Praxis Dariusz Dahlmann

Praxis Dariusz Dahlmann Genau hier darfst du alles sein, was du bist. Genau jetzt bist du richtig, wie du bist. Genau dahin geht es: hier im eigenen Leben anzukommen. Willkommen.

PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE / COACHING / ENTSPANNUNGSPÄDAGOGIK

Ich biete Ihnen Einzelsitzungen, Paarberatung und Gruppencoaching im “Raum für Wachstum” in Köln-Lindenthal an. Die sich ergänzenden Bereiche meines Angebotes haben ihren Ursprung in den humanistischen Therapieverfahren. Die humanistische Psychotherapie ist nicht nur eine moderne Form der Therapie, sondern eine neue Sichtweise auf das menschliche Wesen. Um in dieser Welt seinen Platz und eine mögliche Erfüllung zu finden, ist neben dem physischen das psychische und emotionale Wachstum von größter Bedeutung. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht der Mensch, seine Beziehungsfähigkeit zu sich selbst, zu den anderen und der Welt, denn in diesem Prozess steckt sowohl die Störung, als auch das Wachstum. Das letztere zu fordern und zu unterstützen ist der Weg der Heilung. Meine ganzheitliche Therapiemethode verwendet und kombiniert Instrumente aus:
- Gestalttherapie
- klientenzentrierten Therapie nach Roger
- Bioenergetik/dynamischen Körpertherapie
- Entspannungstechniken: Stressmanagement, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation
damit begleite und unterstütze ich meine Klienten in:
- Krisensituationen
- alltäglichen Problemen und Belastungen
- bei psychosomatischen Störungen. Das Wertvolle für mich ist, die Therapie zu erfahren, anstatt nur zu versuchen, sie zu verstehen. Mein Anliegen ist, so weit wie nötig mich einzulassen, um eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen. Durch meine eigene Authentizität wird der professionelle Rahmen mit Anteilname gefüllt und das äußere Leben meiner Klienten gewinnt an Intimität und Tiefe.

Wenn Liebe bindet, statt zu verbindenEin Vorfall gestern hat mich daran erinnert, wie Frauen als Mütter Männer formen – ...
01/02/2026

Wenn Liebe bindet, statt zu verbinden

Ein Vorfall gestern hat mich daran erinnert, wie Frauen als Mütter Männer formen – und sich später vor ihren eigenen Kreationen fürchten.

Als mich zwei polnische Therapeutinnen passiv-aggressiv angriffen, war ich für einen Moment wieder der kleine Junge aus einem männerfeindlichen Frauenhaus.

Sie liebten mich. Vermutlich nicht als Mann, sondern als sicheres Beziehungsobjekt.

Willkommen waren Angepasstheit, Sanftheit, Aufmerksamkeit und Rücksicht. Das trug ich in mir.
Doch da war mehr – und dieses Mehr war unbequem. Gehalten wurde nur das Erwünschte. Alles andere wurde sanft unterdrückt. Nicht durch Härte, sondern durch Stimmung. Bis zum Tod des Männlichen, das sie gleichzeitig liebten und fürchteten.

Ich lernte früh, mich zu regulieren. Nicht, weil ich gefährlich war, sondern aus dem Bedürfnis nach Nähe.

Dieses alte Wissen meldete sich gestern im Körper. Ich schrieb, dass therapeutische Arbeit nicht zwangsläufig ausbrennen muss. Die Reaktion kam nicht als Argument, sondern als Spott: Das klinge eher nach Wellness als nach Wissenschaft. Nicht das Gesagte wurde verhandelt, sondern ich.

Das Muster ist alt. Solange ich sanft, aufmerksam und angepasst bleibe, bin ich willkommen.
Sobald ich verbunden, klar und autonom spreche, funktioniert diese Dynamik nicht mehr. Dann werde ich selbst zum Thema.

Es geht nicht um Argumente, sondern um Kontrolle durch Beziehung. Um Macht aus der Opferrolle. Kein böser Wille – ein erlerntes Muster.

