Praxis Dariusz Dahlmann

Praxis Dariusz Dahlmann Genau hier darfst du alles sein, was du bist. Genau jetzt bist du richtig, wie du bist. Genau dahin geht es: hier im eigenen Leben anzukommen. Willkommen.

PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE / COACHING / ENTSPANNUNGSPÄDAGOGIK

Ich biete Ihnen Einzelsitzungen, Paarberatung und Gruppencoaching im “Raum für Wachstum” in Köln-Lindenthal an. Die sich ergänzenden Bereiche meines Angebotes haben ihren Ursprung in den humanistischen Therapieverfahren. Die humanistische Psychotherapie ist nicht nur eine moderne Form der Therapie, sondern eine neue Sichtweise auf das menschliche Wesen. Um in dieser Welt seinen Platz und eine mögliche Erfüllung zu finden, ist neben dem physischen das psychische und emotionale Wachstum von größter Bedeutung. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht der Mensch, seine Beziehungsfähigkeit zu sich selbst, zu den anderen und der Welt, denn in diesem Prozess steckt sowohl die Störung, als auch das Wachstum. Das letztere zu fordern und zu unterstützen ist der Weg der Heilung. Meine ganzheitliche Therapiemethode verwendet und kombiniert Instrumente aus:
- Gestalttherapie
- klientenzentrierten Therapie nach Roger
- Bioenergetik/dynamischen Körpertherapie
- Entspannungstechniken: Stressmanagement, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation
damit begleite und unterstütze ich meine Klienten in:
- Krisensituationen
- alltäglichen Problemen und Belastungen
- bei psychosomatischen Störungen. Das Wertvolle für mich ist, die Therapie zu erfahren, anstatt nur zu versuchen, sie zu verstehen. Mein Anliegen ist, so weit wie nötig mich einzulassen, um eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen. Durch meine eigene Authentizität wird der professionelle Rahmen mit Anteilname gefüllt und das äußere Leben meiner Klienten gewinnt an Intimität und Tiefe.

Ich bin mittlerweile leidenschaftlich gern Mensch und meine Arbeit ist geprägt von einem tiefen Interesse daran, wie wir...
27/03/2026

Ich bin mittlerweile leidenschaftlich gern Mensch und meine Arbeit ist geprägt von einem tiefen Interesse daran, wie wir uns selbst wieder näherkommen und unser Leben mehr genießen können.

Seit über 15 Jahren begleite ich Menschen in Einzelsitzungen, Paararbeit, Gruppen und Seminaren.

Lange Zeit war ich bemüht, in meiner Arbeit auf alles vorbereitet zu sein:
mit Methoden, mit Regulierung, mit den „richtigen“ Worten.
Und das funktionierte – aber es erschöpfte mich.

Denn auch wenn es mir damals nicht bewusst war: Ich habe viel übernommen und getragen.
Und genau das stand oft dem im Weg, was sich bei meinen Klient:innen selbst entwickeln wollte.
An den Tagen, an denen ich weniger „geben“ konnte, wurde die Arbeit spürbar schwieriger.

Ich stand an einem Punkt, den viele kennen, die mit Menschen arbeiten:
viel geben – und dabei selbst leer werden.

Mit der Trauma-Arbeit – insbesondere durch NARM – begann für mich ein anderer Weg: Wissen und Erfahrung begannen sich miteinander zu verbinden – und etwas Neues konnte entstehen.

Ich begann, mich selbst besser zu verstehen – auch die Anteile, die ich lange nicht fühlen wollte.
Und darin zeigte sich etwas Unerwartetes:
Unsicherheit, Schüchternheit, Freundlichkeit.

Nicht als Mangel, sondern als eine leisere Form von Kontakt –
offener, menschlicher, näher.

Als ich lernte, diese Seite in mir zu halten, veränderte sich meine Arbeit grundlegend.
Das, was früher Kraft kostete, begann zu fließen.

Heute verlasse ich mich in meiner Arbeit vor allem auf eines:
auf die Fähigkeit, bei mir zu sein und dem Prozess zu lauschen –
bei meinem Gegenüber, bei mir und im Raum zwischen uns.

So begegnen wir uns auf Augenhöhe,
und in diesem Kontakt beginnen Menschen, sich selbst wieder näherzukommen,
für sich zu sorgen und sich mehr zu mögen.

