Sandra Reinheimer - Follow your InnerVoice

Sandra Reinheimer - Follow your InnerVoice Praxis für systemisches Coaching (History Clearing®, CQM, syst. Beratung - DGSF Prüfungsvorbereitung; Begleitung von Veränderungsprozessen, inkl.

Sandra Reinheimer - Praxis für systemisches Coaching
Personal- und Business-Coach, History Clearing®, CQM, systemische Beratung (DGSF), Lehrerin für Gesundheits- und Pflegeberufe
www.sandrareinheimer.com

Meine Praxisangebote:
Expertin für Angst- und Paniksymptomatik, Depression, Burnout, Tinnitus und PTBS, Konflikt-, Krisen- und Trennungsmanagement, Systemisches Coaching (inkl. systemischer Aufstellungsarbeit) in persönlichen Lebenssituationen und beruflichen Kontexten, Einzel- und Paarcoaching; Systemische Beratung von Einzelpersonen, Gruppen und Teams, History Clearing und CQM, Biologisches Heilwissen nach Rainer Körner, gesundheitliche (somatische und psychosomatische) Themen aller Art; Persönlichkeitscoaching von Erwachsenen/ Jugendlichen und Kindern; Lernberatung/ Lerncoaching inkl. Krisenmanagement (Trennung, Scheidung, Trauer), Konfliktcoaching/ Empathietraining, Steigerung von Lebensqualität und Selbstkompetenz. Nimm für ein erstes kostenfreies und völlig unverbindliches Informationsgespräch sehr gerne Kontakt zu mir auf:

https://calendly.com/sandrareinheimer/kostenfreies-informationsgesprach-praxis-sandra-reinheimer

Was es nicht ist - Es ist kein „Prozess“.Es ist kein „Wir schauen mal“.Es ist kein „gerade schwierig“.Es ist Ausweichen....
13/02/2026

Was es nicht ist -

Es ist kein „Prozess“.
Es ist kein „Wir schauen mal“.
Es ist kein „gerade schwierig“.

Es ist Ausweichen.
Es ist ein Mensch ohne Platz.

Und hör bitte endlich damit auf,
es Spiritualität zu nennen,
wenn es nichts weiter als Bindungsabbruch ist.

Hör auf, es Freiheit zu nennen,
wenn es nur Angst vor Verantwortung ist.
Hör auf, es Offenheit zu nennen,
wenn es in Wahrheit ein Nein ist.

Denn Klarheit ist kein Luxus.
Klarheit ist Mindeststandard.

Alles, was dich in der Schwebe hält,
hält dich nicht.
Alles, was halb ist, ist nicht.

Halb ist kein Ort.
Halb ist ein Wartezimmer für Menschen,
die sich nicht entscheiden wollen.

Was echt ist, steht.
Was echt ist, trägt.
Was echt ist, hat Ordnung.

Alles andere: ist raus.

Man erkennt Wahrheit daran, dass sie keinen Zwischenraum braucht.

Es ist nicht Liebe,
wenn du ständig interpretieren musst.
Es ist nicht Nähe,
wenn du allein die Verbindung hältst.
Es ist nicht Tiefe,
wenn es nur Chaos und Drama ist.

Es ist nicht Bindung, wenn jemand immer nur so lange da ist, wie es bequem bleibt.
Es ist nicht Schicksal, wenn es dich kleiner macht.
Es ist auch nicht „Timing“,
wenn es seit Monaten kein Ja gibt.

Es ist nicht Heilung, wenn du dich dafür verbiegen musst.
Es ist nicht Reife, wenn du alles schluckst,
nur um es nicht zu verlieren.
Es ist nicht Wachstum, wenn du dauerhaft im Mangel stehst.

Und es ist vor allem nicht „kompliziert“.

Es ist unklar.

Punkt.

Und Unklarheit ist keine Romantik.
Unklarheit ist ein fehlender Platz.

Was echt ist, hat Ordnung.
Was echt ist, steht.
Was echt ist, trägt Verantwortung.

Alles andere ist ein Zwischenraum, in dem Menschen sich verstecken,
während du dich weiterhin fragst,
ob du zu viel bist.

Du bist nicht zu viel.

Es ist nicht ganz.

Sandra ❤️

Ich bin nicht mehr verfügbar für „vielleicht“. Nicht für halbe Präsenz, nicht für Unverbindlichkeit im Gewand von Offenh...
13/02/2026

Ich bin nicht mehr verfügbar für „vielleicht“.
Nicht für halbe Präsenz, nicht für Unverbindlichkeit im Gewand von Offenheit.

Wenn etwas nicht klar ist, ist es ein Nein.

(lies den Satz bitte noch einmal!)

Und ich bleibe nicht mehr in Situationen, in denen Menschen sich einen Platz offenhalten, ohne Verantwortung zu übernehmen.

Halb ist kein Ort. Und ich trete aus allem aus, was keine klare Haltung hat.

1. Welchen Platz willst du hier eigentlich nicht einnehmen - und warum soll ich ihn für dich mittragen?

2. Ist dir klar, dass Unklarheit immer eine verdeckte Entscheidung ist - nur ohne Verantwortung?

3. Für wen hältst du diese Tür offen, während du mich im Zwischenraum stehen lässt?

4. Glaubst du wirklich, man kann Bindung halbieren, ohne dass es zerstörerisch wird?

Dazu:
1. Halb ist kein Ort. Halb ist nicht mein Ort.

2. Bevor du weiter wartest, dass es sich „ergibt“:
Es ergibt sich nicht für Menschen, die nicht wählen.

3. Bevor du dich in weiteren Begründungen für das Verhalten verlierst: nicht Entscheiden ist eine Entscheidung.

4. Zwischenräume sind keine Heimat.

5. „Mal schauen“ ist keine Richtung.

