BVMed Die Stimme der deutschen Medizintechnik-Branche 📢
Der BVMed vertritt über 300 MedTech-Unternehmen. Im BVMed sind u. a.

Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband rund 220 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 210.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.

Wie kann die finanzielle Lage der   nachhaltig stabilisiert werden? Der Referentenentwurf enthält wichtige Ansätze – zei...
20/04/2026

Wie kann die finanzielle Lage der nachhaltig stabilisiert werden? Der Referentenentwurf enthält wichtige Ansätze – zeigt jedoch aus Sicht der MedTech-Branche erheblichen Nachbesserungsbedarf. Denn: Beitragssatz-Stabilisierung darf nicht einseitig zulasten von Versorgung, Qualität und Innovation erfolgen!

Unsere zentralen Punkte zum Referentenentwurf:
➡️ Hilfsmittelversorgung: Der geplante pauschale Preisabschlag von 3 % belastet die Versorgung unverhältnismäßig. Stattdessen braucht es Preiskontinuität und eine indexbezogene Anpassung der Preise.
➡️ Verbandmittel: Die neue Verbandmittel-Definition ist ein wichtiger und überfälliger Schritt für mehr Rechts- und Versorgungssicherheit. Das vorgesehene Preismoratorium sehen wir dagegen kritisch, da es Risiken für Innovation und Versorgungsqualität birgt.
➡️ Zweitmeinungsverfahren: Ein verpflichtendes Zweitmeinungsverfahren bei planbaren Eingriffen würde knappe fachärztliche Kapazitäten zusätzlich belasten und notwendige Eingriffe verzögern. Sinnvoller ist der Ausbau freiwilliger, digital unterstützter Zweitmeinungsverfahren.
➡️ Pflegeentlastende Maßnahmen: Diese Maßnahmen müssen im Pflegebudget der Krankenhäuser erhalten bleiben und dürfen nicht gekürzt werden.

Medizintechnologie trägt maßgeblich zu einer hochwertigen und zugleich wirtschaftlichen Versorgung bei – etwa durch die Vermeidung von Komplikationen, Folgeerkrankungen und Krankenhausaufenthalten.

Die MedTech-Branche ist sich ihrer besonderen Mitverantwortung für ein leistungsfähiges und finanzierbares Gesundheitssystem bewusst und bereit, konstruktiv zur Lösung beizutragen.

📝 Mehr in der Stellungnahme: bvmed.de/stellungnahme-gkv-beitragssatzstabilisierungsgesetz.pdf

Europa muss seine Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz stärken – und die Medizintechnik ist hier eine Leitbranche. „Wir mü...
17/04/2026

Europa muss seine Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz stärken – und die Medizintechnik ist hier eine Leitbranche. „Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen und von Abhängigkeiten befreien. Das geht nur mit hochinnovativen Technologien“, so die Europaabgeordnete Prof. Dr. Angelika Niebler bei unserem gestrigen Online-Format „Aktuelle Stunde aus Brüssel“ mit unseren Mitgliedern.

5 Punkte aus dem gemeinsamen Austausch:
➡️ MDR: Jetzt kommt es auf eine zügige Verabschiedung und Implementierung an, die Unternehmen brauchen Planungssicherheit. Verbesserungen sind vor allem für Nischenprodukte und Innovationen notwendig.
➡️ Innovationen: Ein starker Binnenmarkt mit stabilen Rahmenbedingungen ist Voraussetzung, um Innovationen zu entwickeln und den Standort zukunftsfest zu machen.
➡️ Bürokratie: Mit 10 sektorspezifischen Omnibussen soll Bürokratie abgebaut werden – mit besonderem Fokus auf die Entlastung des Mittelstands.
➡️ Public Procurement: Mit der Revision der Richtlinien will das EU-Parlament die Schwellenwerte erhöhen. Wichtig ist ein stärkerer Fokus auf Qualität statt allein auf den Preis.
➡️ Märkte: Europa muss sich von Abhängigkeiten befreien und neue Märkte erschließen. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Freihandelsabkommen verhandelt.

Vielen Dank an Prof. Dr. Angelika Niebler für den offenen Austausch mit unseren Mitgliedsunternehmen und die klaren Impulse.

