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16/03/2026

đź§  PE-22-28: Ein neuer Ansatz in der Depressionsforschung

In der Forschung wird aktuell ein kleines Molekül untersucht: PE-22-28. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Peptid, also eine kurze Kette aus Aminosäuren.

Interessant ist vor allem sein möglicher Wirkmechanismus:
PE-22-28 beeinflusst sogenannte TREK-1-Kaliumkanäle im Gehirn. Diese wirken wie eine Art „Regler“ für die Aktivität von Nervenzellen und spielen eine Rolle bei Stimmung, Stressreaktionen und neuronaler Aktivität.

In präklinischen Studien (z. B. Tiermodellen) zeigte das Peptid Hinweise auf:

• mögliche antidepressionsähnliche Effekte
• Förderung der Neurogenese (Bildung neuer Nervenzellen)
• potenziell neuroprotektive Eigenschaften

Das Spannende: Dieser Ansatz unterscheidet sich von klassischen Antidepressiva, die meist ĂĽber Serotonin oder Noradrenalin wirken. PE-22-28 wĂĽrde ĂĽber einen anderen biologischen Mechanismus arbeiten.

Allerdings steht die Forschung noch am Anfang. Ob und wie solche Ansätze beim Menschen wirken, müssen zukünftige klinische Studien zeigen.

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Disclaimer

Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information über aktuelle Forschungsansätze.
Sie stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht das Gespräch mit medizinischem Fachpersonal.

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15/03/2026
15/03/2026

Warum Stress Allergien verschlechtern kann

Stress hat einen viel größeren Einfluss auf unseren Körper, als viele denken. Das gilt auch für Allergien.
Wenn wir unter Stress stehen, verändert sich die Aktivität unseres Immunsystems.

Stresshormone können Entzündungsprozesse beeinflussen und die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen erhöhen.
Das bedeutet:
Die gleiche Pollenmenge kann unter Stress stärkere Symptome auslösen als an einem entspannten Tag.

Außerdem führt Stress häufig zu schlechterem Schlaf, unregelmäßiger Ernährung und einer erhöhten körperlichen Anspannung – alles Faktoren, die das Immunsystem zusätzlich belasten können.

Das bedeutet nicht, dass Stress allein Allergien verursacht. Aber er kann wie ein Verstärker wirken.

Deshalb gehört zur langfristigen Allergiekontrolle nicht nur die medizinische Therapie, sondern auch ein Blick auf Lebensstilfaktoren wie Schlaf, Bewegung und Stressmanagement.

15/03/2026

Warum Pollenkalender nur bedingt hilfreich sind

Viele Allergiker orientieren sich an Pollenkalendern.
Diese zeigen an, wann bestimmte Pflanzen typischerweise Pollen freisetzen.
Das kann grundsätzlich hilfreich sein – aber Pollenkalender haben auch ihre Grenzen.

Denn Pollenbelastung hängt stark vom Wetter, von der Region und sogar von der Tageszeit ab.
Ein warmer, windiger Tag kann zu einer deutlich höheren Pollenkonzentration führen als ein kühler oder regnerischer Tag.

AuĂźerdem reagieren Menschen unterschiedlich stark auf dieselbe Menge Pollen.
Während manche kaum Symptome haben, können andere bereits bei niedrigen Konzentrationen Beschwerden entwickeln.

Deshalb kann es sinnvoll sein, zusätzlich auf aktuelle Pollenmessungen oder Apps mit regionalen Daten zu achten.
Noch wichtiger ist jedoch, das eigene Muster zu kennen:
Wann treten deine Symptome besonders stark auf?
Bei bestimmten Wetterlagen?
Zu bestimmten Tageszeiten?

Je besser du dein persönliches Allergieprofil kennst, desto besser kannst du deinen Alltag anpassen.

Oxytocin – das sogenannte „Bindungshormon“Oxytocin ist ein körpereigenes Hormon, das eine wichtige Rolle bei Geburt, Sti...
15/03/2026

Oxytocin – das sogenannte „Bindungshormon“

Oxytocin ist ein körpereigenes Hormon, das eine wichtige Rolle bei Geburt, Stillen und sozialen Bindungen spielt. Es wird im Gehirn gebildet und beeinflusst sowohl körperliche als auch emotionale Prozesse.

Besonders bekannt ist Oxytocin für seine Wirkung auf zwischenmenschliche Nähe und Vertrauen. Es wird beispielsweise bei Umarmungen, Berührungen oder der Interaktion zwischen Eltern und Kind verstärkt ausgeschüttet.

