Bayerischer Cochlea Implantat Verband e.V.

Bayerischer Cochlea Implantat Verband e.V. Der Bayerische Cochlea Implantat Verband e.V. Der Landesverband wurde 1997 gegründet.

(BayCIV) ist eine Vereinigung zur Förderung von Hörgeschädigten, die mit einem CI (Cochlea Implantat) versorgt worden sind oder versorgt werden wollen.

Die Welt hat ihren Sound zurückBald  ist der 25. Februar - der Internationale CI-Tag 2026. Unter dem Motto    "Hear Life...
16/02/2026

Die Welt hat ihren Sound zurück

Bald ist der 25. Februar - der Internationale CI-Tag 2026. Unter dem Motto "Hear Life With CI" feiern wir eine Technologie, die für viele von uns weit mehr ist als nur Technik:

Sie ist das Tor zu den Stimmen unserer Liebsten, zum Rauschen des Waldes und zum Beat unserer Lieblingssongs

Ein Cochlea-lmplantat (CI) verändert nicht nur das Hören, sondern das ganze Leben.
Es bedeutet Teilhabe, Verbindung und ganz viel Lebensqualität.

Was ist dein Lieblingsgeräusch, das du ohne CI vermissen würdest? Schreib es uns in die Kommentare! Oder einfach eine PN


Gedenken. Erinnern. Wach bleiben.Heute ist ein Tag des Innehaltens.Ein Tag, an dem Geschichte nicht vergangen ist, sonde...
27/01/2026

Gedenken. Erinnern. Wach bleiben.

Heute ist ein Tag des Innehaltens.
Ein Tag, an dem Geschichte nicht vergangen ist, sondern mahnend in unsere Gegenwart hineinragt.
Wir gedenken der unvorstellbaren Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes.

Wir gedenken der Millionen ermordeter Menschen.
Und wir gedenken ausdrücklich jener, deren Leben als „lebensunwert“ diffamiert wurde: sei es aufgrund ihrer Religion, Weltanschauung. Behinderte, kranke, vulnerable Menschen – systematisch entrechtet, entmenschlicht, ermordet.
Die sogenannte „Euthanasie“ war kein medizinischer Akt.

Sie war Mord.

Getarnt als Fürsorge, legitimiert durch Ideologie, exekutiert im Namen einer vermeintlichen „Reinigung der Gesellschaft“.

Ein Zivilisationsbruch, der uns bis heute verpflichtet.

Als BayCIV stehen wir für Teilhabe, Würde und Selbstbestimmung.

Wir stehen gegen jede Form von Ableismus, Selektion und stiller Ausgrenzung.

Und wir erinnern daran: Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Nie gewesen. Nie wieder.
Erinnerung ist keine Geste der Vergangenheit.

Sie ist eine Haltung.
Eine tägliche Entscheidung für Menschlichkeit, Respekt und Verantwortung.

Nie wieder ist jetzt.

Panik oder Genuss Friseurbesuch mit Cochlea-Implantat – ein paar Gedanken & Tipps aus der Praxis Ein Friseurbesuch kann ...
23/01/2026

Panik oder Genuss

Friseurbesuch mit Cochlea-Implantat – ein paar Gedanken & Tipps aus der Praxis

Ein Friseurbesuch kann für uns CI-Träger:innen wunderbar entspannend sein – oder unnötig anstrengend. Der Unterschied liegt fast immer in Kommunikation und Vorbereitung.

Ein paar Dinge, die sich für viele bewährt haben:

• Vorab reden. Kurz erklären, dass man hörbehindert ist und ggf. mit Cochlea-Implantat hört. Keine lange Erklärung – Klarheit reicht.

• Absprachen treffen. Was ist wichtig? Länge, Form, No-Gos. Bilder helfen oft mehr als Worte.

• Mundbild & Blickkontakt. Bittet darum, dass ruhiges Sprechen, kurze Sätze, Blick ins Gesicht vorherrschend ist – das macht enorm viel aus.
• Technik bewusst nutzen. Vorher klären, wann CI/Hörtechnik abgenommen werden sollte und wann Kommunikation besonders wichtig ist.

• Zeichen vereinbaren. Kleine Gesten für „bitte kurz warten“, „nochmal erklären“ oder „passt so“, oder Berührungen (Arm, Schulter) vereinbaren, all das nimmt viel Stress.

• Vertrauen zulassen. Wenn die Basis stimmt, darf man loslassen – und genau dann wird aus Pflichtprogramm echtes Wohlfühlen.