Und manchmal entstehen daraus leise Veränderungen,
die sich für viele wie kleine Wunder anfühlen. 🩵

Die Nettigkeit, die uns voneinander trennt.– Wie wir uns höflich vermeiden - Wir leben in einer Zeit, in der Zustimmung ...
26/03/2026

Die Nettigkeit, die uns voneinander trennt.
– Wie wir uns höflich vermeiden -

Wir leben in einer Zeit, in der Zustimmung leicht geworden ist.
Ein Herz, ein Like, ein kurzes „So wahr“ – mehr braucht es nicht, um Teil von etwas zu sein. Konsumieren und liken ist zur neuen Haltung geworden: eine stille Übereinkunft, dass wir einander bestätigen, ohne uns wirklich zu begegnen.

Was dabei wie Freundlichkeit wirkt, ist oft etwas anderes: Nettigkeit.
Eine Form der Anpassung, die Reibung vermeidet und Zugehörigkeit sichert.

Nettigkeit widerspricht nicht.
Sie irritiert nicht.
Sie hält sich zurück.

Ich bleibe nett – und bleibe im Rahmen.
Ich stimme zu – und gehöre dazu.
Ich vermeide Spannung – und nenne es Verbindung.

Es ist ein leiser Mechanismus:
Ich zeige mich nicht ganz.
Und du auch nicht.

Freundlichkeit trägt Beziehung, auch dort, wo es unbequem wird.
Sie hält Unterschied aus, ohne abzuwerten.
Sie bleibt in Nähe, ohne sich anzupassen.

Nettigkeit sorgt dafür, dass nichts passiert:
Dass alles glatt bleibt.
Keine Reibung.
Kein Risiko.

Nettigkeit scheint mehr eine Strategie zu sein, als eine Haltung. Der Versuch, Beziehung kontrollierbar zu machen.

Wenn ich nicht anecke, werde ich nicht ausgeschlossen. Wenn ich zustimme, bleibe ich verbunden.

Doch diese Form von Sicherheit hat ihren Preis. Wo nichts auf dem Spiel steht, entsteht keine Nähe.

Wir reagieren aufeinander,
aber wir begegnen uns nicht.

Was wir früher im Gespräch unter den Teppich gekehrt haben, lösen wir heute mit Nettigkeit.
Auch der Austausch bleibt glatt.

Vielleicht sind wir nicht freundlicher geworden. Vielleicht haben wir nur gelernt, uns höflich zu vermeiden.

Lasst uns ins offene Gespräch kommen.
Willkommen sind alle Sichtweisen.
Kuscheln, wo es passt. Reiben, wo etwas entstehen kann. 🩵

Applaus lässt dich nicht schneller wachsen. Dein Wert wächst leise.Wenn die Welt wegschautund niemand klatscht.Er wächst...
22/03/2026

Applaus lässt dich nicht schneller wachsen.

Dein Wert wächst leise.
Wenn die Welt wegschaut
und niemand klatscht.

Er wächst, wenn du in den Spiegel siehst
und dich selbst erkennst –
nicht das Bild anderer,
sondern dein eigenes Leben.

Er wächst in kleinen Entscheidungen,
in verschwiegenen Worten,
im Loslassen von Lasten,
die dich lange gedrückt haben.

Dein Wert fragt nicht nach Zustimmung.
Er misst sich nicht an Blicken oder Likes.
Er ist wie ein Baum im Wald –
er wächst, auch ungesehen.

Er wächst im Mut zum „Nein“,
in der Ruhe mit dir selbst,
in der Anerkennung, die du dir gibst,
wenn alles still wird.

Und wenn du aufhörst zu warten,
aufhörst, um Anerkennung zu bitten,
kommt Frieden.

Und erkennst:
Ich bin der Gärtner meiner Seele.

19/03/2026

Wenn eine Traumawelle kommt.

Der Verstand lauscht dem Nervensystem –
er kann es nicht beruhigen.

Wenn seine Melodie
wie ein düsterer Soundtrack
in Dauerschleife läuft,
trägt der Verstand sie weiter.

Und selbst die innigsten Momente
bekommen einen bitteren Nachgeschmack.

Bis die Gegenwart verstummt –
und die alte Musik alles überflutet.

Viele Menschen – besonders viele Frauen – reagieren zunächst mit Zurückhaltung oder sogar Angst, wenn sie das Wort Aggre...
14/03/2026

Viele Menschen – besonders viele Frauen – reagieren zunächst mit Zurückhaltung oder sogar Angst, wenn sie das Wort Aggression hören. Oft tauchen Bilder von Kontrollverlust, Verletzungen oder Streit auf. Dann geht der Körper eher in Rückzug als in Kontakt.