6. Offen halten, was längst klar ist: „Offen“ ist Unklarheit - mit besserem Namen.

7. Halb ist kein Versprechen.

8. „Vielleicht“ ist die eleganteste Form von Stillstand.

Dazu:
1. „Ich merke, dass ich in dieser Situation keine halben Räume mehr betreten kann.
Ich brauche Klarheit, Verlässlichkeit und einen sauberen Platz.

Wenn das nicht möglich ist, gehe ich weiter.“

2. „Ich stehe nicht für Zwischenlösungen zur Verfügung.
Halb ist kein Ort.
Entweder es gibt einen klaren Platz - oder keinen.“

3. „Ich danke dir. Für mich ist das so jedoch nicht stimmig.
Ich mache das nicht.“

4. „Ich merke, dass hier Dinge offen bleiben, die eigentlich klar sein müssten.
Und ich gehe nicht in Konstrukte, die auf Unklarheit gebaut sind.“

5. „Das ist kein echtes Ja.
Und ich bleibe nicht in einem Vielleicht.“

Hab einen klaren Freitag, Lieblingsleserin.
Entscheide.

Sandra ❤️

Du verlierst keine Menschen, wenn du dich nicht mehr relativierst.Du verlierst nur das Publikum deiner Unklarheit. Das h...
03/02/2026

Du verlierst keine Menschen, wenn du dich nicht mehr relativierst.
Du verlierst nur das Publikum deiner Unklarheit.

Das hier sind keine sanften Gedanken.
Und auch kein Text für Zustimmung.

Es ist eine Setzung.
Über Ordnung.
Über Macht.
Und über den Moment, in dem man aufhört,
sich über Gefallenwollen zu definieren.

Wer hier weiterliest, tut das nicht, um sich bestätigt zu fühlen -
sondern um sich einzuordnen.

Ein Gedanke an diesem Dienstag.
Einer, der sich in den letzten Jahren immer wieder gezeigt hat.

Über Zugehörigkeit.
Und über den Moment, in dem man aufhört, gemocht werden zu wollen.

Über Polarisierung.
Und warum sie kein Problem, sondern ein Ordnungsmerkmal ist.
Kein Risiko - sondern eine Konsequenz.

Über Macht.
Und darüber, was passiert, wenn man sie nicht mehr verschenkt, nur um dazuzugehören.

Ein Gedanke an diesem Dienstag.
Über Standhaftigkeit.
Ohne Rückversicherung.

Ein Gedanke, den ich heute hier stehen lasse.
Ohne Gefälligkeitsfilter.

Denn aus systemischer Sicht ist genau
das alles kein Makel,
sondern ein Zeichen von Ordnung.

Hellinger war sehr klar darin:

„Wer seinen Platz einnimmt und in seiner Wahrheit steht, wird nicht von allen gemocht.
Und das ist nicht nur unvermeidlich,
sondern notwendig.“

Denn Ordnung entsteht nicht durch Zustimmung.
Sie entsteht durch Stimmigkeit.

Menschen, die in sich stehen, polarisieren.
Nicht, weil sie provozieren wollen,
sondern weil sie nicht ausweichen.

Und dort, wo jemand nicht mehr um Zugehörigkeit bittet,
sondern sie durch innere Aufrichtigkeit ersetzt,
ordnet sich das Feld von selbst:

Die einen gehen.

Die anderen bleiben.

Und wenn sie das tun,
dann aus echter Bindung, nicht aus Anpassung.

In Hellingers Worten:
„Wer bei sich ist, verliert die, die ihn nur mochten. Und er gewinnt die, die ihn wirklich sehen.“

Aus systemischer Sicht ist das kein Statement über Charakter.
Es ist eine Bewegung der Ordnung.

Wer seinen Platz einnimmt, wird sichtbar.
Wer sichtbar wird, selektiert.
Und wer selektiert, verliert nicht -
sondern trennt Zugehörigkeit von Anpassung.

Das Feld reagiert darauf nicht emotional,
sondern logisch.

Was nicht stimmig ist, geht.
Was stimmig ist, bleibt.

Und genau hier endet jede Diskussion.

Nicht, weil es nichts mehr dazu zu sagen gäbe.
Sondern weil Ordnung keine Rechtfertigung braucht.

Sie wirkt.

Konsequent.
Unumkehrbar.

Was bei dir bleibt, bleibt nicht aus Loyalität.
Sondern aus Wahrheit.

Und was geht,
geht nicht verloren.

Es war nie Teil deiner Ordnung.

Und vielleicht ist genau das die systemische Wahrheit, die viele nicht hören wollen:

Dass es nicht die anderen sind, die Ordnung zerstören.
Sondern das eigene Ausweichen vor Klarheit.

Mach dir einmal wirklich klar,
was passiert, wenn du versuchst, Zugehörigkeit über Anpassung zu sichern.
Wenn du lieber gefällst als stehst.
Wenn du lieber relativierst als Position beziehst.

Systemisch betrachtet verlierst du dabei nicht andere - du verlierst DICH.

Denn Ordnung entsteht nicht dort,
wo alle bleiben.

Sondern dort,
wo jeder seinen Platz einnimmt -
auch wenn das bedeutet, dass nicht alle mitgehen.

Das ist keine Härte.
Das ist Reife.

Und vielleicht ist genau das der Punkt,
an dem Entwicklung beginnt:

„Nicht mehr zu fragen, wer bleibt -
sondern wer man eigentlich ist,
wenn man nicht mehr ausweicht.“

Mach dich heute mal gerade -
denn Klarheit kostet Zugehörigkeit.
Aber Unklarheit kostet dich selbst.

Und wer polarisiert, war nie gefährlich.
Gefährlich wird’s für den,
der sich selbst ständig relativiert.

Wer Klarheit als Gefahr empfindet,
hat Macht bisher nur über Gefallen reguliert.