Was oft unterschätzt wird:

Gute Kommunikation ist keine Nettigkeit, sondern Barrierefreiheit.

Und sie beginnt nicht beim Schneiden, sondern vor dem ersten Handgriff.

Wenn Friseur:innen wissen, wie sie mit hörbehinderten Menschen kommunizieren können, profitieren alle Seiten. Der Besuch wird ruhiger, klarer – und am Ende schöner.

Vielleicht ein kleiner Impuls für mehr Leichtigkeit zwischen Schere, Spiegel und Cappuccino. ☕
Euer BayCiv Team

Wir wünschen allen ein frohes, schönes und gesegnetes neues Jahr. Rutscht gut n'über
31/12/2025

Wir wünschen allen ein frohes, schönes und gesegnetes neues Jahr. Rutscht gut n'über

24/12/2025

Jahresrückblick 2025 – BayCIV: Ein Jahr in Klang, Gemeinschaft und Perspektive
Und Weihnachtswünsche 🎄

Im fortwährenden Streben nach Teilhabe, Resonanz und persönlicher Entfaltung hat der Bayerische Cochlea-Implantat-Verband e.V. (BayCIV) im Jahr 2025 seine Rolle als pulsierender Knotenpunkt für Menschen mit Hörbeeinträchtigung erneut eindrücklich bestätigt.

Wie ein vielstimmiges Konzert, in dem jede Stimme, jede Erfahrung und jede Begegnung ihren eigenen, unverwechselbaren Akkord beiträgt, zeichnete sich dieses Jahr durch einen Reigen von Veranstaltungen, Begegnungen und thematischen Akzentsetzungen aus, die weit über das bloß Technische hinauswachsen.

Im Mittelpunkt stand die sorgfältig kuratierte Informationsveranstaltung „Rund um das Hörsystem – wie profitiere ich von der Digitalisierung?“ Diese ganztägige Begegnung im Burkardus-Haus in Würzburg wuchs zu einem vielschichtigen Forum, in dem neueste technologische Entwicklungen, digitale Anwendungen und praxisnahe Hörtrainingsstrategien in einen dialogischen Austausch mit den Teilnehmenden traten. Weit mehr als eine Ansammlung von Vorträgen, war dieses Symposium ein Ort, an dem theoretisches Wissen und gelebte Erfahrung ineinanderflossen – begleitet von Workshops zu Gleichgewicht, Hörtraining und interaktiven Diskussionen. Die sorgsame Übersetzung in Gebärdensprache und die Bereitstellung unterstützender Technologien dokumentierten den unmissverständlichen Anspruch, die Zugänge für alle Beteiligten so inklusiv, barrierearm und empathisch wie möglich zu gestalten.

Doch BayCIV verstand 2025 nicht als ein rein didaktisches Feld, sondern als soziales Gefüge: Familien und Jugendliche fanden in gemeinschaftlichen Formaten Raum für Begegnung, Austausch und heitere sowie nachdenkliche Momente. So gestaltete sich ein Familienwochenende auf dem Bauernhof als pulsierender Mikrokosmos gelebter Gemeinschaft, in dem Generationen – von den Kleinsten bis zu den Erfahrensten – in naturnaher Umgebung ihre Alltagswirklichkeiten teilten und stärkten.
Ebenso bot ein gemeinsames Teenie-Wochenende im Fichtelgebirge Raum für bewegte Naturerlebnisse, heitere Abenteuer und die Förderung eines gestärkten Selbstbewusstseins im jugendlichen Kontext.

Diese und alle anderen Veranstaltungen zeigen, dass wir nicht allein als technisch orientierter Verband zu verstehen sind. Vielmehr manifestiert sich hier ein tiefes Engagement für die psychosoziale Dimension des Hörens und des miteinander Lebens – ein Engagement, das sich in persönlichen Begegnungen, in dialogischen Räumen und in der Gestaltung gemeinsamer Erlebnisse erfahrbar macht.

Im kollektiven Nachhall dieser Ereignisse stehen Begriffe wie Resonanz, Verbundenheit, Selbstermächtigung und gegenseitige Wertschätzung als tragende Säulen des Verbandshandelns. BayCIV ist so mehr als ein orchestrierender Verband – er ist ein Ort, an dem Geschichten vom Hören, vom Teilhaben und vom menschlichen Miteinander in all ihren Facetten miteinander verwoben werden.

Weihnachtliche Gedanken zum Jahresausklang

Und so treten wir zum Jahresende, in der stillen, doch lebendigen Zeit der Weihnacht, in ein Licht, das zugleich leise wie klar die Wärme menschlicher Verbundenheit reflektiert.

