Tanja Hurtmann - Therapie & Coaching

Tanja Hurtmann - Therapie & Coaching Systemische Therapie & Coaching I Kinder und Jugendtherapie(DGSF)
Resilienz & Achtsamkeitstraining

Sag mal, kennst du dieses leise Gefühl von Groll, das hochkommt, wenn du mal wieder für alle die Welt gerettet hast, abe...
10/03/2026

Sag mal, kennst du dieses leise Gefühl von Groll, das hochkommt, wenn du mal wieder für alle die Welt gerettet hast, aber am Ende des Tages niemand fragt, wie es DIR eigentlich geht?

Wir Frauen sind oft darauf trainiert, die Gebenden zu sein. Wir halten den Laden zusammen, wir sind die emotionalen Staubsauger der Familie und wir wissen immer, wo der Schuh drückt. Wir verkaufen uns das selbst als „großes Herz“ oder „besondere Empathie“. Aber wenn wir ehrlich sind und tief in die systemische Trickkiste schauen, steckt da oft noch etwas anderes dahinter.

Dauer-Geben ist nämlich auch eine Form von Kontrolle.

Solange du diejenige bist, die gibt, behältst du die Fäden in der Hand. Du bist die Starke, die Unkaputtbare, die Retterin. Das fühlt sich sicher an, weil du dich so niemals verletzlich machen musst. Aber genau hier liegt die Falle: Auf einem Podest ist es verdammt einsam.

Wenn du deinem Partner, deinen Kindern oder deinen Freunden den Raum nimmst, selbst kompetent zu sein oder dir mal etwas zurückzugeben, zerstörst du die Augenhöhe. Du machst aus deinem Gegenüber einen ewigen Schuldner. Und nichts ist für eine Beziehung toxischer als ein dauerhaftes Ungleichgewicht beim Geben und Nehmen. Menschen, die nicht zurückgeben dürfen, fühlen sich irgendwann klein und wertlos – und ziehen sich zurück, um ihre Würde zu schützen.

Echte Verbindung passiert erst dann, wenn du den Heldenmantel mal an die Garderobe hängst. Wenn du das Risiko eingehst, zu sagen: „Ich kann gerade nicht mehr. Ich brauche deine Hilfe.“ Das ist der Moment, in dem der andere groß werden darf.

Traust du dich, das Zepter mal aus der Hand zu legen und auszuhalten, dass du mal NICHT die Lösung für alle bist? Schreib mir mal: Triggert dich das Wort „Überlegenheit“ oder merkst du beim Lesen, dass da ein Funke Wahrheit drinsteckt? Ich bin gespannt auf eure Gedanken in den Kommentaren.

Deine Tanja💜





Mal ganz ehrlich: Hast du dich auch schon mal gefragt, warum du dich so schwer damit tust, dein Glück einfach mal so ric...
07/03/2026

Mal ganz ehrlich: Hast du dich auch schon mal gefragt, warum du dich so schwer damit tust, dein Glück einfach mal so richtig zu feiern? Wir Frauen über 40 stehen oft an einem ganz besonderen Punkt in unserer Familiengeschichte.

Deine Oma konnte nicht, weil es ums nackte Überleben ging. Deine Mutter durfte nicht, weil die Rollenbilder ihrer Zeit sie wie ein Korsett eingeschnürt haben. Und jetzt stehst du da, hast eigentlich alle Freiheiten der Welt, aber fühlst dich oft wie an einer unsichtbaren Leine zurückgehalten.

Ganz ehrlich, niemandem ist geholfen, wenn du mitleidest oder dich künstlich klein hältst. Es fühlt sich vielleicht kurz wie Verrat an, wenn du glücklicher bist als die Frauen vor dir oder wenn du mal ein fettes Nein aussprichst. Aber dein Glück nimmt niemandem etwas weg. Die schönste Art, deinen Vorfahren danke zu sagen, ist doch, dass du das bunte Leben, das sie dir geschenkt haben, so richtig genießt und dein eigenes Ding machst.

Du bist heute diejenige, die den alten Vertrag über Verzicht und Aufopferung kündigen darf. Du musst nicht mehr um Erlaubnis fragen, ob du glücklich sein darfst. Du bist die Antwort auf alles, was deine Ahninnen sich früher nur im Stillen gewünscht haben.

