25/02/2026
Unsere erlebten Geschichten und Erfahrungen hinterlassen Spuren in unserer menschlichen Gestalt.
Haltungen, die wir in bestimmten Lebenssituationen eingenommen haben bilden den Rahmen für unsere Körperform, unseren Gang und unseren Stand.
Ein wohler Stand fühlt sich vielleicht wie verinnerlichter Wohlstand an, wenn wir mit diesen Gefühlen in Resonanz gehen.
Stimmt die äußere Haltung mit der inneren Haltung überein?
Oder knicken wir an manchen Stellen immer wieder selbst ein? Ducken wir uns lieber weg?
Was verkörpern wir eigentlich wirklich und wo wollen wir gerne eine andere Haltung einnehmen?
Können wir eine veränderte Gestalt wirklich in unserer eigenen Haut halten?
Können wir lebendige Gefühle in unserer eigenen Haut spüren und tragen? Wohin mit intensiven Emotionen, wenn sie in uns aufsteigen?
Darf Freude uns formen, darf Euphorie sich in uns entfalten, ohne dass wir sie gleich nach außen wie an eine zweite Haut abgeben wollen?
Oder lassen wir intensive Gefühle lieber verkapseln, verhärten sie in uns und zeigen sie niemandem?
Wie wollen wir lebendig werden und welche Form lassen wir zu, welche halten wir zurück?
„Ich glaube an Gestalt. Ich glaube, dass alles Gute seine Gestalt hat. Durch Gestalt wissen wer wir sind und wo wir uns im Universum befinden. Zeige mir Gestalten und Formen, die ein Mensch seinem Leben gibt, und ich werde dir sagen, ob er Meister oder Opfer seines Lebens ist.“. (Gail Godwin, Glass People)