SehGefühl

SehGefühl Besser und entspannt Sehen mit Visualtraining.

Ein Gedanke zum Weltfrauentag.In meiner Arbeit begegne ich vielen engagierten Menschen und darunter auch sehr vielen Fra...
08/03/2026

Ein Gedanke zum Weltfrauentag.
In meiner Arbeit begegne ich vielen engagierten Menschen und darunter auch sehr vielen Frauen.

Menschen mit Ideen, Verantwortung und dem Wunsch, Dinge wirklich zu verbessern.

Was mich in den letzten Jahren besonders beeindruckt hat, ist etwas anderes.
Was entstehen kann, wenn Frauen anfangen, sich gegenseitig zu unterstützen.

Ein Gespräch.
Ein ehrlicher Austausch.
Eine Empfehlung.
Manchmal reicht genau das schon, damit neue Ideen entstehen oder jemand den nächsten Schritt wagt.

Vielleicht liegt genau darin eine große Stärke.
Nicht alles alleine machen zu müssen,
sondern sich gegenseitig den Rücken zu stärken.

🌷



Viele Kinder sehen scharf. Und trotzdem ist Sehen für sie schon morgens ein Dauerlauf, den niemand sieht.Der Sehtest mis...
03/03/2026

Viele Kinder sehen scharf. Und trotzdem ist Sehen für sie schon morgens ein Dauerlauf, den niemand sieht.

Der Sehtest misst, wie gut die Augen Buchstaben erkennen. Ich schaue weiter.
Mich interessiert, wie beide Augen zusammenarbeiten, ob der Fokus stabil bleibt und wie sicher der Blick von der Tafel ins Heft wechselt.
Dabei beziehe ich den Körper mit ein, denn Haltung, Spannung und Unruhe gehören oft dazu.

Sehen passiert nicht isoliert im Auge. Es ist ein Zusammenspiel aus Augen, Gehirn und Körper. In der Schule, beim Lesen, beim Schreiben, im Alltag.

Wenn dieses Zusammenspiel mehr Kraft braucht, als es sollte, zeigt sich das nicht im Messwert. Lesen wird mühsam. Schreiben stockt. Die Konzentration bricht schneller ab. Manche Kinder klagen über Kopfschmerzen oder wirken früh erschöpft, obwohl die Sehschärfe stimmt.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl, dass dein Kind sich anstrengt und trotzdem nicht vorankommt. Dass etwas nicht rund läuft, aber niemand es richtig einordnen kann.

Genau hier setzt mein Blick aus der Funktionaloptometrie an. Ich schaue, wie die Augen miteinander arbeiten, wo sie ausgleichen müssen und wie sich das im Alltag bemerkbar macht.

Für viele Eltern verändert sich in diesem Moment etwas. Nicht das Kind, sondern der Blick auf das Kind. So arbeite ich jeden Tag mit Familien, die ihr Kind unterstützen wollen und eine Erklärung suchen.





Der volle Koffer – Teil 2Viele Eltern erzählen mir vom Nachmittag.Von Hausaufgaben, die sich plötzlich ziehen.Von Kinder...
26/02/2026

Der volle Koffer – Teil 2
Viele Eltern erzählen mir vom Nachmittag.
Von Hausaufgaben, die sich plötzlich ziehen.
Von Kindern, die schneller frustriert sind als noch am Morgen.
Und von diesem Gefühl, dass die Energie einfach nicht mehr reicht.
Was dabei leicht übersehen wird:
Der Schultag fordert Kinder über viele Stunden.
Lesen aus der Nähe.
Abschreiben von der Tafel.
Den Fokus halten.
Und selbst die Pausen sind oft kurz.
Am Nachmittag ist der Koffer voll.
Aber der Akku ist leer.
Obwohl der Tag noch nicht vorbei ist.
Das hat nichts mit Faulheit zu tun.
Sondern oft mit Anstrengung, die lange unsichtbar bleibt.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie sehr sich etwas verändern kann, wenn Eltern beginnen, ihr Kind aus diesem Blickwinkel zu sehen.





Kennst du das?Hausaufgaben sollten eigentlich nur 20 Minuten dauern.Und plötzlich sitzt ihr da in Tränen, Vorwürfen und ...
20/02/2026

Kennst du das?

Hausaufgaben sollten eigentlich nur 20 Minuten dauern.
Und plötzlich sitzt ihr da in Tränen, Vorwürfen und Frust.

Dein Kind wollte doch anfangen.
Und trotzdem kippt es.

Und irgendwann beginnt der Zweifel:

Bin ich zu streng?
Bin ich zu weich?
Strengt sich mein Kind einfach nicht genug an?

Was ich in meiner Praxis immer wieder sehe:

Oft geht es nicht um Disziplin.

Und auch nicht um fehlenden Willen.