In der Medizin wird Oxytocin unter anderem in der Geburtshilfe eingesetzt, etwa zur UnterstĂĽtzung von Wehen oder zur Kontrolle von Blutungen nach der Geburt.

Darüber hinaus untersuchen wissenschaftliche Studien, wie Oxytocin möglicherweise Stress, Angst oder soziale Wahrnehmung beeinflussen kann.

Hormone wie Oxytocin zeigen eindrucksvoll, wie eng Körper, Gehirn und Emotionen miteinander verbunden sind.

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Disclaimer

Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information und medizinischen Aufklärung.
Sie stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar.

Die Anwendung von Medikamenten oder Hormonen sollte ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden wenden Sie sich bitte immer an qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.

Dein Körper altert – aber du kannst messen, wie gut er altert.Viele Prozesse des Alterns passieren lange bevor Symptome ...
14/03/2026

Dein Körper altert – aber du kannst messen, wie gut er altert.

Viele Prozesse des Alterns passieren lange bevor Symptome auftreten.
Diese 5 Biomarker geben dir einen Einblick, wie es wirklich um deine Gesundheit steht:

• Entzündung (CRP / hs-CRP)
• Hormonelles Gleichgewicht
• Blutzucker-Regulation
• Mitochondriale Funktion
• Herzfrequenzvariabilität (HRV)

Wenn du diese Marker verstehst, kannst du deine Gesundheit frĂĽher erkennen, gezielter optimieren und langfristig schĂĽtzen.

Denn:
Langlebigkeit beginnt mit Messung.

Welche dieser Marker misst du bereits regelmäßig?

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14/03/2026

Warum Allergien oft mit Asthma zusammenhängen

Viele Menschen denken bei Allergien zuerst an Heuschnupfen oder Hautreaktionen.
Aber Allergien betreffen häufig nicht nur ein Organ, sondern mehrere Bereiche gleichzeitig.
Besonders häufig gibt es eine Verbindung zwischen allergischer Rhinitis – also Heuschnupfen – und Asthma.

Die Atemwege bilden nämlich ein zusammenhängendes System.
Was in der Nase passiert, kann auch Auswirkungen auf die unteren Atemwege haben.
Entzündungsprozesse können sich entlang der Atemwege ausbreiten oder gleichzeitig auftreten.

Deshalb haben viele Menschen mit unbehandelter oder schlecht kontrollierter Allergie auch Symptome wie Husten, Atemnot oder ein EngegefĂĽhl in der Brust.

Medizinisch spricht man hier manchmal von dem Konzept „eine Atemwegserkrankung – ein System“.
Die Nase und die Bronchien sind also enger verbunden, als viele denken.

Wenn Allergien frĂĽh und konsequent behandelt werden, kann das deshalb nicht nur Nasensymptome verbessern, sondern auch helfen, Atemwegsprobleme besser zu kontrollieren.

Ovagen (EDL) – ein Peptid im Fokus der ForschungOvagen ist ein synthetisches Tripeptid mit der Aminosäuresequenz Glu-Asp...
14/03/2026

Ovagen (EDL) – ein Peptid im Fokus der Forschung

Ovagen ist ein synthetisches Tripeptid mit der Aminosäuresequenz Glu-Asp-Leu (EDL) und gehört zur Gruppe der sogenannten ultrakurzen regulatorischen Peptide.

Diese Peptidklasse wird in der biomedizinischen Forschung untersucht, weil sie möglicherweise zelluläre Regulationsprozesse beeinflussen kann – insbesondere auf Ebene der Genexpression und Zellregeneration.

In präklinischen Studien wurde beobachtet, dass EDL:

• die Zellproliferation in bestimmten Zellkulturen beeinflussen kann
• mit Alterungs- und Stressmarkern wie p16, p21, p53 und SIRT-6 interagiert
• potenziell eine Rolle bei der Regulation von Darm- und Lebergewebe spielen könnte

Wichtig ist jedoch:
Die bisher verfügbaren Daten stammen hauptsächlich aus Zell- und präklinischen Modellen. Gut kontrollierte Humanstudien liegen derzeit nicht vor.

Deshalb wird Ovagen aktuell primär als Forschungspeptid betrachtet.

Der wissenschaftliche Blick auf solche Moleküle hilft uns besser zu verstehen, wie zelluläre Signalwege, Regeneration und Alterungsprozesse funktionieren könnten.