Lass uns diesen Kreislauf gemeinsam unterbrechen! Welchen Traum deiner Mutter oder Oma darfst du heute endlich Wirklichkeit werden lassen? Schreib es mir mal in die Kommentare, ich bin gespannt auf deine Geschichte.

Deine Tanja💜





05/03/2026

Ganz ehrlich, hast du dich auch schon mal gefragt, warum du eigentlich immer diejenige bist, die den ganzen Laden zusammenhält? Du rennst, du organisierst und kümmerst dich um jeden einzelnen, nur nicht um dich selbst. Und tief im Inneren hoffst du vielleicht, dass das mal jemand sieht und wirklich danke sagt. Aber die harte Wahrheit ist doch, dass niemand klatscht, nur weil du dich für andere kaputt machst. Meistens gewöhnen sich die Leute einfach nur daran, dass du immer funktionierst.

In der systemischen Arbeit sehen wir das ständig. Diese tiefe Überzeugung, dass wir nur wertvoll sind, wenn wir gebraucht werden. Vielleicht hast du das schon bei deiner Mutter gesehen oder bei deiner Oma. Ein Leben voller Pflicht, aber ohne echte Freude. Wenn du dieses Muster jetzt brichst, fühlt sich das erst mal wie Verrat an. Dein schlechtes Gewissen schreit laut auf, weil du plötzlich nicht mehr die Brave bist.

Aber weißt du was? Dieses schlechte Gewissen ist eigentlich ein Kompass. Es zeigt dir, dass du gerade dabei bist, dein eigenes Leben zurückzuerobern. Niemandem ist geholfen, wenn du mitleidest oder dich künstlich klein hältst. Die schönste Art, deinen Vorfahren danke zu sagen, ist doch, dass du das Leben, das sie dir geschenkt haben, so richtig genießt und dein eigenes Ding machst.
Gesunder Egoismus ist in diesem Fall einfach nur Selbstachtung. Die Welt geht nicht unter, wenn du mal nicht die Starke spielst, die alles wuppt. Im Gegenteil, sie fängt endlich an, dich so zu sehen, wie du wirklich bist, statt nur das zu sehen, was du für sie tust.
Schreib mal in die Kommentare, wie du darüber denkst.

Deine Tanja💜




Hand aufs Herz, auf wen wartest du eigentlich noch? Es ist oft dieser eine Moment am Abend, wenn alles ruhig wird und du...
03/03/2026

Hand aufs Herz, auf wen wartest du eigentlich noch? Es ist oft dieser eine Moment am Abend, wenn alles ruhig wird und du merkst, dass du in deinem eigenen Leben irgendwie nur noch die Statistin bist. Du funktionierst, du organisierst und bist für alle die Starke, die den Laden zusammenhält. Aber wo bleibst du eigentlich bei der ganzen Sache?

Wir Frauen über 40 sind oft absolute Profis darin, uns unsichtbar zu machen. Wir schleppen Verträge mit uns rum, die wir als kleine Mädchen mal unterschrieben haben, nur um dazuzugehören. Sei brav, sei leise, mach bloß keinen Stress und schau, dass es den anderen gut geht. Heute, Jahrzehnte später, fühlen sich diese alten Regeln wie ein Korsett an, das uns die Luft abschnürt.

Ganz ehrlich, niemandem ist geholfen, wenn du mitleidest oder dich künstlich klein hältst. Es fühlt sich vielleicht kurz wie Verrat an, wenn du glücklicher bist als deine Mutter oder mal ein fettes Nein aussprichst. Aber dein Glück nimmt niemandem etwas weg. Die schönste Art, deinen Vorfahren danke zu sagen, ist doch, dass du das bunte Leben, das sie dir geschenkt haben, so richtig genießt und dein eigenes Ding machst.

Die 5 Sätze im Post sind wie kleine Schlüssel für dein inneres Gefängnis. Besonders die Sache, dass du glücklicher sein darfst als die Generationen vor dir, ist so befreiend. Oder die Erlaubnis, die Erwartungen der anderen mal so richtig gegen die Wand fahren zu lassen, nur um endlich bei dir selbst anzukommen.

Klar macht das im ersten Moment Angst. Dein Herz klopft vielleicht schneller oder du spürst diesen Kloß im Hals. Aber dieses Zittern ist kein Stoppschild. Es ist nur das Zeichen, dass du gerade über deine alten Grenzen hinauswächst. Du musst nicht mehr um Erlaubnis fragen, um glücklich zu sein. Du bist heute die Regisseurin in deinem eigenen Film.

