19/12/2025
Fragen stellen:
Patient:innen haben das Recht, alle Aspekte der Therapie zu hinterfragen – von Diagnosestellung bis zu Nebenwirkungen und Langzeitfolgen.
Informationen einholen:
Verlässliche Quellen wie Fachgesellschaften, Krebsberatungsstellen oder ärztlich empfohlene Materialien helfen, Entscheidungen fundiert zu treffen.
Eigene Werte klären:
Manche Patient:innen legen größeren Wert auf Lebensqualität, andere möchten jede mögliche Therapielösung ausschöpfen. Diese Prioritäten sollten klar sein.
Zweitmeinung einholen:
Besonders vor großen Eingriffen oder experimentellen Therapien kann eine Zweitmeinung Sicherheit geben.
Therapiegespräche vorbereiten:
Fragen aufschreiben, Prioritäten notieren und gemeinsam mit dem Ärzteteam besprechen, erleichtert die Kommunikation und stärkt das Mitbestimmungsrecht.
Grenzen der Selbstbestimmung:
Selbstbestimmung bedeutet nicht, dass Patient:innen alle Entscheidungen allein treffen müssen oder dass alles möglich ist.
Ärzt:innen geben fachliche Empfehlungen und erklären Risiken und Chancen.
Medizinische Notwendigkeiten, klinische Leitlinien oder Ressourcen können die Auswahl einschränken.
Dennoch bleibt die Haltung entscheidend: Patient:innen sollen informiert, eingebunden und respektiert werden, auch wenn nicht alle Wünsche umgesetzt werden können.