06/03/2026
Kannst du dir eine Welt vorstellen, in der für alle gut gesorgt wird?
Wo du für die anderen sorgst – und gleichzeitig gut für dich gesorgt wird?
Solche Kulturen gibt es.
Bei den Minangkabau in Indonesien – einer der größten matriarchalen Kulturen der Welt – liegen Land, Häuser und oft auch wichtige Geldentscheidungen in Frauenhand. Doch dabei geht es nicht um Macht über andere. Es geht um Verantwortung für das Ganze.
Wenn Frauen über Ressourcen wachen, steht häufig nicht das schnelle Wachstum oder der individuelle Profit im Vordergrund, sondern die Frage:
Was braucht der Clan, damit es allen gut geht – heute und in Zukunft?
Reichtum bedeutet dort vor allem Sicherheit für die Gemeinschaft:
Kinder, Alte, Kranke, Verwandte – niemand soll durch das Netz der Fürsorge fallen.
Eigentum wird nicht angehäuft, sondern bewahrt.
Geld ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für Stabilität, Beziehung und Versorgung.
Vielleicht lohnt es sich, von solchen Kulturen zu lernen.
Denn sie erinnern uns daran, dass Wirtschaft auch etwas anderes sein kann:
Ein System der Fürsorge.
✨ Was würde sich verändern, wenn wir Wohlstand daran messen würden, wie gut für alle gesorgt ist?
Fürsorge