Welcher dieser Sätze triggert dich gerade am meisten?
Schreib es gerne in die Kommentare.

Deine Tanja💜





Vielleicht kennst du das: Du weißt genau, dass dieser Job dich auslaugt, diese Beziehung dich frustriert oder deine Gewo...
28/02/2026

Vielleicht kennst du das: Du weißt genau, dass dieser Job dich auslaugt, diese Beziehung dich frustriert oder deine Gewohnheiten dich blockieren. Du hast die Ratgeber gelesen, du hast die Affirmationen durchgekaut und trotzdem bleibst du.

Warum? Ganz einfach: Weil dein Gehirn „vertrautes Leid“ gegenüber „unbekanntem Glück“ bevorzugt.

Wir haben oft Jahrzehnte damit verbracht, uns ein Sicherheitsnetz aufzubauen. Haben gelernt, Rollen auszufüllen, die uns einen Platz in der Welt gesichert haben. Diese Rollen sind wie eine alte, zu eng gewordene Jacke: Sie zwickt und schränkt uns ein, aber sie ist uns so vertraut, dass wir Angst haben, sie auszuziehen und im Wind zu stehen.

Systemisch gesehen ist dieses Verharren oft eine Form von unbewusster Treue. Vielleicht zu einer Mutter, die auch nie für ihre Träume losgegangen ist. Oder zu einem Familienbild, in dem Beständigkeit wichtiger war als Lebensfreude. Du bleibst klein, um niemanden zu irritieren.

Aber hier ist die Wahrheit: Dein schlechtes Gefühl ist der Ruf deiner Seele, die endlich wieder atmen will. Die Angst, die du beim Gedanken an Veränderung spürst, ist nicht die Warnung vor einer Katastrophe. Es ist das Signal deines Nervensystems, dass du gerade die Grenze deines bisherigen Ichs übertrittst.

Der Ausweg? Erkenne an, dass du heute nicht mehr das schutzlose Kind von früher bist. Du hast heute Ressourcen, Erfahrungen und eine innere Stärke, die du damals nicht hattest. Du musst dich nicht erst mutig fühlen, um loszugehen. Du darfst mit zitternden Knien die erste Entscheidung treffen.

Wahre Selbstfürsorge bedeutet manchmal, sich selbst die Erlaubnis zu geben, das Bekannte zu verlassen, um das Mögliche zu finden. Du bist es dir schuldig, nicht nur zu existieren, sondern wirklich zu leben.

Welchen Bereich deines Lebens hältst du gerade noch künstlich „stabil“, obwohl dein Herz schon längst woanders ist? Lass uns in den Kommentaren ehrlich darüber sprechen.

Deine Tanja💜





26/02/2026

Wie oft am Tag sagst du Sätze wie: Eigentlich müsste ich noch zum Sport. Eigentlich sollte ich geduldiger mit den Kindern sein. Eigentlich müsste ich bei der Arbeit mehr abliefern.

Dieses Wort ist der Endgegner deiner Freiheit. Systemisch betrachtet ist es ein Rückzug in eine alte Kindrolle. Du versuchst, eine Erwartung zu erfüllen, die früher deine Sicherheit garantiert hat, dich heute aber nur noch ausbrennt.

Daraus entsteht die Schuldspirale: Eine psychologische Endlosschleife, in der du versuchst, eine „loyale Schuld“ abzuarbeiten. Du fühlst dich schlecht, wenn du dir Raum nimmst, weil das früher als Egoismus galt. Du zahlst heute eine emotionale Miete für eine Sicherheit, die du als erwachsene Frau längst selbst besitzt. Das schlechte Gewissen ist hier kein Zeichen der Wachstumsschmerz beim Verlassen einer alten Rolle.

Wahre Autonomie beginnt, wo du das „Eigentlich“ streichst:
1. Entlarven: Erkenne das Wort als Alarmsignal deines inneren Kindes, das Angst vor Ablehnung hat.
2. Trennen: Frag dich: Wer spricht gerade? Die Frau von heute oder das Mädchen von früher?
3. Wählen: Ersetze „Ich müsste eigentlich“ durch ein klares „Ich entscheide mich für...“ oder ein kraftvolles „Es ist genug.“

Du bist heute die Regisseurin deines Lebens. Du darfst die Erwartungen von damals im Archiv lassen. Du musst nicht mehr „eigentlich“ – du darfst endlich einfach SEIN.

