei Abweichungen verschiedene Maßnahmen ergreifen zu können. Telemonitoring ist dabei ein anderer Versorgungsweg, um persönliche Kontakte zu vermeiden, wenn sie nicht erforderlich sind, aber die Betreuung intensivieren zu können, wenn es nötig ist.

BVMed-Expertin: Natalie Gladkov

Wie sieht die Zukunft der   aus? Das Ziel ist, Menschen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung zu versorgen und da...
27/01/2026

Wie sieht die Zukunft der aus? Das Ziel ist, Menschen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung zu versorgen und dabei durch Prävention, Beratung und qualifizierte Unterstützung eine Verschlechterung der Pflegesituation zu vermeiden – das wird aus dem Abschlussbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ vom 11. Dezember 2025 deutlich.🏠

Wir möchten dabei betonen: Pflegende Angehörige bilden den größten „Pflegedienst“ in Deutschland.😷 Um unnötige Gesundheitsrisiken und deren Folgen zu vermeiden, ist eine sachgerechte Versorgung mit Pflegehilfsmitteln und Produkten zum Infektionsschutz – etwa Handschuhe, Desinfektion und Masken – in der häuslichen Pflege unverzichtbar.

Ein Beispiel: Sepsis („Blutvergiftung“) ist die schwerste Verlaufsform einer Infektion und führt bei mindestens 85.000 Menschen in Deutschland jährlich zum Tod. Ein großer Teil der Erkrankungen und Todesfälle ist durch Prävention vermeidbar.🦠

4 Forderungen zur Erstattung von Pflegehilfsmitteln:
➡️ Erhalt und Stärkung des Sachleistungsprinzips mit klarer Zweckbindung für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel zur Sicherstellung des Infektionsschutzes.
➡️ Einführung einer spezifischen Präqualifizierung für Leistungserbringer der Produktgruppe 54 mit definierten Anforderungen an Fachkompetenz, Infrastruktur und Beratungsqualität.
➡️ Verpflichtende Verzahnung von Pflegeberatung und Versorgungscontrolling zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten und qualitätsgesicherten Versorgung.
➡️ Streichung der Kostenerstattungsoption aus § 40 Abs. 1 SGB XI zugunsten einer ausschließlichen Sachleistung zur Qualitätssicherung und Entbürokratisierung.

Zum Positionspapier: bvmed.de/position-pflegehilfsmittel

Pandemien, Naturkatastrophen, hybride Bedrohungen und Kriege haben gezeigt, wie verletzlich Versorgungsstrukturen sein k...
23/01/2026

Pandemien, Naturkatastrophen, hybride Bedrohungen und Kriege haben gezeigt, wie verletzlich Versorgungsstrukturen sein können. Ein funktionierendes Gesundheitssystem ist nicht nur humanitär geboten – es ist sicherheitsrelevant.

Gerade im Ernstfall braucht es schnell verfügbare Medizinprodukte: Von Defibrillatoren und Wundversorgung über mobile Diagnostik und Telemedizin bis hin zu Prothetik und Reha.🚑

Doch Resilienz entsteht nicht zufällig – sie muss strategisch vorbereitet werden. Das geht .

Was aus Sicht der MedTech-Branche jetzt wichtig ist:
➡️ MedTech einbeziehen: als zentralen Bestandteil von Zivilschutz und Krisenvorsorge integrieren
➡️ Duale Strukturen aufbauen: Systeme schaffen, die im Alltag effizient funktionieren und im Krisenfall schnell hochgefahren werden können
➡️ Digitalisierung als Enabler nutzen: Vernetzte Plattformen, Telemedizin, KI-gestützte Analysen und Simulationen für Transparenz, Geschwindigkeit und Koordination
➡️ Kooperation stärken: MedTech-Unternehmen als strategische Partner in nationale Krisenstäbe, Planungsgruppen und Übungen einbinden
➡️ Personalreserven sichern: Medizinische Fachkräfte-Pools mit Doppelfunktion aufbauen – im Alltag aktiv, im Notfall sofort einsetzbar

👉 Mehr zum Thema Krisenvorsorge: bvmed.de/krise
👉 Mehr zur Bedeutung der MedTech-Branche: bvmed.de/nurmitmedtech

Die Innovation der Medizintechnik live erleben? Das haben wir diese Woche bei der Ausstellung   von MdEP Andreas Glück, ...
22/01/2026

Die Innovation der Medizintechnik live erleben? Das haben wir diese Woche bei der Ausstellung von MdEP Andreas Glück, die von EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola unterstützt wurde – herzlichen Dank dafür!