Nun senkt sich das Jahr in jene besondere Zeit, in der selbst Geräusche leiser werden –
und Bedeutung lauter.
Weihnachten ist für viele ein Fest der Klänge.
Für den BayCIV darf es auch ein Fest der Zwischentöne sein.
Der Gesten.
Der Blicke.
Der Pausen.

Möge der Ausklang dieses Jahres ein Moment sein, in dem Klang nicht nur als Sinneswahrnehmung, sondern als Metapher für Beziehungsfähigkeit und Gemeinschaft leuchtet.

Mögen die Feste des Lichts uns erinnern an die Schönheit, die im Dialog, im Verstehen und im achtsamen Austausch liegt – ein Gewebe aus Stimmen, Gesten und klugen Gedanken, das uns durch die stillen Tage trägt und uns für das kommende Jahr inspiriert.

Möge diese Zeit daran erinnern, dass Verbundenheit nicht immer hörbar sein muss, um wirksam zu sein.

Dass Gemeinschaft auch dort trägt, wo Worte fehlen.
Und dass Hoffnung manchmal genau dort wächst, wo Menschen sich gegenseitig Raum lassen.
Mit Dankbarkeit für alles, was war.
Mit Zuversicht für alles, was kommt.

Und mit dem stillen Wissen, dass kein Weg allein gegangen werden muss.

Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest

Drei Kerzen leuchten hell im Kranz,Ein roter Schein tanzt durch den Glanz.Der dritte Advent ist heut gekommen,Ein wenig ...
14/12/2025

Drei Kerzen leuchten hell im Kranz,
Ein roter Schein tanzt durch den Glanz.
Der dritte Advent ist heut gekommen,
Ein wenig Freude wird vernommen.
Das Warten ist bald schon vorbei,
Macht Herzen froh und seid dabei!
Das dritte Licht brennt hell und rein,
Die Freude kehrt nun bei uns ein.

Seid ihr auch bereit? Rudolph ist es. Wir wünschen allen einen wunderschönen Nikolaustag und Abend.
06/12/2025

Seid ihr auch bereit?
Rudolph ist es.

Wir wünschen allen einen wunderschönen Nikolaustag und Abend.

https://www.bayciv.de/events/2026-04-24/yoga-seminar-fuer-ci-und-hg-traeger-2 Stärke deine Resilienzmit Yoga, Meditation...
04/12/2025

https://www.bayciv.de/events/2026-04-24/yoga-seminar-fuer-ci-und-hg-traeger-2

Stärke deine Resilienz
mit Yoga, Meditation und Achtsamkeitsübungen

Möchtest Du deine Lebenskraft stärken, dein Gleichgewicht verbessern und Deine Nackenbeschwerden lindern?

Dann freue Dich auf unser Yogaseminar 2026. Erlerne und übe mit Yoga, Meditation und Achtsamkeit neue Kraft zu schöpfen, Stress abzubauen, Erschöpfung vorzubeugen und Deine Resilienzen zu stärken. Du kannst mit unserem Seminar Möglichkeiten kennenlernen, die dir im Alltag helfen können, besser und entspannter mit deiner Hörbehinderung zurecht zu kommen.

Kontaktdetails:
yoga-seminar@bayciv.de oder www.bayciv.de

Ein Wochenende voller Bewegung, Natur und neuer Erfahrungen: Vom 18. bis 20. Juli trafen sich die Teenies am Ochsenkopf ...
04/12/2025

Ein Wochenende voller Bewegung, Natur und neuer Erfahrungen: Vom 18. bis 20. Juli trafen sich die Teenies am Ochsenkopf im Fichtelgebirge, um unter professioneller Anleitung ihre Mountainbike-Fähigkeiten zu vertiefen. Im Mittelpunkt standen Gleichgewicht, Fahrsicherheit und das mutige Ausprobieren neuer Techniken. Mit viel Konzentration, spielerischen Übungen und kleinen Herausforderungen wuchs nicht nur die Balance, sondern auch das Selbstvertrauen. Beim finalen Wettbewerb zeigte sich, wie viel jede und jeder in kurzer Zeit gelernt hatte – ein Höhepunkt, der Gemeinschaft und Stolz spürbar machte.
Während die Jugendlichen über Trails, Stufen und Steilabfahrten fuhren, erhielten die Eltern im parallel stattfindenden Achtsamkeitsworkshop Impulse für Entlastung, Selbstfürsorge und neue Perspektiven. Die Kombination aus Natur, Austausch und professioneller Begleitung schuf einen wohltuenden Raum, der von vielen als Kraftquelle erlebt wurde.
Die Rückmeldungen der Teenies sprechen für sich: Begeisterung für das Mountainbiken, Freude über neue Tricks, das Gefühl von Zugehörigkeit und das besondere Erlebnis, andere hörgeschädigte Jugendliche zu treffen. Auch die Eltern zogen ein rundum positives Fazit: ein Wochenende, das gestärkt, verbunden und inspiriert hat.
Ein gelungenes Zusammenspiel von Aktivität, Natur und Gemeinschaft – mit nachhaltiger Wirkung für alle Beteiligten.

