29/03/2026
Eine Kollegin erzählt von einer Busfahrt mit einer Freundin mit Migrationshintergrund. Eine Gruppe rechtsextrem auftretender Personen bedrängt sie, beleidigt sie. Die Situation wird so einschüchternd, dass die Angst bleibt, am Hauptbahnhof weiter verfolgt zu werden.
Andere berichten von Diskriminierung bei der Wohnungssuche: Vermieter, die ganz offen sagen, dass sie nicht an „Ausländer“ vermieten.
Und viele erleben etwas, das oft nicht so offensichtlich, aber genauso gefährlich ist: Rassistische und extremistische Aussagen in Gesprächen im Alltag.
Was all diese Erfahrungen gemeinsam haben?
Vor allem Unsicherheit, wie man reagieren soll. Dabei kann jeder von uns etwas tun: Klare Haltung zeigen, nicht wegsehen, sondern betroffenen Menschen den Rücken stärken. Zivilcourage zeigen. Im Zweifel einfach mal direkt nachfragen: "Wie ist das gemeint?". Dadurch werden rassistische Aussagen ganz schnell bloßgestellt.
Fragen wir nach, bieten unsere Hilfe an, hören zu. Und wenn nötig, holen wir uns Unterstützung. Trauen wir uns, zu widersprechen, selbst, wenn uns gerade die perfekten Worte fehlen!
Zivilcourage beginnt im Kleinen. Aber sie macht einen großen Unterschied.