Familientrauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper

Familientrauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper Gründerin der Familientrauerbegleitung, Pädagogin, Autorin, Dozentin, Lernende, Frau & Mutter

Liebe Menschen in und um Gelsenkirchen,schweren Herzens möchten wir euch mitteilen, dass wir das Café Helene im LAVIAhau...
24/02/2026

Liebe Menschen in und um Gelsenkirchen,

schweren Herzens möchten wir euch mitteilen, dass wir das Café Helene im LAVIAhaus schließen müssen.

Die finanziellen – und damit auch die personellen – Möglichkeiten reichen leider nicht mehr aus, um alle unsere Angebote weiterhin aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig erreichen uns immer mehr Anfragen von jungen Familien, die beim Sterben von Kindern oder Eltern und in der Zeit danach unsere Unterstützung benötigen.

Bevor wir in diesem wichtigen Bereich kürzen müssen, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden. Die Begleitung von Familien in Zeiten von Trauer und Verlust hat für uns höchste Priorität.

Diese Entscheidung fällt uns nicht leicht. Das Café Helene war ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Gemeinschaft. Wir danken euch von Herzen für euer Dabeisein, die wertvollen Gespräche und die vielen schönen Momente, die wir dort miteinander teilen durften.

Vielleicht kommt das Café zu einer späteren Zeit einmal wieder. Man wird sehen, was die Zeit bringt.

Vorfreude! ☀️Am 21. & 22.11.2026 bietet Barbara Pachl-Eberhart, Autorin vom Bestseller „Vier minus Eins“, der nun verfil...
23/02/2026

Vorfreude! ☀️
Am 21. & 22.11.2026 bietet Barbara Pachl-Eberhart, Autorin vom Bestseller „Vier minus Eins“, der nun verfilmt wurde, in Kooperation mit LAVIA Familientrauerbegleitung ein Schreibseminar in Gelsenkirchen an.
Zudem werden wir am Samstagabend, den 21.11.2026 den Kinofilm „Vier minus Drei“ mit einem anschliessenden Filmgespräch anbieten.
Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.
Voranmeldung jetzt schon unter: kontakt@mein-lieblingsleben.at

Was hat diese Blume mit mir und der Berlinale zu tun?
Viel.
Gerbera sind meine Lieblingsblumen. Heli, mein erster Mann, wusste das.
Diese Gerbera hier stand zur Begrüßung im Badezimmer unseres Hotelzimmers im Palace Hotel in Berlin, wo wir zur Berlinale waren.
Ich erinnere mich an eine andere Gerbera.
Es war im Oktober 2008, ein halbes Jahr nach dem Tod meiner Familie. Ich war damals in Baden bei einem Vortrag von Paul Meek, er ist ein Medium aus England, sieht Verstorbene, spricht mit ihnen. In der zweiten Hälfte des Abends überbrachte er ein paar Menschen aus dem Publikum Botschaften von drüben.
Ich war eine dieser Menschen, und er sagte zu mir: Ich sehe einen jungen Mann, er ist noch nicht lang in der geistigen Welt, er hat zwei Kinder bei sich und er hat viel Humor. Er streckt mir eine Gerbera-Blume entgegen, für Sie. Und ich soll Ihnen sagen, dass er sehr stolz auf Sie ist.‘
Zufall?
Hier noch einer: Mein Mann Thomas (hier mit mir in Berlin) sagt oft ‚Hörnchen‘ zu mit. Er sagt, ich bin wie ein Eichhörnchen, flink, geschickt, lieb, immer hungrig, treu … und ziemlich vergesslich 😄.
Der Interviewtag gestern fand in einem Hotel mit seeehr vielen Konferenzräumen statt. Die trugen Namen von Ländern, Bäumen und Tieren.
Und was denkst du, wie unser Raum hieß!
Red Sqirrel.
Rotes Eichhörnchen. 🥰
❤️ Ich glaube:
an das Augenzwinkern von drüben, vom Leben an uns, an den großzügigen Freund Zufall, der echt gern Geschenke macht.
Ja, es ist Zufall. Weil man so etwas nicht planen oder herholen kann. Es fällt zu.
So wie auch dieser Zufall: Die Frau eines Crew-Team-Mitglieds von ‚vier minus drei‘ lag vor vielen Jahren als Kind im Grazer Krankenhaus. Sie hat gestern erzählt, dass sie sich noch gut an den Clownsbesuch erinnert. Von wem? Von Heidi Appenzeller - also von mir. 🥰
Hier, in Berlin, kamen wir wieder zusammen.
Das Leben webt Fäden.
Wir sind Teil eines großen Netzes.
Getragen,
verbunden,
zusammen geführt.