Dabei wird Aggression häufig missverstanden. In einer traumasicheren Perspektive verstehen wir sie zunächst als Lebensbewegung – als eine Energie, die uns hilft, uns zu orientieren, Grenzen zu spüren und für uns selbst einzustehen.

Diese Energie beginnt selten mit Wut. Meist zeigt sie sich viel früher: als Irritation – ein erstes Signal, dass etwas für uns nicht stimmig ist. Wird sie wahrgenommen, kann oft schon ein Gespräch entstehen.

Wird sie jedoch übergangen, entsteht Protest. Wenn auch dieser nicht gehört wird, darf die Energie stärker werden und zeigt sich als Ärger oder Wut – nicht um zu verletzen, sondern um gehört zu werden, eine Grenze zu schützen oder sich selbst ernst zu nehmen.

Erst wenn diese Energie lange keinen Raum findet, kann sie sich steigern – bis hin zu Rage oder Furie. Meist sind das Zeichen dafür, dass diese Lebenskraft lange unterdrückt wurde.

Wovor viele Menschen jedoch Angst haben, sind andere Erfahrungen, die oft mit Aggression verwechselt werden: Hass, Gewalt, Abwertung. Diese entstehen meist aus lange gebundener Energie.

Gerade Frauen lernen häufig früh, ihre Aggression nicht offen zu zeigen. Dann sucht sich diese Energie andere Wege: Zynismus, Sarkasmus, passiv-aggressives Verhalten, Beleidigtsein oder emotionaler Rückzug.

In einer traumasicheren Arbeit – wie wir sie auch im Gefährten Traumatraining erforschen – geht es deshalb nicht darum, Aggression „rauszulassen“, sondern ihre frühen Signale wieder wahrnehmen zu lernen.

Wenn wir diese Bewegungen ernst nehmen, kann Aggression wieder zu dem werden, was sie ursprünglich ist: eine schützende und lebensfördernde Kraft.

Sie hilft uns, Grenzen zu setzen, ohne Beziehung zu zerstören –
und lebendig in Verbindung zu bleiben.

DIE KRAFT GESUNDER AGGRESSIONVon Rückzug zu LebendigkeitAggression ist eine natürliche menschliche Fähigkeit zur Selbstb...
12/03/2026

DIE KRAFT GESUNDER AGGRESSION
Von Rückzug zu Lebendigkeit

Aggression ist eine natürliche menschliche Fähigkeit zur Selbstbehauptung. Sie hilft uns, Grenzen zu setzen und für unsere Bedürfnisse einzustehen.

Wenn diese Kraft über lange Zeit unterdrückt wird, kann sie sich gegen uns selbst richten. Statt Lebendigkeit entstehen Rückzug, Erschöpfung oder depressive Zustände.

Über den Körper können wir jedoch wieder Zugang zu dieser Energie finden. Wenn wir lernen, Wut als Signal für überschrittene Grenzen wahrzunehmen und ihre Energie bewusst zu nutzen, kann daraus neue Vitalität entstehen.

In diesem Seminar erforschen wir in einem sicheren und traumasensiblen Rahmen unsere Beziehung zu Wut, Grenzen und Lebenskraft. Durch körperorientierte Übungen wird erfahrbar, wie unterdrückte Energie wieder in Bewegung kommen kann.

📍 30.–31. Mai 2026
📍 Yoga 1a
📍 Zertifikat
🦄 LINK IN BIO

KÖRPER, ENTWICKLUNGSTRAUMA UND GLAUBENSSÄTZEVom alten Muster zum lebendigen KontaktViele unserer Beziehungsmuster entste...
12/03/2026

KÖRPER, ENTWICKLUNGSTRAUMA UND GLAUBENSSÄTZE
Vom alten Muster zum lebendigen Kontakt

Viele unserer Beziehungsmuster entstehen aus frühen Bindungserfahrungen. Aus ihnen entwickeln sich innere Haltungen und Glaubenssätze, die unser Selbstbild prägen und beeinflussen, wie wir mit anderen Menschen in Kontakt treten.

Allein durch Nachdenken lassen sich diese Muster oft nur begrenzt verändern. In der körperorientierten Psychotherapie gehen wir deshalb davon aus, dass seelisches Erleben immer auch im Körper sichtbar und spürbar ist.

Wenn wir beginnen, langsamer hinzuspüren, Bewertungen loszulassen und dem eigenen Körper zuzuhören, können neue Perspektiven entstehen. Körperwahrnehmung, die Arbeit mit Glaubenssätzen und das Verständnis für Beziehungsmuster eröffnen neue Möglichkeiten für lebendigen Kontakt – mit uns selbst und mit anderen.

