25/04/2026
+++ Unser aktueller HomSym-HOMÖOPATHIE-NEWSLETTER ist nun auch wieder als PDF online! Mit einem Editorial des Verlegers Martin Bomhardt zu den Plänen von GESUNDHEITSMINISTERIN WARKEN, Homöopathie als GKV-Leistung zu streichen - und wie wir damit umgehen können!
Liebe Verlagsfreund*innen
Kaum ist Hahnemanns Geburtstag und die "Woche der Homöopathie" vorüber, geht es unserer schönen Heilkunst (ebenso wie der Anthroposophischen Medizin) wieder mal direkt und diesmal höchst bedrohlich an den Kragen - fast als würde uns die Politik den "Kater" nach dem Feiern bescheren wollen (wiewohl das keine konspirative Absicht ist, wie Sie gleich sehen werden - lediglich eine unerfreuliche zeitliche Koinzidenz). Denn wie Sie inzwischen sicherlich schon von mehreren Seiten gehört haben, hat die Bundesgesundheitsministerin Warken erst vor wenigen Tagen verkündet, im Rahmen ihrer ehrgeizig beabsichtigten Gesundheitsreform sämtliche Homöopathieleistungen aus der Gesetzlichen Krankenversicherung streichen zu wollen, da deren Wirksamkeit angeblich nicht belegt sei - also Homöopathie ein Fake? Dabei beruft sich die zuständige Kommission auf die längst überholte, vormals auf zudem fragwürdige Weise zusammengeklöppelte australische Metastudie vor über 10 Jahren... Ein gutes Jahrzehnt später wird also einfach weg ignoriert, dass es seither zahlreiche Studien, insbesondere auch Versorgungs- und wissenschaftlich robuste Einzelfallstudien gegeben hat, die eine Wirksamkeit über Placebo hinaus klar belegen.
Wenn GM Warken sich mit ihrem Vorstoß durchsetzen würde, beträfe das nicht nur unmittelbar alle homöopathischen GKV-Ärzte und somit auch ihre Patient*innen, sondern indirekt auch homöopathisch tätige Heilpraktiker-Kollegen sowie Arzneimittelhersteller und sämtliche anderen auf dem Markt Tätigen (auch uns als Verlag), zumal wir davon ausgehen müssten, dass im Falle einer GKV-Streichung auch die PKV (Privaten Krankenversicherungen) Homöopathieleistungen aus ihren Erstattungskatalogen entfernen würden. Homöopathie stünde dann nur noch Selbstzahlern zur Verfügung, was ihre Nutzung für die allermeisten Patient*innen unmöglich machen würde. Genau das möchten die Homöopathie-Gegner ja bekanntlich erreichen und üben entsprechenden Einfluss aus.
Nachdem vor 2 Jahren ein erster Vorstoß zur Streichung von GKV-Homöopathieleistungen, damals vom Homöopathiehasser Karl Lauterbach vorgebracht, mittels einer riesigen Petition (initiiert von "Weil's Hilft") mit 200.000 Unterzeichnenden (einer der größten Petitionen jemals) erfolgreich abgewehrt werden konnte, findet nun also der nächste Vorstoß auf Bundesebene statt und ist gerade hochakut. Daher möchte ich Sie hier zum einen darüber informieren, zum anderen auffordern, mit einfachen Mitteln und ohne allzu großen Zeitaufwand selbst aktiv zu werden. Entsprechende Kampagnen sind bereits gestartet, bei denen Sie sich unkompliziert und direkt online können.