Ach… was soll der sterbenden Oma der Glitzer noch schaden? Gestern: Ich erhalte einen Anruf vom Palliativdienst, Jenny i...
18/02/2026

Ach… was soll der sterbenden Oma der Glitzer noch schaden?

Gestern: Ich erhalte einen Anruf vom Palliativdienst, Jenny ist am Telefon. Sie erzählt, dass in einer Familie die Oma stirbt, sie wird nun nur noch palliativ behandelt, um auf dem Weg zum Sterben keine Schmerzen leiden zu müssen.
Es gibt 2 Kinder in der Familie, sie sind 5 und 7 Jahre alt.
Der Opa ist schon vor einiger Zeit gestorben, nun auch die Oma.
Die Großeltern und die Eltern sind gehörlos, die beiden Kinder können sprechen. Ihre Muttersprache ist die Gebärdensprache, das erste Wort von James war mit 8 Monaten in der Gebärdensprache „Lampe“.
Als Anna und ich in der Familie ankommen, spüren wir Lebendigkeit, Wärme, Dankbarkeit und Traurigkeit im Wohnzimmer, in dem das Pflegebett der Oma steht.
Der Arzt, Jenny, die Gebärdendolmetscherin Elli, die gleichzeitig Patentante der Kinder ist, die Mutter, die Oma und James sind mit Anna und mir im Raum.
„Ganz schön viel Leute“, sagt James und blickt von seinem Legohaus auf dem Fußboden auf. „Das stimmt“, sagt Anna und setzt sich neben ihn auf den Boden. Sofort bezieht James sie ins Spiel mit ein, 10 Minuten später verschwinden die beiden ins obere Stockwerk, wo die Kinderzimmer sind. Ich schaue, frage und erkläre ein bisschen.
Während die 5-jährige Mila aus der Kita abgeholt, erklärt der Arzt im Wohn-/Krankenzimmer in aller Ruhe und mit verständlichen Worten die weitere Behandlung.
Er fasst mit an, als die Tochter die Mutter im Bett besser zurechtlegt. Jenny versorgt die Zugänge, sagt „Achtung, jetzt wird es etwas kalt am Bauch“, bevor sie ein Desinfektionsmittel sprüht.
Elli übersetzt es vorab der älteren Dame im Bett, die matt in der Gebärdensprache antwortet.
Sie weiß, dass sie Medikamente erhalten wird, die ihr die Schmerzen, aber auch viel der Wachheit nehmen werden.
Als Mila eintrifft kommt auch Anna mit James die Treppe runter. „James merkt, dass hier unten etwas Neues geschieht“, sagt Anna. „Könnt ihr uns einmal erzählen, was ihr macht?“
Jenny und der Arzt erklären den Kindern verständlich, dass die Oma eine Infusion erhält, damit sie keine Schmerzen mehr hat. Die Gebärdendolmetscherin übersetzt alle Gespräche, so dass jede:r im Raum alles mitbekommt.
Die Tochter streichelt der Mutter liebevoll über die Wange.
Danach gehen Anna und ich mit den Kindern ins Kinderzimmer und sie dürfen dort eine Trostsalbe machen. „Für Euch, oder Mama, Papa, die Patentante, Oma, …?“ „Für alle“, sagen sie und dann bekommt die Oma zuerst eine Salbe angemischt.
Nein, kein Lavendel, beschließen beide Kinder, den Duft mag Oma nicht. Aber Zitrone und Orange und Glitzer. „
Viel Glitzer, sagt James. Oma mag Schmuck und sie mag Glitzer.“
„Nein, nicht so viel!“, sagt Anna, als Mila mehr Glitzer als Creme in ihre silberne Salbendose schüttet. Annas Sorge ist, dass zu viel Glitzer nicht so hautverträglich ist – aber dann nickt sie. „Ach, ist doch schön.“ Denn… was soll der sterbenden Oma der Glitzer noch schaden? Erfreuen eher, oder?

