17/03/2020
Was sind humane Plazenta Extrakte (HPE)?
Hierbei handelt es sich um Gewebezubereitungen aus dem Hydrolysat der gespendeten Plazenta (Mutterkuchen) nach der Geburt eines Neugeborenen.
Statt also die Plazenta weg zu werfen, wird dieses an Nährstoffen reiche Organ gespendet. Diese Praxis findet in Japan seit über 70 Jahren statt. Die Therapie mit humanen Placenta Extrakten gehört in Japan zur Naturheilkunde und wird dort sogar von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
In dieser Zeit ist in Japan die durchschnittliche Lebenserwartung von rund 60 Jahren auf über 83 Jahre gestiegen.
Humane Plazenta Extrakte enthalten eine Vielzahl an bioaktiven Inhaltsstoffen und sind Hitze und Säure empfindlich. Daher ist eine ausreichende Bioverfügbarkeit von HPE nur durch Injektionen möglich. Ein Konsum von HPE durch Nahrung, senkt die Bioverfügbarkeit enorm.
Das bei FIRSTMEDICA verwendete humane Plazenta Hydrolysat wird aus der Plazenta von gesunden Spenderinnen hergestellt. Dabei unterlaufen die Spenderinnen für die Qualifikation eine Reihe von gesundheitlichen Untersuchungen sowie infektiologischen Tests. Während des Herstellungsprozesses des HPE wird das Hydrolysat und das fertige Präparat an mehreren Stellen untersucht und geprüft. Am Ende entsteht ein reines Plazentaextrakt, welches frei von lebenden Zellen oder Stammzellen ist und nach GMP Kriterien hergestellt wurde. Des Weiteren ist das fertige Präparat frei von fremder DNA.
Die für FIRSTMEDICA hergestellten Placenta Präparate sind in der Lage sicher am Menschen und bei intravenöser Applikation angewendet zu werden. Dies zeigen Erfahrungen aus über 50 Jahren Praxis und für die es genaue Aufzeichnungen über Nebenwirkungen gibt. Diese treten extrem selten auf und sind in der Regel nur lokalter Natur.
Die Applikation von HPE erfolgt durch den Arzt nach einer Verordnung und Herstellung des Präparats durch eine hierfür geeignete Apotheke im Off-Label Use.
Das HPE enthält in seiner natürlichen Zusammenstellung folgende Wirkstoffgruppen:
18 Aminosäuren, 36 unterschiedliche Wachstumsfaktoren in der natürlichen Zusammensetzung, 60 unterschiedliche Fermente und Enzyme uvm.