https://www.weils-hilft.de/
Je mehr Menschen (auch Ihre Patient*innen - geben Sie das also bitte weiter!) mitmachen, desto größer sind erneut die Erfolgschancen, dass Homöopathie als GKV-Leistung erhalten bleibt. Dabei geht es im Grunde auch nicht "nur" um die Homöopathie oder anthroposophische Medizin, sondern um sämtliche sogenannten "Besonderen Therapierichtungen", bei denen die Krankenkassen bislang die Wahl hatten, ob sie entsprechende Leistungen erstatten möchten oder nicht. Das war auch für die Konkurrenz der GKV untereinander ein durchaus nicht unwichtiges Wettbewerbsargument. Viele GKV möchten diese "Satzungsleistungen" gerne weiterführen, nicht nur um ihren Patienten einen "Gefallen" zu tun, sondern weil sie selbst erkannt haben, dass der Einsatz von Homöopathie insbesondere bei langen, chronischen Krankheiten Kostenvorteile bringt. Falls die Leistung jedoch gesetzlich untersagt wird, bleibt den GKV keine solche Wahlfreiheit mehr. Dann dürfen sie es nicht mehr erstatten. Auf diese Weise wird - gewollt oder ungewollt - die freie Therapiewahl für Patient*innen und Ärzt*innen erheblich eingeschränkt bzw. m. o. w. aufgehoben und wird zur reinen Leitlinien-Medizin - eine sehr gefährliche Entwicklung innerhalb der Demokratie, weil damit auch ganz individuelle Freiheit verloren geht. Momentan drängt die Zeit sehr, um aktiv zu werden, weil am kommenden 29. April, also schon in wenigen Tagen, ein entsprechender BMG-Entwurf ins Bundeskabinett eingebracht werden soll, um dann im Weiteren zur Bundestags-Gesetzesvorlage zu werden.
Hintergrund ist die durchaus verständliche Diskussion um dringend notwendige Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen. Dieses Bemühen ist ja per se durchaus sinnvoll, doch müsste die Frage konsequenterweise entsprechend lauten: Welche Streichungen würden tatsächlich eine signifikante Kostenreduzierung bringen und welche sind womöglich sogar kontraproduktiv? Bei der Homöopathie ist die Antwort ziemlich eindeutig: Homöopathie kostet fast nichts, nämlich nur ca. 0,03 bis 0,05 (!) Prozent des Gesamtbudgets (geschätzt 20-40 Millionen Euro pro Jahr)! Mittels Reduzierung oder gar Erübrigung anderer, weitaus teurerer konventioneller Medikationen (z. B. Antibiotika oder Dauermedikationen bei chronischen Krankheiten, vgl. unten zum Thema Immunsystem) bei erfolgreichen homöopathischen Behandlungsverläufen, bestehen jedoch enorme Einsparmöglichkeiten. Wenn Homöopathie wegfällt, würde das die Kosten im Gesundheitswesen wohl erheblich steigern statt senken.
Wie ist es zur aktuellen Situation gekommen und was sollten wir nun tun? Dazu möchte ich im Folgenden den sehr klaren Brief der Präsidentin "meines" Fachverbands Deutscher Heilpraktiker e. V. Ursula Hilpert-Mühig zitieren, worin sie die gegenwärtige Entwicklung und ihre Gefahren pointiert darstellt. Andere Verbände wie DZVhÄ, BPH, Hahnemannia u. a. geben ähnliche Stellungnahmen ab.
https://www.heilpraktiker.org/
https://www.dzvhae.de/homoeopathie-muss-in-der-gkv-bleiben/
https://www.homoeopathie-online.info/bph-reicht-stellungnahme-zum-gkv-gesetzesentwurf-ein-und-fordert-homoeopathie-als-kassenleistung/
https://www.hahnemannia.de/index.php/news/
Die Solidarität untereinander (gerade auch der Nichtärzte mit den Ärzten) ist erfreulich, auch wenn der BMG-Vorstoß scheinbar zunächst nur die Ärzteschaft zu betreffen scheint - ein großer Irrtum! Daher hier nun der Text der Heilpraktiker-Vertreterin Hilpert-Mühig:
"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das politisch motivierte Vorhaben, der Homöopathie die Kassenleistung zu entziehen, läuft ja schon geraume Zeit in unterschiedlich starken Wellen - wir haben regelmäßig darüber berichtet und auch gehandelt.
Unser Berufsstand ist zwar nicht im Leistungskatalog der GKV vorgesehen, doch betrifft das GKV-Aus der Homöopathie indirekt auch uns. Es wird eine traditionelle Heilweise delegitimiert ("keine Evidenz"), damit Vertrauen untergraben und Nachfrage reduziert. Es werden die Verordnungen zurückgehen und damit bei den Herstellern die Produktion, was die Verfügbarkeit einschränkt.
