03/12/2025
Warum ist das so?
Vitamin D3 ist weit mehr als nur ein „Sonnenvitamin“ – es spielt eine wichtige Rolle für die mentale Gesundheit. Es kann auf das Glückshormon Serotonin wirken, das maßgeblich die Stimmung beeinflusst. Bei niedrigen Vitamin-D-Spiegeln wird möglicherweise weniger Serotonin gebildet, was zu Antriebslosigkeit, Traurigkeit oder depressiven Symptomen beitragen kann.
Vitamin D3 beeinflusst außerdem das Stresshormon Cortisol. Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel wird mit chronischem Stress, Ängsten und innerer Unruhe in Verbindung gebracht. Gleichzeitig kann Vitamin D3 Entzündungen im Gehirn reduzieren, die häufig bei depressiven Verstimmungen auftreten.
Studien zeigen: Höhere Vitamin-D-Spiegel oder eine Supplementierung können mit einem verringerten Risiko für depressive Symptome assoziiert sein. Allerdings sind die Ergebnisse nicht einheitlich, und große Studien an gesunden Erwachsenen ohne Mangel fanden keinen eindeutigen vorbeugenden Effekt.
Fazit: Ein guter Vitamin-D-Status kann ein Baustein für psychisches Wohlbefinden sein, ersetzt jedoch keine professionelle Behandlung bei Depressionen.
Quellen:
Ghaemi, S., Zeraattalab-Motlagh, S., Jayedi, A., & Shab-Bidar, S. (2024). The effect of vitamin D supplementation on depression: A systematic review and dose–response meta-analysis of randomized controlled trials. Psychological Medicine, 54(15), 3999–4008.
The effect of vitamin D supplementation on primary depression: A meta-analysis. (2023). Journal of Affective Disorders, 334, 142–152.