Die Waldfrauen

Die Waldfrauen Wildkräutertouren und - Workshops Mein Garten- Eine Oase für wilde Kräuter und Pflanzen, Vögel, Insekten und Reptilien. Das ist mein Garten.

Erden durch Arbeiten im Garten, sich wohl fühlen, staunen und durchatmen.

Was macht eine Kräuterfrau im Winter?Wenn draußen Frost die Wiesen bedeckt und die Pflanzenwelt ruht, beginnt für die Kr...
04/01/2026

Was macht eine Kräuterfrau im Winter?
Wenn draußen Frost die Wiesen bedeckt und die Pflanzenwelt ruht, beginnt für die Kräuterfrau eine andere, ebenso wichtige Arbeitszeit.
Der Winter ist keine Pause – er ist Planungs-, Entwicklungs- und Aufbauphase.
Zuerst wird geordnet.
Vorräte an getrockneten Kräutern werden geprüft, ergänzt oder aussortiert.
Das vergangene Jahr wird ausgewertet:
Welche Mischungen waren besonders gefragt?
Welche Anwendungen haben gut geholfen?
Wo gab es Lücken im Angebot?
Dann beginnt die Vertiefung des Wissens.
Sie liest Fachliteratur, alte Kräuterbücher, neue Studien, Erfahrungsberichte.
Sie arbeitet sich tiefer in Pflanzenporträts ein, vergleicht Inhaltsstoffe, überprüft Anwendungen und entwickelt ihr Verständnis weiter.
Dieses Wissen fließt direkt in neue Rezepturen, Teemischungen, Tinkturen, Salben und Konzepte.
Parallel entsteht das kommende Jahr – auf dem Papier und im Kopf.
Der Veranstaltungskalender wird aufgebaut:
Kräuterwanderungen, Workshops, Kurse, Vorträge, thematische Jahreskreise, spezielle Seminare.
Termine werden festgelegt, Orte organisiert, Inhalte strukturiert, Materialien vorbereitet.
Auch die Außendarstellung wächst im Winter.
Texte für die Website werden geschrieben oder überarbeitet, Angebote klar formuliert, neue Inhalte geplant.
Social-Media-Beiträge entstehen im Voraus: Themenpläne, Bildideen, Geschichten rund um Pflanzen, Jahreszeiten und Anwendungen.
Der Winter ist die Zeit, in der Sichtbarkeit vorbereitet wird.
Und natürlich entstehen neue Kreationen:
Spezielle Frühlingsmischungen, individuelle Rezepturen für Workshops, thematische Kräuterpakete, neue Konzepte für Veranstaltungen.
Nicht zufällig – sondern auf Grundlage von Erfahrung, Nachfrage und sorgfältiger Planung.
Wenn der Frühling kommt, ist nichts improvisiert.
Alles ist vorbereitet, strukturiert und durchdacht.
Die Vorfreude steigt auf ein kraftvolles, lebendiges Kräuterjahr.

Die letzte Nacht des JahresFrüher war der Silvesterabend kein Lärm und kein Rausch.Er war still. Man saß zusammen, weil ...
29/12/2025

Die letzte Nacht des Jahres
Früher war der Silvesterabend kein Lärm und kein Rausch.
Er war still. Man saß zusammen, weil man zusammen sein wollte.
Auf dem Tisch lag wenig: ein paar Äpfel, getrocknete Birnen, etwas Brot, Wildkräuter, vielleicht eine Suppe. Nichts Überflüssiges. Alles hatte seinen Platz. Vor dem Essen legte der Älteste ein Stück Brot beiseite — für die, die im Jahr gegangen waren. Niemand erklärte es. Jeder wusste warum.
Die Kerzen wurden einzeln angezündet. Nicht hastig. Jede stand für ein vergangenes Jahr. Die jüngsten Kinder durften sie entzünden, damit sie lernten, dass Zeit etwas ist, das man behutsam behandelt.
Bevor gegessen wurde, tauchte man die Hände in kaltes Wasser. Nicht zum Waschen, sondern um das Alte abzustreifen. Man sagte nichts dabei. Die Kälte tat die Arbeit.
Später, als draußen der Wind stärker wurde, schrieb jeder einen Gedanken auf ein kleines Stück Papier: etwas, das bleiben durfte, und etwas, das gehen musste. Die Zettel wurden im Ofen verbrannt. Die Asche ließ man bis zum Morgen liegen.
Kurz vor Mitternacht öffnete man die Haustür. Für einen Moment ließ man die Nacht herein, damit das neue Jahr den Weg finden konnte. Dann schloss man sie wieder und stellte eine frische Kerze ins Fenster.
Niemand wünschte „ein gutes neues Jahr“.
Man sah sich an und nickte nur.
Denn wer so eine Nacht übersteht, weiß:
Das Jahr beginnt nicht mit Hoffnung.
Es beginnt mit Haltung.