Sondern um eine Belastung,
die niemand auf dem Schirm hat,
weil man sie nicht sofort sieht.

Wenn ein Kind dauerhaft angespannt ist,
kann es Leistung nicht stabil halten.

Und statt zu sagen
„Ich kann gerade nicht mehr“,
zeigt es:

Widerstand.
Rückzug.
Streit.

Genau deshalb plane ich eine kurze Audio-Session.

Kein Trainingsprogramm.
Keine Diagnostik.
Sondern ein klarer Perspektivwechsel,
der Druck rausnehmen kann.

Wenn du verstehen möchtest,
warum es bei euch immer wieder eskaliert,
schreib „Hausaufgaben“ in die Kommentare
oder schick mir eine DM.

Ich melde mich persönlich bei dir.


Ich habe meinen Koffer gepackt.Und irgendwann kam dieser Moment,an dem nichts mehr hineinpassen wollte.Also habe ich ged...
19/02/2026

Ich habe meinen Koffer gepackt.

Und irgendwann kam dieser Moment,
an dem nichts mehr hineinpassen wollte.

Also habe ich gedrückt.
Und noch mehr gedrückt.

Nicht, weil ich unordentlich gepackt habe.
Sondern weil der Koffer längst voll war.

In meiner Praxis treffe ich viele Kinder,
die sich jeden Tag genauso fühlen.

Sie versuchen, mitzuhalten.
Sie versuchen, alles richtig zu machen.

Aber ein großer Teil ihrer Kraft
geht für etwas drauf, das selbstverständlich wirken sollte:

ihr Sehen.

Denn Sehen ist eine Funktion,
die sich entwickeln darf.

Nicht die Sehschärfe.
Sondern die Fähigkeit, ihr Sehen stabil zu benutzen.

Beim Lesen.
Beim Abschreiben.
Beim Fokussieren.

Von außen sieht man nur,
dass der Koffer nicht mehr zugeht.

In meiner Praxis beginnt alles damit, genau hinzuschauen.





Vielleicht hast du es heute gesehen.Alle anderen Kinder rufen „Kamelle!“und deins sucht plötzlich deine Hand.Erst freudi...
16/02/2026

Vielleicht hast du es heute gesehen.
Alle anderen Kinder rufen „Kamelle!“
und deins sucht plötzlich deine Hand.

Erst freudig.
Dann enger.
Dann klammernd.

Du denkst: zu laut, zu voll, zu viel.
Aber manchmal passiert etwas anderes.

Das Bild bleibt nicht stabil.

Menschen kommen näher,
ziehen wieder weg,
Bewegung von allen Seiten,
Gesichter sehen anders aus,
keine klare Orientierung.

Während andere Kinder einfach schauen,
muss dein Kind sein Sehen erst sortieren.

Ein stabiles visuelles System automatisiert: Blicksprünge.
Nachführen.
Scharfstellen.
Zusammenarbeit beider Augen.
Raumlage.

Ein instabiles System rechnet aktiv.
Sekunde für Sekunde.

Das sieht man nicht an den Augen.
Man sieht es am Verhalten.

Dein Kind sucht Halt,
weil sein visuelles System gerade keinen findet.

Nicht wegen der Reize.
Sondern weil das Gehirn versucht, Ordnung ins Bild zu bringen.

Diese Kinder sehen.
Aber nicht mühelos.

Und wenn Sehen Energie kostet,
bleibt weniger für Regulation, Sprache und Verhalten.

Vielleicht war dein Kind heute nicht überfordert.
Vielleicht hat es einfach sehr hart gearbeitet.

👉 Beobachte nicht nur das Verhalten.
Beobachte, was sein Sehen leisten musste.

Wenn du dein Kind heute ein Stück anders verstehst,
war dieser Beitrag wichtig.





Heute ist mein Geburtstag und jedes Jahr wird mir klarer, warum ich Brillen nicht als Allheilmittel sehe:In der Funktion...
14/02/2026

Heute ist mein Geburtstag

und jedes Jahr wird mir klarer, warum ich Brillen nicht als Allheilmittel sehe:
In der Funktionaloptometrie geht es nicht nur darum, wie scharf Kinder sehen, sondern wie sie ihr Sehen nutzen.
Viele Kinder kämpfen nicht, weil sie faul sind oder nicht gehorchen sondern weil ihr Sehsystem noch Unterstützung braucht.

Meine Aufgabe ist es, diese unentdeckten Störungen in den Sehfunktionen sichtbar zu machen und Eltern zu zeigen, warum Verhalten oft ein Spiegel des Sehens ist. Das Verständnis allein kann schon viel verändern.

Wenn du bei deinem Kind spürst: „Da stimmt etwas nicht“, vertraue deinem Blick. Du siehst schon mehr, als du denkst.