📰 Zur Pressemeldung: bvmed.de/pm2726

Wie kann die   gelingen? 🏥 Diese Woche durften wir Johannes Wolff, Leiter der Abteilung Krankenhaus des GKV-Spitzenverba...
15/04/2026

Wie kann die gelingen? 🏥 Diese Woche durften wir Johannes Wolff, Leiter der Abteilung Krankenhaus des GKV-Spitzenverbandes, begrüßen und zentrale Reformthemen gemeinsam mit unserem Arbeitskreis Stationärer Gesundheitsmarkt (AKS) diskutieren.

Im Fokus standen dabei insbesondere:
➡️ das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG)
➡️ die Vorhaltefinanzierung
➡️ sowie die Weiterentwicklung von Hybrid-DRG

Deutlich wurde im gemeinsamen Dialog: Die Herausforderungen in der Krankenhausversorgung sind komplex – umso wichtiger ist der kontinuierliche Austausch zwischen allen Beteiligten, um tragfähige und praxisnahe Lösungen zu entwickeln.

Unser Fazit: Eine zukunftsfähige Krankenhausversorgung braucht klare Rahmenbedingungen, verlässliche Strukturen und den strategischen Einsatz moderner Medizintechnologien, um Effizienz und Versorgungssicherheit gleichermaßen zu stärken.

Vielen Dank an Johannes Wolff für den konstruktiven und offenen Austausch!

📸 Auf dem Foto: AKS-Sprecher Oliver Martini und Dr. Christoph Pross, Johannes Wolff sowie BVMed-Experte Olaf Winkler.

Mehr als 25.000 Menschen in Deutschland sind von plötzlicher Bewusstlosigkeit (Synkopen) betroffen – doch trotz Basisdia...
09/04/2026

Mehr als 25.000 Menschen in Deutschland sind von plötzlicher Bewusstlosigkeit (Synkopen) betroffen – doch trotz Basisdiagnostik bleibt die Ursache in bis zu einem Drittel der Fälle ungeklärt. Die in der GKV erstatteten Diagnoseverfahren wie Ruhe-EKG oder Langzeit-EKG verpassen bei seltenen Synkopen häufig das Ereigniszeitfenster.

Implantierbare Ereignisrekorder (ILR) ermöglichen eine kontinuierliche, langfristige Überwachung des Herzrhythmus – so werden auch seltene Ereignisse zuverlässig erfasst und eine gezielte Therapieeinleitung möglich.💡

Ein neues Whitepaper der Athagoras-Gruppe im Auftrag des BVMed bestätigt: Die Evidenz für den ILR-Einsatz ist belastbar, die Leitlinien empfehlen ihn und ökonomische Analysen zeigen keine signifikanten Mehrkosten. ✅

👉 Zum Whitepaper: bvmed.de/white-paper-implantierbare-ereignisrekorder-zur-diagnosestellung-bei-patienten-mit-ungeklaerten-wiederkehrenden-synkopen

Unser Appell lautet daher: Der Einsatz implantierbarer Ereignisrekorder bei Patient:innen mit wiederkehrenden ungeklärten Synkopen muss auch ambulant erstattet werden. Bislang geht das nur im stationären Bereich – obwohl es sich um eine prinzipiell ambulant erbringbare Leistung handelt. Diese Versorgungslücke muss geschlossen werden!

  bieten ein großes Potenzial für eine bessere Gesundheitsversorgung und können helfen, Kosten im Gesamtsystem zu vermei...
08/04/2026

bieten ein großes Potenzial für eine bessere Gesundheitsversorgung und können helfen, Kosten im Gesamtsystem zu vermeiden – etwa durch geringeren Einsatz von Heilmitteln, reduzierte Kontakte mit Ärzt:innen, geringere Folgekosten chronischer Erkrankungen oder vermiedene Arbeitsunfähigkeitszeiten.💡 Damit sind DiGA im Rahmen einer innovativen, ressourcenschonenden und zukunftsweisenden Gestaltung von Gesundheitsleistungen alternativlos.

Trotzdem fokussiert der neue DiGA-Bericht des GKV-Spitzenverbands auf die Kosten, ohne den Nutzen der DiGA in komplexen Versorgungspfaden zu betrachten.

