15/04/2026
„Ich hätte mir gewünscht, dass mir das früher jemand sagt…“
Die Perimenopause beginnt nicht erst mit Ende 40 oder wenn die Periode ausbleibt.
Bei vielen Frauen startet sie viel früher – oft schon zwischen Mitte 30 und Anfang 40.
Und das Gemeine ist:
Sie kommt leise.
Nicht mit einem klaren Cut.
Sondern mit kleinen Veränderungen, die man erst mal gar nicht ernst nimmt.
Bei mir hat es so angefangen:
Mein Schlaf wurde unruhiger.
Ich war schneller gereizt, dünnhäutiger…
und hatte dieses diffuse Gefühl, dass irgendetwas „anders“ ist.
Mein Körper hat sich verändert, obwohl ich nichts bewusst anders gemacht habe.
Meine Haut auch.
Und ganz ehrlich?
Ich dachte lange, ich bin einfach nur gestresst… oder mache irgendetwas falsch.
Bis ich verstanden habe:
Das ist kein Zufall.
Das ist der Anfang der Perimenopause.
Und genau hier liegt das Problem:
Niemand spricht darüber, wie sich diese Phase wirklich anfühlt.
Nicht dramatisch.
Nicht plötzlich.
Sondern schleichend.
Und jetzt kommt das Wichtigste:
Es ist nichts „Schlimmes“.
Es ist kein Zustand, dem du ausgeliefert bist.
Aber:
Du musst verstehen, was in deinem Körper passiert.
Denn wenn du weiterhin so lebst wie vorher,
wird es sich irgendwann schwer anfühlen.
Erschöpfender.
Fremder.
Wenn du aber beginnst, deinen Körper zu verstehen und ihn gezielt zu unterstützen,
kannst du genau in dieser Phase wieder zurück in deine Energie kommen.
In deine Klarheit.
In deine Lebensfreude.
Ich sehe diese Phase heute komplett anders.
Nicht als „Beginn vom Abbau“
sondern als Wendepunkt.
Ein Moment, in dem ich aufgehört habe,
gegen meinen Körper zu arbeiten –
und angefangen habe, mit ihm zu gehen.
Wenn du das Gefühl hast, dass dein Körper sich verändert
und du ihn gerade nicht mehr ganz verstehst…
Du bist nicht allein.
Und du kannst unglaublich viel mehr beeinflussen, als du denkst 💕