13/02/2026
Sarkopenie bezeichnet den altersbedingten Verlust von Muskelmasse, Muskelkraft und Muskelfunktion.
Was passiert bei Sarkopenie?
Mit zunehmendem Alter (oft ab ca. 50–60 Jahren) bauen viele Menschen Muskeln ab – schneller, als neue aufgebaut werden. Das betrifft nicht nur die sichtbare Muskelmasse, sondern vor allem Kraft und Leistungsfähigkeit.
Was bedeutet das für die Gesundheit?
Sarkopenie ist mehr als “nur schwächer werden” und hat echte gesundheitliche Folgen:
• Erhöhtes Sturz- und Frakturrisiko → schwächere Muskeln stabilisieren schlechter
• Eingeschränkte Mobilität → langsameres Gehen, Probleme beim Treppensteigen oder Aufstehen
• Verlust der Selbstständigkeit → Alltagsaktivitäten fallen schwerer
• Höheres Risiko für Krankheiten → z. B. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
• Längere Erholungszeiten nach Krankheiten oder Operationen
• Erhöhte Sterblichkeit bei schwerer Sarkopenie
Wodurch entsteht Sarkopenie?
Mehrere Faktoren spielen zusammen:
• Bewegungsmangel, vor allem fehlendes Krafttraining
• Zu wenig Eiweiß in der Ernährung
• Hormonelle Veränderungen (z. B. Testosteron, Wachstumshormone)
• Chronische Erkrankungen oder Entzündungen
• Längere Bettlägerigkeit
Das Gute: Sarkopenie ist beeinflussbar 💪
Sie ist kein unvermeidbares Schicksal:
• Regelmäßiges Krafttraining (auch im hohen Alter sehr wirksam!)
• Ausreichend Protein in der Ernährung
• Bewegung im Alltag
• Vitamin D und gute allgemeine Ernährung
• Frühzeitiges Gegensteuern, bevor starke Einschränkungen entstehen