Wir sprechen darüber, dass man der Oma auch mit der Creme ein Herz, einen Stern, ein Wort auf die Hand schreiben kann, weil es ab jetzt ja immer wieder kleine Abschiede sind. Das gefällt den Kindern..
Und bevor Trostsalbe für alle anderen Familienmitglieder angerührt wird, geht’s ab an Krankenbett und die Enkelkinder erklären der Oma in Gebärden, was sie für ein Geschenk haben.
Die Oma lächelt und hebt die Hände, ihre Tochter hilft dabei – und dann bekommt jedes Kind eine Hand gereicht.
Nach dem Eincremen liegen die Hände da auf der Decke, die dünne Haut, schmal, man kann alle Adern und Knochen sehen, aber darauf duftet und glitzert es.
Später sage ich der Mutter und dem Vater: „Wie schön, dass die Mutter hier zuhause sterben darf. Wie schön, dass eure Kinder ein Bilderbuch zum Thema „Sterben“ in ihren Kinderzimmern haben. Wie schön, dass ihr als Familie beisammen seid.“
Wir sagen auch, dass es ein Segen ist, dass Jenny und Herr Blum, der Arzt an ihrer Seite sind, so wertvoll.
Die Mutter lächelt und sagt: „Meine Mutter wollte uns nicht zur Last fallen und eher in ein Krankenhaus gehen, anstatt ihr Sterben in unser Wohnzimmer zu verlegen. Aber ich sagte ihr: „Mama, wenn du hier bei uns bist und auch bei uns stirbst, dann bleibt deine Seele bestimmt noch viel mehr in unserem Zuhause. Und so wie es jetzt ist, ist es gut für uns alle.“
Das hat mein Herz berührt, nicht nur darin meinen Anteil der Familientrauerbegleiterin, sondern auch den der Tochter, Mama und Oma.

Was unsere Aufgabe der Familientrauerbegleitung war?
Wir haben mit den Kindern über ihr Wissen und über neue Informationen gesprochen.
Wir haben überlegt, was gut tut, wenn es einem schlecht geht.
Wir sprachen über Gefühle, die durch Tränen anderer ausgelöst werden.
Wir hatten Materialien/Symbole mit, die Erklärhilfen sind, für die man auch keine Lautsprache benötigt.
Wir haben den Eltern alterstypische Trauerreaktionen von Kindern erklärt, den Eltern auch Infos zur eigenen Trauer gegeben.
Und wir haben mit dem Palliativdienst Hand in Hand gearbeitet und beidseitig wieder Neues gelernt.
Heute fahren Anna und Malte noch einmal in die Familie, in der Tasche schöne Dinge für die Trauerarbeit.

Für diese Begleitung unterstützt uns das Palliativnetz Bochum. Begleitungen anderswo sind nur durch Spenden möglich.
Danke für eure Hilfe. Danke für euer Teilen.

https://lavia-ggmbh.de/spenden/

Lebenshilfe in Krisenzeiten. ONLINE Weiterbildung zum LAVIA Lebensweg- und TrauermodellWann: 27.2.2026Zeit: 09.30 - 16.3...
16/02/2026

Lebenshilfe in Krisenzeiten.
ONLINE Weiterbildung zum LAVIA Lebensweg- und Trauermodell
Wann: 27.2.2026
Zeit: 09.30 - 16.30 Uhr
Anmeldung möglich bis 19.02.2026
Weitere Infos hier: https://familientrauerbegleitung.de/fortbildung-lavia-lebensweg-und-trauermodell

Ihr erhaltet wertvolle, spannende und praxiserprobte Informationen zum Verständnis und zur persönlichen oder beruflichen Umsetzung.

Seid gerne mit dabei!
Übers Weiterteilen freue ich mich. Danke!

𝐆𝐫𝐨ß𝐞 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞!𝐚𝐮𝐟𝐠𝐫𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐫 𝐠𝐫𝐨ß𝐞𝐧 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞 𝐡𝐚𝐛𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝟐 𝐏𝐥ä𝐭𝐳𝐞 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐛𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐤ö𝐧𝐧𝐞𝐧 - 𝐦𝐞𝐥𝐝𝐞𝐭 𝐞𝐮𝐜𝐡 𝐛𝐞𝐢 𝐈𝐧𝐭𝐞𝐫𝐞𝐬𝐬𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐧𝐞...
16/02/2026

𝐆𝐫𝐨ß𝐞 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞!
𝐚𝐮𝐟𝐠𝐫𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐫 𝐠𝐫𝐨ß𝐞𝐧 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞 𝐡𝐚𝐛𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝟐 𝐏𝐥ä𝐭𝐳𝐞 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐛𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐤ö𝐧𝐧𝐞𝐧 - 𝐦𝐞𝐥𝐝𝐞𝐭 𝐞𝐮𝐜𝐡 𝐛𝐞𝐢 𝐈𝐧𝐭𝐞𝐫𝐞𝐬𝐬𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐧𝐞𝐥𝐥 𝐚𝐧.

