Human Design Club

Human Design Club Im Human Design Club lernen die Mitglieder Human Design und Coisar kennen & vernetzen sich. Human Design Club

01/03/2026

Das meinen wir, wenn wir sagen, dass Zooms manchmal wie ein bisschen Therapie sind. Da sprechen wir die Dinge, die wir im Kopf haben einfach aus.

28/02/2026

Kennst du diese Sätze? „Das ist immer so.“ – „Das wird sich nie ändern.“ – „Du machst das ständig.“
Und irgendwann glaubst du selbst, dass das die Realität ist.

Ich habe letzte Woche ein Kommunikationsmodell kennengelernt, das mich richtig gekickt hat. Die Grundidee ist simpel: Im Außen gibt es einen Tatbestand. Etwas passiert. Neutral. Faktisch.

Und dann beginnt in uns der Verarbeitungsprozess. Dabei laufen drei Filter über das, was wir wahrgenommen haben.

Der erste ist der Tilgungsfilter. Unser Gehirn kann nur eine begrenzte Menge an Informationen gleichzeitig speichern – vieles fällt einfach raus. Wir sehen also nie das komplette Bild.

Der zweite ist der Verzerrungsfilter. Das sind innere Bedeutungen wie: „Wenn du mich nicht anrufst, liebst du mich nicht.“ Oder: „Wenn wir da nicht hingehen, sind wir keine richtigen Freunde.“ Wir interpretieren.

Der dritte ist der Verallgemeinerungsfilter. „Du kommst immer zu spät.“ – „Das läuft nie gut.“ Aus einzelnen Erfahrungen wird ein Dauerzustand.

Aus diesen drei Filtern entsteht unsere persönliche Realität. Aber sie ist nur eine reduzierte, gefilterte Version dessen, was tatsächlich passiert ist.

Und genau hier wird es spannend. Wenn du das einmal verstanden hast, kannst du dich in Gesprächen selbst beobachten. Du kannst anfangen, andere Fragen zu stellen:
War das wirklich immer so?
Was habe ich vielleicht weggelassen?
Welche Bedeutung habe ich gerade hineingelegt?

Allein dieses Bewusstsein verändert Kommunikation enorm. Es nimmt Drama raus. Und bringt Klarheit rein.

Vielleicht hilft es dir beim nächsten Konflikt, kurz innezuhalten – und dich zu fragen: Reagiere ich gerade auf die Realität? Oder auf meine Filter?

27/02/2026

Immer dann, wenn es unfair wird, merke ich, wie sich in mir etwas aufrichtet. Besonders mit der 28er-Energie – und auch der 38er – aber die 28 noch intensiver. Da bekomme ich Hörner. Und dann ist es mir auch ziemlich egal, wer da vor mir steht.

Ungerechtigkeit ist etwas, das ich ganz schwer ertrage.

Die 28 trägt diese Kraft in sich: „Ich bin friedlich. Wirklich. Aber wenn du meinst, dich mit mir anlegen zu müssen oder unfair zu werden, dann kann ich auch anders.“ Es ist keine grundsätzliche Aggression. Es ist eher eine innere Kampfbereitschaft, wenn es um Integrität geht.

Und das Spannende ist: Diese Energie will raus. Sie will nicht unterdrückt werden. Sie ist da, um für etwas einzustehen. Für Sinn. Für Wahrheit. Für Gerechtigkeit.

Am Ende sind wir friedlich weitergegangen. Kein Drama. Kein Schaden. Vielleicht sogar ein kleines Lächeln zum Schluss. Aber diese innere Kraft war da. Und sie gehört dazu.

Manche Energien sind nicht da, um angepasst zu sein.
Sie sind da, um aufzustehen, wenn es nötig ist.

25/02/2026

Ich sag’s einfach, wie es ist: Ich fühle mich gerade ein bisschen lost. Das neue Jahr hat angefangen, überall Motivation, Ziele, Pläne. Und natürlich will man auch. Der Kopf sagt: „Du hast dir das vorgenommen. Jetzt zieh durch.“ Sport. Projekte. Social Media. Struktur.

Und gleichzeitig ist mein Körper noch komplett im Winterschlaf. Der will nicht ins Gym. Der will nicht performen. Der will nicht liefern. Der will einfach… noch nicht.

Dann steht hier alles aufgebaut, Kamera ready, Licht perfekt – und innerlich kommt nur: „Nope. Kein Bock.“ Und das sind genau diese Momente, die man durchleben darf.

Zwischen Anspruch und Realität.
Zwischen Verstand und Körper.
Zwischen „Ich sollte“ und „Ich kann gerade nicht“.

Vielleicht geht es nicht darum, sich durchzudrücken. Sondern ehrlich wahrzunehmen: Wo stehe ich gerade wirklich? Und was ist echte Trägheit – und was ist einfach ein natürlicher Rhythmus?

Nicht jeder Jahresanfang fühlt sich wie Aufbruch an.
Manchmal ist er einfach nur Übergang.

23/02/2026

Ich bin ja eigentlich eher der Eskalationsmensch. Und dann sitzt er da neben mir – ganz ruhig – und ich schwöre, der Typ im anderen Auto hatte auch eine emotionale Autorität. Also ganz ehrlich: Vielleicht waren das einfach eure Emotionen, die mein Emotionszentrum haben hochfahren lassen. Ich schiebe euch jetzt mal die Schuld zu. 😉

Aber genau das ist spannend: Wenn emotionale Energie auf emotionale Energie trifft, potenziert sich das schnell. Und plötzlich fühlt sich alles riesig an. Intensiv. Explosiv.

Mit dem Kanal 28–30 zum Beispiel – da geht es um Risiko, um Intensität, um „Jetzt oder nie“. Wenn da Action kommt, dann richtig. Dann ist das keine halbe Sache. Dann ist das maximale Feldenergie.