Dabei wurde deutlich: ist kein Randthema, sondern ein zentraler Baustein für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem und den Wirtschaftsstandort Europa.

Aus diesem Grund waren wir gemeinsam mit MedTech Europe und den nationalen MedTech-Verbänden in Straßburg zum direkten Austausch mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen zentrale Themen der Branche, darunter:
➡️ Revision der europäischen -Verordnung ( )
➡️ -Innovationen und EU-Wettbewerbsfähigkeit
➡️ Vereinfachungen und Entlastung der KMU-geprägten Branche
➡️ Digitalisierung des Gesundheitssystems

Der Dialog zwischen Politik, Industrie und den anderen Stakeholdern im Gesundheitssektor ist entscheidend, um praxistaugliche Rahmenbedingungen, Patient:innenversorgung und Wettbewerbsfähigkeit zusammenzudenken.🤝

Vielen Dank an alle Beteiligten für den offenen und konstruktiven Austausch.

Mit dabei u.a.: Die Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdeP) Andreas Glück, Prof. Dr. Andrea Wechsler, Christine Singer, Oliver Schenk und Tiemo Wölken sowie die -Verbände BVMed, Confindustria Dispositivi Medici, MedicalMountains GmbH, MedTech Europe und SPECTARIS. Für den BVMed war Anja Siegemund, Leiterin des BVMed-Büros in Brüssel, vor Ort.

Medizinische Hilfsmittel sind weit mehr als reine Versorgung: Sie bedeuten Selbstbestimmung, Mobilität und Lebensqualitä...
16/01/2026

Medizinische Hilfsmittel sind weit mehr als reine Versorgung: Sie bedeuten Selbstbestimmung, Mobilität und Lebensqualität – jeden Tag, für Millionen von Menschen. 💡

Ein Beispiel: Eine moderne und qualitativ hochwertige Stoma- und Inkontinenzversorgung ermöglicht es Betroffenen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, unterwegs zu sein, zu arbeiten, zu reisen und damit ein Stück Normalität.

ℹ️ Das BMG plant noch im ersten Quartal 2026 einen Referentenentwurf zu einem Hilfsmittelgesetz. Ziel sind unter anderem weniger Bürokratie, klarere Qualitätsvorgaben, eine Stärkung der Vor-Ort-Versorgung, mehr Transparenz für Versicherte und Fortschritte bei der Digitalisierung.
Unser Appell: Eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung benötigt eine starke, moderne und qualitativ hochwertige Hilfsmittelversorgung. 📢

👉 Mehr zum Thema Hilfsmittel: bvmed.de/hilfsmittel
👉 Mehr zur Bedeutung der Branche: bvmed.de/nurmitmedtech

Die  -Branche wird für die Zulieferindustrie immer wichtiger. Zulieferer liefern dabei nicht nur Teile oder Anlagen, son...
14/01/2026

Die -Branche wird für die Zulieferindustrie immer wichtiger. Zulieferer liefern dabei nicht nur Teile oder Anlagen, sondern auch technologische Schlüsselkompetenzen, die Innovation, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche sichern.💡 Besonders in Deutschland bilden sie das technologische Fundament einer der dynamischsten Industriebranchen weltweit.

👉 Mehr zur Bedeutung der Zulieferer in unserem Artikel: www.bvmed.de/medtech-branche-gewinnt-fuer-zulieferer-an-bedeutung

Damit Zulieferer weiterhin ihre Stärken ausspielen können, brauchen sie gute Rahmenbedingungen – der BVMed setzt sich dafür in einem eigenen Fachbereich ein. Zum Themenportal: bvmed.de/zulieferer

Die Europäische Kommission hat mit dem „Safe Hearts Plan“ einen umfassenden europäischen Ansatz zur Bekämpfung von Herz-...
13/01/2026

Die Europäische Kommission hat mit dem „Safe Hearts Plan“ einen umfassenden europäischen Ansatz zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ( ) vorgelegt – und das ist dringend notwendig: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland und Europa.

Der neue EU-Plan setzt genau dort an, wo es zählt:
👉 Prävention und Früherkennung
👉 Personalisierte Versorgung
👉 Digitalisierung und Innovation

Unter anderem ist ein EU-Protokoll für regelmäßige Herz-Check-Ups geplant. Das ist ein zentraler Hebel, um HKE anzugehen. Denn: Wir haben in Deutschland großartige Behandlungsmöglichkeiten, müssen die Erkrankungen aber früher erkennen und strukturierter angehen.