Der FDH hat sich seit Beginn dieses politischen Vorhabens öffentlich positioniert und zu Aktionen bei der Kollegenschaft, Patienten und Freundeskreisen der Homöopathie aufgerufen. Als 2024 der damalige Bundesgesundheitsminister Lauterbach (SPD) seinen Referentenentwurf zur Streichung vorlegte, beteiligten wir uns an einer großen Petition zusammen mit anderen Organisationen. In kurzer Zeit kamen über 200.000 Stimmen zusammen, mehr als für die Annahme der Petition im Deutschen Bundestag nötig. Dort kam es im Petitionsausschuss zu einer Anhörung und kurze Zeit später war die vorgesehene Streichung nicht mehr im Gesetzentwurf. Da dachten wir: Signal aus der Bevölkerung bei den Entscheidungsträgern angekommen - Thema erledigt. Doch dann gab es 2025 auf dem Bundesparteitag der SPD wiederum einen Antrag zur Streichung der Homöopathie aus der Kassenleistung und zur Aufhebung ihres Status als Arzneimittel. Dazu startete der FDH umgehend mit der Mitmachkampagne , des Heilpraktiker-Newsblog, eine groß angelegte Briefaktion. Sie richtete sich an SPD-Abgeordnete im ganzen Land. Auch hierbei beteiligten sich tausende Befürworter der Homöopathie. Der Antrag wurde nicht abgestimmt, sondern an die SPD-Bundestagsfraktion weitergereicht - dort liegt er bis dato immer noch.
Leider gab es keine Verschnaufpause: ebenfalls 2025 wurde auf dem Bundesdelegiertenkongress der Grünen-Partei ebensolcher Antrag gestellt, Homöopathie aus der Kassenerstattung und Abschaffung ihres Arzneimittelstatus. Wiederum startete der FDH zusammen mit der Mitmachkampagne zur Rettung der Homöopathie eine Briefaktion, die sich an alle Delegierten der Landesverbände der Grünen richtete. Wiederum beteiligten sich eine Vielzahl aus Kollegenschaft, Patienten und Freundeskreisen. Davon unbeeindruckt wurde der Antrag von den Grünen mit großer Mehrheit abgestimmt.
Das griffen auch einige einflussreiche Kritiker der Homöopathie auf, um öffentlich Druck auf das Bundesgesundheitsministerium zu machen. Das bewegte dann auch den FDH zusammen mit dem DDH, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) persönlich anzuschreiben, um für die Kassenerstattung der Homöopathie und deren Arzneimittelstatus aus Sicht unseres Berufsstandes zu sensibilisieren. Die Antwort der Ministerin im Januar 2026 gab Anlass davon auszugehen, dass in ihrer Legislaturperiode keine Befassung mit dem Status der Homöopathie als Kassenleistung und Arzneimittel vorgesehen ist (nachzulesen www.heilpraktiker.org News).
Inzwischen hat sich die Lage wieder verändert: die vom BMG eingesetzte Finanzkommission Gesundheit hat Anfang März 2026 eine Vielzahl von Einsparmöglichkeiten im Gesundheitswesen vorgeschlagen, darunter auch die Streichung der Homöopathie als Kassenleistung. Das dies baldigst umgesetzt werden soll, zeichnet sich deutlich ab.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der Homöopathie,
ich kann nachvollziehen, wenn sich Ermüdungserscheinungen und auch eine gewisse Resignation zeigen - denn jedesmal, wenn etwas Stabilität gewonnen worden war, kam es zu neuen Attacken, um ein Homöopathie-Aus zu erreichen. Jedesmal haben wir mit unseren Möglichkeiten dagegen angekämpft und bislang auch Einfluss nehmen können. Das sollte uns auch jetzt anspornen, gegen den Kommissionsvorschlag (der insgesamt gegen Verfahren mit unzureichender Evidenz gerichtet ist) unsere Argumente vorzubringen. Die politische Einflussmöglichkeit liegt jetzt noch aktuell bei drei Entscheidungsträgern: der Gesundheitsministerin und den beiden gesundheitspolitischen Sprechern der Regierungsfraktionen."
(Zitat Ende)
Ich möchte noch hinzufügen, dass ausgerechnet die CDU die therapeutische Wahlfreiheit als Versprechen in ihrem letzten Wahlprogramm stehen hatte - und sich nun anschickt, dieses Versprechen zu brechen!