Die Frage ist nur: Lässt du es raus? Oder hältst du es bewusst?
Reagierst du sofort – oder surfst du die Welle?

Emotionale Autorität bedeutet nicht, keine Emotionen zu haben.
Sie bedeutet, sie nicht sofort zur Wahrheit zu machen.

Und manchmal ist Weiterfahren eben klüger als Gewinnen.

21/02/2026

Zwei Autos nebeneinander. Fenster runter. Geschrei mitten in der Stadt. Menschen, die sich gegenseitig anbrüllen, provozieren, beweisen wollen, wer stärker ist. Und das alles wegen… nichts.

Vor uns war gar keine Möglichkeit, irgendwen durchzulassen. Es gab objektiv keinen Grund für diesen Ausbruch. Und trotzdem musste einer zeigen, dass er „gewinnt“. Dass er im Recht ist. Dass er stärker ist.

Aber worum geht es da wirklich?

Nicht ums Auto. Nicht um die Vorfahrt. Nicht um die Situation.

Es geht um Druck. Um Angst. Um ein Nervensystem, das komplett überlastet ist. Viele Menschen laufen gerade innerlich am Limit – und der kleinste Trigger reicht, damit es nach außen explodiert.

Was mich dabei am meisten bewegt: Wie normal das geworden ist. Wie schnell Menschen bereit sind zu eskalieren, um sich für einen Moment mächtig zu fühlen.

Vielleicht geht es gerade mehr denn je darum, nicht jeden Kampf anzunehmen. Nicht jedes Ego-Spiel mitzuspielen. Sondern bewusst zu bleiben – auch wenn der andere schreit.



Nicht jede Provokation braucht eine Reaktion.
Manchmal ist Weiterfahren die größte Stärke.

20/02/2026

Wann hat sich dir das letzte Mal eine völlig neue Welt eröffnet, von der du vorher nicht einmal wusstest, dass sie existiert? Für mich passiert das ständig. Das letzte große „Mindblow“-Erlebnis war die Idee, dass das Universum ein Hologramm sein könnte – und plötzlich öffnet sich wieder ein komplett neues Feld.

Und genau das ist für uns manifestierende Generatoren so entscheidend: Begeisterung.

Wenn ich nur eine Sache machen würde – selbst wenn es Human Design ist, die Basis von allem – würde mir irgendwann die Lebendigkeit fehlen. MGs brauchen Bewegung. Erweiterung. Kombination. Wir lieben es, Dinge miteinander zu verweben, die auf den ersten Blick vielleicht gar nichts miteinander zu tun haben.

Human Design ist dafür perfekt. Du kannst es in Unternehmen bringen, in Schulen, in Beziehungen, in Familien, mit Kindern, im Coaching, im Sport. Du kannst es mit KI kombinieren, mit dem weiblichen Zyklus, mit holografischen Weltbildern. Plötzlich entstehen neue Räume, neue Perspektiven, neue Universen.

Und genau das hält die Begeisterung lebendig.

MGs sind nicht hier, um linear nur eine Sache zu machen. Wir sind hier, um Abkürzungen zu finden. Um Systeme zu verbinden. Um scheinbar Unvereinbares kompatibel zu machen.

Begeisterung ist kein Luxus für uns.
Sie ist Treibstoff.

18/02/2026

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die nächsten Jahre von uns eine klare Entscheidung verlangen werden: All-in oder All-out. Kein Dazwischen mehr. Keine halben Sachen.

Natürlich hat „All-in“ für viele diesen Beigeschmack vom Pokerspiel. Risiko. Man kann verlieren. Es kann schiefgehen. Aber genau das ist der Punkt. Wenn es schiefgeht, lernst du vermutlich mehr als in zwanzig Jahren Sicherheitsdenken. Und wenn es gutgeht, gewinnst du vielleicht etwas, das du nie gewonnen hättest, wenn du dich nicht vollständig eingelassen hättest.

All-in ist nicht nur eine Entscheidung im Außen. Es ist ein Gefühl. Ein inneres Ja. Dieses sichere, klare Gefühl, sich mit voller Kraft einzulassen. Ohne Hintertür. Ohne Plan B im Kopf.

Halbherzigkeit kostet auf Dauer mehr Energie als Mut.

All-in bedeutet nicht, dass du garantiert gewinnst.
Es bedeutet, dass du garantiert gewachsen bist.

15/02/2026

Beziehungen, die keinen Abstand aushalten, wären vermutlich sowieso nur eine Frage der Zeit gewesen. Und trotzdem ist Abstand erstmal unbequem. Weggehen. Sich nicht sehen. Nicht sofort reagieren. Das fordert alles in uns heraus.

Doch genau darin liegt die Wahrheit.

Wenn du auf Abstand gehst und merkst: Das fühlt sich falsch an. Da fehlt etwas. Nähe ist wesentlich. Dann ist das ein gutes Zeichen. Dann ist Verbindung da.

Wenn du jedoch auf Abstand gehst und spürst: Es macht eigentlich keinen Unterschied. Dann war die innere Trennung vielleicht längst da – nur noch nicht bewusst.

Manchmal braucht es dieses bewusste Sich-Aus-dem-Weg-Gehen. Dieses Vermissen. Dieses „Was will ich eigentlich – unabhängig vom anderen?“. Gerade in Beziehungen verlieren wir uns schnell in den offenen Anteilen, in den Projektionen, in der Beeinflussung durch die Energie des anderen. Man weiß irgendwann gar nicht mehr: Ist das wirklich mein Wunsch? Oder reagiere ich nur?

Abstand ist nicht automatisch Trennung.
Abstand kann Klarheit sein.
Und Klarheit ist ehrlicher als Gewohnheit.

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