𝗞𝗹𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗴𝗿𝗼ß𝗲 𝗚𝗲𝗳ü𝗵𝗹𝗲 - 𝗘𝗶𝗻 𝗟𝗔𝗩𝗜𝗔-𝗞𝗿𝗲𝗮𝘁𝗶𝘃-𝗪𝗼𝗿𝗸𝘀𝗵𝗼𝗽
𝗪𝗼: Benediktinerinnenabtei Kloster/Abtei Varensell in Rietberg
𝗪𝗮𝘀: Kreative Trauer- und Resilienzarbeit mit Bilderbüchern

𝗧𝗲𝗿𝗺𝗶𝗻:
Fr, 15.05.2026 (16.00–21.30 Uhr)
Sa, 16.05.2026 (09.15–18.30 Uhr)
So, 17.05.2026 (09.15–15.00 Uhr)
𝗞𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻: 295 € inkl. Kreativmaterial, zzgl. 175 € für Übernachtung und Vollverpflegung im Kloster
𝗟𝗲𝗶𝘁𝘂𝗻𝗴:Mechthild Schroeter-Rupieper
Bilderbücher eröffnen berührende Zugänge zu Themen wie Abschied, Verlust, Erinnerung, Trost und Mut – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In diesem Workshop lesen, reflektieren und gestalten wir mit ausgewählten, neuen Bilderbüchern, die bisher in LAVIA-Seminaren nicht behandelt wurden.
Kreative Methoden und praxisnahe Impulse – orientiert am LAVIA Lebensweg- und Trauermodell – bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Einzel- und Gruppenarbeit und stärken zugleich die eigene Resilienz.
𝗭𝗶𝗲𝗹𝗴𝗿𝘂𝗽𝗽𝗲:
Fach- und Ehrenamtliche aus sozialen, pädagogischen, therapeutischen, seelsorgerischen, hospizlichen und palliativen Arbeitsfeldern.
𝗞𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻: 295 € inkl. Kreativmaterial, zzgl. 175 € für Übernachtung und Vollverpflegung im Kloster
𝗔𝗻𝗺𝗲𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴: Bettina Fahr · bettina.fahr@lavia.de

WeiterbildungHeute Morgen startete Teil 1 vom „Basisseminar Familientrauerbegleitung“ in Gelsenkirchen. 18 Männer und Fr...
16/02/2026

Weiterbildung
Heute Morgen startete Teil 1 vom „Basisseminar Familientrauerbegleitung“ in Gelsenkirchen.
18 Männer und Frauen aus ganz Deutschland und aus der Schweiz, selbst Fachleute in ihren Bereichen der Pflege, Seelsorge, Pädagogik, Schule, Hospizarbeit und Bestattung kommen hier zusammen, um orientiert am LAVIA Lebensweg- und Trauermodell das Konzept der Familientrauerarbeit zu erlernen und vertiefen.
Dazu gab es farblich passende M& M‘s.

Karneval und LaviaEs ist einige Zeit her, als die Mutter der diesjährigen Karnevalsprinzessin anrief und nach Trauerbegl...
15/02/2026

