11/02/2026
Wir erweitern unser Diagnostikangebot für die Gesundheit Deines Haustieres: Nachweis von Parasitenstadien im Kot mittels Auswanderungsverfahren -
Parameter Lungenwurmlarven
Dieses spezielle Anreicherungsverfahren finden vor allem Anwendung in der Lungenwurmdiagnostik sowie der Diagnostik anderer Fadenwurmstadien.
Lungenwürmer parasitieren vorwiegend im Blutgefäßsystem und der Lunge. Ihre wissenschaftlichen Name lauten Angiostrongylus vasorum und Crenosoma vulpis, sie wurden bei Hunden, Füchsen und Dachsen nachgewiesen, Aelurostrongylus abstrusus hingegen bei Katzen und Wildfeliden.
Entwicklungszyklus der Parasiten
Erwachsene Lungenwürmer leben in den Bronchien und der Luftröhre (Crenosoma vulpis) bzw. in den großen Blutgefäßen der Hundelunge, seltener sind sie auch in der rechten Herzkammer zu finden (Angiostrongylus vasorum). Weibliche Würmer setzen Eier ab die über den Blutweg in der Lunge verteilt werden. Aus ihnen schlüpfen die ersten Larven. Die Larven bohren sich durch das Lungengewebe in die Luftwege, werden "hochgehustet" und vom Tier abgeschluckt und gelangen so in den Verdauungstrakt. Die Larven verlassen den Hund mit der Ausscheidung des Kots. Die Weiterentwicklung von Lungenwurmlarven erfolgt über mehrere Abschnitte. Nachdem der infizierte Hund die Larven mit dem Kot ausgeschieden hat werden diese von, so genannten "Zwischenwirten", verschiedenen Land- und Wasserschnecken, teilweise auch Fröschen oder Nagetieren aufgenommen. Die Infektion des Endwirts, also des neuen Hundes, erfolgt durch die Aufnahme von infizierten Schnecken, deren Schleim oder Ausscheidungen die Larve des Stadium III in sich tragen. Über den Verdauungstrakt des Hundes gelangen die Larven über die Lymphe in das venöse Blutsystem und so zur Lunge - der Kreislauf beginnt von Neuem.
Das Auswanderungsverfahren findest Du jetzt auch auf unserm Probenbegleitschein unter der Rubrik parasitologische Untersuchungen “Lungenwurmlarven”.
E-Mail: info@enterosan.de
Telefon: 09708/9100-306
Dein Enterosan®-Team