Und heute richtet sich diese Angst gegen Männer, die verbunden sind, nicht bedürftig, vielleicht sogar erfüllt – und sich nicht mehr klein machen.

Solange Angst Beziehung ersetzt, erziehen Frauen Männer und Männer bleiben Jungen: nah genug, um sich nicht zu verlieren, und zu angepasst, um sich je wirklich zu begegnen.

Zärtlichkeit sich selbst gegenüber ist kein einmaliger Aktund keine „schöne Idee für schwere Tage“.Sie ist eine Praxis.S...
30/01/2026

Zärtlichkeit sich selbst gegenüber ist kein einmaliger Akt
und keine „schöne Idee für schwere Tage“.
Sie ist eine Praxis.
Still. Täglich. Oft unspektakulär.
Manchmal von außen kaum sichtbar.

Sie beeindruckt nicht.
Sie bringt keine sofortige Erleichterung.
Und doch verändert sie mit der Zeit die Art,
wie wir mit uns selbst sind.

Zärtlichkeit beginnt dort,
wo die Bereitschaft entsteht, sich selbst zu sehen,
so wie man gerade ist.
Müde. Aus dem Gleichgewicht. Verloren.
Ohne das Bild zu korrigieren.
Ohne zu beschleunigen.
Ohne sich sofort „zusammenzureißen“.

Es ist der Moment,
in dem man sich vom eigenen Zustand nicht abwendet,
auch wenn er unbequem oder schwer auszuhalten ist.

Für viele Menschen nach Trauma
ist Zärtlichkeit sich selbst gegenüber etwas Fremdes.
Manchmal sogar Beunruhigendes.
Das Nervensystem hat Überleben gelernt:
Kontrolle, Anspannung, Selbstkritik, Wachsamkeit.
In diesem Zustand kann Sanftheit
wie Schwäche wirken
oder wie etwas, wofür „kein Raum ist“.

Und doch ist Zärtlichkeit keine Nachsicht
und kein Aufgeben.
Sie ist innere Verbundenheit.
Eine andere Art, mit sich zu sprechen.
Eine Weise, sich selbst zu begegnen,
wenn etwas nicht gelingt.
Ohne sich noch mehr Druck aufzuerlegen
dort, wo ohnehin schon genug davon ist.

Zärtlichkeit bedeutet nicht,
dass alles leicht wird.
Sie bedeutet, auf der eigenen Seite zu bleiben –
auch mit Scham, Frustration, Hilflosigkeit oder Angst.
Und dem Tempo zuzustimmen,
das im Moment möglich ist,
nicht dem, das man „haben sollte“.

Zärtlichkeit ist kein Zustand.
Sie ist eine Beziehung.
Und wie jede Beziehung braucht sie Rückkehr.
Immer wieder.
Gerade dann, wenn es schwer ist.

30/01/2026
22/01/2026

Perlen entstehen im Schmerz – und Menschen ebenso.

In der therapeutischen Begegnung geht es nicht darum, dich zu reparieren.
Nicht darum, etwas „wegzumachen“.
Sondern darum, gemeinsam wahrzunehmen, was jetzt da ist – in dir, zwischen uns, in deinem Körper.

Oft zeigt sich Schmerz dort, wo etwas Wichtiges lange keinen Platz hatte.
Wo Anpassung nötig war.
Wo Nähe unsicher war.
Nicht als Fehler – sondern als kluge Antwort auf das, was damals möglich war.

Hier darf dieses Muster langsam sichtbar werden.
Ohne Druck. Ohne Ziel.
In deinem Tempo.

Wir schauen weniger auf das, was „falsch“ ist,
und mehr auf das, was dich bis hierher getragen hat.
Auf die Kraft, die darin liegt – auch wenn sie sich heute manchmal eng anfühlt.

Beziehung wird dabei zum Erfahrungsraum.
Nicht perfekt. Aber echt.
Ein Ort, an dem Kontakt möglich wird, ohne sich zu verlieren.

