27/01/2026
Woran merkst du Alarmmodus – wenn dein Alltag (und die Kinder) zu viel werden?
Kennst du das?
Du hast deinen Tag im Kopf sortiert. Du willst „nur kurz“ was erledigen.
Und dann…
🧒 dein Kind fragt dich zum dritten Mal etwas, während du gerade antwortest
📱 eine Nachricht von der Schule ploppt auf
🥪 jemand braucht jetzt sofort Essen
🧩 und plötzlich merkst du: Meine Hutschnur ist kurz. Ich krieg gar nichts mehr hin.
Das ist nicht „du bist falsch“.
Das ist oft ein Zeichen: Dein Körper läuft im Alarmmodus – und die Zellenergie (ATP/Mitochondrien) kommt nicht mehr richtig nach. Dann wird aus „Ich manage das“ schnell „Alles ist zu viel“.
Woran du das erkennst (ganz typische Signale im Familienalltag):
1. Kurze Zündschnur bei Kleinigkeiten
Du reagierst schneller hart, als du eigentlich willst.
2. Du verlierst den Faden
Eine Frage, ein Geräusch, ein Ping – und du weißt nicht mehr, was du gerade tun wolltest.
3. Du brauchst sofort irgendwas als Push
Snack, Kaffee, Scrollen, „nur kurz“ irgendwas – weil dein System schnelle Energie sucht.
4. Dein Körper bleibt angespannt
Kiefer fest, Schultern hoch, Bauch hart – als würdest du innerlich dauernd „halten“.
5. Alles fühlt sich wie ein Kraftakt an
Nicht nur die großen Dinge – auch Kleinkram kostet plötzlich übertrieben viel Energie.
6. Du hast weniger Belastbarkeit
Was früher ging, fühlt sich heute schneller nach „zu viel“ an.
👉 Wenn du bei 3 oder mehr Punkten genickt hast: Sehr wahrscheinlich brauchst du gerade nicht „noch mehr durchziehen“, sondern ein kurzes Runterregulations-Signal, damit Energie wieder aufgebaut werden kann.
60–90 Sekunden Routine (familientauglich, sofort machbar)
„Schultern runter – Kiefer weich –
Ausatmen lang“
• Kiefer bewusst locker lassen (Zunge an den Gaumen)
• Schultern 5x langsam nach hinten kreisen
• 3x lang ausatmen (als würdest du einen Spiegel anhauchen)
Das ist ein Mini-Signal an dein System : „Du bist sicher. Du darfst runterfahren.“
Und genau damit wird der Alltag wieder machbarer – für dich und für deine Familie.