Wie können Sie dagegen vorgehen und sich an der Kampagne beteiligen? Dafür gibt es schon jetzt mehrere Möglichkeiten, bei denen in den letzten Tagen bereits viele Kolleg*innen und Patient*innen mitmachten. Machen auch Sie mit! Voraussichtlich wird es demnächst noch weitere Aktionen geben, über die wir Sie natürlich auch in unserem Newsletter auf dem Laufenden halten. Eine zentrale Aktionsseite ist - wie schon bei der Petition vor 2 Jahren - die Kampagne "Weil's hilft!"
https://www.weils-hilft.de/
1. Briefaktion 1: Offener Brief an die Gesundheitsministerin Nina Warken – Sichtbarkeit und Öffentlichkeit herstellen!
Der offene Brief bündelt Stimmen aus der Praxis und macht sichtbar, wie viele Heilpraktiker, Ärzte und Patienten die geplante Streichung ablehnen. Ziel ist es, öffentlichen Druck aufzubauen und die Entscheidung politisch sichtbar zu machen. Der Brief ist online einsehbar und kann direkt unterzeichnet werden. Jede Unterschrift zeigt der Ministerin, dass die Entscheidung konkrete Auswirkungen auf Patienten und Behandler hat. Zeitaufwand: 30 Sekunden. Wichtig: Variieren oder ergänzen Sie nach Möglichkeit den Musterbrief um ein paar eigene (persönliche) Sätze, damit jeder Brief als echt und von Menschenhand verfasst wahrgenommen wird (und nicht von KI-Bots zu kommen scheint). Die Unterzeichnung erfolgt bewusst im Homoeopathiewatchblog, da dort an einem zentralen Ort die öffentliche Dokumentation und Sichtbarkeit der Unterstützer im Mittelpunkt steht. Link zur Aktion:
https://homoeopathiewatchblog.de/2026/03/30/regierungskommission-will-homoeopathie-streichen-unterzeichnen-sie-jetzt-den-offenen-brief-an-gesundheitsministerin-warken-um-das-zu-verhindern/
2. Briefaktion 2: an die gesundheitspolitischen Sprecher – direkter politischer Druck
Parallel dazu läuft eine zweite, gezielte Aktion: ein vorbereiteter Brief an die beiden gesundheitspolitischen Sprecher von CDU/CSU Simone Borchardt und SPD Christos Pantazis. Hier geht es um direkte politische Ansprache. Sie brauchen die direkte Resonanz der Menschen, über die sie entscheiden. Ablauf:
Ein fertiger Brief inkl. Mailadressen kann einfach kopiert und direkt an die beiden gesundheitspolitischen Sprecher per E-Mail verschickt werden. Ziel ist es, eine spürbare Anzahl an Zuschriften zu erzeugen und die politische Wahrnehmung zu verändern. Zeitaufwand: Zwei Minuten. Link zur Aktion:
https://heilpraktiker-newsblog.de/2026/04/13/gkv-aus-der-homoeopathie-jetzt-koennen-sie-widersprechen-mit-einem-fertigen-brief-an-zwei-gesundheitspolitiker/
3. Briefaktion 3: an ihren Wahlkreisabgeordneten im Bundestag. Lokale Präsenz zeigen!
Schicken Sie ähnliche Briefe oder Nachrichten an Ihren jeweiligen Wahlkreisabgeordneten im Bundestag. Wer in Ihrem Wahlkreis gewählter BT-Abgeordneter ist, können Sie hier herausfinden und von dort aus auch direkten Kontakt aufnehmen (über ein Kontaktformular, in das Sie Ihren Text einfügen können):
https://www.bundestag.de/abgeordnete/wahlkreise
Noch wirksamer ist natürlich ein Besuch des Abgeordneten, z. B. während seiner Sprechstunde, oder wenn Sie schon direkte oder indirekte Verbindungen haben.
Besonders wichtig sind auch sämtliche BT-Abgeordneten des Gesundheitsausschusses im Bundestag. Auch ihnen können Sie schreiben, wenn Sie noch mehr tun möchten. Eine Liste aller Ausschussmitglieder finden Sie hier: https://homoeopathiewatchblog.de/2026/03/31/mitmachaktion-bringen-sie-bundestagsabgeordnete-jetzt-zur-stellungnahme-zur-homoeopathie-auf-abgeordnetenwatch/
4. Unterstützung durch Ihre Patient*innen
Damit eine hohe Beteiligung an den Aktionen erreicht werden kann, sollten nach Möglichkeit nicht nur Sie selbst aktiv werden, sondern auch Ihre Patient*innen. Fordern Sie Ihre treuen Patient*innen daher doch einfach mal per Rundmail auf (gerne dürfen Sie dabei meinen Text verwenden). Und empfehlen Sie ihnen zugleich, sich in einem der Patientenverbände zu engagieren, z. B. beim BPH (Bundesverband Patienten für Homöopathie) oder bei den zahlreichen lokalen Vereinen des ältesten Patientenverbands, der Hahnemannia e. V.. Sehr wirksam sind auch Selfie-Videos von Patient*innen, in denen sie - kurz oder auch ausführlicher - über ihre persönlichen Behandlungs- und Heilungserfahrungen berichten und somit die individuelle Wirksamkeit der Behandlung direkt bezeugen können. Solche Videos können an den BPH oder den DZVhÄ gesendet werden, wo sie auf entsprechenden Seiten abgebildet werden.