Das Seminar verbindet körpertherapeutisches Wissen mit praktischen Übungen und wird achtsam und traumasensibel begleitet.

📍 16.–17. Mai 2026
📍 Yoga 1a
📍 Zertifikat
🦄LINK IN BIO.

Und wenn nicht ich dich verstehen muss – sondern du dich?Während du deine Geschichte erzählst und die Situationen noch e...
11/02/2026

Und wenn nicht ich dich verstehen muss – sondern du dich?

Während du deine Geschichte erzählst und die Situationen noch einmal beschreibst – was bemerkst du gerade in dir?

Kannst du vielleicht den Teil wahrnehmen, der hofft, endlich verstanden zu werden?

Und was passiert, wenn du diesem Anteil im Moment ein wenig Mitgefühl oder freundliche Aufmerksamkeit anbietest?

Verändert sich etwas, wenn er sich von dir gesehen fühlt – nicht nur von mir, sondern auch in dir selbst?

Lass uns zusammen schauen, was in dir lebendig wird in unserem Austausch.

Manchmal wartet man ein halbes Leben,um mit Lust und Freude Geburtstag zu feiern.Zumindest war es bei mirUnd das Merkwür...
07/02/2026

Manchmal wartet man ein halbes Leben,
um mit Lust und Freude Geburtstag zu feiern.
Zumindest war es bei mir

Und das Merkwürdige daran:
ist es einmal so,
kann einem fast nichts mehr passieren.

Es gibt Erkenntnisse.
Und es gibt Erfahrungen.
Beides berührt sich –
muss es aber nicht.

Der Geist erkennt.
Der Körper erfährt.

Und wenn dieses Erfahren gehalten werden kann,
entsteht eine andere Art von Sicherheit.
Eine, die nicht von außen kommt.

Vielleicht beginnt man dann zu merken,
was eng macht,
was überfordert,
was stört –
und was trotz aller Unvollkommenheit verbindet.

Man bleibt im Kontakt.
Mit den anderen.
Und mit sich selbst.

Und langsam zeigt sich,
was bleibt,
was geht,
was nährt
und was erschöpft.

So habe ich gefeiert.
Unperfekt.
Und mit Lust.

Wenn Liebe bindet, statt zu verbindenEin Vorfall gestern hat mich daran erinnert, wie Frauen als Mütter Männer formen – ...
01/02/2026

Wenn Liebe bindet, statt zu verbinden

Ein Vorfall gestern hat mich daran erinnert, wie Frauen als Mütter Männer formen – und sich später vor ihren eigenen Kreationen fürchten.

Als mich zwei polnische Therapeutinnen passiv-aggressiv angriffen, war ich für einen Moment wieder der kleine Junge aus einem männerfeindlichen Frauenhaus.

Sie liebten mich. Vermutlich nicht als Mann, sondern als sicheres Beziehungsobjekt.

Willkommen waren Angepasstheit, Sanftheit, Aufmerksamkeit und Rücksicht. Das trug ich in mir.
Doch da war mehr – und dieses Mehr war unbequem. Gehalten wurde nur das Erwünschte. Alles andere wurde sanft unterdrückt. Nicht durch Härte, sondern durch Stimmung. Bis zum Tod des Männlichen, das sie gleichzeitig liebten und fürchteten.

Ich lernte früh, mich zu regulieren. Nicht, weil ich gefährlich war, sondern aus dem Bedürfnis nach Nähe.

Dieses alte Wissen meldete sich gestern im Körper. Ich schrieb, dass therapeutische Arbeit nicht zwangsläufig ausbrennen muss. Die Reaktion kam nicht als Argument, sondern als Spott: Das klinge eher nach Wellness als nach Wissenschaft. Nicht das Gesagte wurde verhandelt, sondern ich.

Das Muster ist alt. Solange ich sanft, aufmerksam und angepasst bleibe, bin ich willkommen.
Sobald ich verbunden, klar und autonom spreche, funktioniert diese Dynamik nicht mehr. Dann werde ich selbst zum Thema.

Es geht nicht um Argumente, sondern um Kontrolle durch Beziehung. Um Macht aus der Opferrolle. Kein böser Wille – ein erlerntes Muster.

Und heute richtet sich diese Angst gegen Männer, die verbunden sind, nicht bedürftig, vielleicht sogar erfüllt – und sich nicht mehr klein machen.

