21/10/2019
Liebe FreundInnen der Welt der Meditation!
Oft wurde das Ego erwähnt, das Du in der Meditation bewusster wahrnehmen kannst. Es ist unter anderem all das, was Du an Gedanken und Gefühlen, während Du hier sitzt, in Dir beobachten kannst. Die Gedanken können die Gefühle beeinflussen, und umgekehrt die Gefühle die Gedanken. Selbst, wenn Du ohne Ablenkung hier sitzt, können sich die inneren Zustände permanent verändern. Was sich nie verändert, ist das Bewusstsein, welches dies wahrnimmt; dieses innere Auge. Das Bewusstsein wird auch manchmal als der leere Spiegel bezeichnet, vor dem sich Dein Leben spiegelt. Oft ist der Spiegel nicht leer, getrübt durch Worte, Gedanken, Bewertungen, Gefühle, Deine Identifikationen, Rollen etc.
Alles was Du bist, oder besser, meinst zu sein, spiegelt sich vor diesem Bewusstsein, diesem Spiegel. Dieser Ort des wortlosen bewusst seins hat nicht wirklich einen Namen, er ist Teil von jedem von uns, und auch eins mit allem. Wortlose Stille, tiefer Frieden, bedingungslose Liebe, sind Qualitäten, die in diesem, „Deinen“ inneren Raum, für Dich erlebbar werden. Dann ist es aber nicht mehr nur „Dein“ innerer Raum, Du bist wieder verbunden, angebunden. Es gibt keine Trennung, es gab nie eine. Du bist eins mit allem, und fühlst Dich vielleicht zum ersten Male vollkommen als Du, als Mensch; welch ein Paradoxum ;)
Meditation schenkt Dir Wegweiser, Werkzeuge, diese Anbindung jederzeit bewusst wahrzunehmen.
Lasst uns zusammen üben. Übung macht die Meisterin, den Meister ;)liebe Grüße. Ralf