Jetzt kommt es darauf an, den praxisnah umzusetzen und die richtigen innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Damit MedTech-Lösungen ihr volles entfalten können – von der Prävention und Diagnostik über die Therapie bis hin zur Rehabilitation von HKE.

📰 Mehr in der Pressemeldung: www.bvmed.de/pm0326

ℹ️ Mehr zum Thema: www.bvmed.de/hke

Eine bessere Patient:innenversorgung, mehr Lebensqualität, effizientere Prozesse im Gesundheitssystem und eine Entlastun...
09/01/2026

Eine bessere Patient:innenversorgung, mehr Lebensqualität, effizientere Prozesse im Gesundheitssystem und eine Entlastung des medizinischen Fachpersonals: All dies entsteht nicht zufällig, sondern u.a. durch eine starke Forschung und Entwicklung für unsere Gesundheitsversorgung.

Die -Branche macht es vor:
▶️ Rund 15 % der Beschäftigten arbeiten in Forschung und Entwicklung – deutlich über den Industriedurchschnitt.
▶️ Forschende MedTech-Unternehmen investieren durchschnittlich rund 9 % ihres Umsatzes in F&E
▶️ Mehr als 3 Milliarden Euro fließen so jedes Jahr in die Erforschung, Entwicklung und Patentierung innovativer Medizintechnologien.

Das schafft einen fruchtbaren Boden für neue Ideen und medizintechnologische Lösungen, eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung und stärkt den Innovations-/Wirtschaftsstandort Deutschland.

👉 Mehr zur Bedeutung von MedTech: bvmed.de/nurmitmedtech
📊 Zahlen & Fakten zur Branche: bvmed.de/branche

Die Versorgung von Menschen mit „offenen Beinen“, dem sogenannten „Ulcus cruris venosum“ (UCV), ist in Deutschland aktue...
08/01/2026

Die Versorgung von Menschen mit „offenen Beinen“, dem sogenannten „Ulcus cruris venosum“ (UCV), ist in Deutschland aktuell alarmierend unzureichend – mit gravierenden Folgen für Patient:innen und das Gesundheitssystem. Das zeigen die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Ulcus Cruris Care“, die Thomas Fleischhauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), in unserem Dialogforum „Eine Stunde Wunde“ vorstellte.

📊 UCV macht 60-80 % der chronischen Wunden der unteren Extremitäten aus – die gesundheitsökonomischen Folgen sind dramatisch: UCV steht für 1,2 % der Arbeitsausfalltage, für 1 % der stationären Behandlungskosten und für 2,6 % der Kosten des Gesundheitssystems.
📊 Das Forschungsprojekt zeigt dabei, dass mehr als 80 % der Patient:innen keine kausal orientierte Behandlung erhalten und somit derzeit nicht adäquat versorgt sind.

Die gute Nachricht: Das Forschungsprojekt zeigt auch, dass
▶️ eine funktionierende Koordination der Therapiemaßnahmen durch ärztliche sowie nicht-ärztliche Versorger:innen
▶️ und die adäquate Umsetzung der notwendigen Kausaltherapie, insbesondere die konsequente Durchführung einer Kompressionstherapie wirken.💡

Die positiven Auswirkungen sind, neben besserer Wundheilung und Lebensqualität, ein direktes GKV-Einsparpotential auf 1.400 bis 1.600 Euro je Krankheitsfall.

Thomas Fleischhauer abschließend: „Unser Projekt ist bereit für eine breitere Implementierung und könnte zu einer bedeutsamen Verbesserung der Versorgung führen. Möglich wäre die Überführung in die Versorgung über DMP, HZV oder Selektivverträge.“ 💬

ℹ️ Über das Projekt: Das Forschungsprojekts „Ulcus Cruris Care“ wurde vom GBA-Innovationsausschuss gefördert und hat eine Transferempfehlung bekommen. Ziel ist unter anderem, mit Schulungsmodulen die Versorgungssituation in der Hausärzte-Praxis zu verbessern und das große Wissens- und Kompetenz-Defizit in diesem Bereich abzubauen.

👉 Mehr in der Pressemeldung: bvmed.de/pm11125
🔗 Mehr zu im Themenportal des BVMed: www.bvmed.de/wundversorgung

Adresse

Georgenstraße 25
Berlin
10117

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