BVMed Die Stimme der deutschen Medizintechnik-Branche 📢
Der BVMed vertritt über 300 MedTech-Unternehmen. Im BVMed sind u. a.

Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband rund 220 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 210.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.

Medizinprodukte unterliegen einem strengen Rechtsrahmen: der EU-Medizinprodukteverordnung ( ). Aber was gilt, wenn sie z...
27/03/2026

Medizinprodukte unterliegen einem strengen Rechtsrahmen: der EU-Medizinprodukteverordnung ( ). Aber was gilt, wenn sie zusätzlich -basiert sind – zum Beispiel für eine präzisere Diagnostik und effizientere Therapien?

Das Europäische Parlament hat gestern mit großer Mehrheit entschieden, der als sektoralen Rechtsrahmen Vorrang gegenüber der KI-Verordnung einzuräumen.

Das ist gut, denn:
✅ Doppelregulierung und rechtliche Fragmentierung werden damit vermieden
✅ Hersteller können weiterhin mit bestehenden Strukturen für Konformitätsverfahren, Qualitäts- und Risikomanagementsysteme sowie technische Dokumentation arbeiten
✅ MedTech-Innovationen können so zuverlässiger bei Patient:innen ankommen

Was jetzt wichtig ist:
➡️ Der EU-Rat muss zügig zustimmen, um eine zeitnahe Annahme der Änderungen im Zuge des KI-Omnibus sicherzustellen.
➡️ Zusätzliche Anforderungen aus horizontaler EU-Gesetzgebung müssen kohärent mit dem bestehenden MDR-Rahmen abgestimmt und berücksichtigt werden.
➡️ Dabei muss sichergestellt werden, dass nur solche KI-bezogenen Anforderungen berücksichtigt werden, die bislang nicht durch die MDR abgedeckt sind und verbleibende Lücken gegenüber der KI-Verordnung adressieren.

👉 Mehr zum Thema: bvmed.de/KI

Sepsis (auch Blutvergiftung genannt) gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – ist aber im Vergleich zu He...
26/03/2026

Sepsis (auch Blutvergiftung genannt) gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – ist aber im Vergleich zu Herzinfarkt oder Schlaganfall noch immer zu wenig bekannt. Dabei könnten viele Menschen durch frühzeitige Erkennung und Behandlung gerettet werden.🚨

Beim Auftakt unseres neuen Formats „HygieneImpulse“ stand deshalb die bundesweite Aufklärungskampagne des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) im Mittelpunkt. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für Ursachen, Warnzeichen und Präventionsmaßnahmen zu stärken – sowohl in der Bevölkerung als auch im Gesundheitswesen.
🔎 Zur Kampagne: deutschland-erkennt-sepsis.de

Zentrale Botschaften:
🦠 Grundsätzlich kann jede Infektion – etwa der Atemwege, der Harnwege oder von Wunden – zu einer Sepsis führen und muss daher ernst genommen werden.
🧼 Zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen gehören Impfungen, die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln und die frühzeitige medizinische Abklärung von Infektionssymptomen.
⏱️ Frühes Erkennen und schnelles Handeln rettet Leben und reduziert Folgeverläufe.

Wir sind überzeugt: Infektionsprävention und Hygiene müssen strukturell abgesichert werden. Nur mit klaren Standards, ausreichend qualifiziertem Personal und einer konsequenten Umsetzung lassen sich nosokomiale Infektionen und Sepsisfälle nachhaltig reduzieren.

Vielen Dank an Ellen Heyd und Thuan Madzharov vom APS für die Vorstellung der Kampagne sowie an PD Dr. med. Carolin Fleischmann-Struzek und Dr. med. Hendrik Rüddel vom DQS für die wichtigen Einblicke aus der Versorgung bei unserem !
📅 Mehr zur Veranstaltung: bvmed.de/pm2226

Sepsis (auch Blutvergiftung genannt) gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – ist aber im Vergleich zu He...
26/03/2026

Sepsis (auch Blutvergiftung genannt) gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – ist aber im Vergleich zu Herzinfarkt oder Schlaganfall noch immer zu wenig bekannt. Dabei könnten viele Menschen durch frühzeitige Erkennung und Behandlung gerettet werden.🚨