Sinn entsteht nicht durch Erklärung,
sondern durch Erleben:
wenn etwas in dir wieder mehr Raum bekommt,
wenn Spannung nachlässt,
wenn du dich ein kleines Stück mehr bei dir fühlst.

Schmerz ist hier kein Beweis von Defizit.
Er ist ein Tor.
Und manchmal beginnt genau dort etwas Kostbares zu wachsen –
nicht trotz dir, sondern durch dich.

18/01/2026
Wie Leichtigkeit wirklich entstehtLeichtigkeit ist kein Gefühl, das man herstellen oder festhalten kann.Sie ist kein Zus...
06/01/2026

Wie Leichtigkeit wirklich entsteht

Leichtigkeit ist kein Gefühl, das man herstellen oder festhalten kann.
Sie ist kein Zustand, den man erreicht.
Sie entsteht als Nebeneffekt, wenn bestimmte innere Bedingungen erfüllt sind.

Erstens: Würde ohne Rolle.
Leichtigkeit zeigt sich dort, wo wir nichts darstellen müssen,
niemanden halten und niemanden regulieren.
Wo unser Dasein keinen Zweck erfüllen muss,
sondern einfach sein darf.

Zweitens: Kontakt ohne Zug.
Nicht aus dem Wunsch heraus, Nähe zu bekommen,
sondern aus Offenheit, falls sie entsteht.
Ohne Suche, ohne Mangel, ohne inneres Ziehen.
Leichtigkeit folgt der Entspannung der Absicht.

Drittens: Rhythmus statt Intensität.
Nicht mehr Hochs und Tiefs, nicht stark oder leer,
nicht alles oder nichts.
Sondern kleine, leise, wiederholbare Momente.
Leichtigkeit kommt in Wellen – nicht als dauerhafter Zustand.

LEICHTIGKEIT BEGINNT, WO DAS DASEIN KEINE AUFGABE MEHR IST.🦄

Es geht nicht immer darum,dass du dich verändert hast.Manchmal endet einfach der Einfluss,den jemand auf dich hatte.Dann...
25/12/2025

Es geht nicht immer darum,
dass du dich verändert hast.
Manchmal endet einfach der Einfluss,
den jemand auf dich hatte.

Dann begegnen dir Distanz,
Kälte, Ablehnung.

Doch das bedeutet nicht,
dass mit dir etwas nicht stimmt.
Es zeigt, dass du reifst,
bei dir ankommst,
autonomer wirst
und dich nicht mehr steuern lässt.

Du entscheidest selbst für Dich.

Mut zur Verletzlichkeit.Wozu dient überdurchschnittliche Intelligenz,wenn sie sich gegen uns selbst richtet?Wozu all das...
16/10/2025

Mut zur Verletzlichkeit.

Wozu dient überdurchschnittliche Intelligenz,
wenn sie sich gegen uns selbst richtet?

Wozu all das Wissen,
wenn es nur dazu dient,
uns vor dem Fühlen zu schützen?

Und wozu ein starker Wille,
wenn er einzig dazu gebraucht wird,
alte Wunden verschlossen zu halten?

In der Heilung geht es nicht darum,
zu wissen, zu verstehen oder zu kontrollieren –

sondern darum,
sich so weit zu öffnen,
dass das, was in uns am tiefsten verwundet ist,
endlich gehört werden kann.

Das, was wirklich heilt,
geschieht nicht im Kopf.

Es geschieht in jenem stillen Ort,
an dem das Herz zu vertrauen beginnt,
dass es sich nicht länger verteidigen muss.

Man muss weder klug
noch stark sein,
um sich selbst zu helfen.

Nur mutig genug,
sich zu öffnen.

Nicht zu fliehen,
wenn der Schmerz kommt.

Nicht sich zu beeilen,
ihn zum Schweigen zu bringen.

Nicht zu beweisen,
dass man alles im Griff hat –
sondern zuzugeben,
dass es manchmal im Innersten weh tut.

Bei diesem Schmerz zu verweilen,
die Tränen zuzulassen,
und sich in die Arme des Mitgefühls sinken zu lassen –

denn darin,
in dieser sanften Hingabe,
beginnt Heilung.