Sandra ❤️

Das hier ist kein Befindlichkeitstext. Eher ein - vielleicht - gewagter Text. Bewusst.Und ich weiß, dass er nicht jedem ...
03/02/2026

Das hier ist kein Befindlichkeitstext.
Eher ein - vielleicht - gewagter Text.
Bewusst.
Und ich weiß, dass er nicht jedem „schmecken wird“.

Und vielleicht war genau das schon immer meine Königsdisziplin. Dass mich diese „Gefahr“ nie tangiert hat. Dieses leise Kalkül, was man „sagen darf“ und was man besser lässt.

Ich habe nie danach geschrieben, was anschlussfähig ist. Ich habe danach geschrieben, was stimmt.
Für mich.

Was vielleicht aneckt, weil es trifft.
Was unbequem ist, weil es nicht ausweicht.

Diese Angst vieler Menschen, nicht gemocht zu werden, hat mich nie geführt.
Und sie wird mich auch nicht führen.
Nicht mehr in diesem Leben.

Der Preis dafür?
Dass mich manche Menschen nicht mögen.
Nett ausgedrückt.

Der Gewinn?
Dass andere mich so sehr lieben,
dass sie wahrscheinlich mitsterben würden,
wenn ich es täte.

Ich glaube, man nennt das polarisieren 😉

Ich nenne es:
nicht verhandelbar sein.

Und vielleicht ist Follow genau deshalb Follow geworden.

Nicht, weil hier alles gefällt.
Sondern weil hier etwas gilt.

Ich schreibe das heute hier auf auf meiner Seite,
weil Follow seit vielen Jahren auch genau dafür steht: Themen anzuschauen, die nicht immer nur angenehm sind - aber ehrlich.

In den letzten Wochen habe ich mir eine Frage gestellt, die mich schon sehr viel länger begleitet.

Es gibt hier - wie überall - auch Frauen, die in dieses Feld kommen und sofort auf Angriff gehen.

Nicht dialogisch.
Nicht fragend.
Nicht suchend.

Sondern bewertend, zuschreibend und abwertend.
Mit Kommentaren, die nicht öffnen, sondern zuschlagen. Und ja, mit einer Wortwahl, die keine Einladung ist, sondern an eine „Kampfansage“ erinnert.

Und jedes Mal frage ich mich dasselbe:
„Was passiert da?“

Denn eines ist wichtig klarzustellen:
Unterschiedliche Meinungen sind nicht das Problem. Widerspruch ist nicht das Problem.
Kritische Auseinandersetzung ist ausdrücklich nicht das Problem.

Das Problem beginnt dort, wo Dialogfähigkeit fehlt.

Wo nicht gefragt wird: „Was meint die andere?“
sondern unterstellt wird: „Ich weiß, wie du bist.“

Wo Worte nicht genutzt werden, um zu verstehen,
sondern um zu markieren, zu dominieren, zu verletzen.

Ich möchte dazu noch eine sehr persönliche Beobachtung teilen, weil ich in meinem Leben tatsächlich nur eine einzige Frau kennengelernt habe, bei der ich in all den Jahren wirklich live erleben durfte, wie es aussieht, wenn jemand 0,0 Sisterhood-Haltung in sich trägt.

Und ja, ich kann das nicht anders benennen: das war eine fürchterliche Frau.

Nicht als moralisches Urteil, sondern als klare Beschreibung dessen, wie es sich angefühlt hat, ihr zu begegnen. Und gleichzeitig: Sie tat mir immer wieder sehr leid. Wirklich leid. Weil ich bei ihr etwas erlebt habe, das ich sonst bei Frauen so gut wie nie erlebe: dass weibliches Einfühlungsvermögen nicht einfach nur verletzt oder blockiert war, sondern: nicht vorhanden.

Sie konnte sich in nichts hineindenken. In gar nichts. In keine Nuance, keine Zwischentöne, keine Lage. Nicht einmal in einer Weise, die für die meisten Frauen ganz selbstverständlich ist: dieses natürliche Mitfühlen, dieses feine Erfassen, wie etwas beim Gegenüber ankommt. Sie hatte keine innere Resonanz dafür. Und das war nicht „stark“ oder „klar“ - das war hart. Roh. Unverbunden.

Und das Merkwürdigste war: Ihre Art wirkte in manchen Momenten fast, als entspräche sie eher einem Mann - aber nicht einem sensiblen, empathiefähigen Mann, der Tiefe und Kontakt halten kann. Sondern eher einem Typ Mann, der wie die Axt im Walde durch ein Feld geht: ohne Gespür für Wirkung, ohne Blick für Beziehung, ohne das kleinste Bewusstsein dafür, dass Worte Räume öffnen oder Räume zerstören können.

Und manchmal, wenn ich hier Kommentare lese, dann habe ich ganz kurz wieder dieses Gefühl von letztem Jahr. Dieses „Hier stimmt etwas nicht.“

Nicht, weil jemand anderer Meinung ist. Nicht, weil jemand ein Text nicht trifft oder er Inhalte anders sieht.

Sondern weil da etwas fehlt, das eigentlich die Basis jeder reifen Kommunikation ist: die Fähigkeit, überhaupt erst einmal kontaktfähig zu werden. Eine freundliche Anfrage zu formulieren. Einen Satz zu schreiben, der klärt, statt zu schießen.

Erst einmal zu sagen: „Worüber stolpere ich gerade?“ statt sofort zu bewerten, zuzuordnen, zu beleidigen, abwerten und verletzen zu wollen.

Und dann frage ich mich nicht: „Was ist das für ein Mensch?“ - sondern:

„Was ist das für ein inneres Problem, dass jemand es nicht schafft, auf eine erwachsene, respektvolle Weise ins Gespräch zu gehen?“

Was ist da innerlich so unverbunden, so roh, so wenig in Beziehung, dass der erste Impuls Angriff ist - statt Kontakt?

