27/03/2026
Medizinprodukte unterliegen einem strengen Rechtsrahmen: der EU-Medizinprodukteverordnung ( ). Aber was gilt, wenn sie zusätzlich -basiert sind – zum Beispiel für eine präzisere Diagnostik und effizientere Therapien?
Das Europäische Parlament hat gestern mit großer Mehrheit entschieden, der als sektoralen Rechtsrahmen Vorrang gegenüber der KI-Verordnung einzuräumen.
Das ist gut, denn:
✅ Doppelregulierung und rechtliche Fragmentierung werden damit vermieden
✅ Hersteller können weiterhin mit bestehenden Strukturen für Konformitätsverfahren, Qualitäts- und Risikomanagementsysteme sowie technische Dokumentation arbeiten
✅ MedTech-Innovationen können so zuverlässiger bei Patient:innen ankommen
Was jetzt wichtig ist:
➡️ Der EU-Rat muss zügig zustimmen, um eine zeitnahe Annahme der Änderungen im Zuge des KI-Omnibus sicherzustellen.
➡️ Zusätzliche Anforderungen aus horizontaler EU-Gesetzgebung müssen kohärent mit dem bestehenden MDR-Rahmen abgestimmt und berücksichtigt werden.
➡️ Dabei muss sichergestellt werden, dass nur solche KI-bezogenen Anforderungen berücksichtigt werden, die bislang nicht durch die MDR abgedeckt sind und verbleibende Lücken gegenüber der KI-Verordnung adressieren.
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