Habt einen guten Übergang ins neue Jahr.

Die Wintersonnenwende: Ein Hauch von Licht in der tiefsten Nacht​Wenn die Tage am kürzesten sind und die Dunkelheit am l...
21/12/2025

Die Wintersonnenwende:
Ein Hauch von Licht in der tiefsten Nacht
​Wenn die Tage am kürzesten sind und die Dunkelheit am längsten währt, feiern wir die Wintersonnenwende – ein uraltes Fest des Lichts und der Hoffnung. In dieser magischen Nacht, die oft als die tiefste des Jahres empfunden wird, erreicht die Sonne ihren südlichsten Punkt, um dann langsam wieder ihren Weg zurück zu uns zu finden.
​Es ist ein Moment der Stille und Besinnung, in dem die Natur scheinbar innehält. Doch unter der winterlichen Decke schlummert bereits die Vorfreude auf das Erwachen. Die Wintersonnenwende erinnert uns daran, dass selbst in der dunkelsten Zeit das Licht wiederkehrt. Sie symbolisiert den Neubeginn, das Versprechen von Wärme, Wachstum und die Rückkehr des Lebens.
​In vielen Kulturen wird dieser Tag seit Jahrtausenden gefeiert – mit Ritualen, Feuern und dem Wunsch nach einem glücklichen und fruchtbaren neuen Zyklus. Es ist eine Zeit, um innezuhalten, das vergangene Jahr zu reflektieren und mit neuer Hoffnung dem kommenden Licht entgegenzublicken.

WinterwärmeMit brennenden Lippen,unter eisblauem Himmel,durch den glitzernden Morgen hin,in meinem Garten,hauch ich, kal...
20/12/2025

Winterwärme

Mit brennenden Lippen,
unter eisblauem Himmel,
durch den glitzernden Morgen hin,
in meinem Garten,
hauch ich, kalte Sonne, dir ein Lied.
Alle Bäume scheinen zu blühen;
von den reifrauhen Zweigen
streift dein Frühwind
schimmernde Flöckchen nieder,
gleichsam Frühlingsblendwerk;
hab Dank!
An meiner Dachkante hängt
Eiszapfen neben Zapfen,
starr;
die fangen zu schmelzen an.
Tropfen auf Tropfen blitzt,
jeder dem andern unvergleichlich,
mir ins Herz.

Richard Fedor Leopold Dehmel

Danke, dass ihr mich durch die Natur und
das Jahr 2025 begleitet habt.

Seminar Naturpädagogische Methoden für Erzieher*innen, Pädagog*innen und Interessierte. „Wildkräuter mit Kindern entdeck...
05/12/2025

Seminar Naturpädagogische Methoden für Erzieher*innen, Pädagog*innen und Interessierte.

„Wildkräuter mit Kindern entdecken“

Naturpädagogische Methoden für Erzieherinnen,
Pädagoginnen und Interessierte

Wildkräuter faszinieren – sie duften, schmecken, heilen und erzählen Geschichten.
Kinder sind von Natur aus neugierig und lernen begeistert im direkten Kontakt mit ihrer Umwelt.

Dieses Seminar zeigt praxisnah, wie Wildkräuter in Kita, Schule und Tagespflege altersgerecht vermittelt werden können – vom Kleinkind bis zum Schulkind.

Inhalte:
Erkennen und sicherer Umgang mit häufigen Wildkräutern

Spielerische Methoden: Sinnesübungen, Geschichten, Spiele und kreative Projekte

Altersgerechte Umsetzung für verschiedene Entwicklungsstufen

Praktische Übungen: Kräuterwanderung, kleine Rezepte, Bastelideen

Rechtliche und sicherheitsrelevante Grundlagen

Zielgruppe:
Erzieherinnen, Pädagoginnen, Lehrer*innen, Tagespflegepersonen sowie naturpädagogisch Interessierte.

Dauer:
1 Seminartag (6–7 Stunden, inkl. Pausen)
Optional: Vertiefungstag für Projektarbeit und Materialerstellung

Nutzen:
Die Teilnehmer*innen gehen mit einem praxistauglichen Methodenkoffer nach Hause, der sofort im pädagogischen Alltag einsetzbar ist.

Bewegung in der Natur hat für Kinder zahlreiche Vorteile, die sich positiv auf ihre gesamte Entwicklung auswirken. Sie fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern stärkt auch die geistige und soziale Kompetenz.

Gerne sende ich ihrer Einrichtung die Ausschreibung zu oder sie rufen mich gerne an und wir besprechen die Details.