Systemisch betrachtet ist das kein Einzelfall.
Menschen - und ja, natürlich auch Frauen - bringen ihre inneren Beziehungsmuster in jedes (!) Feld, das sie betreten.

Wer innerlich in Konkurrenz steht, erlebt Verbindung als Bedrohung. Wer sich selbst permanent rechtfertigen musste, greift an, bevor er sich erneut klein fühlt. Wer keine innere Ordnung hat, reagiert allergisch auf Klarheit.

Und dann entsteht genau das, was viele dann nicht sehen wollen: nicht „die anderen sind schwierig“, sondern: das eigene Muster kollidiert mit einem Feld, das Struktur hat.

Ich beobachte seit Jahren, privat wie beruflich, dass es Frauen gibt, die immer wieder mit anderen Frauen aneinander geraten. Nicht, weil diese anderen Frauen alle „falsch“ sind. Sondern weil das eigene Kommunikationsmuster keine Resonanz für Augenhöhe erzeugt.

Denn auch das ist eine Wahrheit:
„Wie man spricht, bestimmt, was man erntet.“

Wer in ein Feld hineinpöbelt, wird kein Mitgehen erleben. Wer abwertet, wird Abgrenzung erfahren.
Wer verletzt, wird Distanz spüren.

Das ist keine „Strafe dafür“.
Das ist Resonanz.

Und genau hier wird es spannend:
Viele dieser Reaktionen auf der anderen Seite werden dann gerne umgedeutet.
Als Ausgrenzung.
Als Arroganz.
Als „man darf ja nichts mehr sagen“.

Doch systemisch stimmt das nicht.

Was dann passiert, ist nämlich keine „Unterdrückung von Meinung“.

Es ist eine Antwort (!) auf die eigene Art (!) -
nicht (!) auf den Inhalt.

Ein Phänomen, das mir in diesem Kontext hier auf Follow immer wieder auffällt, möchte ich heute einmal fachlich betrachten:

„Warum reagieren manche Frauen immer wieder mit dem Einwand „Das gilt doch auch für Männer“, obwohl der Fokus eines Textes bewusst und erklärt auf Frauen liegt?“

Das ist eine inhaltliche, systemische Fragestellung - keine emotionale.

Fachlich betrachtet ist dieser Einwand keine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Text.

Er ist eine Verschiebung des Fokus.

Denn keiner meiner Texte behauptet, dass Männer ausgeschlossen sind. Viel eher habe ich schon sehr oft erklärt, warum der Fokus hier bewusst auf Frauen liegt.

Wenn dann trotz dieser Klarheit immer wieder der Impuls entsteht, diesen Blick „auszugleichen“, zu relativieren oder zu erweitern, dann lohnt sich ein genaueres Hinschauen.

Systemisch betrachtet zeigt sich hier häufig kein (!) Gerechtigkeitssinn, sondern:

„Eine innere Irritation mit klarer Adressierung“.

Denn wer sich in seiner eigenen Position sicher ist, kann sehr gut aushalten, dass ein Feld thematisch fokussiert ist.

Wer jedoch gelernt hat, sich selbst ständig mitzudenken, mitzuerklären oder mitzurelativieren, empfindet klare Zielgruppenansprache schnell als Ausschluss.

Der Satz „Das gilt auch für Männer“ wirkt dann wie ein Hinweis - ist aber oft ein Ausdruck davon, dass Eindeutigkeit innerlich nur schwer gehalten werden kann.

Fachlich gesprochen:
„Es geht nicht um Gleichberechtigung,
sondern um Bindungssicherheit im eigenen Selbstbild.“

Klar adressierte Felder lösen bei manchen Menschen den Impuls aus, sie sofort „zu öffnen“,
weil sie innere Spannung mit klarer Abgrenzung haben.

Doch Fokus ist kein Ausschluss.
Und Präzision ist kein Angriff.

Fachlich betrachtet berührt diese Reaktion ein bekanntes Spannungsfeld: Fokus versus Universalismus.

Ein fokussierter Text benennt eine Zielgruppe, um Tiefe zu ermöglichen.

Ein universalistischer Impuls versucht, sofort auszugleichen, zu erweitern oder zu relativieren.

Systemisch ist dieser Impuls selten inhaltlich motiviert.

Er entsteht dort, wo Eindeutigkeit innerlich schwer gehalten werden kann.

Wer innere Klarheit besitzt, kann sehr gut aushalten, dass ein Feld präzise adressiert ist.

Wer jedoch Nähe über Gleichmachung reguliert,
erlebt Fokus schnell als Ausschluss.

Der Einwand „Das gilt doch auch für Männer“ ist in diesem Zusammenhang kein sachlicher Zusatz,
sondern eine Flucht aus der Zumutung von Präzision.

Denn Präzision verlangt Selbstpositionierung.
Universalismus erlaubt Ausweichen.

Es geht also bei diesen Kommentaren nicht um Gerechtigkeit, sondern um die Frage, wer Klarheit emotional tragen kann.

Die eigentliche Leitfrage lautet deshalb:
„Warum irritiert es mich so, wenn ein Feld ausschließlich mich als Frau meint - und was sagt das über mein Verhältnis zu mir selbst?“

Und ja - ich sage das jetzt bewusst so klar - auch wenn es unbequem ist:

Manchmal kann ich nachvollziehen, warum Männer bestimmte Dinge über Frauen sagen. Warum sie sagen: „Das ist doch nicht normal. Ihr macht euch gegenseitig fertig. Ihr seid euch selbst oft das größte Problem.“

Nicht als pauschale Wahrheit. Nicht als Urteil über Frauen insgesamt. Sondern als Beobachtung eines Musters, das existiert.