Karneval und Lavia
Es ist einige Zeit her, als die Mutter der diesjährigen Karnevalsprinzessin anrief und nach Trauerbegleitung im familiären Umfeld bat.
Ich musste ein Treffen vor Ort und die Möglichkeit der Kinder- und Elterntrauergruppe verneinen. Wir hatten zu viele Anfragen für zuwenig freie Kapazitäten der pädagogischen Familientrauerbegleiter:innen.
Ich machte dennoch eine telefonische Beratung, was zumindest mehr als nichts, also das NICHTS, was Menschen/Familien meist erwartet, nachdem ein Unglück geschehen ist, sein kann.
Und dann erhielten wir im letzten Jahr einen Anruf der Mutter der Prinzessin, in dem sie uns darüber informierte, dass das „kleine“ Prinzenpaar in dieser Karnevalssession für LAVIA Familientrauerbegleitung spenden würde, damit andere Familien in Not Hilfe erfahren können und nicht wie sie keine direkte Hilfe erhalten.
Das berührte mich sehr, denn wir erleben es auch, dass Trauernde in ihrer Not „nachtreten“, weil sie sich neben dem Verlust noch von „Gott und der Welt“ - und Lavia verlassen fühlen.
Es ist noch immer vielen nicht bewusst, dass wir mit unserer Arbeit und dem Lavia-Konzept einzigartig in der Ruhrgebietsregion sind und dennoch (und deshalb) nicht mehr als über alle Maße hinaus arbeiten können.
Uns fehlen für die Arbeit, um die wir gebeten werden, Gelder. Wir arbeiten zu 100% spendenfinanziert und es reicht noch immer nicht für den großen Bedarf aus.
Das große Prinzenpaar schloss sich der Idee an, wohl wissend aus dem Sozialarbeitsbereich, dass vom Jugendamt die Hilfe begrüßt, aber nicht unterstützt wird.

Wir luden im Dezember beide Prinzenpaare, ihre Garden und deren Eltern zu einem kreativen Infonachmittag zu uns ein. Zu wissen, wofür Spenden gesammelt werden und selbst wenn einige Tipps zu erhalten, ist ja wichtig.

Und nun geht die Karnevalszeit am Aschermittwoch zu Ende und wir freuen uns sehr über das Engagement der Prinzenpaare und die Spenden vieler Menschen, die mitgefeiert haben. Danke von ganzem Herzen!
Auch wir versuchen, weiterhin unser Bestes zu geben, für die Menschen der Gelsenkirchen und darüber hinaus.
https://lavia-ggmbh.de/spenden/

𝗭𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗞𝗲𝗿𝘇𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 – 𝗔𝗯𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱/𝗔𝗳𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗮𝗺 𝗦𝗮𝗿𝗴 𝗯𝗲𝗴𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻Rituale rund um Abschied, Bestattung und Eri...
10/02/2026

𝗭𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗞𝗲𝗿𝘇𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 – 𝗔𝗯𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱/𝗔𝗳𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱
𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗮𝗺 𝗦𝗮𝗿𝗴 𝗯𝗲𝗴𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻
Rituale rund um Abschied, Bestattung und Erinnerung
Wenn ein Mensch stirbt, verändert sich alles - besonders für Kinder.
Sie erleben Abschied mit allen Sinnen, stellen direkte Fragen und reagieren oft anders, als Erwachsene es erwarten.
Dieser zweitägige Workshop lädt Fachkräfte dazu ein, Kinder in Abschieds- und Bestattungssituationen achtsam, ehrlich und stärkend zu begleiten - statt sie aus Schutz heraus auszuschließen.
In einer deutsch-niederländischen Kooperation verbindet der Workshop fachliches Wissen mit praxisnahen Einblicken und ritualpädagogischen Zugängen. Im Mittelpunkt stehen die Begleitung von Kindern am Sarg und bei der Aufbahrung, auf dem Friedhof, während der Bestattung sowie in Ritualen des Erinnerns.
𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲 𝘂.𝗮.:
• Sterben in jungen Familien
• Aufbahrung und hygienische Versorgung – verständlich erklärt
• Kinder auf dem Friedhof begleiten
• Bestattungs- und Erinnerungsrituale
• Spielerische Zugänge (u. a. „Trauer-Lego“)
• Gesprächsimpulse für schwierige Kinderfragen
• Buchvorstellungen
𝗭𝗶𝗲𝗹𝗴𝗿𝘂𝗽𝗽𝗲:
Trauerbegleitende, Hospiz- und Seelsorgende, Bestatter:innen, Pädagog:innen, Erzieher:innen, Ehrenamtliche sowie alle Fachkräfte, die Kinder und Familien in Abschiedssituationen begleiten.
𝗞𝘂𝗿𝘀𝗹𝗲𝗶𝘁𝘂𝗻𝗴:
Mechthild Schroeter-Rupieper, (D), pädagogische Familientrauerbegleiterin, Autorin
Hattink, (NL) Trauerpädagoge, Bestatter
𝗧𝗲𝗿𝗺𝗶𝗻:
12.06.2026 · 10:00–18:00 Uhr und 13.06.2026 · 09:30–16:30 Uhr
𝗢𝗿𝘁:
LAVIAhaus, Günnigfelder Straße 88, 45886 Gelsenkirchen
𝗞𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻:
450€ inkl. Mittagssuppe, Getränke und Snacks
𝗔𝗻𝗺𝗲𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴:
bettina.fahr@lavia.de

