01/05/2016
Die 10 der
Die „Einbahnstraße des Fetts“ führt bei übergewichtigen Menschen über die Darmschleimhaut ins Blut, zur Leber und von hier direkt in die Fettzellen. Um dies zu minimieren muss bei der Ernährung auf einige Sachen geachtet werden.
Feind Nummer 1 – das „ “
Auf die fette Weihnachtsgans mit Semmelknödeln möchte zu festlichen Anlässen doch niemand verzichten. Diese Mahlzeit ist zwar fettig, doch für den Körper noch ganz gut zu verwerten. Kritisch wird es, wenn dabei ein Glas Fanta oder zum Nachtisch noch ein Likör getrunken oder ein süßes Tiramisu gegessen wird. Das Problem besteht darin, dass die oft stundenlang im Magen bleibenden Fette dafür sorgen, dass auch die nur relativ kurz im Magen verweilenden Kohlenhydrate nicht schnell verwertet werden können und somit der Einbau in unsere Fettpolster ungünstig beeinflusst wird.
Feind Nummer 2 – das zu späte
Gerne setzt man sich noch abends mit Freunden zusammen und isst. Doch die Evolution hat eigentlich etwas ganz anderes mit uns vorgesehen. Seit Millionen von Jahren heißt es, Nahrung besorgen vor der Dämmerung und sich dann zur Ruhe begeben. Der späte Abend gilt der Assimilation. Puls, Blutdruck und Herzfrequenz sinken. Die Darmtätigkeit dagegen wird angeregt. Aus dem Essensbrei werden Nährstoffe über das Blut zu den Zellen transportiert. Wenn man jetzt jedoch noch kurz nach 23 Uhr isst, muss der Magen „Überstunden“ machen, es kommt zu einer Verzögerung der Verdauung, viel zu viel Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate bleiben zu lange im Magen und werden in die Fettzellen geschleust.
Feind Nummer 3 – viele kleine
Die Gefahr liegt hier darin, dass man durch die vielen kleinen Snacks keinen Überblick mehr hat, wie viel man tatsächlich isst und wie viele Kalorien man zu sich nimmt. Zum anderen produziert die Bauchspeicheldrüse unablässig Insulin, welches die Glukose in die Zellen einschleust. Und gleichzeitig aber die Fette (Triglyzeride) in den Fettzellen einsperrt.
Feind Nummer 4 – mit
Für den Abbau von Alkohol werden eine Vielzahl von Enzymen benötigt, die nun bei der Verbrennung von Fettsäuren fehlen. Dadurch steigen die Blutfettwerte nach einer Mahlzeit, wie z.B. Bier zum Schweinebraten, an und die Fettmoleküle werden in die Fettdepots eingebaut.
Feind Nummer 5 –
Wenn durch die Diät zu wenige Nährstoffe vorhanden sind, drosselt der Körper seine Stoffwechselrate um 15 bis 30%. Dies führt dazu, dass es dem Kandidaten immer schwerer fällt abzunehmen. Beim Zurückkehren zur ursprünglichen Ernährung kommt es dann durch diesen geringeren Stoffwechsel zu einer enormen Gewichtszunahme.
Feind Nummer 6 –
Schon vor einigen Jahren wurde die Entdeckung gemacht, dass unter Stresseinfluss, wie beispielsweise Lärm, Angst und körperliche Unterlegenheit, Tiere anfangen, besonders viel Nahrung aufzunehmen. In der Hinsicht ähneln wir Menschen den Tieren sehr, sodass sich z.B. bei Kindern, denen Liebe, Wärme und Geborgenheit fehlt oder bei Erwachsenen mit Arbeits- oder Beziehungsstress, ein ähnliches Essverhalten beobachten lässt.
Feind Nummer 7 – das
In dunklen Vollkornbroten finden wir komplexe Kohlenhydrate, die im Dünndarm verdaut werden.
In hellen Broten und Brötchen dagegen stecken verfeinerte Kohlenhydrate, die von ihren vitaminhaltigen dunklen Keimlingen abgetrennt wurden. Das hat zur Folge, dass viel mehr Speichel mit dem Enzym Amylase, die für die Vorverdauung der Kohlenhydrate wichtig ist, produziert wird. Diese Amylase wird von Hormonen wahrgenommen und sorgt für den Einbau in die Fettdepots.
Feind Nummer 8 – und
Durch Essattacken werden die Fettzellen (Adipozyten) erweitert. Zeigt man nun Reue und isst nichts mehr, schrumpfen diese Fettzellen wieder, da nun nur die Fettzellen den einzigen Energielieferanten darstellen. Dabei entsteht jedoch das Verlangen, wieder auf ursprüngliche Größe anzuschwellen, was zu Heißhungerattacken führt. Auf Dauer kann dieses Essverhalten nur dick machen, in keinem Fall aber kann dies zur Gewichtsreduktion führen.
Feind Nummer 9 – der
Wenn die Forscher von Zucker reden, meinen sie Sucrose oder Saccharose. Dies ist ein Disaccharid, welches in Glukose und Fruktose aufgespalten wird. Die Glukose findet man in Nudeln oder hellem Mischbrot und ist beteiligt am Fetteinbau. Viel schlimmer, als die Glukose ist jedoch der weiße Zucker und der Fruchtzucker, der die Fettmoleküle in die Fettdepots schleust. Wenn man also seinen Bauchspeck loswerden will, sollte man auf Lebensmittel mit weißem Zucker verzichten.
Feind Nummer 10 – zu viel und
Durch falsche Ernährung saugt der Körper oft Wasser in seinen Körper. Dieses Wasser ist an Natrium gebunden, welches durch sehr salzreiche Lebensmittel, wie Chips, Pizza, Pommes und Brathähnchen vom Körper aufgenommen wird. Nährstoffe aus dem Essen gelangen über mit Wasser gefüllten Natriumkanälchen in der Darmschleimhaut ins Blut. Im Bauchraum wird dann das Natrium mit bis zu zwei bis drei Liter Wasser zu viel gebunden. Wenn die salzhaltigen Speisen zusätzlich auch noch fettig sind, verstärkt sich der Effekt. Wenig kaliumreiche und entwässernde Lebensmittel, wie Gemüse, vermindern dagegen die Wassereinlagerung in der Bauchgegend.