Fachlich betrachtet entsteht dieses Bild dort, wo weibliche Konkurrenz nicht reflektiert, sondern ausagiert wird. Wo Nähe nicht getragen, sondern kontrolliert wird. Wo andere Frauen nicht als Resonanzraum, sondern als Bedrohung erlebt werden. Und wo innere Unsicherheit nicht nach innen bearbeitet, sondern nach außen abgegeben wird.

Dann entsteht genau das, was von außen so verstörend wirkt: Frauen, die sich gegenseitig abwerten, bekämpfen, bloßstellen - oft unter dem Deckmantel von „Ehrlichkeit“, „Klartext“ oder „Meinungsfreiheit“.

Systemisch gesehen ist das keine Stärke. Es ist ein Ausdruck von fehlender innerer Ordnung und ungelöster Selbstwertthemen.

Und ja, solange Frauen diesen Teil nicht anschauen, solange sie Aggression gegen andere Frauen für Haltung halten und Grenzüberschreitung für Authentizität, liefern sie ungewollt genau das Bild, das sie eigentlich selbst kritisieren.

Nicht, „weil Frauen so sind“.
Sondern weil unintegrierte innere Konflikte immer nach außen wirken - auch im weiblichen Feld.

Follow ist über all die Jahre ein Feld mit einer besonderen Frequenz. Nicht, weil hier alle einer Meinung sind. Sondern weil der Umgangston getragen ist von Respekt, Bewusstsein und einer Form von weiblicher Solidarität, die nicht Gleichmacherei bedeutet, sondern Verantwortung für das eigene Wort.

Und genau das möchte ich schützen.
Weiterhin.

Deshalb sage ich das heute offen, und wahrscheinlich zum ersten Mal auch so deutlich:
Ich werde mir künftig das Recht nehmen, Kommentare zu löschen, die respektlos, abwertend oder nicht dialogfähig sind.

Nicht, weil Kritik unerwünscht ist.
Sondern weil dieses Feld kein Ort für Entgleisung ist.

Ich habe dieses Recht.
Es ist mein Feld.

Und ja, es kostet mich Zeit, Energie und Präsenz, auf unverschämte Kommentare diplomatisch zu reagieren. Diese Energie setze ich lieber dort ein,
wo echtes Interesse, Tiefe und Begegnung möglich sind.

Follow ist für mich nach wie vor ein Ort mit sehr viel Tiefe, Reflexionsfähigkeit und weiblicher Verbundenheit. Und genau deshalb erlaube ich mir, auch solche Dynamiken sichtbar zu machen, wenn sie auftauchen.

Nicht, um zu bewerten.
Sondern um Bewusstsein zu schaffen.

Und das beginnt - wie immer - bei der Art,
wie wir miteinander sprechen.

Sandra ❤️

Dieser Text ist kein Rückblick.Er ist eine Grenzziehung.Er richtet sich nicht an das Geschehen selbst,sondern an das, wa...
01/02/2026

Dieser Text ist kein Rückblick.
Er ist eine Grenzziehung.

Er richtet sich nicht an das Geschehen selbst,
sondern an das, was Menschen nachträglich daraus machen, wenn sie beginnen, ihre innere Spannung umzudeuten und Realität dafür plötzlich neu sortieren.

Wer glaubt, man könne Erlebtes im Nachhinein neu etikettieren, um sich selbst zu beruhigen,
verkennt, dass Wahrheit nicht rückwirkend verhandelbar ist.

Für dich als Leserin…

Ich schreibe das heute Abend nicht, um etwas zu erklären oder einzuordnen. Ich schreibe es, weil viele von euch Situationen kennen, die sich im Moment selbst stimmig angefühlt haben und die später plötzlich infrage gestellt werden.

Die folgenden Sätze sind keine Analyse.
Sie sind Haltepunkte für dich.

Nimm sie, wenn du merkst, dass du beginnst, deine Wahrnehmung im Nachhinein zu zerlegen.

Wenn du anfängst, dich für etwas zu rechtfertigen, das sich richtig angefühlt hat.

Oder wenn du spürst, dass du Verantwortung für Prozesse übernehmen sollst, die nicht deine sind.

Lies sie nicht, um etwas zu klären.
Lies sie, um bei dir zu bleiben.

Für dich….

Ich lasse mir meine Realität nicht von einer nachträglichen Umdeutung nehmen.

Wenn eine Situation stimmig, einvernehmlich und lebendig war, und jemand sie später als Problem, Fehler oder gar Grenzverletzung umdeutet, dann liegt das Problem nicht in der Situation, sondern in der nachträglichen inneren Verarbeitung dieser Person.

Spoiler: Nicht alles, was man später nicht mehr erträgt, war vorher falsch.

Und wenn es in dem Moment nicht kaputt war,
dann ist es nicht meine Aufgabe, es im
Nachgang zu reparieren.

Spoiler: Ich akzeptiere keine rückwirkende Pathologisierung von etwas, das im Erleben stimmig war.

Noch klarer: Ich lasse mir meine Realität nicht nachträglich zerlegen.

Für dein Gegenüber:

Hör auf, etwas nachträglich umzudeuten, nur um dich selbst zu regulieren.

Denn nachträgliche Umdeutung ersetzt keine Wahrheit.

Realität wird nicht rückwirkend neu verhandelt, um deine inneren Konflikte zu beruhigen.

Angst im Rückblick -vor wem oder was auch immer - ist kein Maßstab für Wahrheit.
Und sie begründet keine rückwirkende Korrektur von Realität.

—————————-

Wenn du dich hier wiedererkennst, dann nimm bitte eines mit:

„Du bist nicht verpflichtet, Erlebtes im Nachhinein neu zu verhandeln.“

Was in dem Moment stimmig war, braucht keine spätere Rechtfertigung.

Und was erst rückwirkend problematisiert wird,
ist KEIN Auftrag an dich.

Hier endet die Diskussion.
Bei dir.

Dein Erleben ist gültig.
Es wird nicht rückwirkend neu verhandelt.