Wir schlagen daher eine stärker versorgungspfadorientierte DiGA-Betrachtung vor. Dazu gehören:
🔎 Eine Analyse entlang der „Patient Journey“. So können die medizinischen und ökonomischen Effekte von DiGA im Zusammenspiel mit anderen Versorgungsleistungen besser verstanden werden.
👁️ Zusätzliche Perspektiven. Etwa patientenberichtete Ergebnisse und Erfahrungen („Patient-Reported Outcomes and Experiences“) sowie Einschätzungen der behandelnden Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen.

ℹ️ Zum Hintergrund: Seit Oktober 2020 können erste DiGA offiziell von Ärzt:innen verschrieben und von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.

👉 Mehr zum Thema: bvmed.de/diga

Hunderttausende Menschen in Deutschland sind dauerhaft auf Hilfsmittel angewiesen – zum Beispiel auf einen künstlichen D...
02/04/2026

Hunderttausende Menschen in Deutschland sind dauerhaft auf Hilfsmittel angewiesen – zum Beispiel auf einen künstlichen Darmausgang ( ) oder den intermittierenden Selbstkatheterismus ( ) bei schwerwiegenden Funktionsstörungen des Darms bzw. der Blase.

Für diese Menschen ist eine individuell angepasste, bedarfsgerechte keine Komfortfrage. Sie ist Voraussetzung für Lebensqualität, Sicherheit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe.

Deshalb sagen wir gemeinsam mit der Initiative Faktor Lebensqualität weiterhin klar:
Nein zu in der Hilfsmittelversorgung! ❌

2019 wurden Ausschreibungen aus gutem Grund verboten: Sie hatten zu Qualitätsverlusten in der Hilfsmittelversorgung geführt.

Was stattdessen abgesichert werden muss:
➡️ Individuelle Versorgung mit passenden Produkten und ausreichender Menge
➡️ Verbindliche Beratungs- und Serviceleistungen
➡️ Kontinuität in der Versorgung, um unnötige Wechsel zu vermeiden

🎬 Erklärfilm der Initiative zur Hilfsmittelversorgung und Folgen von Ausschreibungen: www.youtube.com/watch?v=Nl-wayP7txc
🔎 Mehr zur Initiative: www.faktor-lebensqualitaet.de

Medizinprodukte unterliegen einem strengen Rechtsrahmen: der EU-Medizinprodukteverordnung ( ). Aber was gilt, wenn sie z...
27/03/2026

Medizinprodukte unterliegen einem strengen Rechtsrahmen: der EU-Medizinprodukteverordnung ( ). Aber was gilt, wenn sie zusätzlich -basiert sind – zum Beispiel für eine präzisere Diagnostik und effizientere Therapien?

Das Europäische Parlament hat gestern mit großer Mehrheit entschieden, der als sektoralen Rechtsrahmen Vorrang gegenüber der KI-Verordnung einzuräumen.

Das ist gut, denn:
✅ Doppelregulierung und rechtliche Fragmentierung werden damit vermieden
✅ Hersteller können weiterhin mit bestehenden Strukturen für Konformitätsverfahren, Qualitäts- und Risikomanagementsysteme sowie technische Dokumentation arbeiten
✅ MedTech-Innovationen können so zuverlässiger bei Patient:innen ankommen

Was jetzt wichtig ist:
➡️ Der EU-Rat muss zügig zustimmen, um eine zeitnahe Annahme der Änderungen im Zuge des KI-Omnibus sicherzustellen.
➡️ Zusätzliche Anforderungen aus horizontaler EU-Gesetzgebung müssen kohärent mit dem bestehenden MDR-Rahmen abgestimmt und berücksichtigt werden.
➡️ Dabei muss sichergestellt werden, dass nur solche KI-bezogenen Anforderungen berücksichtigt werden, die bislang nicht durch die MDR abgedeckt sind und verbleibende Lücken gegenüber der KI-Verordnung adressieren.