Welches „Eigentlich“ streichst du heute als Erstes? Schreib es mir in die Kommentare – lassen wir die Luft aus der Schuldspirale! 👇

Deine Tanja💜




Hinter jeder heftigen Reaktion steckt meistens ein kleiner Anteil in uns, der versucht, eine alte Ordnung aufrechtzuerha...
24/02/2026

Hinter jeder heftigen Reaktion steckt meistens ein kleiner Anteil in uns, der versucht, eine alte Ordnung aufrechtzuerhalten. Wir nennen das in der systemischen Arbeit „blinde Loyalität“. Dein inneres Kind hat früher gelernt, dass ein bestimmtes Verhalten notwendig war, um die Verbindung zu deiner Familie zu sichern. Das Problem ist: Dieses Programm läuft heute immer noch ab, obwohl du längst eine erwachsene, eigenständige Frau bist.

Diese systemischen Fragen sind ein Schlüssel, um aus dem alten Schmerz auszusteigen. Es geht nicht darum, die Vergangenheit nur zu analysieren. Es geht darum, die unbewussten Aufträge zu erkennen, die du heute noch ausführst. Wenn du verstehst, für wen du eigentlich leidest oder wessen Last du trägst, entsteht eine Lücke. In dieser Lücke liegt deine Freiheit. Du darfst dir jetzt die Erlaubnis geben, die alten Rollen der Retterin oder der Perfektionistin abzulegen.

Wahre Autonomie beginnt dort, wo du die Verantwortung für dein inneres Kind übernimmst. Du gibst ihm den Platz zurück, den es verdient: den Platz eines Kindes, das nicht mehr für das System verantwortlich sein muss. Du bist heute diejenige, die den Rahmen setzt und sich selbst die Sicherheit gibt.

Welche der Fragen auf den Slides arbeitet gerade am meisten in dir?
Schreib es mir gerne in die Kommentare.

Deine Tanja💜




Es ist dieser eine Moment, in dem du merkst, dass deine Reaktion in keinem Verhältnis zum Auslöser steht. Eine kleine Kr...
21/02/2026

Es ist dieser eine Moment, in dem du merkst, dass deine Reaktion in keinem Verhältnis zum Auslöser steht. Eine kleine Kritik oder ein vergessenes Wort lösen eine Welle aus Wut oder Trauer aus, die dich selbst erschreckt. In diesen Augenblicken übernimmt ein Anteil in dir die Regie, der schon sehr lange darauf wartet endlich gesehen zu werden.

Dieses Phänomen ist tief in unserem Nervensystem verwurzelt. Das verletzte innere Kind speichert Erfahrungen ab, in denen Grundbedürfnisse nach Sicherheit und Zugehörigkeit verletzt wurden. Wenn wir heute getriggert werden, reagiert nicht unser rationales Gehirn, sondern unser emotionales Gedächtnis. Wir verhalten uns dann wieder wie das kleine Mädchen von damals, weil wir unbewusst glauben, dass wir immer noch in Gefahr sind.

Systemisch betrachtet sind diese heftigen Impulse oft der Versuch, eine alte Ordnung wiederherzustellen oder eine Rolle zu füllen, die uns in der Kindheit Schutz geboten hat. Wer früh gelernt hat, dass Harmonie lebensnotwendig ist wird auf einen Konflikt heute mit massiver Angst reagieren. Wer gelernt hat, dass nur Leistung zählt, wird bei Fehlern von Scham überflutet. Diese Prägungen eine Form von unbewusster Loyalität gegenüber den Regeln unseres Herkunftssystems.

Die eigentliche Entwicklung liegt in der bewussten Differenzierung. Sobald du erkennst, dass deine heftige Reaktion ein Signal deines inneren Kindes ist, verliert das Muster seine unkontrollierte Macht. Du kannst lernen, in diesen Momenten innezuhalten und dir selbst die Sicherheit zu geben die früher fehlte. Das ist der Weg in eine echte emotionale Selbstbestimmung. Du bist heute in der Lage deine alten Verstrickungen zu lösen und die Verantwortung für dein Erleben voll zu übernehmen!

Wenn du verstehst, warum du so reagierst, wie du reagierst beginnt deine eigentliche Freiheit. Du darfst die alte Last ablegen und die souveräne Frau sein die du heute bist.

