21/12/2025
Wintersonnenwende & Raunächte – ein Ritual des Übergangs
Heute berühren sich zwei besondere Zeiten. Die Wintersonnenwende –
die längste Nacht des Jahres, der Wendepunkt.
Und der Beginn der Raunächte – die Zeit zwischen den Zeiten. Ein Moment, um still zu werden und dich innerlich neu auszurichten.
Nimm dir 15–20 Minuten nur für dich.
Vorbereitung: Zünde eine Kerze an. Vielleicht sitzt du im Halbdunkel.
Weniger Licht. Weniger Tun.
Ankommen im Körper - Setze dich bequem hin.
Atme tief ein und langsam aus. Spüre deine Füße, dein Becken, dein Herz.
Du bist getragen – genau hier.
Die Dunkelheit ehren (Wintersonnenwende 21.12.2025)
Lege eine Hand auf dein Herz oder deinen Bauch.
Frage dich sanft:
Was war in diesem Jahr schwer?
Was hat sich zurückgezogen, ist zu Ende gegangen?
Was durfte sterben oder ruhen?
Du musst nichts lösen. Nur anerkennen.
Das Licht einladen
Richte nun deinen Blick auf die Kerze.
Spüre: Das Licht kehrt zurück – leise, stetig.
Frage dich:
Welche Qualität möchte neu geboren werden?
Was darf in mir langsam wachsen?
Der Übergang in die Raunächte (24./25.12.25-05./06.01.26)
Die kommenden Tage und Nächte laden dich ein, weniger zu planen und mehr zu lauschen. Weniger zu wissen und mehr zu spüren. Du darfst offen bleiben. Empfangend zwischen Altem und Neuem. Du kannst diese Zeit auch mit Raunachtsritualen begleiten. Für mehr Infos schreibe mir gerne.
Abschluss
Sprich leise oder innerlich:
„Ich vertraue dem Zyklus von Dunkelheit und Licht.“
Bleibe noch einen Moment sitzen.
Das Neue findet seinen Weg – in seinem eigenen Tempo.
Deine Anne
Machst du mi?