👉 Mehr zum Thema: bvmed.de/KI

Sepsis (auch Blutvergiftung genannt) gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – ist aber im Vergleich zu He...
26/03/2026

Sepsis (auch Blutvergiftung genannt) gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – ist aber im Vergleich zu Herzinfarkt oder Schlaganfall noch immer zu wenig bekannt. Dabei könnten viele Menschen durch frühzeitige Erkennung und Behandlung gerettet werden.🚨

Beim Auftakt unseres neuen Formats „HygieneImpulse“ stand deshalb die bundesweite Aufklärungskampagne des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) im Mittelpunkt. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für Ursachen, Warnzeichen und Präventionsmaßnahmen zu stärken – sowohl in der Bevölkerung als auch im Gesundheitswesen.
🔎 Zur Kampagne: deutschland-erkennt-sepsis.de

Zentrale Botschaften:
🦠 Grundsätzlich kann jede Infektion – etwa der Atemwege, der Harnwege oder von Wunden – zu einer Sepsis führen und muss daher ernst genommen werden.
🧼 Zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen gehören Impfungen, die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln und die frühzeitige medizinische Abklärung von Infektionssymptomen.
⏱️ Frühes Erkennen und schnelles Handeln rettet Leben und reduziert Folgeverläufe.

Wir sind überzeugt: Infektionsprävention und Hygiene müssen strukturell abgesichert werden. Nur mit klaren Standards, ausreichend qualifiziertem Personal und einer konsequenten Umsetzung lassen sich nosokomiale Infektionen und Sepsisfälle nachhaltig reduzieren.

Vielen Dank an Ellen Heyd und Thuan Madzharov vom APS für die Vorstellung der Kampagne sowie an PD Dr. med. Carolin Fleischmann-Struzek und Dr. med. Hendrik Rüddel vom DQS für die wichtigen Einblicke aus der Versorgung bei unserem !
📅 Mehr zur Veranstaltung: bvmed.de/pm2226

Sepsis (auch Blutvergiftung genannt) gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – ist aber im Vergleich zu He...
26/03/2026

Sepsis (auch Blutvergiftung genannt) gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – ist aber im Vergleich zu Herzinfarkt oder Schlaganfall noch immer zu wenig bekannt. Dabei könnten viele Menschen durch frühzeitige Erkennung und Behandlung gerettet werden.🚨

Beim Auftakt unseres neuen Formats „HygieneImpulse“ stand deshalb die bundesweite Aufklärungskampagne des Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) im Mittelpunkt. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für Ursachen, Warnzeichen und Präventionsmaßnahmen zu stärken – sowohl in der Bevölkerung als auch im Gesundheitswesen.
🔎 Zur Kampagne: deutschland-erkennt-sepsis.de

Zentrale Botschaften:
🦠 Grundsätzlich kann jede Infektion – etwa der Atemwege, der Harnwege oder von Wunden – zu einer Sepsis führen und muss daher ernst genommen werden.
🧼 Zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen gehören Impfungen, die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln und die frühzeitige medizinische Abklärung von Infektionssymptomen.
⏱️ Frühes Erkennen und schnelles Handeln rettet Leben und reduziert Folgeverläufe.

Wir sind überzeugt: Infektionsprävention und Hygiene müssen strukturell abgesichert werden. Nur mit klaren Standards, ausreichend qualifiziertem Personal und einer konsequenten Umsetzung lassen sich nosokomiale Infektionen und Sepsisfälle nachhaltig reduzieren.

Vielen Dank an Ellen Heyd und Thuan Madzharov vom APS für die Vorstellung der Kampagne sowie an PD Dr. med. Carolin Fleischmann-Struzek und Dr. med. Hendrik Rüddel vom DQS für die wichtigen Einblicke aus der Versorgung bei unserem !

📅 Mehr zur Veranstaltung: bvmed.de/pm2226

Die deutsche Gesundheitswirtschaft: Konjunkturmotor oder Kostentreiber? Diese zentrale Frage stand im Fokus der Podiumsd...
20/03/2026

Die deutsche Gesundheitswirtschaft: Konjunkturmotor oder Kostentreiber? Diese zentrale Frage stand im Fokus der Podiumsdiskussion beim gestrigen SpiFa-Fachärzt:innentag – unter anderem mit unserem Vorstandsvorsitzenden Mark Jalaß.

Mark Jalaß machte deutlich: Für die ist die Antwort klar. Sie ist Konjunkturmotor, Jobmotor und Innovationstreiber – und ein unverzichtbarer Bestandteil einer modernen Patient:innenversorgung.💪

Denn: Eine sichere, effiziente und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung geht nur mit MedTech – ob ambulant oder stationär, analog oder digital.💡 Für den letzteren Bereich sind Beispiele unter anderem Telemedizin, datenbasierte Anwendungen und KI, die helfen, Fachkräfte gezielter einzusetzen und Versorgungsprozesse zu optimieren.