Du bist nicht zuständig für nachträgliche Umdeutungen, nicht für fremde innere Konflikte
und nicht für die Regulation anderer.

Hier ziehst du die Grenze unumstößlich.
Und hier bleibt sie.

„Meine Realität steht.“

Sandra ❤️

PS: Wenn dich eine nachträgliche Verdrehung innerlich frieren lässt, und wenn du spürst:

Ich war dabei. Ich weiß, wie es war -

dann diskutiere NICHT.

Halte innerlich an.
Geh zurück in den Moment selbst.

Nicht in die Erzählung darüber.

Frage dich nur eines:
1. War ich präsent?
2. War ich bei mir?
3. War es stimmig?

Wenn die Antwort JA ist,
dann beende jede weitere innere Bewegung.

Nicht weiter erklären.
Nicht weiter prüfen.
Nicht weiter korrigieren.

Dieses innere Entsetzen über die Realitätsverzerrung eines Gegenübers,
das du spürst, ist KEIN Zweifel an dir.

Es ist das klare Erkennen eines Bruchs.

Es ist dein inneres wichtigstes Alarmsystem,
das dich auffordert, bei deiner Realität zu bleiben.

Und genau dort bleibst du stehen.

Dieses Gefühl bedeutet nicht:
„Vielleicht irre ich mich.“

Sondern:
„Hier wird gerade etwas erzählt, das nicht mit meiner Wahrheit übereinstimmt.“

Und genau dafür ist es da.

Es ist kein Symptom.

Es ist dein lautestes Warnsignal für
die nachträgliche Wahrheitsverschiebung
eines Gegenübers.

31/01/2026
31/01/2026

An alle Leserinnen und Leser von Follow!

Ich möchte heute etwas sehr Wesentliches ansprechen.

Viele Menschen hier ahnen überhaupt nicht,
welche Bedeutung ein von ihnen geteilter Beitrag haben kann.

In den letzten Wochen haben mich unzählige Nachrichten von Frauen (und auch Männern!) erreicht, die mir schreiben, dass sie - teilweise nach Jahren - zum ersten Mal verstanden haben,
dass sie nicht verrückt sind. Nicht krank. Nicht „psychisch verdreht“.

Dass das, was sie erlebt (!) haben (!),
eben kein persönliches Versagen war.
Kein „zu sensibel sein“.
Kein Mangel an Stärke.
Kein Mangel an Geist.

Viele dieser Frauen berichten von einem Zustand,
den wir fachlich als massive innere Destabilisierung beschreiben würden:

ständiger Selbstzweifel, Verlust der eigenen Wahrnehmung, das Gefühl, der eigenen Realität nicht mehr trauen zu können.

Wenn ein Mensch über längere Zeit beginnt,
an seinem eigenen Erleben zu zweifeln,
entsteht ein gefährlicher innerer Zustand:
Isolation, Sprachlosigkeit, Rückzug -
und nicht selten Hoffnungslosigkeit.

Was hier oft geschieht, ist keine „normale Trennungskrise“, sondern eine psychische Erschütterung durch Beziehung.

Genau deshalb ist Aufklärung so entscheidend.

Wenn Menschen verstehen, was psychologisch passiert ist, kehrt Orientierung zurück.
Und Orientierung ist Schutz. Immer!

Ich weiß, wovon ich spreche, weil ich diese Nachrichten lese. Weil ich mit diesen Frauen im Kontakt stehe. Und weil ich sehe, was es auslöst,
wenn jemand plötzlich Worte findet für das,
was ihn innerlich fast zerrissen hätte.

Und mir ist wichtig, das hier noch klar zu sagen:
Es geht hier auf Follow nicht ausschließlich um Trennungskrisen oder beendete Partnerschaften.

Diese Dynamiken zeigen sich überall dort, wo Menschen in Systeme eingebunden sind: in Familien, in beruflichen Kontexten, in Teams, in Organisationen.

Wenn ein System in Ordnung auf ein System in Unordnung trifft, oder wenn ein System durch einen Menschen sichtbar macht,
dass es innerlich nicht stimmig ist,
entsteht häufig eine massive Gegenbewegung.

Dann wird nicht reflektiert.
Dann wird ausgeschlossen.

Nicht, weil der andere „schlecht“ ist,
sondern weil Wahrheit für ungeordnete Systeme bedrohlich ist.

Ausschluss ist deshalb kein persönliches Scheitern.

Er ist ein systemischer Schutzmechanismus,
und für den Betroffenen oft kaum begreifbar,
weil er scheinbar abrupt, hart und endgültig geschieht.

Viele verstehen erst nach Jahren,
warum Nähe plötzlich unmöglich wurde,
warum Türen sich schlossen,
warum Beziehungen (gleich welcher Art!)
nicht mehr reparierbar waren.

Auch dieses Verstehen wirkt stabilisierend.
Weil es den inneren Schuldvorwurf beendet.

Und weil es einordnet,
was niemals individuell lösbar war.

Deshalb ist das Teilen dieser Beiträge keine Kleinigkeit!

Es kann der Moment sein, in dem jemand erkennt:
Ich bin nicht falsch.
Ich bin nicht allein.
Ich verliere nicht den Verstand!

Und genau dieser Moment
kann entscheidend sein.

Ich danke jedem einzelnen Menschen hier auf Follow für diese Reichweite, für dieses Mittragen,
für diese stille Form von Verantwortung.

Für jedes Teilen meiner Beiträge, für jedes Folgen, für jeden einzelnen Kommentar. Und damit:
für das bewusste beteiligt sein!

Ich mache diese Öffentlichkeitsarbeit neben meiner Praxis und meiner pädagogischen Tätigkeit aus tiefster Überzeugung.

Weil Wissen stabilisiert.
Weil Einordnung schützt.
Und weil Verstehen manchmal der erste Schritt zurück ins Leben ist.