Zeugnisse sind laut.Sie bewerten. Ordnen ein. Vergleichen.Kinder sind leise.Sie fühlen. Hoffen. Zweifeln. Strengen sich ...
06/02/2026

Zeugnisse sind laut.
Sie bewerten. Ordnen ein. Vergleichen.

Kinder sind leise.
Sie fühlen. Hoffen. Zweifeln. Strengen sich an
oft mehr, als wir sehen.

Und manchmal liegt hinter einer „schlechten“ Note
keine Faulheit.
Kein fehlender Wille.
Sondern ein visuelles System,
das jeden Schultag zur Höchstleistung macht.

💛 Wenn dein Kind traurig ist:
Sprich nicht zuerst über Noten.
Sprich über Gefühle. Über Erwartungen. Über Druck.
💛 Wenn du spürst „Irgendwas passt hier nicht“:
Vertrau diesem Gefühl.
Eltern sehen oft mehr, als ihnen gesagt wird.
Du musst dein Kind nicht reparieren.
Du darfst es sehen.

27/01/2026

In meiner Arbeit mit Kindern geht es selten nur um Verhalten.
Es geht darum zu verstehen,
was ein System im Moment überhaupt leisten kann.
Und dieses Verständnis wünsche ich mir
nicht nur für Kinder,
sondern auch für uns Erwachsene.
Manches ist kein Nicht-Wollen.
Sondern ein Noch-nicht-Können.

Lasst uns mal aufhören, uns als Mama ständig schuldig zu fühlen.Du machst nicht alles perfekt.Und weißt du was?Das musst...
24/01/2026

Lasst uns mal aufhören, uns als Mama ständig schuldig zu fühlen.

Du machst nicht alles perfekt.
Und weißt du was?
Das musst du auch gar nicht.

Viele von uns machen es schon anders als in ihren Herkunftsfamilien.
Bewusster. Reflektierter. Mit mehr Gefühl.
Allein das ist bereits Veränderung.

Perfektion macht keine sicheren Kinder.
Echte Beziehung macht sie.

Du kannst immer nur nach dem handeln,
was du JETZT weißt,
was du JETZT kannst
und mit den Ressourcen, die du JETZT hast.
Und das reicht.
Nicht weil es ideal ist.
Sondern weil es menschlich ist.
Kinder brauchen keine perfekten Mamas.
Sie brauchen echte.
Und die dürfen müde sein, zweifeln, lernen und wachsen.

Sei milder mit dir.
Dein Kind profitiert davon mehr, als von jedem Anspruch an Perfektion.

02/01/2026

Dein Kind gibt sich Mühe – und trotzdem ist alles anstrengend?

Ich sehe viele Kinder, die sich sehr anstrengen.
Und Eltern, die spüren:
Es liegt nicht an fehlender Motivation.
Und auch nicht am „falschen Verhalten“.
Manche Schwierigkeiten entstehen dort,
wo Sehfunktionen nicht stabil zusammenarbeiten.

Das ist leise.
Oft unsichtbar.
Und trotzdem jeden Tag wirksam.

Nicht alles zeigt sich im klassischen Sehtest.
Und nicht alles, was nach Verhalten aussieht,
ist auch Verhalten.

Manches kann sich erst verändern,
wenn Eltern wirklich sehen,
was ihr Kind täglich leistet.





🎄 Weihnachten. Und so vieles dazwischen.Zum Jahresende möchte ich einfach einmal Danke sagen.Danke für euer Vertrauen.Da...
24/12/2025

🎄 Weihnachten. Und so vieles dazwischen.

Zum Jahresende möchte ich einfach einmal Danke sagen.
Danke für euer Vertrauen.
Danke fürs Dranbleiben – auch wenn es anstrengend war.
Danke fürs Hinschauen, Danke fürs Verstehen-Wollen,
was hinter dem Verhalten eurer Kinder liegt –
und manchmal auch hinter eurem eigenen.

Weihnachten ist nicht für alle nur Lichter, Ruhe und Harmonie.
Manche erleben Nähe.
Andere eher Überforderung.
Manche Freude –
andere Traurigkeit, Erschöpfung oder ganz gemischte Gefühle.
Und das ist okay.
Ihr müsst nichts schönreden.
Nichts wegdrücken.
Nichts „richtig“ fühlen.
Gerade ihr, die ihr euch auf den Weg gemacht habt, genauer hinzuschauen –
beim Sehen, beim Lernen, beim Nervensystem
und oft auch bei euch selbst –
ihr seid mutig.

Ich wünsche euch für die kommenden Tage
Momente von echtem Durchatmen,
kleine Augenblicke von Verbindung
und die Erlaubnis, dass es genauso sein darf,
wie es gerade ist.

Danke, dass ich euch ein Stück begleiten darf
und dass ihr diesen Raum hier mit euren Gedanken, eurem Mitfühlen
und eurer Präsenz füllt.

Adresse

Weidenpesch 11
Düren
52353

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