# Seminare

Sie schießen gerade wie Pilze aus dem Boden: Wildkräuterexpert*Innen, Wildkräuterkenner*Innen. Wildkräuterfachmänner- un...
04/12/2025

Sie schießen gerade wie Pilze aus dem Boden: Wildkräuterexpert*Innen, Wildkräuterkenner*Innen. Wildkräuterfachmänner- und frauen.
Die Interessierten sind verwirrt und oft werde ich gefragt: Was ist denn deiner Meinung nach, die empfehlenswertere Ausbildung um sich das Wissen um unsere heimischen Wildkräuter anzueignen?

Ich habe mir dazu Gedanken gemacht und einfach mal das für und wieder notiert:

Wildkräuterpädagogik in der Natur vs. Onlineschulungen – zwei Welten, ein Ziel!

Wer einmal mit einer Wildkräuterpädagogin draußen unterwegs war, merkt sofort: Die Natur ist kein Klassenzimmer, sie ist ein Vollkontakt-Erlebnis. Da raschelt es, da duftet es, da sticht es vielleicht auch mal kurz – und genau das macht den Reiz aus. Du lernst Pflanzen nicht nur kennen, du triffst sie. Du riechst den Bärlauch, bevor du ihn siehst. Du erkennst den Giersch an seiner typischen “Dreimaldreisistneun"-Attitüde. Und du bekommst ein Gefühl für Landschaft, Jahreszeiten und ökologische Zusammenhänge, das dir kein Bildschirm ersetzen kann.

Onlineschulungen dagegen sind … bequem. Sehr bequem. Jogginghose, Sofa, Kräuterkunde mit Kaffeetasse – funktioniert alles. Gerade für Menschen mit wenig Zeit oder für komplette Einsteiger kann das ein super Einstieg sein. Du kannst Inhalte wiederholen, anhalten, zurückspulen und dir theoretisches Wissen in deinem Tempo reinziehen. Und klar: Videos verwackeln nie, dein WLAN sticht dich nicht, und kein Nieselregen sabbert in dein Notizbuch.

Aber: Online lernst du Pflanzen in 2D kennen. Und in 2D riecht nichts. Auch die entscheidenden Feinheiten – Blatttextur, Standortbedingungen, Wuchsform – gehen online schnell verloren oder wirken idealisierter, als sie draußen jemals sind. Das ist so, als würdest du Fahrradfahren aus einem Buch lernen: Du verstehst’s, aber du fährst noch lange nicht.

Vorteile der Naturpraxis:

Du trainierst alle Sinne.

Du lernst echte Variationen kennen statt “perfekte” Beispielbilder.

Du bekommst direktes Feedback und kannst Fragen situativ klären.

Du merkst dir Pflanzen schneller, weil Erlebnisse hängen bleiben.

Mehr Spaßfaktor – und ja, manchmal auch mehr Chaos.

Nachteile der Naturpraxis:

Wetter: mal Sonne, mal Regen, mal Mücken, die einen Masterplan verfolgen.

Fixe Termine, wenig Flexibilität.

Lernen dauert oft länger, weil die Natur kein Kapitelmarkensystem hat.

Vorteile von Onlineschulungen:

Hohe Flexibilität: lernen wann und wo du willst.

Theoretisches Wissen lässt sich sauber strukturieren.

Wiederholbarkeit: ideal für Anfänger oder zur Auffrischung.

Keine Anreise, kein Wetter, keine Zecken – die Klassiker eben.

Nachteile von Onlineschulungen:

Fehlende Sinneserfahrung: Pflanzenwissen bleibt abstrakt.

Kein echtes Gefühl für Standort und ökologische Zusammenhänge.

Höheres Risiko, Pflanzen später falsch einzuordnen.

Weniger Interaktion und weniger “Aha”-Momente.

Fazit:
Onlinekurse können ein guter Einstieg sein und das Wissen strukturieren. Aber echte Wildkräuterpädagogik passiert draußen – im Matsch, im Wald, im Wind und im Duft von frischem Harz. Wer wirklich sicher bestimmen und nachhaltig verstehen will, kommt um echte Naturerfahrung nicht herum.
Online ist Theorie.
Draußen ist Leben.

Und dieses gemeinsam draußen leben, erleben, lachen, staunen und lernen habe ich in meiner Ausbildung sehr genossen.

Habt ihr schon mal Nelkenwurzhonigmilch probiert????Hier mal mein Rezept zu einem wundervollen Heißgetränk in der Weihna...
03/12/2025

Habt ihr schon mal Nelkenwurzhonigmilch probiert????

Hier mal mein Rezept zu einem wundervollen Heißgetränk in der Weihnachtszeit.

+dieWaldfrauen

Es gibt nur noch wenige Restplätze bei diesem besonderen Event.
09/09/2025

Es gibt nur noch wenige Restplätze bei diesem besonderen Event.

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Dienstag 08:30 - 16:00
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