Solange Angst Beziehung ersetzt, erziehen Frauen Männer und Männer bleiben Jungen: nah genug, um sich nicht zu verlieren, und zu angepasst, um sich je wirklich zu begegnen.

Zärtlichkeit sich selbst gegenüber ist kein einmaliger Aktund keine „schöne Idee für schwere Tage“.Sie ist eine Praxis.S...
30/01/2026

Zärtlichkeit sich selbst gegenüber ist kein einmaliger Akt
und keine „schöne Idee für schwere Tage“.
Sie ist eine Praxis.
Still. Täglich. Oft unspektakulär.
Manchmal von außen kaum sichtbar.

Sie beeindruckt nicht.
Sie bringt keine sofortige Erleichterung.
Und doch verändert sie mit der Zeit die Art,
wie wir mit uns selbst sind.

Zärtlichkeit beginnt dort,
wo die Bereitschaft entsteht, sich selbst zu sehen,
so wie man gerade ist.
Müde. Aus dem Gleichgewicht. Verloren.
Ohne das Bild zu korrigieren.
Ohne zu beschleunigen.
Ohne sich sofort „zusammenzureißen“.

Es ist der Moment,
in dem man sich vom eigenen Zustand nicht abwendet,
auch wenn er unbequem oder schwer auszuhalten ist.

Für viele Menschen nach Trauma
ist Zärtlichkeit sich selbst gegenüber etwas Fremdes.
Manchmal sogar Beunruhigendes.
Das Nervensystem hat Überleben gelernt:
Kontrolle, Anspannung, Selbstkritik, Wachsamkeit.
In diesem Zustand kann Sanftheit
wie Schwäche wirken
oder wie etwas, wofür „kein Raum ist“.

Und doch ist Zärtlichkeit keine Nachsicht
und kein Aufgeben.
Sie ist innere Verbundenheit.
Eine andere Art, mit sich zu sprechen.
Eine Weise, sich selbst zu begegnen,
wenn etwas nicht gelingt.
Ohne sich noch mehr Druck aufzuerlegen
dort, wo ohnehin schon genug davon ist.

Zärtlichkeit bedeutet nicht,
dass alles leicht wird.
Sie bedeutet, auf der eigenen Seite zu bleiben –
auch mit Scham, Frustration, Hilflosigkeit oder Angst.
Und dem Tempo zuzustimmen,
das im Moment möglich ist,
nicht dem, das man „haben sollte“.

Zärtlichkeit ist kein Zustand.
Sie ist eine Beziehung.
Und wie jede Beziehung braucht sie Rückkehr.
Immer wieder.
Gerade dann, wenn es schwer ist.

30/01/2026

Adresse

Mittelstrasse 12-14/Haus A: Im Innenhof
Cologne
50672

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 19:00
Dienstag 09:00 - 19:00
Mittwoch 09:00 - 19:00
Donnerstag 09:00 - 19:00
Freitag 09:00 - 19:00
Samstag 09:00 - 19:00

Telefon

+492217771985

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Im Leben ankommen.

PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE / COACHING / ENTSPANNUNGSPÄDAGOGIK Die humanistische Psychotherapie ist nicht nur eine moderne Form der Therapie, sondern eine neue Sichtweise auf das menschliche Wesen. Um in dieser Welt seinen Platz und eine mögliche Erfüllung zu finden, ist neben dem physischen das psychische und emotionale Wachstum von größter Bedeutung. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht der Mensch, seine Beziehungsfähigkeit zu sich selbst, zu den anderen und der Welt, denn in diesem Prozess steckt sowohl die Störung, als auch das Wachstum. Das letztere zu fordern und zu unterstützen ist der Weg der Heilung. Meine ganzheitliche Therapiemethode verwendet und kombiniert Instrumente aus: - Gestalttherapie - klientenzentrierten Therapie nach Roger - Bioenergetik/dynamischen Körpertherapie - Entspannungstechniken: Stressmanagement, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation

damit begleite und unterstütze ich meine Klienten in: - Suche nach Glück - Krisensituationen - alltäglichen Problemen und Belastungen - bei psychosomatischen Störungen. Das Wertvolle für mich ist, die Therapie zu erfahren, anstatt nur zu versuchen, sie zu verstehen. Mein Anliegen ist, so weit wie nötig mich einzulassen, um eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen. Durch meine eigene Authentizität wird der professionelle Rahmen mit Anteilname gefüllt und das äußere Leben meiner Klienten gewinnt an Intimität und Tiefe.