29/10/2025
Pferde testen uns nicht.
Sie fühlen uns.
Und sie bringen ihre eigene Geschichte, ihre Erfahrungen und auch mal ihren eigenen Willen mit.
Sie spüren, ob du klar bist, ob du in dir ruhst, oder ob dein Inneres etwas anderes sagt als dein Körper.
Sie merken, wenn du zweifelst – nicht, um dich herauszufordern,
sondern weil sie deine Energie lesen.
Ja, manchmal wirkt es, als würden sie etwas absichtlich tun oder „ausnutzen“. Aber oft zeigen sie nur, was sie gelernt haben, oder sie reagieren auf alte Erinnerungen, die noch im Körper sitzen.
Und manchmal…
haben sie auch einfach keine Lust.
Weil sie fühlende Wesen mit einer eigenen Meinung sind. Nicht jedes „Nein“ hat eine tiefere Bedeutung –
manchmal ist es einfach ehrlich.
Und was passiert, wenn du dann mit viel Dominanz reagierst?
Dann zieht sich dein Pferd zurück.
Manche weichen aus, werden unruhig oder versuchen zu fliehen –
andere funktionieren einfach still.
Nach außen wirkt es „brav“,
aber innerlich hat es sich längst abgekapselt.
Das ist kein Respekt – das ist Schutz.
Denn Dominanz schafft vielleicht kurzfristigen Gehorsam, aber keine Verbindung.
Pferde folgen nicht dem Lautesten,
sondern dem Klarsten und Wahrhaftigsten.
Wenn du in dir klar bist, brauchst du keine Dominanz – deine Energie spricht für dich. Gar nicht immer so einfach…
Zwischen Spiegel, Erfahrung und Wille liegt das, was unsere Beziehung so besonders macht:
👉 echtes Zuhören.
👉 gegenseitiger Respekt.
👉 und die Bereitschaft, nicht alles kontrollieren zu müssen.
Und wenn das die Basis eurer Verbindung ist, wird vieles leichter und du hast nicht mehr das Gefühl, dein Pferd arbeitet gegen dich.
Wenn du lernen möchtest, feiner zu spüren, woher das Verhalten deines Pferdes wirklich kommt,
bleib gerne hier. 🌿