Und vielleicht noch ein Gedanke zum Schluss…

Ein Like unter einem Beitrag ist eine sichtbare Resonanz und zeigt ein kollektives Erkennen.

Sie macht deutlich, dass ein Thema viele betrifft -
nicht nur einzelne Stimmen.

Für Menschen in innerer Verunsicherung ist genau das entscheidend: das Gefühl, nicht allein zu sein mit einer Erfahrung, die lange sprachlos gemacht hat.

Diese sichtbare Zustimmung wirkt ordnend.
Immer!

Sie gibt Orientierung.

Und Orientierung ist ein zentraler (!) Faktor psychischer Stabilisierung (!).

Danke, dass ihr Teil dieses Feldes seid!

Sandra ❤️

„Manche Männer verlieren nach einer Trennung nicht die Frau.Sie verlieren nur den Zeugen für ihr eigenes Narrativ. Und d...
30/01/2026

„Manche Männer verlieren nach einer Trennung nicht die Frau.
Sie verlieren nur den Zeugen für ihr eigenes Narrativ.

Und das ist mein „Andreas-Bader-Satz“.

Vorbemerkung der Autorin:

Dieses Buch ist all jenen gewidmet,
die erst nach dem Ende verstanden haben,
mit wem sie es wirklich zu tun hatten.

Es ist kein Buch über Männer.
Und kein Buch über Trennungen.

Es ist ein Buch über das,
was sich erst zeigt, wenn Nähe endet
und Masken nicht mehr gebraucht werden.

Dr. Jekyll oder Mr. Hyde -
wer war der Wahre?

Vielleicht liegt die erschreckendste Antwort darin,
dass beide existierten.

Und dass niemand sie unterscheiden konnte,
solange Bindung noch regulierte.

Dieses Buch entsteht,
weil zu viele Frauen nach Trennungen glauben,
sie seien verrückt geworden.

Weil ihnen niemand erklärt hat,
dass manche Persönlichkeitsstrukturen
erst im Verlust sichtbar werden.

Nicht vorher.
Nicht währenddessen.
Sondern danach.

Dieses Buch gibt Sprache für das,
was lange namenlos blieb.

Damit Frauen sich nicht mehr fragen müssen,
ob sie übertreiben.

Und damit das,
was im Stillen zerstört,
endlich gesehen wird.

Nicht aus Rache.
Sondern aus Verantwortung.

„Manche Männer tragen kein Gewissen in sich.
Sie tragen ein Tribunal.
Und sobald Beziehung endet, beginnt das Urteil.“

- Sandra Reinheimer - Freiburg - 2026

Dieser folgende Textausschnitt ist einer der Gründe, warum eines meiner Bücher im Jahr 2026 erscheinen wird.

Nicht, weil mich Einzelschicksale bewegen.
Sondern weil sich hier ein Muster zeigt,
das zu oft übersehen wird.

Es gibt Menschen in deinem
unmittelbaren Nahfeld,
die du nicht als gefährlich erkennst.

Nicht vorher.
Nicht währenddessen.

Sondern erst hinterher.

Während der Beziehung wirken sie normal.
Zugewandt.
Fürsorglich.
Manchmal sogar besonders empathisch.

Das Umfeld sieht nichts Auffälliges.
Freunde erleben sie als sympathisch.
Kollegen als verlässlich.

Und genau deshalb gibt es keinen Warnhinweis.

Denn das Problem liegt nicht im Alltag.

Es liegt im Moment des Verlustes.

Erst wenn Nähe endet,
zeigen sich Dynamiken,
die vorher gebunden, reguliert oder
kompensiert waren.

Nicht, weil sich jemand „verstellt hat“.
Sondern weil bestimmte Persönlichkeitsanteile
nur (!) unter Bindungsabbruch sichtbar werden.

Darüber wird kaum gesprochen.

Weil es schwer erklärbar ist.
Weil es unbequem ist.
Und weil Frauen, die es erleben,
oft nicht ernst genommen werden.

Dieses Buch entsteht,
weil diese Erfahrung kein Einzelfall ist.

Sondern ein stilles Phänomen,
das erst im Nachhinein erkennbar wird.

Und genau deshalb braucht es Sprache dafür.

The Perfect Couple - The Perfect Match -
oder auch: Dr. Jekyll & Mr. Hyde

Viele Frauen berichten nach Trennungen vom gleichen Schockmoment.

Der Mann, den sie kannten,
ist plötzlich nicht mehr da.

Stattdessen steht ihnen da jemand gegenüber,
der eiskalt ist.
Abwertend.
Manipulativ.
Emotional grausam.
Und gefährlich.

Wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

Systemisch und psychologisch ist dieses Phänomen gut erklärbar.

Nach Trennungen verlieren manche Menschen nicht nur die Beziehung,
sondern ihre emotionale Selbstregulation.

Solange Nähe vorhanden war,
wurde darüber (!) Stabilität bezogen.

Fällt diese weg,
brechen innere Schutzmechanismen
restlos zusammen.

Was dann sichtbar wird,
ist nicht plötzlich „ein neuer Mensch“.

Es ist das ungefilterte Überlebenssystem
dieses Menschen.

Typisch sind dann Verhaltensweisen wie:

- völlige Empathielosigkeit
- emotionale Kälte
-Schuldumkehr
- gezielte, massive Kränkung
- Machtdemonstration
- radikales Abwerten der gemeinsamen Geschichte

Viele Frauen sagen dann fassungslos:
„So war er doch nie.“

Doch - er war es.
Nur gut reguliert.

Nicht jeder Mensch kann Verlust integrieren.
Manche müssen ihn externalisieren.

Das heißt:
Der Schmerz wird nicht gefühlt -
er wird nach außen verlagert.

Und dafür braucht es ein Feindbild.

Nach der Trennung wird dieses Feindbild dann
die Frau.