Und wieder mal passt das aktuelle (politische)Geschehen fast wie angegossen zu unserer jüngsten Neuerscheinung, einem Seminar von Dr. Anton Thomas Koch, dem langjährigen ehemaligen Vorsitzenden des DZVHÄ-Landesverbands Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar, einem der - gerade auch politisch - engagiertesten, aktivsten und erfahrensten homöopathischen Ärzte Deutschlands mit einer großen, hoch frequentierten Praxis (17 Mitarbeitende, eigenes Labor usw.) in Ingelheim (Rheinland-Pfalz), wo er seit Jahrzehnten fast ausschließlich homöopathisch arbeitet, primär miasmatisch orientiert. Letztes Jahr wurde er wieder von den Kolleg*innen im Berliner Verein homöopathischer Ärzte eingeladen (sowie demnächst zum Thema Männerkrankheiten - siehe Kalender unten), um ein Seminar über die Folgen akuter und chronischer Infektionen zu halten und seine praktischen Erfahrungen mit diesem nicht ganz einfachen Behandlungsgebiet (man denke besonders an die schwer behandelbaren Long/Post-Covid-Zustände sowie "neue", stark angestiegene zeittypische Erkrankungen wie ME/CFS) zu teilen.
https://www.berlin-brandenburger-homoeopathie.de/
Warum passend zur politischen Lage? Koch war auch immer schon berufspolitisch ein provokanter Geist, der die Dinge nicht einfach so hinnahm wie sie "politisch korrekt" oft auch intern verkündet wurden. Beispielsweise ärgerte und äußerte er sich, ähnlich wie ich, während der Corona-Pandemie über die offizielle Verlautbarung des damaligen DZVhÄ-Vorstands, Homöopathie habe auch keine Medikamente bei Covid-Erkrankungen... ein per se unmögliches, zudem falsches Statement, wie sich später herausstellte. Und er widersetzt(e) sich oft und auf verschiedene Weise den geltenden Doktrinen (z. B. auch zum Thema Impfung), ohne jedoch in eine einseitige Verurteilung der konventionellen Medizin zu gehen, sondern allen Optionen ihren sachlich begründeten Platz zu geben. So stellt er schon zu Beginn seines neuesten Berliner Seminars die provokante Frage "Homöopathie - ein Fake?" und führt im Seminarverlauf immer wieder beeindruckende Fallbeispiele an, die eindeutig und messbar (z. B. deutliche Reduzierung des CRP-Werts bei Lungenentzündungen) dafür sprechen, dass Homöopathie eben kein Fake ist, wie die Gegner regelmäßig behaupten.
Dr. Anton T. W. Koch ist für mich persönlich - als einer meiner ältesten Buchautoren, mit seinem derzeit leider vergriffenen Buch "Gesund in den Himmel" - vor allem auch ein besonders weiter und inspirierter Geist, was sein tiefes Verständnis von Krankheit und Gesundheit als Prozesse anbelangt. Dazu vertritt er eine sehr ähnliche Haltung und Herangehensweise wie meine "heimatliche" Prozessorientierten Homöopathie, wiewohl er aus einer völlig anderen Richtung stammt. Seine ärztliche, letztendlich auch ganz praktische Grundhaltung, Krankheit (bzw. Symptomatik) als etwas zutiefst Sinnvolles und Not-Wendiges anzusehen und eben nicht nur als reine Pathologie, die es zu beheben gilt, hat etwas sehr Befreiendes und Erlösendes, auch wenn die Annahme dessen im Einzelfall oft sehr schwer ist.
