13/04/2022
In diesem Beitrag werden aus meiner Sicht gleich zwei Problemfelder angesprochen. Ganz abgesehen von dem Fall Spiegel ist es in der Tat für zwei voll arbeitende Eltern mit kleinen Kindern kaum möglich, allen Anforderungen gerecht zu werden. Und noch immer bleib vor allem Haushalt und die Kinder Erziehung noch immer zu größeren Teilen an den Frauen hängen, Die dann häufig genug durch diese Überlastung krank werden, vor allem auch psychisch krank. auf der anderen Seite ist es in manchen Berufen aber auch nicht möglich, Balance zwischen Beruf und Privatleben so zu definieren, dass beides gleichwertig ist. Man kann weder als CEO noch als Feuerwehrmann oder Arzt in Notsituation die Familie vor die berufliche Aufgabe stellen. Vielleicht ist hier sogar noch ein drittes Problem angesprochen, dass man sich nämlich nicht traut, private Probleme und ihre negativen Auswirkungen auf die berufliche Aufgabe anzusprechen.
Alles drei Probleme haben damit zu tun, dass Menschen so tief und fest in den Erwartungen ihrer Mitmenschen und der Gesellschaft feststecken, dass sie sich aus Angst, nicht mehr dazu zu gehören, nicht trauen, sich davon zu befreien.