Intensität ist nicht das Gegenteil von Unterstützung.Sie ist Teil davon.Wenn wir in echte Tiefe gehen, kann der Kopf sic...
14/10/2025

Intensität ist nicht das Gegenteil von Unterstützung.
Sie ist Teil davon.

Wenn wir in echte Tiefe gehen, kann der Kopf sich verwirrt fühlen – weil alte Muster, die uns Orientierung gegeben haben, sich plötzlich auflösen. Das fühlt sich oft unbequem an, ja. Aber genau dort beginnt etwas Neues: eine Bewegung weg von reiner Kontrolle, hin zu mehr Lebendigkeit.

Wachwerden geschieht selten in der Richtung, die wir uns wünschen – sondern in der, die wir brauchen.

Gerade wenn wir stark über das Denken organisiert sind, wenn wir viel verstanden und analysiert haben, braucht es manchmal den Körper als Anker.
Nicht als Konzept – sondern als Zuhause, das wir wirklich bewohnen.

Erst dann lösen sich die alten Konstrukte, und wir können uns selbst auf einer tieferen Ebene begegnen.

Es fällt uns leichter, einen Streit wegen Socken anzufangen, als zu sagen: „Ich vermisse dich.“Es fällt uns leichter, hi...
17/09/2025

Es fällt uns leichter, einen Streit wegen Socken anzufangen, als zu sagen: „Ich vermisse dich.“
Es fällt uns leichter, hinzuschleudern: „Schon wieder hängst du am Handy“, als leise zu flüstern: „Ich brauche dich.“

Um Nähe zu bitten, ist für viele von uns das größte Tabu in Beziehungen.
Weil es uns dem Risiko der Zurückweisung aussetzt.
Weil es uns an die kindliche Scham erinnert, „zu viel“ zu sein.
Weil uns die Kultur beigebracht hat, dass das Bedürfnis nach Verbundenheit eine Schwäche sei.

Doch die Wahrheit ist eine andere.
Nähe ist kein Luxus – sie ist ein biologisches Bedürfnis.
Sie reguliert unser Nervensystem, gibt uns ein Gefühl von Sicherheit und lässt uns freier atmen. 🤍

Adresse

Mittelstrasse 12-14/Haus A: Im Innenhof
Cologne
50672

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 19:00
Dienstag 09:00 - 19:00
Mittwoch 09:00 - 19:00
Donnerstag 09:00 - 19:00
Freitag 09:00 - 19:00
Samstag 09:00 - 19:00

Telefon

+492217771985

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Im Leben ankommen.

PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE / COACHING / ENTSPANNUNGSPÄDAGOGIK Die humanistische Psychotherapie ist nicht nur eine moderne Form der Therapie, sondern eine neue Sichtweise auf das menschliche Wesen. Um in dieser Welt seinen Platz und eine mögliche Erfüllung zu finden, ist neben dem physischen das psychische und emotionale Wachstum von größter Bedeutung. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht der Mensch, seine Beziehungsfähigkeit zu sich selbst, zu den anderen und der Welt, denn in diesem Prozess steckt sowohl die Störung, als auch das Wachstum. Das letztere zu fordern und zu unterstützen ist der Weg der Heilung. Meine ganzheitliche Therapiemethode verwendet und kombiniert Instrumente aus: - Gestalttherapie - klientenzentrierten Therapie nach Roger - Bioenergetik/dynamischen Körpertherapie - Entspannungstechniken: Stressmanagement, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation

damit begleite und unterstütze ich meine Klienten in: - Suche nach Glück - Krisensituationen - alltäglichen Problemen und Belastungen - bei psychosomatischen Störungen. Das Wertvolle für mich ist, die Therapie zu erfahren, anstatt nur zu versuchen, sie zu verstehen. Mein Anliegen ist, so weit wie nötig mich einzulassen, um eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen. Durch meine eigene Authentizität wird der professionelle Rahmen mit Anteilname gefüllt und das äußere Leben meiner Klienten gewinnt an Intimität und Tiefe.