Diese Haltung vermittelt er praktisch nachvollziehbar auch in seinem jüngsten Seminar, das wir nun veröffentlichen durften. Koch hatte vormals nicht nur Medizin, sondern zunächst bzw. parallel Theologie und Philosophie studiert - ein robustes geistig-spirituelles Fundament, auf dem sein gesamtes Leben und seine Behandlungsweise basiert: nicht einfach nur Globuli geben (wobei seine Arzneiwahl insbesondere miasmatische Aspekte mit einbezieht), sondern echte Lebensbegleitung für Menschen, die bereit sind, "Gesundheit sich entwickeln zu lassen", also Krankheit als Zulass- und Wandlungsprozess zu verstehen, als tiefe geistig-seelische Heilung, bei der die Symptomatik lediglich Ausgangspunkt bzw. Ausdruck ist - selbst bei schweren Erkrankungen wie Krebs, dem häufigsten Behandlungsanliegen in Kochs Praxis. Dieses spirituelle Fundament trägt auch sein Seminar, wobei es keineswegs im Theoretischen / Philosophischen steckenbleibt, sondern immer wieder ganz praktisch wird: mit pointierten Arzneimitteldifferenzierungen und vielen täglich nutzbaren Hinweisen und Erfahrungen. Schwerpunkt sind die respiratorischen Infektionen und ihre Folgen, miasmatischer Schwerpunkt ist das zentrale Miasma unserer Zeit: die Carcinogenie. Somit bietet Ihnen Kochs Seminar sowohl eine spannende Vertiefung Ihres Verständnisses von Krankheit, Gesundheit und Heilung als auch praxisalltagstaugliche Herangehensweisen bei der Arzneifindung und Behandlung. Nun zum Einführungspreis von nur 54 (statt 79 Euro) bei uns erhältlich (bis 18. Mai).
https://www.homsym.de/koch-anton-t.-w./folgen-von-infektionskrankheiten.-prinzipien-und-praxis-homoeopathischer-therapie/10559
Ebenfalls in doppelter Weise zur aktuellen Lage passend ist auch unser neues Praxisthema mit den fünf (und mehr) "A": Allergien, Asthma, Atopien (Neurodermitis), (Auto)Immunerkrankungen, also zusammengefasst den Formen von Abwehrschwäche bzw. einem entgleisten Abwehrsystem. In doppelter Weise, da es zum einen jahreszeitlich passt (denn jetzt beginnt wieder die Heuschnupfen-Saison), zum anderen weil gerade das grundlegende Problem der Immunsystemstörung eine der wichtigsten und bewährtesten homöopathischen Domänen ist. Hier erweist sich die Homöopathie immer wieder als hilfreich in der Begleitung, denn die meist chronischen (bzw. jahreszeitlich auch hochakuten) Krankheiten sind bekanntlich konventionell-medizinisch kaum erreichbar und schon gar nicht lösbar, bzw. - wenn überhaupt - lediglich symptomatisch linderbar (Glucocorticoide, Antihistaminika, andere Suppressiva, oberflächliche Maßnahmen wie Desensibilisierung), aber oftmals mit schwerwiegenden Neben- und Langzeitfolgen. Und die Immunstörungen nehmen durch die "Segnungen" der konventionellen Medizin keineswegs ab, sondern weiterhin zu: Inzwischen sollen 20% der Kinder unter manifesten Allergien leiden! Ob da wohl auch die enorme Zunahme von Impfungen im jüngsten Babyalter etwas mit zu tun hat? Oder die stressige, cortisolreiche, jedoch dopamin-, melatonin- und serotoninarme Lebensweise vor Flimmerschirmen (die jüngste "Alpha-Generation" ist die erste vollständig mit digitalen Geräten aufgewachsene...)? Unsere breite Auswahl an 132 Vorträgen und Seminaren in unserem Showcase "Das überforderte Immunsystem" deckt zum einen die unterschiedlichen Erkrankungsformen in aller Vielfalt ab und setzt sich zugleich immer wieder grundlegend mit dem Abwehrsystem auseinander - als einem der wichtigsten Aspekte der Lebenskraft. Sie finden das komplette Themensortiment hier, bis 18. Mai zu reduzierten Preisen!
https://www.homsym.de/neues-angebote-top-titel/aktuelles-praxis-thema-das-ueberforderte-immunsystem/
Soweit also zum aktuellen Geschehen. So bleibt mir und uns nur zu wünschen, dass wir mit Zuversicht auf die große und von vielen Menschen weltweit breit getragene Kraft und die innere Wahrheit der Homöopathie vertrauen und auch diese neue Angriffswelle überstehen. Tragen Sie Ihren Teil bitte dazu bei!
Herzlich grüßt Sie, noch aus Cebu City, Philippinen
Ihr Martin Bomhardt
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