Gerade mit Blick auf den demografischen Wandel, steigende Versorgungsbedarfe und den Fachkräftemangel werden medizintechnische Lösungen immer wichtiger.

Damit die MedTech-Branche ihr Potenzial voll entfalten kann, braucht es verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Innovation und Zusammenarbeit fördern. 🤝

Vielen Dank an den SpiFa für die Einladung zum wichtigen gesundheitspolitischen Dialog!💬

Bilder: Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa).

Wie kann ein zukunftsfähiges   in Deutschland aussehen? Für uns ist klar: Neben Ärzt:innen und Pflege müssen auch Hilfsm...
12/03/2026

Wie kann ein zukunftsfähiges in Deutschland aussehen? Für uns ist klar: Neben Ärzt:innen und Pflege müssen auch Hilfsmittel- und Homecare-Leistungserbringer sowie die Möglichkeiten der Medizintechnologie stärker einbezogen werden.

Denn ein großer Teil der Versorgung – gerade von chronisch kranken, multimorbiden und pflegebedürftigen Menschen – findet bereits heute im häuslichen Umfeld statt. Qualifizierte Pflegefachpersonen der - und -Leistungserbringer unterstützen dort u. a. bei der Infusions-, Stoma-, Inkontinenz- oder Ernährungstherapie sowie bei der Versorgung chronischer Wunden. 🏠

Gleichzeitig bieten Telemedizin und große Chancen:Sie ermöglichen eine kontinuierliche Begleitung von Patient:innen, helfen Veränderungen frühzeitig zu erkennen und können vermeidbare Ärzt:innenkontakte oder Krankenhausaufenthalte reduzieren. 💻

Der BVMed fordert daher u.a.:
➡️ Hilfsmittel- und Homecare-Leistungserbringer stärker in das Primärversorgungssystem einbeziehen
➡️Ausgabe von elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) sowie Institutionskarten (SMC-B) für Mitarbeitende von Hilfsmittel- und Homecare-Leistungserbringern ermöglichen
➡️Telemedizin und Telemonitoring konsequent ausbauen
➡️Anbindung an die Telematik-Infrastruktur für alle Akteure einheitlich und diskriminierungsfrei sicherstellen

ℹ️ Mehr dazu im Positionspapier: bvmed.de/positionspapier-primaerversorgungssystem

Der Bundestag hat mit dem Beschluss zum Krankenhausreform-Anpassungsgesetz ( ) den Weg für ein verpflichtendes Screening...
12/03/2026

Der Bundestag hat mit dem Beschluss zum Krankenhausreform-Anpassungsgesetz ( ) den Weg für ein verpflichtendes Screening auf in Krankenhäusern bereitet. Ein wichtiger Schritt – denn Mangelernährung wird im Klinikalltag noch zu häufig zu spät erkannt.

Dabei ist das Problem groß: Laut Ernährungsbericht (DGE) sind bis zu 30 % der Patient:innen in deutschen Kliniken mangelernährt. Besonders häufig betroffen sind Krebspatient:innen, etwa durch krankheits- oder therapiebedingten Gewichtsverlust.

Ein Screening kann Risiken frühzeitig sichtbar machen. Entscheidend für eine nachhaltige Verbesserung der Versorgung ist jedoch ein systematisches Ernährungsmanagement, das frühzeitig geeignete Maßnahmen einleitet.

Dazu gehören unter anderem:
🔍 Früherkennung durch regelmäßige Ernährungsscreenings
🤝 Individuelle Beratung und Ernährungspläne
🥤 Orale Ernährung wie Trinknahrung zur Ergänzung
🧃 Enterale Ernährung über Sonden bei eingeschränkter Nahrungsaufnahme
💉 Parenterale Ernährung, wenn der Magen-Darm-Trakt nicht ausreichend funktioniert

All dies trägt dazu bei, Patient:innen mit Mangelernährung zu stabilisieren, Therapien fortzuführen und Lebensqualität zu erhalten.

ℹ️ Mehr Informationen: bvmed.de/mangelernaehrung

Adresse

Georgenstraße 25
Berlin
10117

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