Nicht, weil sie etwas getan hat.
Sondern weil sie nicht mehr verfügbar ist.

Das wirkt „psychopathisch“.
Ist aber schlicht Bindungsdesintegration.

Gefährlich wird es trotzdem.

Denn Menschen in diesem Zustand verlieren komplett kurzfristig:

- jegliches Mitgefühl
- jegliche Verantwortung
- jegliche Beziehungsethik

Nicht aus Bosheit.
Sondern aus innerem Kontrollverlust.

Für Frauen ist das oft traumatisierend,
weil sie versuchen, mit dem „alten Menschen“
zu sprechen.
Während es diesen aber nicht mehr gibt.
Während ihnen ein völlig anderer gegenübersteht.

Der wichtigste Satz lautet deshalb:

Rede niemals (!) mit Mr. Hyde über Dr. Jekyll.

Er ist nicht mehr erreichbar.

Und du kannst ihn nicht zurückholen.

Nicht durch Erklärungen.
Nicht durch Verständnis.
Nicht durch Liebe.

Der einzige Schutz ist radikaler Abstand.
Aus Selbstschutz.

Denn wer versucht, weiterhin Nähe
mit jemandem herzustellen,
der innerlich gerade komplett entmenschlicht,
wird selbst beschädigt.

Dieser Beitrag ist deshalb für all die Frauen,
die sich gefragt haben:

„Bin ich verrückt - oder ist das hier wirklich passiert?“

Nein.
Du bist nicht verrückt.

Du hast erlebt,
wie jemand nach einer Trennung sein inneres Gleichgewicht verloren hat.

Der Mensch, mit dem du zusammen warst,
existiert nicht mehr.

Und an seiner Stelle steht jemand,
den du nicht mehr erkennst.

Das Gefährliche an diesen Männern
ist nicht das, was sie zeigen.
Es ist das, was sie nicht zeigen müssen.

Denn, noch einmal: im Außenfeld wirken sie oft (weiterhin) völlig unauffällig.
Sympathisch.
Charmant.
Hilfsbereit.
Manchmal sogar besonders „nett“.

Kollegen mögen sie.
Freunde schätzen sie.
Bekannte sagen Sätze wie:
„Der wirkt doch total normal.“
„Das kann ich mir bei ihm nicht vorstellen.“

Und genau darin liegt das Problem.

Denn das, was Frauen hier nach Trennungen erleben, findet nicht im sozialen Außenraum statt.

Es geschieht im intimen Beziehungsraum.
Dort, wo niemand zuschaut.
Dort, wo keine Zeugen existieren.
Dort, wo Worte verdreht, Grenzen überschritten
und emotionale Realitäten zerstört werden.

Diese Männer haben kein Problem mit Menschen.

Sie haben ein Problem mit Bindung.

Solange Beziehung Nähe liefert, Stabilität gibt,
das eigene Selbst reguliert,
funktionieren sie scheinbar normal.

Doch mit dem Verlust der Beziehung
bricht genau diese (!) Regulation weg.

Was dann sichtbar wird, ist kein „neuer Mensch“.
Es ist ein innerer Zustand, der vorher verdeckt war.

Psychologisch gesprochen verliert das System seine Selbststeuerung.

Empathie wird nicht mehr gespürt.
Schuld wird nicht mehr integriert.
Verantwortung wird nicht mehr getragen.

Stattdessen entsteht etwas Hochgefährliches:

Ein innerer Kampf um Kontrolle.

Der ehemalige Partner wird nicht mehr als Mensch erlebt,
sondern als Bedrohung des eigenen Selbstbildes.

Und was bedroht, darf entwertet werden.
Beschuldigt werden.
Bekämpft werden.

Nicht emotional.
Sondern kalt.

Diese Männer kennen in diesem Zustand
weder Freund noch Feind.

Sie kennen nur noch ein Ziel:
sich selbst zu stabilisieren - um jeden Preis.

Darum sind sie zu Dingen fähig,
die niemand erwartet hätte:

– gezielte Schuldumkehr
– emotionale Grausamkeit
– Verdrehung von Tatsachen
– Manipulation von Außenstehenden
– völlige Abwesenheit von Mitgefühl

Nicht aus Sadismus.
Sondern aus innerer Desintegration.

Und das macht sie so gefährlich.

Denn während das Umfeld weiterhin sagt:
„Der ist doch nett“,
steht die Frau einem Menschen gegenüber,
der innerlich keinen moralischen Kompass
mehr hat.

Und genau deshalb ist der größte Fehler der Versuch, mit diesem Menschen zu reden, zu erklären, zu vermitteln.

Denn in diesem Zustand wird nicht kommuniziert.
Es wird verteidigt.

Nicht die Beziehung.
Sondern das eigene fragile Selbst.

Für Frauen ist das hochtraumatisierend,
weil sie oft immer wieder versuchen,
den Mann zu erreichen, den sie kannten,
während sie längst jemand anderem gegenüberstehen.

Darum ist das Wichtigste, was jede Frau wissen muss:

Du bist nicht verrückt.
Du übertreibst nicht.
Und du hast dir das nicht eingebildet.

Wenn jemand nach einer Trennung
emotional entmenschlicht, entwertet und kalt wird, dann ist das kein Beziehungskonflikt.

Dann ist das ein psychischer Ausnahmezustand.

Und der verlangt nicht Verständnis.
Sondern Schutz.

Abstand ist dann keine Härte.
Sondern Selbstrettung.

Denn wer versucht, weiterhin Nähe zu jemandem herzustellen,
der innerlich keine Bindungsfähigkeit besitzt,
wird selbst beschädigt.

Nicht jede Trennung ist gefährlich.
Aber jede Entmenschlichung ist es.

Und darüber muss gesprochen werden.

Sandra ❤️

Adresse

Kaiser-Joseph-Str. 254
Freiburg Im Breisgau
79098

Telefon

+4915119741607

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