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Disclaimer

Disclaimer:
Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der Wissenschaftskommunikation und Information. Sie stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Peptide wie Ovagen befinden sich überwiegend im präklinischen Forschungsstadium und sind nicht als medizinische Therapie zugelassen. Entscheidungen zu Gesundheit oder Therapie sollten immer gemeinsam mit qualifizierten medizinischen Fachpersonen getroffen werden.

13/03/2026

Der Fehler, den viele bei Antihistaminika machen

Antihistaminika gehören zu den bekanntesten Allergiemedikamenten.
Viele Menschen nehmen sie einfach dann, wenn die Symptome besonders stark sind.
Das kann funktionieren, ist aber nicht immer die effektivste Strategie.

Der Grund liegt darin, wie Allergiereaktionen entstehen.
Wenn dein Körper mit einem Allergen in Kontakt kommt, werden verschiedene Entzündungsstoffe freigesetzt – einer davon ist Histamin.
Antihistaminika blockieren genau diesen Stoff.

Das Problem ist jedoch:
Wenn die Reaktion bereits sehr stark geworden ist, reicht das Blockieren von Histamin manchmal nicht mehr aus, weil bereits andere EntzĂĽndungsmechanismen aktiv sind.

In der Praxis bedeutet das:
Bei vorhersehbaren Allergiesituationen, zum Beispiel während der Pollensaison, kann es sinnvoll sein, Antihistaminika regelmäßig einzunehmen, statt nur gelegentlich.

Das Ziel ist nicht nur, Symptome zu stoppen, sondern die allergische Reaktion gar nicht erst stark entstehen zu lassen. NatĂĽrlich sollte die genaue Strategie immer individuell mit einem Arzt abgestimmt werden.

13/03/2026

Warum Allergien oft schlimmer werden, wenn du mĂĽde bist

Viele Allergiker berichten, dass ihre Symptome an bestimmten Tagen deutlich stärker sind. Interessanterweise hat das oft weniger mit den Pollen selbst zu tun, sondern mit einem ganz anderen Faktor: Schlaf. Unser Immunsystem arbeitet eng mit unserem Schlafrhythmus zusammen. Wenn wir schlecht schlafen oder chronisch übermüdet sind, verändert sich die Regulation von Entzündungsprozessen im Körper.

Das bedeutet konkret: Die Schwelle, ab der dein Immunsystem auf Allergene reagiert, kann niedriger sein. Dinge, die an einem guten Tag kaum Symptome auslösen, können plötzlich viel stärker wirken. Zusätzlich verschlechtert Schlafmangel oft die Nasenatmung, weil Schleimhäute stärker anschwellen.

Das führt zu einem Teufelskreis: Allergien verschlechtern den Schlaf, und schlechter Schlaf verstärkt wiederum die allergische Reaktion.

Deshalb lohnt es sich für Allergiker besonders, auf Schlafhygiene zu achten. Regelmäßige Schlafzeiten, ein gut gelüftetes Schlafzimmer und möglichst wenig Allergene im Bett können tatsächlich einen messbaren Unterschied machen. Allergiekontrolle ist also nicht nur eine Frage von Medikamenten, sondern auch von Schlafqualität.

13/03/2026

Wenn Obst plötzlich Allergiesymptome auslöst

Viele Menschen mit Pollenallergie erleben etwas Merkwürdiges: Sie essen einen Apfel, eine Haselnuss oder rohes Gemüse – und plötzlich beginnt der Mund zu jucken oder der Hals fühlt sich unangenehm an. Viele denken dann sofort: „Ich habe jetzt auch eine Lebensmittelallergie.“

In vielen Fällen steckt dahinter jedoch etwas anderes: eine Kreuzreaktion zwischen Pollen und bestimmten Proteinen in Lebensmitteln. Das nennt man Pollen-assoziiertes Nahrungsmittelallergiesyndrom oder auch orales Allergiesyndrom.

Der Grund dafür ist, dass einige Proteine in Obst oder Gemüse den Allergenen aus Pollen sehr ähnlich sind. Das Immunsystem erkennt diese Strukturen und reagiert deshalb ebenfalls. Typischerweise treten die Symptome sehr schnell nach dem Essen auf und betreffen hauptsächlich den Mund- und Rachenraum.

Interessant ist auch: Viele dieser Proteine sind hitzeempfindlich. Das bedeutet, dass manche Menschen einen rohen Apfel nicht vertragen, aber Apfelmus oder gebackenen Apfel problemlos essen können.

Deshalb ist eine genaue Diagnostik wichtig, um zu unterscheiden, ob es sich um eine echte Lebensmittelallergie oder um eine Kreuzreaktion handelt.

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