Beim Auftakt unseres neuen Formats „HygieneImpulse“ stand deshalb die bundesweite Aufklärungskampagne des Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) im Mittelpunkt. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für Ursachen, Warnzeichen und Präventionsmaßnahmen zu stärken – sowohl in der Bevölkerung als auch im Gesundheitswesen.
🔎 Zur Kampagne: deutschland-erkennt-sepsis.de

Zentrale Botschaften:
🦠 Grundsätzlich kann jede Infektion – etwa der Atemwege, der Harnwege oder von Wunden – zu einer Sepsis führen und muss daher ernst genommen werden.
🧼 Zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen gehören Impfungen, die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln und die frühzeitige medizinische Abklärung von Infektionssymptomen.
⏱️ Frühes Erkennen und schnelles Handeln rettet Leben und reduziert Folgeverläufe.

Wir sind überzeugt: Infektionsprävention und Hygiene müssen strukturell abgesichert werden. Nur mit klaren Standards, ausreichend qualifiziertem Personal und einer konsequenten Umsetzung lassen sich nosokomiale Infektionen und Sepsisfälle nachhaltig reduzieren.

Vielen Dank an Ellen Heyd und Thuan Madzharov vom APS für die Vorstellung der Kampagne sowie an PD Dr. med. Carolin Fleischmann-Struzek und Dr. med. Hendrik Rüddel vom DQS für die wichtigen Einblicke aus der Versorgung bei unserem !

📅 Mehr zur Veranstaltung: bvmed.de/pm2226

Die deutsche Gesundheitswirtschaft: Konjunkturmotor oder Kostentreiber? Diese zentrale Frage stand im Fokus der Podiumsd...
20/03/2026

Die deutsche Gesundheitswirtschaft: Konjunkturmotor oder Kostentreiber? Diese zentrale Frage stand im Fokus der Podiumsdiskussion beim gestrigen SpiFa-Fachärzt:innentag – unter anderem mit unserem Vorstandsvorsitzenden Mark Jalaß.

Mark Jalaß machte deutlich: Für die ist die Antwort klar. Sie ist Konjunkturmotor, Jobmotor und Innovationstreiber – und ein unverzichtbarer Bestandteil einer modernen Patient:innenversorgung.💪

Denn: Eine sichere, effiziente und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung geht nur mit MedTech – ob ambulant oder stationär, analog oder digital.💡 Für den letzteren Bereich sind Beispiele unter anderem Telemedizin, datenbasierte Anwendungen und KI, die helfen, Fachkräfte gezielter einzusetzen und Versorgungsprozesse zu optimieren.

Gerade mit Blick auf den demografischen Wandel, steigende Versorgungsbedarfe und den Fachkräftemangel werden medizintechnische Lösungen immer wichtiger.

Damit die MedTech-Branche ihr Potenzial voll entfalten kann, braucht es verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Innovation und Zusammenarbeit fördern. 🤝

Vielen Dank an den SpiFa für die Einladung zum wichtigen gesundheitspolitischen Dialog!💬

Bilder: Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa).

Wie kann ein zukunftsfähiges   in Deutschland aussehen? Für uns ist klar: Neben Ärzt:innen und Pflege müssen auch Hilfsm...
12/03/2026

Wie kann ein zukunftsfähiges in Deutschland aussehen? Für uns ist klar: Neben Ärzt:innen und Pflege müssen auch Hilfsmittel- und Homecare-Leistungserbringer sowie die Möglichkeiten der Medizintechnologie stärker einbezogen werden.

Denn ein großer Teil der Versorgung – gerade von chronisch kranken, multimorbiden und pflegebedürftigen Menschen – findet bereits heute im häuslichen Umfeld statt. Qualifizierte Pflegefachpersonen der - und -Leistungserbringer unterstützen dort u. a. bei der Infusions-, Stoma-, Inkontinenz- oder Ernährungstherapie sowie bei der Versorgung chronischer Wunden. 🏠

Gleichzeitig bieten Telemedizin und große Chancen:Sie ermöglichen eine kontinuierliche Begleitung von Patient:innen, helfen Veränderungen frühzeitig zu erkennen und können vermeidbare Ärzt:innenkontakte oder Krankenhausaufenthalte reduzieren. 💻

