20/12/2025
Die letzten zwei Monate habe ich sehr intensiv gespürt, wie sich mein Körper nach Stille sehnt. Wie mir manchmal auch Musik zu viel war. Manchmal hat sich das in Rückenscherzen geäußert, mal in verspannter Nackenmuskulatur.
Dieses Jahr wollte einfach verarbeitet und verdaut werden.
Und so habe ich mir kleine Ruheinseln gebaut. Habe die Beine hochgelegt und an die Decke geschaut, während Essen vor sich hingeköchelt hat. Mal habe ich mich einfach aufs Sofa gelegt und in den Garten geschaut. Ich habe es in meinen Alltag eingebaut, so wie es gerade reingepasst hat. Dazu braucht es keine stundenlange Meditation.
Nicht jeder fühlt sich mit Stille wohl. Das kann auch ganz schön viel sein, vielleicht auch überwältigend. Denn auch Stille kann bedrohlich sein, wenn wir das mit Gefahr verknüpft haben. Dann solltest du damit ganz langsam starten. Und wenn es nur 1 Minute ist mit Timer. So lernst, dass Stille sich sicher anfühlen kann. Vermittle dir ganz langsam, dass es sicher ist, nichts zu tun und du dir das erlauben darfst. Lieber kürzer und dafür öfter ;). Dranbleiben lohnt sich!