Schreib mir gerne in die Kommentare, welchen harmlosen Auslöser du kennst der dich sofort wieder in dein altes Kind-Muster wirft.

Deine Tanja💜




19/02/2026

Kennst du das Gefühl? Du stehst mit beiden Beinen im Leben, triffst im Job wichtige Entscheidungen und doch fühlst du dich innerlich manchmal wie eine Sechsjährige. Du zögerst, rechtfertigst dich oder suchst unbewusst nach dem Abnicken von anderen. Sei es beim Partner, bei den Eltern oder sogar bei Fremden.
Warum wir das mit über vierzig immer noch tun, liegt in unserer systemischen Prägung. In deinem Herkunftssystem war es früher überlebenswichtig, Erwartungen zu erfüllen. Artig zu sein bedeutete Zugehörigkeit. Um Erlaubnis zu fragen war dein Schutzschild vor Ablehnung.
Das Problem ist, dass diese alten Kindheitsmuster wie veraltete Software im Hintergrund weiterlaufen. Sie verbrauchen massiv Energie und halten dich in einer Abhängigkeit fest, die heute gar nicht mehr existiert. Du versuchst als Erwachsene eine Sicherheit im Außen zu gewinnen, die du dir heute nur noch selbst geben kannst.
Heilung bedeutet hier nicht, die Vergangenheit zu bewerten, sondern die blinde Loyalität zu deinen alten Schutzstrategien zu lösen. Wenn du heute als People Pleaser agierst, versuchst du oft nur die Harmonie zu retten, die du als Kind so dringend gebraucht hättest. Du glaubst unbewusst immer noch, dass du nur durch fehlerfreies Funktionieren deinen Platz in der Welt verdienst.
Fakt ist jedoch, dass du heute niemanden mehr retten musst. Du musst nicht mehr die brave Tochter sein, um sicher zu sein. Du bist jetzt die Erwachsene und schreibst die Regeln selbst. Die Freiheit beginnt in dem Moment, in dem du dem kleinen Mädchen in dir sagst, dass du ihre Angst siehst, aber ab jetzt die Führung übernimmst. Du darfst heute auch andere enttäuschen, um dir selbst treu zu bleiben.
Wofür wartest du heute noch auf eine Erlaubnis, die du dir eigentlich nur selbst geben kannst? Schreib mir deine Gedanken dazu gerne in die Kommentare.

Deine Tanja💜


Vielleicht kennst du das Gefühl, gegen unsichtbare Mauern zu laufen. In der Familie bist du die „Schwierige“, im Job die...
17/02/2026

Vielleicht kennst du das Gefühl, gegen unsichtbare Mauern zu laufen. In der Familie bist du die „Schwierige“, im Job die Erste mit Erschöpfungssymptomen oder in der Beziehung diejenige, die alle Konflikte allein austrägt. Oft versuchen wir dann, noch belastbarer zu werden, doch Selbstoptimierung ist hier selten die Lösung.

Aus der Perspektive der systemischen Therapie greift dieser Ansatz jedoch oft zu kurz. Wir betrachten ein Individuum nie isoliert, sondern immer als Teil eines größeren Geflechts. In vielen Fällen bist du nicht die Ursache des Problems, sondern die Person, die ein Ungleichgewicht im gesamten System zum Ausdruck bringt. Wir sprechen hier vom sogenannten Symptomträger.

Besonders Frauen über 40, die als emotionale Stütze für Kinder, Partner und alternde Eltern fungieren, tragen oft Lasten, die gar nicht ihre eigenen sind. Dein Stress ist eine Reaktion auf Dynamiken in deinem Umfeld, die ungesagt bleiben. Du fungierst unbewusst als Seismograph für Spannungen anderer.

Die Lösung liegt nicht in noch mehr Anstrengung, sondern im Sichtbarmachen dieser Verstrickungen. Ein lösungsorientierter Weg aus dieser Rolle umfasst drei Schritte:

Distanzierung: Die Erkenntnis, dass das Gefühl, welches du trägst, eventuell gar nicht zu dir gehört.

Klärung: Die bewusste Entscheidung, Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört: bei den Eltern, dem Partner oder den Strukturen im Außen.

Neugestaltung: Deine Rolle im System so zu verändern, dass du wieder mit deiner eigenen Kraft verbunden bist, statt dich für andere aufzureiben.