Der BVMed fordert daher u.a.:
➡️ Hilfsmittel- und Homecare-Leistungserbringer stärker in das Primärversorgungssystem einbeziehen
➡️Ausgabe von elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) sowie Institutionskarten (SMC-B) für Mitarbeitende von Hilfsmittel- und Homecare-Leistungserbringern ermöglichen
➡️Telemedizin und Telemonitoring konsequent ausbauen
➡️Anbindung an die Telematik-Infrastruktur für alle Akteure einheitlich und diskriminierungsfrei sicherstellen

ℹ️ Mehr dazu im Positionspapier: bvmed.de/positionspapier-primaerversorgungssystem

Der Bundestag hat mit dem Beschluss zum Krankenhausreform-Anpassungsgesetz ( ) den Weg für ein verpflichtendes Screening...
12/03/2026

Der Bundestag hat mit dem Beschluss zum Krankenhausreform-Anpassungsgesetz ( ) den Weg für ein verpflichtendes Screening auf in Krankenhäusern bereitet. Ein wichtiger Schritt – denn Mangelernährung wird im Klinikalltag noch zu häufig zu spät erkannt.

Dabei ist das Problem groß: Laut Ernährungsbericht (DGE) sind bis zu 30 % der Patient:innen in deutschen Kliniken mangelernährt. Besonders häufig betroffen sind Krebspatient:innen, etwa durch krankheits- oder therapiebedingten Gewichtsverlust.

Ein Screening kann Risiken frühzeitig sichtbar machen. Entscheidend für eine nachhaltige Verbesserung der Versorgung ist jedoch ein systematisches Ernährungsmanagement, das frühzeitig geeignete Maßnahmen einleitet.

Dazu gehören unter anderem:
🔍 Früherkennung durch regelmäßige Ernährungsscreenings
🤝 Individuelle Beratung und Ernährungspläne
🥤 Orale Ernährung wie Trinknahrung zur Ergänzung
🧃 Enterale Ernährung über Sonden bei eingeschränkter Nahrungsaufnahme
💉 Parenterale Ernährung, wenn der Magen-Darm-Trakt nicht ausreichend funktioniert

All dies trägt dazu bei, Patient:innen mit Mangelernährung zu stabilisieren, Therapien fortzuführen und Lebensqualität zu erhalten.

ℹ️ Mehr Informationen: bvmed.de/mangelernaehrung

KI bietet große Chancen für die medizinische Versorgung – von präziserer Diagnostik bis zu effizienteren Therapien. Dami...
10/03/2026

KI bietet große Chancen für die medizinische Versorgung – von präziserer Diagnostik bis zu effizienteren Therapien. Damit diese Innovationen bei Patient:innen ankommen, braucht es eine klare und praktikable -Regulierung. Die Vermeidung von Doppelregulierung, rechtlicher Fragmentierung und widersprüchlichen Verpflichtungen ist dabei von zentraler Bedeutung.💡

Medizinprodukte unterliegen mit der bereits einem umfassenden regulatorischen Rahmen mit klaren Anforderungen an Sicherheit, Qualität und Leistungsfähigkeit. Wir unterstützen deshalb die Vorschläge von Seiten der EU-Kommission und des Parlaments, der MDR bei -basierten Medizinprodukten Vorrang zu geben und dies durch Anpassung der KI-Verordnung klarzustellen. Das hätte den Vorteil, dass Hersteller mit den bestehenden Strukturen für Konformitätsverfahren, Qualitäts- und Risikomanagementsysteme sowie technische Dokumentation weiterarbeiten könnten.

Was muss nun im Rahmen des KI-Omnibus und der MDR-Reform sichergestellt werden?
➡️ Zügige Umsetzung der vorgeschlagenen Stärkung der sektoralen Regulierung für KI-Medizinprodukte, um Rechtssicherheit für industrielle Akteure zu schaffen
➡️ Zusätzliche Anforderungen aus horizontaler EU-Gesetzgebung kohärent mit dem bestehenden MDR-Rahmen abstimmen und rechtlich integrieren
➡️ Nur solche KI-bezogenen Anforderungen in den MDR-Rechtsrahmen integrieren, die bislang nicht durch die MDR abgedeckt sind und verbleibende Lücken gegenüber der KI-Verordnung schließen

📝 Mehr im Positionspapier: bvmed.de/position-paper-ai-omnibus-and-mdr-revision

Heute wurde das  -Anpassungsgesetz ( ) beschlossen. Wir finden: Die grundsätzliche Richtung des KHAG ist gut – gleichzei...
06/03/2026

Heute wurde das -Anpassungsgesetz ( ) beschlossen. Wir finden: Die grundsätzliche Richtung des KHAG ist gut – gleichzeitig birgt es die Gefahr für erhebliche Versorgungslücken, wenn Qualitätsaspekte und Lösungsansätze der Medizintechnik nicht besser einbezogen werden.