Hier der Link zum kompletten Beitrag 🫶🏼

Wir beraten, informieren und vertreten Ihre Interessen. Gemeinsam sind wir stark!

Wann hast du zuletzt dem Ticken der Uhr zugehört, ohne dich davon hetzen zu lassen? Zeit für Ruhe.Weniger „schnell noch“...
30/11/2025

Wann hast du zuletzt dem Ticken der Uhr zugehört, ohne dich davon hetzen zu lassen? Zeit für Ruhe.
Weniger „schnell noch“, mehr „einfach sein“. Die schönste Zeit ist die, die wir uns wirklich nehmen.
Die Welt rennt. Bleiben wir doch einen Moment stehen. Advent ist die Einladung, im Trubel die eigene Stille wiederzufinden. ✨🕯️

17/11/2025

Gesundheitsversorgung bedarfsgerecht finanzieren – stationäre und ambulante Medizin gemeinsam gestalten

Anlässlich Ihrer Mitgliederversammlung, der Delegiertenkonferenz, präsentierte die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) ein breites Themenspektrum der zukünftigen Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Auf Basis einer vorgestellten aktuellen Daten-Analyse zur Finanzierung der Krankenhäuser und Potenzialen der Ambulantisierung forderte die AWMF, Finanzmittel koordiniert und bedarfsgerecht einzusetzen.

Im Rahmen der Delegiertenkonferenz wurden vielfältige Inhalte, die Potenziale und Hürden für eine zukünftige patientenzentrierte Gesundheitsversorgung aufzeigten, vorgestellt – darunter Vorträge zu den Nationalen Versorgungsleitlinen und zur Krankenhausreform. Die Krankenhausreform und Potenziale der Ambulantisierung wurde von der AWMF bereits schwerpunktmäßig beim Berliner Forum 2024 adressiert.

„Uns fehlen in erster Linie nicht neue Konzepte für ein sektorenverbindendes System der Gesundheitsversorgung“, erklärte Prof. Rolf-Detlef Treede, Präsident der AWMF. „Vielmehr stellt die Vielfalt der Kostenträger, wie gesetzliche Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung oder Pflegeversicherung, und die daraus resultierenden komplexen Finanzströme die größte Herausforderung für die Planung und Finanzierung der zukünftigen Gesundheitsversorgung dar“, so Treede.

Mit dem Thema Finanzierung der Krankenhausreform und Potenziale der Ambulantisierung beschäftigte sich auch der Vortrag von Dr. Robert Messerle vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO). „Die Potenziale zur Steigerung der Effizienz sehen je nach Leistungsgruppe sehr unterschiedlich aus. Mal zeigt der AOP-Katalog das größte Potenzial, mal die IGES-Empfehlungen oder die potenziell vermeidbaren ASK-Fälle. Unsere Analyse hat ergeben, dass potenziell ambulantisierbare Fälle vor allem in Leistungsgruppen der Grundversorgung zu finden sind und dort bis zu 50 % der Fälle ausmachen“, führte Messerle aus. „Entsprechend muss im Rahmen der Umsetzung der Krankenhausreform darauf geachtet werden, das ambulante Potenzial zu berücksichtigen und beispielsweise keine stationäre Vorhaltung für ambulant mögliche Leistungen dauerhaft festzuschreiben“, stellte er fest.

„Eine Reform der Finanzierung der Krankenhäuser greift zu kurz, wenn sie nicht in ein umfassendes Konzept der Vereinfachung der Finanzströme eingebettet ist, damit die knappen Mittel dort eingesetzt werden, wo sie benötigt werden“, resümierte Treede.
Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.
Bild: Dr. Robert Messerle bei seinem Votrag zu Krankenhausreform und Ambulantisierung
Quelle: Katharina Lenz/AWMF

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Garching
85748

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