Das Ziel ist eine nachhaltige Entlastung und die Freiheit, den eigenen Platz im Leben wieder einzunehmen. Frei von fremden Erwartungen und alten Aufträgen.

Wenn du das Gefühl hast, eine Last zu tragen, die eigentlich nicht dir gehört, lade ich dich zu einem Perspektivwechsel ein. Systemisches Coaching hilft dabei, diese unbewussten Verstrickungen sichtbar zu machen und deine eigene Rolle im System neu zu definieren.

Wenn du heute eine einzige Last, die eigentlich gar nicht zu dir gehört, symbolisch ablegen dürftest: Welche wäre das?

Deine Tanja💜





14/02/2026

Hand aufs Herz: Ich bin auch nur ein Mensch.
Und wenn ich ganz ehrlich zu euch bin: Mein Perfektionismus war jahrelang mein härtester Antreiber und gleichzeitig mein größter Stressfaktor. Gerade wir Frauen ab 40 haben dieses „Ich muss alles hinkriegen“ oft so tief drin, dass wir komplett vergessen, wie sich Leichtigkeit eigentlich anfühlt.
Auch in meiner Praxis habe ich diese Momente, in denen ich mich selbst unter Druck setze. In denen ich denke: „das muss noch besser, noch professioneller, noch fehlerfreier sein.“
Aber heute weiß ich: Mein Perfektionismus verbindet mich nicht mit dir. Im Gegenteil, er trennt uns eher. Was uns wirklich verbindet, ist das Ungefilterte. Dass ich eben nicht immer alles im Griff habe, dass ich auch mal strauchle oder einen schlechten Tag habe. Erst wenn ich aufhöre, die „starke Frau“ zu spielen, die alles perfekt meistert, können wir uns doch erst richtig begegnen.
Ich habe mich heute dazu entschieden, das „Muss“ durch ein „Darf“ zu ersetzen. Weniger Kontrolle, mehr Echtheit. Es ist ein Prozess, und ja, er ist manchmal verdammt ungemütlich. Aber er ist der einzige Weg, um endlich wieder durchzuatmen.
Was darfst DU heute mal ganz bewusst unperfekt lassen? Wo darfst du heute einfach mal „nur“ Mensch sein? Schreib es mir in die Kommentare und lass uns gemeinsam den Druck rausnehmen.

Deine Tanja 💜





Konfetti im Haar, Sekt in der Hand und die Grenzen im Blick. Mädels, mal ehrlich: Wir lieben die Tradition. Wir lieben e...
12/02/2026

Konfetti im Haar, Sekt in der Hand und die Grenzen im Blick. Mädels, mal ehrlich: Wir lieben die Tradition. Wir lieben es, wenn wir am Altweiber-Donnerstag die Rathäuser stürmen und die Krawatten (und Symbole der Macht) abschneiden. Es ist dieser eine Tag im Jahr, an dem wir uns den Raum nehmen, der uns zusteht.

Aber irgendwo zwischen Schunkeln und dem dritten Kölsch schleicht sich oft dieser eine Satz ein: „Ach komm, ist doch Karneval, stell dich nicht so an - das Bützchen gehört dazu!“

Spoiler-Alarm: Nein, tut es nicht!

Es ist 2026. Wir sind in einem Alter, in dem wir wissen, was wir wollen und vor allem, was wir NICHT wollen. Ein Kostüm ist kein Freifahrtschein, und „Tradition“ ist kein Codewort für „ich darf deine Distanzzone ignorieren“.

Das Mindsetloft-Update für die tollen Tage:
Ja zu Ekstase, Tanzen und kollektiver Freude.
Nein zu ungefragten Händen und „ist doch nur Spaß“-Übergriffigkeit.

Wir feiern heute nicht nur Weiberfastnacht, wir feiern unsere Autonomie. Passt aufeinander auf, seid laut, seid wild – aber bleibt bei euch. Wenn sich etwas nicht wie ein „Ja“ anfühlt, dann ist es ein „Nein“. Auch mit roter Pappnase!

Die Mädels und ich sind heute unterwegs um das Leben zu feiern, nach UNSEREN Regeln. Denn seien wir mal ehrlich: Mit über 40 haben wir schon ganz andere Dinge überlebt als einen betrunkenen Clown, der meint, er wäre der nächste Casanova.

Wie siehst DU das? Hast du den „Stell dich nicht so an“ Satz auch schon mal gehört? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

Deine Tanja 💜





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