Was muss also bei der Weiterentwicklung und Umsetzung der Krankenhausreform aus -Sicht beachtet werden?

Insbesondere 6 Punkte:
➡️ Einbeziehung von Hybrid-DRG und ambulanten Leistungen
➡️ Gesicherte Finanzierung der technischen Infrastruktur
➡️ Einführung einer echten, mengenunabhängigen und bedarfsgerechten Vorhaltevergütung
➡️ Verbindliches Stellungnahmerecht der Medizintechnik-Verbände
➡️ Adäquate Investitionsförderung für alle Leistungsbereiche im Krankenhaus ausbauen
➡️ Obligatorisches Screening auf Mangelernährung

Unser Appell: Damit diese Reform in der Realität funktioniert, muss das Potenzial der Medizintechnik als tragende Säule der Struktur- und Prozessqualität endlich konsequent berücksichtigt werden! MedTech ist hier ein Lösungsanbieter, der einbezogen werden muss.

📰 Mehr Details in der Pressemeldung: bvmed.de/pm1726

Chronische und schwer heilende Wunden bedeuten für viele Betroffene anhaltende Schmerzen, eingeschränkte Mobilität und e...
05/03/2026

Chronische und schwer heilende Wunden bedeuten für viele Betroffene anhaltende Schmerzen, eingeschränkte Mobilität und eine deutlich reduzierte Lebensqualität. Dabei ist ihre Versorgung in Deutschland oft unzureichend bis mangelhaft.

Wie sich die Wundversorgung verbessern lässt, stand im Mittelpunkt des 11. BVMed-Wunddialogs in Berlin. Dort diskutierten Expert:innen aus Medizin, Pflege, Versorgungsforschung, Krankenkassen, Industrie und Patient:innenorganisationen über konkrete Lösungsansätze.

Im Fokus standen unter anderem:

🩺 Interdisziplinäre Versorgung stärken
Chronische und schwer heilende Wunden erfordern spezialisierte Expertise und eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärzt:innen, Pflege und spezialisierten Leistungserbringern.

📊 Versorgungsrealität stärker berücksichtigen
Bei der Bewertung von Wundversorgungsprodukten müssen neben randomisierten Studien auch klinische Erfahrung und Versorgungsdaten berücksichtigt werden.

💻 Digitalisierung gezielt nutzen
Digitale Wunddokumentation, Telekonsile oder sensorbasierte Lösungen können helfen, Wunden früher zu erkennen, Therapien besser zu steuern und Amputationen zu vermeiden.

Klar ist: Chronische und schwer heilende Wunden brauchen eine moderne, strukturierte Versorgung. Eine wichtige Grundlage für Verbesserungen ist die von uns entwickelte Nationale Wundstrategie, die unter anderem auf bessere Versorgungsstrukturen, digitale Dokumentation und einen sicheren Zugang zu qualitätsgesicherten Wundprodukten abzielt.

📰 Zur Pressemeldung: bvmed.de/pm1626
ℹ️ Mehr zum Thema: bvmed.de/wundversorgung

Von maßgeschneiderten Implantaten über patientenspezifische Operationshilfen bis hin zu individuell dosierten Medikament...
04/03/2026

Von maßgeschneiderten Implantaten über patientenspezifische Operationshilfen bis hin zu individuell dosierten Medikamenten – auch in der hat der 3D-Druck (additive Fertigung) zunehmend Einzug erhalten.

Während klassische Produkte häufig standardisiert und in großen Stückzahlen gefertigt werden, ermöglicht der 3D-Druck eine wirtschaftliche Einzelteilfertigung. Dies führt zu einer besseren Anpassung an die anatomischen und therapeutischen Bedürfnisse der einzelnen Patientin bzw. des einzelnen Patienten und kann somit zu besseren Behandlungsergebnissen und weniger Komplikationen führen. 💡

🔎 Welche sind die wichtigsten Einsatzgebiete?
🔎 Und welche zukünftigen Entwicklungen werden erwartet?

Christian Käppel Senior Expert Custom Product Technology / Additive Manufacturing bei Ottobock, gibt in seinem BVMed-Gastbeitrag einen Überblick.
👉 Zum Artikel: bvmed.de/3d-druck

Wir müssen Infektionsschutz neu denken – sektorenübergreifend und strategisch. Die Zahlen zeigen den Handlungsdruck:🦠 70...
24/02/2026

Wir müssen Infektionsschutz neu denken – sektorenübergreifend und strategisch. Die Zahlen zeigen den Handlungsdruck:
🦠 700.000 Patient:innen / Jahr sind in Deutschland von nosokomialen Infektionen betroffen
⚠️ Bis zu 20.000 Menschen / Jahr sterben daran
💊 Durch Antibiotika-Resistenzen steigt das Risiko
🏥 Eine Infektion verlängert die Krankenhausverweildauer um 5 Tage / Schnitt
💶 Infektionen verursachen zusätzliche Kosten für das Gesundheitssystem in Höhe von bis zu 20.000 Euro / Fall
📊 Laut OECD-Schätzungen wird Deutschland für Infektionen bis 2050 bis zu 144 Millionen Euro aufwenden müssen

Wir sind daher überzeugt: Infektionsschutz ist Patient:innensicherheit, Versorgungsqualität und Krisenvorsorge zugleich.Klare Strukturen und verbindliche Standards sind entscheidend.

Elemente einer sektorenübergreifenden Infektionsschutz-Strategie:
➡️ Flächendeckende Infektionsprävention und -kontrolle (IPC) kombiniert mit Antibiotic Stewardship (ABS) in allen medizinischen Einrichtungen
➡️ Sicherung der strukturellen und personellen Voraussetzungen zur präventiven Infektionsmedizin
➡️ Verankerung fester Indikatoren der Struktur- und Prozessqualität in der stationären und ambulanten Versorgung
➡️ Kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Ausbildung des Fachpersonals
➡️ Evaluierung bestehender digitaler Tools und Zusammenführung von etablierten digitalen Maßnahmen zur Surveillance von Infektionen

Mehr www.bvmed.de/pm1326

Positive Entscheidung zu Ethanol für die Gesundheitsversorgung: Der Ausschuss für Biozidprodukte (BPC) der Europäischen ...
24/02/2026

Positive Entscheidung zu Ethanol für die Gesundheitsversorgung: Der Ausschuss für Biozidprodukte (BPC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) ist zu dem Schluss gekommen, dass Ethanol für die Verwendung in Desinfektionsmitteln zugelassen werden kann. 🧴

In seiner Stellungnahme unterstützt der Ausschuss Ethanol als Wirkstoff u. a. in:
✅ Produktart 1: Produkte für die menschliche Hygiene, wie z. B. Handdesinfektionsmittel
✅ Produktart 2: Desinfektionsmittel und Algizide, die nicht für den direkten Kontakt mit Menschen oder Tieren bestimmt sind
✅ Produktart 4: Produkte für den Lebensmittel- und Futtermittelbereich

Der BPC kommt zu dem Ergebnis, dass die sichere Verwendung in allen Anwendungsgebieten dieser Produktarten nachgewiesen ist.

Die Entscheidung ist ein wichtiger Schritt, um ein De-facto-Verbot ethanolbasierter Biozidprodukte zu verhindern. Und damit ein guter Schritt, denn: Ethanol ist aus der Hygiene in Gesundheitseinrichtungen nicht wegzudenken. Eine Einschränkung würde die Sicherheit der Patient:innen und Versorgung gefährden.

Wie geht es nun weiter?
➡️ Die ECHA leitet ihre Stellungnahme an die Europäische Kommission weiter, die über eine Wirkstoffgenehmigung entscheidet.
➡️ Die Kommission erarbeitet einen Entwurf für eine Durchführungsverordnung, in der sie die Produktzulassung oder Nichtzulassung des Stoffes vorschlägt.
➡️ Die EU-Mitgliedstaaten stimmen im Ständigen Ausschuss für Biozidprodukte darüber ab.
➡️ Bei Zustimmung verabschiedet die Kommission den Beschluss, der dann rechtsverbindlich wird.
➡️ Offen bleibt die harmonisierte Einstufung unter der CLP Verordnung (CLH Einstufung). Diese startet frühestens Ende 2026.

Mehr zum Thema: bvmed.de/hygiene

Adresse

Georgenstraße 25
Berlin
10117

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