Kleine Geschichten für große Gefühle – im KlosterKreative Trauer- und Resilienzarbeit mit BilderbüchernEin LAVIA-Kreativ...
09/02/2026

Kleine Geschichten für große Gefühle – im Kloster
Kreative Trauer- und Resilienzarbeit mit Bilderbüchern
Ein LAVIA-Kreativ-Workshop in der Benediktinerinnenabtei Varensell
Bilderbücher berühren – unabhängig vom Alter. In diesem kreativen Workshop arbeiten wir mit ausgewählten Bilderbüchern, die sich besonders für die Trauerbegleitung und Resilienzarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eignen. Gemeinsam lesen, betrachten, reflektieren und gestalten wir zu Themen wie Abschied, Verlust, Erinnerung, Trost, Mut und Weiterleben.
Ergänzt wird das gemeinsame Erleben durch kreative Methoden und praxisnahe Impulse für Einzel- und Gruppenarbeit. Die Inhalte orientieren sich am LAVIA Lebensweg- und Trauermodell, das mit seinen farbigen Stationen Orientierung für Herz, Hand und Verstand bietet.
Alle verwendeten Bilderbücher wurden bislang nicht in LAVIA-Seminaren eingesetzt und eröffnen neue Perspektiven für die praktische Arbeit. Der klösterliche Rahmen lädt dazu ein, zur Ruhe zu kommen, sich zu vertiefen und neue Kraft zu schöpfen.
________________________________________
Termin:
Fr. 15.05.2026 · 16.00 – 21.00 Uhr
Sa. 16.05.2026 · 09.30 – 18.00 Uhr
So. 17.05.2026 · 09.30 – 15.00 Uhr
Kosten:
470,00 € inkl. Kreativmaterial, 2 Übernachtungen und Vollverpflegung
Leitung:
Mechthild Schroeter-Rupieper
Ort:
Benediktinerinnenabtei Varensell, Hauptstraße 53, 33397 Rietberg
Anmeldung: Bettina Fahr · bettina.fahr@lavia.de

DavidDavid war ein kleiner Junge, als sein Papa starb. Er und seine Mama erhielten Trauerbegleitung durch lavia_familien...
09/02/2026

David
David war ein kleiner Junge, als sein Papa starb. Er und seine Mama erhielten Trauerbegleitung durch lavia_familientrauerbegleitung, die damals und auch heute noch zu 100% spendenfinanziert arbeitet.
Die Rente der Mama war gering, so das sie von den Spenden von unterstützenden Menschen profitieren durften.

Als David 15 Jahre alt war, starb seine Mama. Schon vor dem Tod und lange in der Zeit danach unterstützte wieder die LAVIA Familientrauerbegleitung. Auch da gab es weder von Seiten der Stadt noch vom Staat finanzielle Hilfe für Familientrauerbegleitung. Wir von waren trotzdem am Start - wie in so vielen Familien auch. Wer wäre denn sonst da?
Später unterstütze David bei uns eine Kindertrauergruppe mit. Heute arbeitet er als Physiotherapeut, wie sein Vater.
Damals wie heute wird Familientrauerbegleitung nicht refinanziert.
Auch wir von LAVIA, die wir die Pioniere aller Familien-Trauerbegleitungen in den DACH-Ländern sind, sind noch immer zu 100% spendenfinanziert. Um unsere pädagogische Trauerarbeit leisten zu können, benötigen wir private und unternehmerische Spenden.
Ja, wir benötigen dringender denn je ein tragendes Netzwerk, durch das wir auch in die Zukunft planen können.
https://lavia-ggmbh.de/spenden/
Danke fürs Teilen und all die Unterstützung, die wir schon erfahren durften.

Adresse

Lavia Institut Für Familientrauerbegleitung, Günnigfelderstrasse 88
Gelsenkirchen
45886

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Familientrauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram